Archive for the ‘Rob-J’ Category

Peru Video

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Die Peru News gehen mir immer noch nicht aus… Heute habe ich von unserem Fotografen Marco Toniolo das Video von dem Trip erhalten.
Viel Spaß damit!

ROB J

ROB J stitched up in Peru

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Auf Reisen in andere Länder, gerade in solche wie in Peru, steht ganz oben auf der Wunschliste: keine Verletzungen! Als Profi ist man sich dessen auch bewusst und man lernt die Risiken einzuschätzen und Verletzungen zu vermeiden. Meine Taktik dabei ist immer Vollgas zu geben. Das hört sich jetzt vielleicht wie ein Widerspruch an ist es aber nicht, denn: Wenn ich auf dem Rad schnell fahre bin ich logischerweise auch zu 110% bei der Sache, konzentriere mich auf den Trail, auf meine Aktionen und auf nichts Anderes. Keine ablenkenden oder störenden Gedanken haben dann Platz in meinem Kopf und so mache ich auch die wenigsten Fehler.

Bei einem zwei Wochen Trip in Peru, auf meist über 4000 Metern Höhe, Darmerkrankung und entsprechender Müdigkeit ist das “Vollgas geben” nicht immer angebracht. Diesmal hatte das allerdings Folgen…

Bei einem Shooting auf einem alten Inca Trail, über atemberaubende Ruinen, vorbei an einem Wasserfall hinab ins saftig grüne Tal war ich mit meinem Kopf nicht ganz bei der Sache als ich beim “zügigen dahinrollen” zur nächsten Fotostelle unangenehm eine scharfkantige Wand mit meinem rechten Arm striff und es mir den Lenker aus der Hand riss. Schlagartig hat es mich aus der Tagträumerei gerissen und mich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden der Tatsachen geschleudert. Eine schön blutige, tief klaffende Wunde an meinem Arm verschmierte mein neues weißes Sombrio Jersey… toll. Zum Glück habe ich aber immer einen First Aid Kit im Rucksack und so konnte das Shooting nach kurzem Verband anlegen weiter gehen.

Unser peruanischer Taxifahrer ist nebenbei Apotheker und Arzt zugleich. Er empfahl mir die Wunde lieber bei uns im Ort in Ollantaytambo nähen zu lassen – in der Apotheke mitten auf dem Marktpatz…
Na gut. Besser ist das Nähen auf jeden Fall, denn unsere Reise war ja noch nicht vorbei und die sportlich gefährlichen Aktionen kamen in den nächsten Tagen ja noch…

In der Apotheke erwartete mich ein anderer Arzt in seiner Lederjacke und schmutziger Jeans… seine Kinder sprangen spielend umher und Kunden kamen ständig herein die derweil unser Guide hinter der Theke bediente. Ich war überrascht wie sauber und sorgfältig er mir die Wunde mit wirklich sterilem Material gereinigt hatte. Die Spritze zur Betäubung vor dem Nähen war fies und im Nachhinein fast überflüssig denn bei den Schmerzen hätte er mich gleich ohne örtliche Betäubung nähen können.

Zehn schön gleichmäßige Stiche mit Schleifchen, sauber verbunden und desinfiziert.
Perfekt stitched up in Peru für gerade mal 20 Dollar.

Was lerne ich daraus? Lieber doch immer Vollgas geben, dann passiert so was auch nicht!

Cheers,
ROB J

Canyon Gap mit einem Canyon in Peru

Donnerstag, Juni 10th, 2010

… das hört sich auf Anhieb eigentlich logisch und einfach an. Ein Canyon sollte von Haus aus für Canyons geeignet sein, dachte ich mir als ich in Peru ein geeignetes Exemplar am vorbeifahren im Augenwinkel entdeckt hatte. Sofort stoppte ich unseren Konvoi, sprang aus dem Wagen und blickte in den Abgrund. Nach einer halben Stunde Spotcheck stand fest: das geht. Vorausgesetzt es werden Anlauf, Absprung und Landung über den 12 Meter weiten und 30 Meter Tiefen Abgrund gebaut und ich dann auch weit genug mit meinem Torque fliege. Es folgten einige Tage Bau doch mit Hilfe einiger Locals ging das zwischen und nach unseren Fotoshootings ganz gut vorwärts. Bei solchen Gaps muss man sich seiner Sache schon sicher sein – nicht nur was die Leistung auf dem Rad angeht sonder auch wie so ein Sprung gebaut werden soll. Die Anfahrt, und der Absprung müssen der angenommenen Geschwindigkeit entsprechen. Die Landung muss breit, hoch und lang genug sein um diese zu treffen und weich genug um eventuelle Stürze abzufedern. Der Auslauf muss auch frei von Steinen und Hindernissen sein.
Insgesamt also ein großer Aufwand für nur einen einzigen “perfekten” Shot.

Als das Gap dann endlich fertig war einigten wir uns aufgrund der Licht- und Wetterverhältnisse auf ein Morgenshooting. Im Klartext: 12 Meter Gap mit enormen Konsequenzen bei Versagen zum Frühstück um 7 Uhr.

Dass es dort, mitten in den Bergen von Peru nicht gerade die schnellste ärztliche Versorgung gibt wird bei so einer Aktion ausgeblendet, denn ich würde das nicht angehen wenn ich mir nicht 100%ig sicher wäre, das ohne einen Kratzer zu Meistern. Nach zwei Speedchecks – also auf den Sprung Anlauf nehmen und kurz vor Absprung abbremsen – konnte ich vor meinem inneren Auge den Sprung “sehen”.

Nochmal zum Start, check ob der Fotograf an seiner Stelle und bereit für den Moneyshot ist und Bremsen los, treten, abspsrung ———-AIRTIME———— ups, da war unter mir die Landung ——— Rad runter drücken, landen abbremsen – fertig und das Dauergrinsen aufsetzen. Alles gut gelaufen, also nochmal hoch und diesmal mit etwas weniger Speed damit ich die Landung auch richtig erwische und nicht fünf Meter zu weit fliege. Ich glaube ich habe vergessen die dünne Luft auf der Höhe zu beachten – und damit auch den geringeren Luftwiderstand… ??!!?? ;) hehe

Hier nochmal die Gallery: wenn ihr sowas in eurer Nähe habt – meldet euch bei mir bevor ihr sowas angeht! Und macht das nur mit einem Canyon – denn wie der Name schon sagt: Es muss ja dafür gemacht sein ;)

Cheers,
ROB J

Mission Peru

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Wie schnell zwei Wochen vergehen – denn seit gestern Nacht bin ich schon wieder zurück in München mit unglaublichen Eindrücken aus Peru!

Die ersten Tage verbrachten wir in Cusco, wartend auf mein zweites Bike – ein neuer Canyon Prototyp der auf den Anden Trails von mir getestet und fotografiert werden sollte. Das Rad, meine Helme, Bikeschuhe und einiges mehr das in der Bike-Box war, kam leider erst mal nicht an. So musste ich mit dem auskommen, was ich mir irgendwie in Peru ausleihen konnte. Wenigstens hatte ich mein Torque da und konnte zumindest – auch wenn nicht für die Bilder – mich an die staubigen, technischen und flowigen Trails gewöhnen.

Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings mit Hilfe unseres Guides am Telefon mit dem Flughafenpersonal um das zweite Rad ausfindig zu machen. Ich glaube die arme Person am anderen Ende der Leitung hört bis heute noch unsere Stimmen im Schlaf… Doch die 25 Anrufe hatten sich gelohnt: Wenn auch mit einigen Tagen Verspätung wurde mir das Rad nach Ollantaytambo geliefert. Leider wurde ich dann auch noch ein wenig krank mit einer Magenverstimmung…der Anfang lief alles andere als rund.

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21.Mai: Fit, gesund und komplett ging es dann doch endlich richtig bei mir los. Unser Fotograf Marco Toniolo, der zweite Fahrer Renè Wildhaber und ich sind bis auf 4300 Meter gefahren um dann den Megavalanche Rennkurs unter die Reifen zu nehmen. Die Strecke geht vorbei an zahlreichen Inca Ruinen, über Terrassen und Ackerfelder, die bis heute noch von den Bergbewohnern genutzt werden. Überhaupt ist das ganze Inca-Imperium hier, im Herzen der Anden rund um den Machu Picchu, atemberaubend. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Incas damals alles von Hand, ohne Rad, Flaschenzug und Nutztier aufgebaut hatten. Unbegreiflich! Die meisten Ruinen sind bis heute nicht freigelegt, vieles nicht entdeckt und von den Touristenmassen verschont geblieben. Den teuren Machu Picchu Besuch haben wir uns auch gespart denn der Berg auf dem sich die Ruinen Befinden leidet ohnehin schon enorm unter den täglichen Menschenmassen. Das mussten wir nicht auch noch unterstützen – auch wenn es sicherlich ein Highlight gewesen wäre.

23.Mai: von 4500 Meter bis 900 Meter ging es hinab in den Dschungel und dann weiter bis in die tiefgrünen Täler und Berge von Vilcabamba.

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Telefonnetz und Internet? Fehlanzeige. Hier gibt es manchmal Strom. Manchmal nicht. Regen hingegen viel – wie wir leider feststellen mussten. Die wenigen Sonnenstrahlen und die aufsteigenden Wolken machten dann die wenigen Bilder doch zu absoluten “Moneyshots”.

Der Regen zwingt uns nach zwei Tagen unsere Station hier zu räumen und nach Ollantaytambo zurück zu fahren. Doch das ist nach so einem Regen und den endlosen Dirt-Roads gar nicht so einfach denn diese verwandeln sich zu gefährlichen Matschpisten, was mit unserem nicht gerade offroadtauglichen Van kein Spaß ist. Teilweise hingen wir stundenlang fest, wartend bis ein Spezialgerät vorbei kommt und die Straße fahrbar walzt.

Nach einen ganzen Tag im Auto kamen wir dann in Ollantaytamboo an und verbrachten den Abend mit den Locals am Plaza. Ein vier Tage langes Fest mit traditionellen Kostümen und Tänzen, viel guter Laune und sehr netten, gastfreundlichen Menschen feierte an dem Abend ausgelassen das Leben und deren Göttlichkeit.

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Für uns nur kurz denn am nächsten Morgen hieß es wieder um 4:30 Uhr aufstehen, Bikes packen und bei Sonnenaufgang auf dem Berg shooten. Das gute Licht am Morgen ist einfach unschlagbar! Besonders hier in den Anden. Die Mittagszeit wird genutzt um neue Trails zu scouten und Sprünge zu bauen um diese dann bei gutem Abendlicht und Action zu fotografieren. Doch dazu später mehr…

Hier ein paar der ersten Bilder. Die Tage gibt es hier dann weitere Fotos von den Sprüngen über einen Canyon und in einem Creek… Watch out!

Grüße,
ROB J

Mission Peru: ROB-J on Tour

Montag, Mai 17th, 2010

Autor Rob-JGelandet. Auf 3400 Meter in Cuzco. Der Fotograf Marco Toniolo und ich sind heute morgen nach einem “ohneVulkanascheFlug” gut in Peru angekommen. Dort erwartet wurden wir von unserem Guide Alistair von Gravity Bolivia der uns bereits letztes Jahr bei unserer Tour rund um La Paz zu den besten Trails ever geführt hat.

Es hat nicht lange gedauert bis wir uns auf seinen Vorschlag, dieses Jahr Peru unter die Reifen und vor die Linse zu nehmen, eingegangen sind. Megavalanche-Legende Renè Wildhaber wird ab morgen auch wieder mit dabei sein und unsere Gruppe vervollständigen. Die Mission: Peru’s Singletrails entdecken, fotografieren, filmen und dabei live Berichten.

Für mich bedeutete die Reise erst mal wieder tagelanges vorbereiten. Welche Bikes nehme ich mit? Welche speziellen Parts braucht es für so eine Reise? Welche Klamotten brauche ich und was benötige ich alles um eine optimale Berichterstattung zu garantieren? Die Packliste in meinem Kopf war lang doch die Routine darin gibt mir doch immer wieder Zuversicht, dass ich nichts wichtiges vergesse.

Ich habe mir extra für die Reise ein Torque und einen neuen Canyon Prototyp aufgebaut. Mehr wird zu dem neuen Rad nicht verraten – außer, dass es für dieses Terrain perfekt geeignet ist :)

Die ersten zwei Tage müssen wir es wegen der Höhe erst mal langsam angehen. City-Sightseeing, Locals kennenlernen und den Jetlag überwinden… Heute konnten wir uns schon davon überzeugen, dass Peru doch um einiges touristischer ist als Bolivien. Die weltbekannten Inca Ruinen Machu Pichu ziehen das ganze Jahr über Unmengen an Backpacker-Touris an. Wir werden uns das sparen denn mit Bikes darf man da eh nicht rein – wir gehen dann doch lieber weit weg von den Menschenmassen auf den Singletrails surfen.

Ihr könnt nun die nächsten zwei Wochen hier die neuesten Berichte – Live aus Peru – lesen.

Enjoy!
Rob J

PS: das mit der Routine beim Packen klappt doch noch nicht so gut: Handtücher hab ich vergessen… aber das ist glaub das kleinste Übel!

“ROB-J Riva Challenge”

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Autor Rob-JHallo!
vergangenes Wochenende war der offizielle Startschuss in die 2010er Bike Saison: das Bike Festival am Gardasee. Seit über 10 Jahren ist das für mich der Pflichttermin, auf den ich mich jedes mal aufs neue riesig freu. Das Programm am Lago ist eigentlich fast immer das Gleiche – also ließ ich mir zur Abwechslung mal was neues einfallen, damit das Event zur großen Herausforderung für mich wird. So sieht meine “ROB-J Riva Challenge” aus:

Ich bin letzten Mittwoch von München aus mit dem Rennrad Richtung Gardasee gestartet. Zusammen mit ein paar Jungs von der Bike Magazin Redaktion ging es mit Gepäckträger oder Rucksack über Bad Tölz, Achensee, Lenggries, Innsbruck bis nach Steinach am Brenner. Die erste 170km Etappe. Am nächsten Morgen standen die restlichen 210km auf dem Programm – zum Glück erst mal bergab bis nach Bozen und von dort aus im Gegenwind bis nach Riva. Die 210km wurden auch noch um zahlreiche Ortsschildsprints erweitert – von denen ich die meisten auf mein Konto gingen und ich so den Spitznamen Rob “Ete” Jauch verpassst bekommen hab. hehe (Ich mach mich echt noch zum Rennradfarher… ups…)

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Am Abend erwartete mich auch schon mein Auto in Riva vollgepackt mit meinen anderen Bikes. Am Donnerstag gab’s ein wenig lockeres Training auf der neuen 4X Strecke und auf dem Enduro Kurs bevor es am Freitag (mit wieder lockeren Beinen) ernst wurde.

Zunächst der Enduro Ride, bei dem ich von circa 150 Startern unter die Top 5 gefahren bin. Sofort danach Quali für den Nightsprint und den Dirt Jump. Am Abend den Dirt und den 4X im schnellen Pedalwechsel (Klick und Flats) absolviert. Im Dirt meine Basic Tricks ausgepackt (Flips, OneHandTable360ies und 360Tailwhips) mich gut in den Top 10 geschlagen und dann auch noch beim Nightsprint bis ins Finale gekämpft, wo ich dann gegen Gregor Alf, Nathaniel Goiny und Teamkollegen Tibor Simai am Gate stand. Leider hat’s da dann nach heftigem Gerangel in der ersten Kurve “nur” für den 4. Platz gereicht. Für mich schon absolut der Hammer nach meinem vorigen Programm.

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Das alles hat mir aber immer noch nicht gereicht also stand ich nach nur fünf Stunden Schlaf am Samstag wieder auf, meldete mich noch schnell beim Marathon an und gab mir und meinen Beinen die letzten 53 Kilometer und 1600 Höhenmeter auf der kleinen Runde. Das Ergebnis ist da wirklich nicht mehr erwähnenswert denn da ging wirklich nicht mehr viel. Trotzdem war es eine schöne Gardasee-Runde und ein gutes Workout allemal.

Die Inoffizielle Overall Wertung ging wieder mal zum zweiten mal an mich (keine Kunst denn sonst gibts – leider – auch keine Verrückten die sich freiwillig so ein Programm geben). Ansonsten war das Festival wieder ein super Event. Bei Canyon gab es einige Bikes zum Testen, sowie am Samstagabend Tibors selbst gebrautes Bier.

Mir persönlich gefällt das Bike Festival in Riva am besten – selbst nach dem zehnten Jahr in Folge. Wer es noch nicht erlebt hat sollte sich den Termin für nächstes Jahr auf jeden Fall vormerken. Es lohnt sich wirklich!!

See you!

der ROB

CANYON OAKLEY FREERIDE JUGENDCAMP 2010

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Autor Rob-JVom 1.-7. August geht’s wieder für 100 Kids bei meinem Jugendcamp in Leogang ab. Dieses Jahr bekommen wir neben dem super Engagement von CANYON auch Unterstützung von OAKLEY, was in Kombination der Knaller ist denn so bieten wir den Kids noch mehr Top Athleten, Preise und Services an.

Gerade erst hat Leogang bekannt gegeben, dass sie für die nächsten drei Jahre Austragungsort für den UCI Worldcup sein werden. Das bringt den Park natürlich mit den neuen Strecken auf ein komplett neues Level – und das ist auch für das Jugendcamp von enormem Vorteil. Wir können also mit den Kids auch auf den neuen Weltcupstrecken trainieren. Zudem steht jetzt auch noch ein Foampit bereit – besser geht’s nicht!
Die Jugendlichen im Alter von 11-16 Jahren werden auf den verschiedenen Strecken von den besten Oakley Athelten Europas trainiert. Canyon reist mit Servicewagen, vielen Testbikes und tollen Preisen an. Tibor und ich werden natürlich wieder fulltime für ein abwechslungsreiches Programm auch nach dem Tag im Park sorgen. Wer schon mal dabei war, weiß was da auf einen zukommt… hehe.

Wir werden wieder im feinen drei Sterne Hotel Bacher direkt mit Blick auf den Park untergebracht sein. Eltern sind natürlich verboten.

Wer noch nicht angemeldet ist muss sich aber beeilen. Es sind bereits 75 von 100 Plätzen vergeben!

Ich freue mich auf Euch!!

ROB-J

Anmeldung und Infos:
Alps Biketours GmbH
Fraunhoferstr. 11A
80469 München
Tel: 089 542 788 0
Fax: 089 542 788 40
Email: info@go-alps.de
www.go-alps.de

Rob-J: Saisonstart

Donnerstag, April 29th, 2010

Autor Rob-JEs geht wieder los!! Die Bikesaison ist bei mir schon wieder vollgas am laufen und ich muss sagen dass ich motivierter denn je bin, meine Projekte, Shootings, Trips und Rennen anzugehen. Ich hab den Winter über auch fleissig meine Hausaufgaben gemacht: Ich hab nicht nur meine kommenden Events wie das Jugendcamp oder die Trailmaster Challenge vorbereitet sondern auch richtig viel trainiert (ein paar Trainingstipps gibt’s übrigens demnächst hier im Blog).

Ich war einen Monat in Australien zum Biken. Überwiegend habe ich mich rund um Sydney herumgetrieben. Zum Glück hatte ich einen guten Guide: Bike Profi Niki Gudex zeigte mir alles was es in ihrer City zu fahren gibt. Nach langem überlegen welches Rad ich mit auf den Trip mitnehmen soll, habe ich mich für mein LUX MR entschieden das ich für meine XC-Zwecke ein wenig “anders” aufgebaut habe. Es war definitiv die richtige Wahl, denn die meisten Trails bei Sydney sind technische, steile XC trails mit Moab Slick Rock Charakter. Allerdings sind diese nur mit Auto erreichbar. Mein täglicher Ride beschränkte sich also meist auf den Centennial Park.

Dieser Park inmitten der City of Sydney, wird umgeben von einer Runde Asphalt wobei eine Spur extra für Radfahrer gesperrt ist. Jeden Morgen ab 6 Uhr geht’s da ab: ganze Rennradteams drehen täglich vor der Arbeit ihre Runden. Es gibt in dem Park sogar mehrmals im Jahr Road Rennen. Kein Wunder also dass ich in Sydney überwiegend Roadbikes zu sehen bekommen habe. Mit meinem Lux hatte ich zwar nicht gerade das schnellste Rad im Oval aber dafür den größeren Trainingseffekt… (man kann sich alles “schönreden”).

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Wie es scheint haben sich die Runden gelohnt, denn ein paar Tage nach meiner Rückkehr in Deutschland ging es gleich weiter nach Koblenz zum Canyon Gran Fondo. Nach ein paar “Bemerkungen” zu meinen unrasierten Beinen von meinen Canyon Rennrad Team Kollegen und Gelächter mich in Lycras zu sehen, ging es auch für mich zum Bergzeitfahren. Dummerweise haben tatsächlich ein paar Canyon Mitarbeiter Wetten auf Tibor abgeschlossen das er schneller ist als ich… Tja, so ein Pech für die Jungs, die Wetten haben sie teuer bezahlen müssen, denn schon nach ein paar Metern hatte ich meinen dicken Kumpel weit hinter mir gelassen ;) ich hab mich sogar noch auf der unbekannten Strecke VERFAHREN… Nun ja, es hat trotzdem noch für eine 22er Zeit gereicht – und für den Tibor allemal! Hehe.

Überhaupt war das Gran Fondo eine super Veranstaltung. Die Dirt Jungs zeigten wirklich gute Tricks und fuhren im Contest um ein neues spezial Stitched Ltd das extra für das Event zusammengestellt wurde. Auf dem Pumptrack pumpten und flowten wir noch bis zum Sonnenuntergang Runde um Runde…

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Einen Tag später ging es nach Sizilien zum Shooten. Ich habe dort zusammen mit unserem Canyon Filmer Christian Walter einen neuen Canyon Clip produziert der in den nächsten Wochen hier erscheinen wird. Stay tuned!!

Jetzt richte ich meine Bikes für die Saison her und schon sieht man sich nächste Woche beim Bike Festival am Gardasee… Spätestens dann gibt’s wieder ein update.

Genießt den Frühling!

ROB-J

Neues Freeride-Buch von Florian Haymann

Donnerstag, Februar 18th, 2010

Autor Stefan Herrmann

Hier das neue Freeride Buch von Florian Haymann, zu dem auch ich meinen Teil beigetragen habe.
Wünsche Euch viel Spaß damit. Wenn ihr auch in die Faszination Freeride eintauchen wollt, bucht doch ein Singletrail-Camp bei der MTB-Academy. Mehr Infos dazu gibt es auf meiner Webseite.

Und hier könnt ihr das Buch direkt bestellen.

Viel Spaß beim Biken!
Stefan

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Torques für Trailmaster Wildkogel

Montag, Februar 8th, 2010

Autor Rob-JVergangenen Sommer fand in Neukirchen rund um meinen Signature Trail die Trailmaster Challenge statt. Zusammen mit den Locals planten wir neue Strecken, bauten und halfen alle zusammen um das Event auf die Beine zu stellen. Doch die meiste Arbeit machten sich zwei Freiwillige Neukirchener Studenten. Das Streckendesign fand in meinem Kopf statt – doch für die Umsetzung konnte es keine besseren Männer geben als Tom und Pascal. Mit unglaublich viel Motivation und Vorfreude auf den neuen Park übertrafen sie bei weitem meine Erwartungen.

Als Dankeschön bekamen die beiden von der Gemeinde Neukirchen zwei Canyon Torque FR Bikes ganz nach ihren Wünschen von mir aufgebaut. Die Bikes sind bis ins kleinste Detail perfekt abgestimmt um auf den anspruchsvollen Wildkogeltrails maximalen Spaß zu haben.

Check it out!