Archive for the ‘Michael Rich’ Category

Wir holen uns das Grüne wieder

Freitag, Juli 15th, 2011

Die erste Tour Woche verlief für unser Team wie eine Fieberkurve. Erst der Paukenschlag von Fast Phil, der in beeindruckender Manier die erste Etappe gewann. Dann das Mannschaftszeitfahren, dass eher suboptimal lief, gefolgt von der Aufgabe von Wally ( Jurgen van de Walle ), der am ersten Tag gestürzt ist und dessen Verletzungen ihn zu sehr behinderten. Danach wieder hervorragende Ergebnisse durch Andre´ und Phil, der gut und gern auch schon 3 Etappen gewinnen hätte können. Verheerend war dann natürlich der Sturz von Jurgen van den Broeck der sich sehr schwer verletzt hat und bei dem auch Frederik Willems zu Fall kam und nicht weiter fahren konnte. Zuletzt der tolle Erfolg von André , der sich im direkten Duell mit Cav durchsetzten konnte und somit die beste Antwort auf die Sprüche der vergangenen Wochen gab und der herausragende zweite Platz von Jelle Vanendert auf der ersten schweren Pyrenäenetappe.

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Nachdem Phil ja Grün jetzt abgegeben hat, machen wir jetzt mal Planspiele, wie er es zurück holen kann. Eigentlich ist es ganz einfach, er muss nur regelmäßig mehr Punkte holen als die anderen. Soweit zur Theorie, in echt ist es nicht ganz so einfach. Ich habe mir mal die kommenden Etappen angeschaut und die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, dass Phil an den Tagen, an denen der Zwischensprint nach schwereren Bergen liegt seine zwei Mittbewerber abhängt und so den Punkte Rückstand in einen Vorsprung umwandeln kann. Hilfreich währe natürlich noch ein Etappensieg zum Beispiel in Pinerolo oder/ und in Paris alla Vino, obwohl ich den Sieg ja Andre´ gönnen würde, da man sich ja als Sprintersieger in Paris unsterblich macht. Alles wieder nicht so einfach, aber ich habe nicht gesagt, dass es einfach wird, ich sagte nur dass es machbar ist.
Wir werden sehen was passiert und wenn es klappt ist es super und wenn nicht, dann freuen wir uns, dass er Grün hatte.

Euer Michael

Was für eine Klassikersaison

Mittwoch, Mai 4th, 2011

Jetzt mal ehrlich: so unspannend das ein oder andere Rennen letztes Jahr war, umso spannender waren die Klassiker 2011. San Remo verlief komplett anders als sonst, Flandern und Roubaix waren bis zuletzt offen und dann die historischen 4 Siege in 12 Tagen von Fast Phil. Die Titelverteidigung vom Amstel war ja schon beeindruckend der Sieg beim Fléche einfach nur Stark aber die Krönung war wohl definitiv Lüttich-Bastonge-Lüttich! Gegen die Schleck Brüder im Finale nicht nur zu bestehen, sondern zur Sicherheit auch mal zu attackieren hat ja wohl mehr als deutlich gemacht, wer momentan der beste Eintagesfahrer ist. Das lässt auf mehr hoffen – wie zu Beispiel auf einen weiteren WM Titel für ein Canyon Bike oder den ersten Etappensieg auf einem Canyon bei der Tour de France. Das würde ein weiteres Mal unseren Anspruch unterstreichen: Wir wollen das beste Material bauen.

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Ich hoffe jedenfalls noch mehr von diesen spannenden Rennverläufen zu sehen. Am liebsten natürlich mit einem Omega Pharma-Lotto Fahrer als Sieger. Und übrigens: bei all diesen Rennen wurde mit Funk gefahren. Das stellt das Argument der UCI „Funkverbot sorgt für mehr Spannung im Rennen“ auf dünnes Eis. Wie seht ihr das?

Bis bald, euer Michael
Und ihr wisst ja: nie den Schwung verlieren.

Zum Abschluss bibt es hier nochmal die Zielenläufe von Philippes vier letzten Rennen. Viel Spaß damit.

Mein neuer Nobelhobel

Montag, Mai 2nd, 2011

Nach dem ich mich die letzten Jahre vom MR Lux über Nerve XC zum Nerve AM durch probiert habe bin ich nun beim Torque Vertride angekommen und bin total begeistert. Das Teil klettert ganz ordentlich und macht auf dem Trail richtig Laune und da wir ja, bei uns in Freiburg auch coole Downhills haben, rentiert sich das Ding für mich das ganze Jahr über. Aber jetzt ist es soweit, ich werde ab dem 4.5. am Gardasee sein und mich von Stefan Herrmann 4 Tage coachen lassen und da ist das Torque ja genau in seinem Element und ich hoffe dass mir die 180mm über die ein oder andere Felsstufe hinweg helfen werden.

Ich hätte ja das Torque ja einfach nehmen und losfahren könne aber das geht bei mir echt nicht. Ich weis auch, dass ich den Ein oder Anderen damit an den Rand der Verzweiflung treibe (sorry Sebastian und Danke Thomas). Deshalb hat Thomas Grumbach, auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person, die schwarze Wippe und Sattelklemme gegen eine Blaue getauscht und Acros hat mir netterweise einen blauen Spinner Deckel mit Tibor´s Rock´n Roll forever Logo gemacht. Was ich jetzt noch brauche ist hier und da ein blaues Schräubchen aber es soll natürlich das gleiche Blau sein wie die anderen Teile und das ist gar nicht so einfach. Ihr glaubt ja gar nicht wie viele Varianten vom Blau es gibt, da ist von Hellblau bis Lila alles dabei.

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Als ich allerdings meine Flats von Arcos dran schraubte hat mich ja fast der Schlag getroffen, da sind doch tatsächlich rote Lagerdeckel dran. Na das schaut jetzt aus (Martin, wenn Du das liest, MACH WAS). Ich glaube ich muss auch noch Ergon belästigen, die neuen Enduro Griffe sind zwar das Beste was ich je in der Hand hatte aber der Klemmring muss blau sein, zumindest an meinem Bike.

Die Albert´s habe ich noch gegen Muddy Mary`s in der zarten 2,5er Freeride Version getauscht, der groben Steine wegen.

Ich werde also nach Torbole mit einem nicht ganz fertigen Rad pilgern müssen (Tibor mag es mir verzeihen) aber wann ist ein Bike schon fertig. Ich muss ja den Sommer über auch noch was zu tun haben.
So denn jetzt geht es ans Tasche packen. Wünscht mir bitte schönes Wetter, ich hab es nämlich verdient.

Ihr werdet von mir hören, Michael

Übrigens: Rechtschreibfehler sind Special Effects der Tastatur

Sitzposition optimiert – im Windkanal von Mercedes GP

Mittwoch, Februar 9th, 2011

Wir waren am 27. Januar bei Drag2Zero im Windkanal von Mercedes GP. Ich muss zugeben, wenn ich die ganze Infrastruktur und den Fuhrpark des Formel 1 Teams sehe werde ich richtig neidisch. Da denkt man immer, man betreibt richtig viel Aufwand aber im Vergleich dazu schaut es im Radsport direkt ärmlich aus. Da stehen 12 Trucks mit einer Ausstattung wie wir nicht einen haben. Aber gut, die haben auch ein Vielfaches an Budget. Ich war jedenfalls froh das wir dort Gäste sein durften.

Das Ergebnis ist auch sehr gut. Ich dachte nicht, dass wir noch so viel Verbesserungspotential hatten. Und wie so oft sind es die kleinen Dinge die den Unterschied machen. Wenn man zum Beispiel die Handgelenke etwas überstreckt dann ist das deutlich besser für die Aerodynamik und der Helm sollte immer auf dem Rücken anliegen. Ansonsten kann man nichts verallgemeinern da jeder Körper anders ist und von der Luft unterschiedlich umströmt wird.

Die 3 Fahrer waren jedenfalls sehr zufrieden. Die haben ja schließlich auch 2 Tage ihrer knappen Zeit investiert und bin ich auch immer froh wenn es sich rentiert hat und das ist hier definitiv der Fall. Jetzt liegt es an den Fahrern sich auf die neuen Positionen einzustellen und damit zu trainieren um das ganze auch in messbare Ergebnisse umzusetzen.

Außerdem war unser Kamermann mit in England und hat es geschafft, ein paar Bilder zu schießen – das war nicht so einfach, weil eigentlich auf dem gesamten Gelände absolutes Filmverbot herrscht. Viel Spaß mit dem Film:

In Diesem Sinne,
Euer Michael

Und nie den Schwung verlieren

Zeitfahr-Optimierung im Windkanal von Mercedes GP

Donnerstag, Januar 6th, 2011

Ein frohes, gesundes und erfolgreiches 2011 wünsche ich euch. Damit es für unser Pro Team Omega Pharma – Lotto noch erfolgreicher wird habe ich mir was Besonderes überleget. Wir werden am 27. Januar mit Jurgen Van Den Broeck, Jürgen Roelandts und Phil Gilbert in den Windkanal gehen und die Zeitfahrposition optimieren. Da stecke ich gerade mitten in der Vorbereitung, denn so ein Projekt bedarf etwas Vorbereitung. Denn der Spaß ist ja auch nicht ganz billig. Am Anfang war es gar nicht so einfach, einen geeigneten Windkanal zu finden der auch noch frei war. Wir hatten uns dann für den Tunnel von Mercedes GP entschieden, denn was für Schumi gut ist, ist für uns grade recht. Aber Spaß beiseite. Die Mitarbeiter dort haben eine riesen Erfahrung mit Radfahren und außerdem ist die notwendige Hardware wie Radhalterungen schon vorhanden. Wir können uns da also auf einen kompetenten Partner freuen.

Philippe Gilbert2

Ich selbst war im Rahmen der Vorbereitung auf die olympischen Spiele 1992 schon mal als aktiver Fahrer im Windkanal. Allerdings mit vier Mann. Aber wir haben viele Erkenntnisse mit nach Hause genommen, die dann zum Erfolg in Barcelona beigetragen hatten. Ich hoffe, dass wir auch diesmal einige Watt einsparen können. Ich hatte die drei Fahrer ja schon in Büttgen auf der Radrennbahn dabei, wo wir zusammen mit SRM Tests zur Positionsoptimierung gefahren haben. Da wir auf diesem Wege das Maximum erreicht haben, versuchen wir nun noch den Feinschliff hinzubekommen – in der Hoffnung, dass es das Bisschen ist, was am Ende zum Erfolg verhilft. Außerdem erhoffe ich mir auch Erkenntnisse über das Material, das wir natürlich stetig verbessern möchten.

Das Ganze ist logistisch recht aufwendig. Das Material und Personal muss ja irgendwie auf die Insel. Wir brauchen ja auch die jeweiligen Speedmax Maschinen in verschiedenen Größen und in unterschiedlichem Setup. Wenn dann noch Zeit ist würde ich auch gerne unser neues Aeroad in den Windkanal stellen um einen direkten Vergleichswert zu haben. Neben mir sind auch Mitarbeiter aus der Canyon Entwicklung mit am Start und werden das Prozedere überwachen.

Canyon wird mit einem Entwicklungsingenieur, einem Produktmanager und meiner Wenigkeit vor Ort sein. Das Team kommt mit einem sportlichen Leiter, zwei Mechanikern und den drei Fahren. Dann kommt noch Christian unser Kammeramann mit, damit wir euch im Anschluss auch ein paar Impressionen von unsrer Arbeit mitbringen können.

Ich lasse euch dann wissen was beider Übung raus kam.
In diesem Sinne, stay tuned,

Euer Michael

Was für eine Tour

Dienstag, Juli 27th, 2010

Jetzt mal ehrlich, wann habt Ihr das letzte Mal so eine spannende Tour gesehen? Und “unsere Jungs” haben sich auch super geschlagen. Mit Jürgen VDB ein 5. Platz. Wer hätte das gedacht. Ich hatte Ihn zwischen 8. Und 15. gesehen. Aber er hat bewiesen, dass er ohne größere Schwächen über 3 Wochen kommen kann und genau das zeichnet einen Klassementfahrer aus. Nicht zu vergessen, dass wir fast jeden Tag einen Fahrer in einer Fluchtgruppe hatten. Mario Aerts wurde sogar zweimal mit der roten Nummer für den aktivsten Fahrer der Etappe (völlig verdient) ausgezeichnet. Und am letzten Tag hat sich der zweite Jürgen ( Roelandts ) im Sprint den 4. Platz gesichert. Er hat es immer wieder versucht und eine Menge Erfahrungen für seine weitere Laufbahn gesammelt und geht jetzt mit einem positiven Erlebniss nach Hause. Ich denke, dass wir in Zukunft öfters von Ihm hören werden.

Jetzt könnte man noch diskutieren, ob Contador verdient gewonnen hat oder ob er Andy Schleck das Gelbe Trikot gestohlen hat. Aber das überlasse ich den Foren. Die Frage ist ja, wie oft muss man auf einen Fahrer warten? Das interessante ist doch, dass es diese ganze Warterei nur bei der Tour gibt. Wenn bei kleineren Rundfahrten ein Fahrer stürzt wartet niemand. Brisant ist natürlich, dass es genau die 39 Sekunden waren, die am Ende entscheidend waren. Aber das tolle für uns ist doch, dass wir was zu diskutieren haben. Sonst wäre es ja schon vorbei. Und so können wir die Tour noch etwas verlängern.

Euer Michael

Endlich, die Tour hat begonnen!

Montag, Juli 5th, 2010

Endlich sind sie unterwegs. Der Prolog ist geschafft und die ersten Stürze mussten wir auch schon sehen. Gestern habe ich mal wieder den Atem angehalten, als die Fahrer den Sprint eröffneten und ausgerechnet Jürgen Roelandts an der Balustrade entlang strauchelte und sich, irgendwie, um die stürzenden Fahrer herum schlängelte. Ihr müsst wissen, dass er mit einem brandneuen SLX mit Campa Super Record unterwegs ist und das soll ja die nächsten 3 Wochen halten. Also Ich für meinen Teil fand Einzelzeitfahren schon alleine deshalb entspannter, weil da niemand Links oder Rechts gedrängelt hat.

Mit den Stürzen müssen wir noch ne Weile leben. Das beruhigt sich normalerweise nach der ersten Woche, wenn jeder seinen Platz in der Rangordnung gefunden hat.

In den nächsten Tagen kommen interessante Aufgaben auf die Fahrer zu, wie zum Beispiel die Kopfsteinpflaster Abschnitte, die normalerweise nur bei Paris-Roubaix gefahren werden. Ich denke, da gibt es einige Fahrer, die etwas unruhig schlafen werden. Es kann durchaus sein, dass der ein oder andere Topfahrer seine Ambitionen begraben kann.

Man kann natürlich darüber streiten, ob solche Passagen in die Tour gehören. Der Veranstalter sagt halt, dass diese Paves ein Teil der französischen Straßen sind und auch ein Teil der Radsport Kultur. Und so unrecht hat er gar nicht. (Mich hat auch niemand gefragt, ob ich über die Pyrenäen fahren möchte) Ich kann nur sagen, dass unser Team bestens gerüstet ist (dicke Reifen von Conti usw.) und höchst motiviert. Am Dienstagabend sind wir schlauer.

Bis die Tage, euer Michael

Und ich dachte ich könnte Rad fahren…

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Autor Michael Rich Omega Pharma - LottoEigentlich dachte ich, wenn ich was kann, dann ist es Rad fahren. Dachte ich, bis ich letzte Woche bei Stefan Herrmann im Fahrtechnik Seminar am Gardasee war. Wenn man fast 30 Jahre, meist in Rennradsattel sitzt dann eignet man sich Dinge an, die im Gelände nicht von Vorteil sind. Zum Beispiel dachte ich immer, dass ich die Hüpferei, wie ich sie im Crosssport gelernt habe, ganz gut drauf habe. Wenn man aber den Bunny Hop lernen möchte sind Vorkenntnisse im Schweine Hop (so heißt das wirklich) nicht von Vorteil. Da wird nicht am Lenker und schon gar nicht an den Pedalen gerissen sondern nur Gewicht verlagert. Ich könnte noch 100 Sachen aufzählen, die ich in den vier Tagen falsch gemacht habe. Aber ich erzähle euch doch nicht, wie blöd ich mich auf dem Bike an stelle – ich will euch eher dem Mund wässrig machen: wir hatten vier Tage Wahnsinnswetter auf super Trails mit riesigen Aussichten und tollen Trainern. Die haben sich alle Mühe gegeben, aus uns bessere Mountainbiker zu machen und es ist ihnen sogar gelungen.

Ach und da waren ja auch noch die Abendessen in verschiedenen Restaurants in der Umgebung in denen wir tolle Stunden beim Fachsimpeln (vor allem beim Simpeln) und Rotwein verbracht haben.

Alles in allem kann man sagen, dass sich die Aktion gelohnt hat und Stefan mit seiner Crew wirklich alles gegeben hat um uns schneller aber vor allem sicherer den Berg runter zu bringen. Es schreit jedenfalls nach Wiederholung.

In diesem Sinne
euer Michael

RIDE ON

michael_rich_fahrtechnik

Hallo aus Mallorca

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Autor Michael Rich Omega Pharma - LottoBald geht es wieder los. Die Team Fahrer holen sich hier auf Mallorca den letzten Schliff für die ersten Rennen. Die Jungs fahren zwischen 4 und 7 Stunden, teils mit harten Intervallen. Einige arbeiten noch am Setup für das Zeitfahrad aber alle, auch ich, brennen auf die neue Saison.

Mal sehen was uns das Jahr so bringt.

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Ich war die letzten Tage mit meinem neuen Ultimate AL unterwegs. Unter anderem um die Videos für die Canyon Website abzufilmen. Das hat echt Spaß gemacht, zusammen mit  Tibor Simai ein bisschen zu fachsimpeln oder einfach mal so ein Runde zu fahren. Heute zum Beispiel sind wir nach Randa-Cura hochgefahren, was für Tibor nicht so einfach war, da er ja eher der Bergab Fraktion angehört. Aber er hat sich auf den 5 Km mit 10% Steigung ganz wacker geschlagen( der wird noch zum Straßenfahrer ).

Wir werden sehen. Bis bald mal wieder.

Euer Michael

Hallo an alle Zeitfahrer und Triathleten

Montag, Dezember 7th, 2009

Autor Michael ReichSeid Ihr schon in der Winterpause? Das ist genau der richtige Zeitpunkt Eure Sitzposition zu optimieren. Wenn man weiß, dass über 90% der investierten Leistung an der Luft verloren gehen und sich der Widerstand in der 2. Potenz erhöht, d.h. wenn ich bei 25 Km/h 150 Watt brauche, dann muss ich bei 50 Km/h schon 600 Watt investieren (und wer kann das schon), kann man sich damit ruhig mal beschäftigen.

Ich war mit einigen Fahrern des Pro Teams auf einer Radrennbahn und hab mir mal die Positionen auf ihren Speedmax Maschinen angeschaut, da ich in der vergangenen Saison gesehen habe, dass hier noch Potenzial brach liegt. Und siehe da die sparen bei 50 Km/h zwischen 10 und 27 Watt. Das ist ‘ne ganze Menge und ich hoffe, sie können das 2010 auch in Resultate umsetzen.

Ach ja noch kurz zum Testablauf: wir sind 3 Km mit einer konstanten Geschwindigkeit gefahren haben, danach die Position geändert, sind die 3 Km mit der gleichen Geschwindigkeit noch mal (teils bis zu 10 mal) gefahren. Anhand unserer Leistungsmessgeräte haben wir ablesen können, wie viel Leistung man bei welcher Position benötigt.

Gruß, Euer Michael