Archive for the ‘Topeak-Ergon Racing’ Category

Sally Bigham gewinnt zum 2. Mal in Leadville

Dienstag, August 12th, 2014

Das Topeak-Ergon Racing Team schlägt wieder zu: Sally Bigham feiert am Samstag mit ihrem Sieg beim Leadville Trail 100 bereits ihren 2. Erfolg in Colorado/USA. Mit seinem 3. Platz bei den Herren sorgt Kristian Hynek ebenfalls für einen hervorragenden Einstand beim legendärsten Langstrecken-Rennen der USA. Alban Lakata wird Vierter.

Sally Bigham riding her Grand Canyon CF SLX / (c) Ergon

Bigham gewann in den USA das berüchtigte Leadville Trail 100 MTB Race mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg und einem komfortablen Vorsprung von 42,29 Minuten. Mit einer Distanz von über 100 Meilen (160 Kilometer) und mehr als 4.000 Höhenmeter auf einer Höhe zwischen 3.000 und 4.000 Metern gilt das Kultrennen in Colorado als das mit Abstand härteste Marathon-Rennen in den USA und wird von den Amerikanern nicht zu Unrecht als das “Race of all Races” tituliert.

Insgesamt 7:23:58 Stunden benötigte Iron Sally auf ihrem Grand Canyon CF SLX 29 für die 160 Kilometer, doch es sah leichter aus als es tatsächlich war, wie die glückliche Gewinnerin im Ziel versicherte: “Als ich die Ziellinie überquerte war das wie eine Erlösung für mich, weil ich keine Ahnung hatte wie weit meine Verfolgerinnen hinter mir waren. Außerdem kannst du dir bei solch einem harten und langen Rennen nie sicher sein, dass selbst auf den letzten paar Metern nichts mehr passiert.”

Kristian Hynek on his Lux CF / (c) Ergon

Hynek auf dem Podium

Gelungener Leadville-Einstand auch für Kristian Hynek. Der 34-jährige Tscheche vom Koblenzer Rennstall wurde hinter Todd Wells (USA) und Marathon-Weltmeister Christoph Sauser (CH) in einer Gesamtzeit von 6:22:47 Stunden hervorragender Dritter. Obwohl er auf seinem Marathon Racebike Lux CF lange Zeit in Führung lag und sich einen komfortablen Vorsprung von vier Minuten auf Wells und sogar acht Minuten auf Sauser erarbeitete, bekam er einen Einbruch und musste seine Verfolger vorbeiziehen lassen.

“Rund 30 Kilometer vor dem Ende hatte ich das Gefühl es nicht mal mehr über die Ziellinie zu schaffen”, verriet der diesjährige Cape Epic-Gewinner. “Dass es dann noch zum dritten Platz gereicht hat ist wirklich toll, aber ich weiß auch was ich nächstes Jahr besser machen muss!”

Alban Lakata on his Lux CF / (c) Ergon

Lakata im Pech

Der zweimalige Seriensieger und Streckenrekordhalter Alban Lakata lag lange Zeit mit Kristian in Führung und hatte somit beste Chancen seine Siegesserie fortzusetzen. Doch ein Reifendefekt machte die Hoffnungen auf dieses Unterfangen dann zunichte.

“Ja, schade ich bin eigentlich hergekommen um das Ding hier zu gewinnen und vor allem um eine neue Bestzeit unter 6:00 Stunden zu setzen”, bestätigte der Albanator hinterher. “Aber macht nix”, winkte der Marathon-Vizeweltmeister in gewohnt lässiger Manier ab, “ich werde es nächstes Jahr wieder angehen!”

Yuki Ikeda (34) aus dem Topeak-Ergon US-Team beendete das Rennen trotz eines heftigen Sturzes mit äußerst schmerzhaften Blessuren auf Rang 28 – Respekt!

GRAND CANYON CF SLX 29: DER LEADVILLE-SIEGER

Sally Bigham riding her Grand Canyon CF SLX / (c) Ergon

Topeak-Ergon Racing Team und Canyon gewinnen Transalp 2014

Dienstag, Juli 29th, 2014

Während Alban Lakata und Kristian Hynek auf der letzten Etappe der Craft BIKE Transalp 2014 den Tagessieg einfuhren, sicherten sich Sally Bigham und Ben Thomas mit dem sechsten Triumph auch den Gesamtsieg.

Alban Lakata / (c) sportograf

Ausgestattet mit dem High-End Carbon Hardtail Grand Canyon CF SLX 29 dominierte Sally mit ihrem Partner Ben eindrucksvoll die Mixed-Wertung der diesjährigen Transalp. Die beiden Briten absolvierten alle sieben Etappen in 30:05:17,9 Stunden und fuhren zum Ende einen Vorsprung von sagenhaften 46:40 Minuten heraus. Mit dieser grandiosen Zeit wären sie sogar in der Männer-Wertung auf Platz 16 gelandet!

Außerdem können sie bis auf einen Tag alle Etappensiege verbuchen. Auf der sechsten Etappe verpassten die beiden mit nur 01:50 Sekunden äußerst knapp den ersten Platz.

Sally Bigham / (c) sportograf

Sally Bigham: Keinerlei Defekte beim Canyon Bike

Iron Sally sagt über ihren starken Sieg: “Natürlich war es zu Beginn etwas ungewohnt mit einem männlichen Partner anzutreten, da es mein erstes Mixed Rennen seit vier Jahren war. Auch wenn mein Partner Ben Thomas stärker ist als ich, so war er dennoch der beste Partner, den ich mir für das Rennen vorstellen konnte. Während des sehr harten Rennens musste ich mich nicht von ihm ziehen lassen, sondern wir konnten mein Tempo fahren. Umso mehr freue ich mich über den Gesamtsieg und unsere sehr gute Zeit von knapp dreißig Stunden!”

Mit ihrem Grand Canyon CF SLX 29 war Sally ebenfalls sehr zufrieden: “Ich bin sehr erleichtert, dass wir trotz der teils äußerst harten Bedingungen keinerlei Defekte, Stürze oder Verletzungen davon trugen. Für mich war die Transalp die perfekte Vorbereitung für das kommende Leadville Trail 100 Race im amerikanischen Colorado.”

Kristian Hynek / (c) sportograf

Lakata und Hynek klettern aufs Podium

Alban und Kristian konnten auf den letzten 62,74 km mit einer Zeit von 3:00:32,3 Stunden ebenfalls den Tagessieg für sich entscheiden. Damit fanden die beiden Topeak-Ergon Racing-Teamfahrer doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Das Ziel Gesamtsieg nahm auf der vierten Etappe ein jähes Ende. Hynek zerstörte bei einem Defekt seine Hinterradfelge und musste in einer Duathlon Einlage das Bike geschultert ins Ziel transportieren.

Aber auch die fünfte Etappe stand unter keinem guten Stern. In Führung liegend, nahm der Albanator einen falschen Abzweig und fuhr mit der Spitzengruppe im Schlepptau einen Umweg, der das Topeak-Ergon Racing Team schließlich auf Platz vier landen ließ.

Davon angeschlagen kämpften Alban und Kristian auf den letzten beiden Etappen um den dritten Platz in der Gesamtwertung. Mit Erfolg! So konnten sie den Rückstand auf 17:51 Minuten reduzieren und ebenfalls auf das Podium steigen. Für die 587,06 Kilometer und 19.147 Höhenmeter benötigten der Österreicher und der Tscheche 25:50:21,4 Stunden.

Topeak-Ergon Racing Team bei Canyon

Topeak-Ergon Racing Team und Canyon gewinnen das Cape Epic

Montag, März 31st, 2014

Sensationeller Erfolg für das Topeak-Ergon Racing Team beim Cape Epic in Südafrika: Robert Mennen und Kristian Hynek gewinnen auf ihrem Lux CF das härteste Etappenrennen der Welt, Sally Bigham wird mit Esther Süss Zweite.

Insgesamt acht Etappen, 718 Kilometer und 14.850 Höhenmeter, Blut, Schweiß, Hitze, Staub, Regen, reißende Flüsse und wilde Tiere — das sind die Rahmenbedingungen des alljährlich stattfindenden Absa Cape Epic in Südafrika. Nicht umsonst gilt es als das ungezähmte – das härteste Mountainbike Rennen der Welt.

Dieses Spektakel einmal zu gewinnen ist das Highlight für jeden ambitionierten MTB-Marathon-Fahrer. Für Robert Mennen (28) und Kristian Hynek (33) vom Topeak-Ergon Racing Team ist dieser Traum jetzt wahr geworden. Nach insgesamt vier Tagen im gelben Trikot haben unsere beiden Bike-Helden gestern in Lourensford den Sieg für den Koblenzer Rennstall perfekt gemacht.
100% Luxury Racing – das Lux CF 29

Robert Mennen und Kristian Hynek gewinnen das Cape Epic auf dem Canyon Lux CF / Photo: RTI Sports

Mennen: “Größter Erfolg meiner Karriere”
“Einfach unglaublich, dass Kristian und ich das Ding hier gewonnen haben”, erklärte Robert hinterher. “Das Cape Epic stand auf meiner To-Win-Liste ganz oben – das ist der größte Erfolg meiner Karriere!” Auch Kristian ließ seiner Freude freien Lauf: “Das Cape Epic hat für mich mindestens den gleichen Stellenwert wie mein Europameister-Titel von 2012.”

Dieser Erfolg war jedoch nur möglich, weil Jochen Käß und Markus Kaufmann unseren Jungs gleich zweimal in vorbildlicher Fair-Play-Manier geholfen haben, indem sie selbstlos ihr Laufrad stifteten und damit auf eine bessere Platzierung verzichteten. “Ohne deren Hilfe würden wir vermutlich nicht hier stehen”, so Roberts Dank an die Kollegen vom Team Centurion-Vaude.
Topeak-Ergon Racing Team bei Canyon

Sally Bigham Zweite bei den Damen
Bei all der Euphorie um die frischgebackenen Cape Epic-Gewinner darf man nicht vergessen, dass auch Sally Bigham einen außerordentlichen Erfolg zu verzeichnen hat. Immerhin hat die 35-Jährige Topeak-Ergon-Pilotin mit ihrer Partnerin Esther Süss als Team Meerendal den zweiten Platz bei den Damen geholt. Glückwunsch auch dafür!

Da so ein großer Erfolg nur mit einem hervorragenden Team möglich ist, gilt unser Dank allen mitwirkenden vor Ort, insbesondere Team-Mechaniker Peter Felber und Team-Manager Dirk Juckwer. Und auch für das Material ist das Cape Epic eine extrem harte Belastungsprobe. In diesem Sinne hat sich das aktuelle Setup bestens bewährt, allen voran das neue 29er Carbon-Fully Lux CF von Canyon.
Canyon – Wofür wir stehen

Robert Mennen auf dem Canyon Lux CF beim Cape Epic / Photo: RTI Sports

Canyon Bikes in Südafrika: Topeak-Ergon Racing Team startet beim Cape Epic

Freitag, März 21st, 2014

Bei der 11. Auflage des Absa Cape Epic in Südafrika hat das Topeak-Ergon Racing Team mit Robert Mennen und Kristian Hynek ein schlagfertiges Duo mit Podiumsambitionen am Start. Auch Sally Bigham hat beste Chancen ihren Triumph von 2012 mit ihrer damaligen Partnerin Esther Süss zu wiederholen. Für das anspruchsvolle Rennen haben die Topeak-Ergon Racing Fahrer sowohl das High-End-Hardtail Grand Canyon CF SLX als auch das Lux CF für die ruppigen Streckenabschnitte im Gepäck.

Am Sonntag, den 23. März startet die Mountainbike-Marathon-Saison 2014 mit dem Absa Cape Epic in Südafrika. Die 11. Auflage des weltweit härtesten Mountainbike-Etappenrennens verspricht gleichzeitig auch die bisher spannendste zu werden, denn noch nie waren so viele ambitionierte Profi-Teams am Start wie in diesem Jahr. Dazu gehört natürlich auch das Topeak-Ergon Racing Team, das mit Robert Mennen (28) und Kristian Hynek (33) bei den Herren ein schlagfertiges Duo mit berechtigten Podiumsansprüchen ins Rennen schickt. Auch Sally Bigham (35) hat beste Chancen ihren Triumph von 2012 zu wiederholen. Die Britin im Dienste des Koblenzer Rennstalls ist mit ihrer damaligen Teampartnerin Esther Süss aus der Schweiz ganz klar für den Gesamtsieg favorisiert.

Kristian Hynek und Robert Mennen im Bergaufsprint / Photo: Sportograf - Armin Küstenbrück

Knapp 15.000 Höhenmeter in acht Tagen

Rund 1.200 Teilnehmer duellieren sich acht Tage lang in Zweierteams über insgesamt 718 Kilometer und 14.850 Höhenmeter über den schwarzen Kontinent. Gestartet wird das Rennen am Sonntag mit dem Prolog, ein Team-Zeitfahren über 28 Kilometer, in Durbanville, rund 20 Kilometer von Kapstadt entfernt.

Nach dem Pech vom letzten Jahr mit dem Antilopen-Crash von Robert und der Erkrankung von Milena Landtwing sinnt man im Team nach Wiedergutmachung. Die Vorbereitungen liefen jedenfalls vielversprechend. Beim letzten Test am Mittwoch beim Aramex Champions Race wurde Robert Vierter und Kristian Sechster. Bei den MTN National MTB Series in Tulbagh am vergangenen Samstag belegte Robert Platz drei und Sally wurde Zweite.

Dementsprechend positiv ist die Stimmung: „Wir sind gut vorbereitet und die Leistungskurve zeigt steil nach oben”, erklärt Robert. „Die beiden Rennen in Stellenbosch und Tulbagh haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.” Außerdem war das ein guter Test unter den vorherrschenden Bedingungen und daher besonders wichtig für Kristian, der ja zum ersten Mal in Afrika an den Start geht.

Sally Bigham hat große Ambitionen beim Cape Epic / Photo: Sportograf - Armin Küstenbrück

Ziel: “Mindestens ein Etappensieg”

“Unser Ziel ist es mindestens eine Etappe zu gewinnen und in der Endabrechnung auf dem Podium zu landen”, gibt sich der Nörvenicher wie stets bescheiden. “Alles darüber hinaus nehmen wir natürlich gerne mit — das Rennen kann jetzt jedenfalls losgehen.”

Auch Sally hat jeden Grund zuversichtlich zu sein. Bei ihrem Auftaktsieg im Februar beim viertägigen Etappenrennen auf Lanzarote hat die 35-Jährige schon demonstriert, dass sie in diesem Jahr da weitermachen will, wo sie in der letzten Saison aufgehört hat.

Das hört sich doch schon mal gut an, hoffen wir nur, dass sich die Antilopen dieses Jahr an die Vorfahrtsregeln halten.

Topeak-Ergon Racing Team bei Canyon

Topeak-Ergon Racing Team setzt Fokus auf Marathon

Dienstag, Januar 7th, 2014

Europameister, zweimal Vize-Weltmeister, Vize-Europameister und zweimal Deutscher Meister: das sind nur einige der Titel, die das Topeak-Ergon Racing Team auf Canyon Bikes in der vergangenen Saison holte. Insgesamt stehen zum Saisonabschluss 38 Podiumsplätze mit 20 Siegen, 15 zweiten und drei dritten Plätzen, sowie einem Worldcup-Sieg und zwei Streckenrekorden zu Buche.
Beste Voraussetzungen für den Start in die neue Saison 2014.

Topeak-Ergon Racing Team stellt sich neu auf

Robert Mennen, Alban Lakata und Kristian Hynek / Foto: RTI

Mit Kristian Hynek, dem Marathon-Europameister und WM-Dritten von 2012 werden beim Topeak-Ergon Racing Team die Weichen für die Saison 2014 ganz klar auf Marathon gestellt. Zusammen mit dem amtierenden Europameister Alban Lakata und dem deutschen Meister Robert Mennen stellt das Koblenzer Rennteam in der kommenden Saison zweifellos eines der stärksten Langstrecken-Ensembles im professionellen Mountainbike-Sport. Bei den Damen vertraut man weiterhin auf die Fähigkeiten von Sally Bigham, die im letzten Jahr mit Abstand die weltweit erfolgreichste Marathon-Fahrerin war.
Irina Kalentieva verlässt das Team nach nunmehr sieben sehr erfolgreichen Jahren, wird jedoch weiterhin mit Ergon zusammenarbeiten.

“Iron Sally” Sally Bigham
Sally Bigham / Foto: RTI

Kristian Hynek war schon lange der Wunschkandidat von Vizeweltmeister Alban Lakata, der mit dem Tschechen voraussichtlich die großen Etappenrennen wie das Cape Epic oder die Transalp bestreiten wird. „Kristian zählt momentan zu den besten Marathonfahrern der Welt”, so der sichtlich erfreute Österreicher. „Ich denke er passt sowohl sportlich, als auch menschlich perfekt in unser Team. Schließlich war er ja auch meine Nummer eins bei der Fahrersuche.”

Marathon-Europameister Kristian Hynek
Kristian Hynek / Foto: RTI

Auch andere Top-Teams waren an einer Verpflichtung interessiert, doch das Koblenzer Racing-Team war Kristians erste Wahl: „Ich bin mir sicher, dass Topeak-Ergon absolut die beste Entscheidung für mich ist”, verrät 33-jährige Langstreckenspezialist. „Das ist auf jeden Fall ein weiterer großer Schritt nach vorne für mich hin zur absoluten Top-Liga des Mountainbike-Marathon. Ich bin wirklich stolz ab jetzt Teil dieses tollen Teams sein zu dürfen.

Während die Aktivitäten im Bereich Marathon deutlich ausgebaut werden, wird das Cross-Country-Engagement bei Topeak-Ergon durch den Abgang von Irina Kalentieva reduziert. Dieser Schritt war natürlich nicht ganz einfach, schon allein wegen der großen Erfolge, die man in der Vergangenheit zusammen feiern durfte, aber auch ganz besonders, weil man sich menschlich immer sehr gut verstanden hat. Deshalb wird Irina zwar nicht mehr für Topeak-Ergon an den Start gehen, jedoch weiterhin mit Ergon in einem neuen Team zusammenarbeiten.

XC-Ass und dreifacher Deutscher Meister Wolfram Kurschat weiterhin an Bord

Wolfram Kurschat / Copyrights: sportograf

Die Verstärkung im Marathon-Bereich ist nach den überragenden Leistungen der Topeak-Ergon Langstrecken-Fraktion in der letzten Saison eine logische Konsequenz: „Bislang waren wir sowohl im Cross-Country, als auch im Marathon auf absolutem Top-Niveau”, erklärt RTI-Gründer und -Geschäftsführer Franc Arnold. „Aber um weiterhin ganz vorne mitspielen zu können, müssen wir in Zukunft verstärkt auf ein Format setzen. Außerdem passt der Marathon einfach besser zu unseren Marken.” Doch so ganz verabschiedet sich Topeak-Ergon nicht aus dem XC-Zirkus, denn zumindest Wolfram Kurschat wird weiterhin Rennen bestreiten, aber der dreifache Deutsche Meister soll in Zukunft als Markenbotschafter auch andere Aufgaben übernehmen.

Wir freuen uns auf einen spannende und erfolgreiche Saison mit dem Topeak-Ergon Racing Team.

Canyon Jahresrückblick 2013 – Teil 3

Freitag, Dezember 20th, 2013

Countdown to Christmas – 24 Canyon Momente des Jahres 2013

Weihnachten rückt näher, seid Ihr schon in Stimmung? Bevor Ihr in die Ferien startet, haben wir hier noch die Tage 14 bis 20 des Canyon Jahresrückblicks für Euch.

Tag 14

Inflite AL

Mit dem Inflite AL gehört die Winterpause der Vergangenheit an! Als absolute Referenz bei Aluminiumrahmensets hat das Ultimate AL in zahlreichen Tests die Carbon-Konkurrenz auf die hinteren Plätze verwiesen („Testsieger“ TOUR 05/13). Das neue Familienmitglied Inflite AL trägt diese erfolgreichen Gene in sich und bringt alles mit, was ein erstklassiges Cyclocross-Rad auszeichnet. Mit dem Inflite AL ist die Saison 365 Tage lang.

Canyon goes Cross

Tag 15

Joaquim

Nach der Enttäuschung über seinen verpassten Sieg bei der Weltmeisterschaft im September 2013, triumphierte Katusha Fahrer Joaquim „Purito“ Rodríguez beim italienischen Herbstklassiker „Il Lombardia“ zum zweiten Mal in Folge. Auch für uns war es ein besonderer Meilenstein, den Gewinn eines der Monumente des Radsports zum vierten Male feiern zu dürfen. Purito kletterte mit seinem Sieg auf Platz 1 des UCI WorldTour Ranking. Verfolge seinen Weg “Back to No. 1″ in unserer 11-teiligen Dokumentation.

Puritos Weg “Back to No. 1″

Tag 16

Canyon Young Heroes

Was für ein Start in die Saison 2013! Im Februar räumte Eva Maria Palm, die gerade einmal 15 Jahre alte Belgierin, gleich drei Medaillen bei den Landesmeisterschaften der Radamateure in Gent auf ihrem Canyon V-Drome in ihrer Altersklasse ab. Eva Maria war 2012 und 2013 Mitglied des Canyon Young Heroes Teams. Die Initiative fördert seit 2008 den Rennrad-Nachwuchs. Für das Team 2014 läuft jetzt die Bewerbungsphase.

Young Heroes 2014, bewirb dich jetzt!

Tag 17

Dirt 100 // Torque DHX Flashzone und Spectral AL 9.0 EX

Zum Jahresende eine weitere Ehre: das Dirt Magazine hat zwei unserer Mountainbikes unter seine Dirt 100 gewählt. Seit sechs Jahren stellt die Redaktion des britischen Magazins die besten Mountainbike Produkte des jeweiligen Jahres vor. Schon mit einem Bike dabei zu sein, hätte uns mit Stolz erfüllt – aber dieses Jahr haben wir es sogar mit dem Torque DHX Flashzone und dem Spectral AL 9.0 EX geschafft. Alles über beide Auserwählte findest du hier:

Torque DHX Flashzone
Spectral AL 9.0 EX

Tag 18

Topeak-Ergon Racing Team // Foto: RTI

Erfolge bei Weltmeisterschaften, Europameistertitel und Triumphe bei der Transalp 2013. Das Topeak-Ergon Racing Team um Alban Lakata und Sally Bigham hat uns in diesem Jahr viele tolle Momente beschert. Auch Teammitglied Nadine Rieder schwamm auf dieser Erfolgswelle mit. Die 24-jährige Sonthofenerin belegte beim Cross-Country Worldcup in Albstadt den dritten Platz im Eliminator-Sprint. Wir sind gespannt auf 2014!

Grand Canyon CF – der Transalp-Sieger von 2013

Tag 19

Canyon Roadshow 2013

In die Saison 2013 starteten wir mit einer Premiere. Wir gingen auf Tour und trafen Euch von März bis Juni in Freiburg, Koblenz, München, Hamburg und Berlin. Bei unserer Roadshow habt Ihr die neuesten Bikes getestet, seid mit uns auf Tour gegangen, habt an Workshops teilgenommen und und und. Vielen Dank für Euer Kommen, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Tag 20

Joaquim

Joaquim “Purito” Rodríguez hat gestern in Madrid die begehrte UCI WorldTour Trophäe 2013 vom neuen UCI-Präsidenten Brian Cookson erhalten. Bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2012 konnte Purito diese Auszeichnung entgegennehmen und sich über seine erfolgreiche Titelverteidigung “Back to No.1” freuen. Herzlichen Glückwunsch, Purito!

Puritos Weg “Back to No. 1″

Freut Euch auf Teil 4!

Teil 1 des Canyon Jahresrückblicks

Teil 2 des Canyon Jahresrückblicks

Canyon Jahresrückblick 2013 – Teil 1

Freitag, Dezember 6th, 2013

Countdown to Christmas – 24 Canyon Momente des Jahres 2013

Dank Euch, dank unserer Heroes, unserer Partner und der gesamten Bike und Cycling Szene hatten wir 2013 eines unserer erfolgreichsten Jahre. Bis Weihnachten möchten wir darauf zurückblicken und Euch 24 Momente mit unserem Canyon Jahresrückblick näherbringen. Auf unserer Homepage und Facebook haben wir schon losgelegt.

Wir wünschen Euch eine ruhige Vorweihnachtszeit und freuen uns auf 2014 mit Euch.

Tag 1

Enduro World Series #1 - Punta Ala - Fabien Barel gewinnt den Auftakt // Foto: Maxi Dickerhoff

Canyon goes Enduro – Anfang 2013 gründeten wir das Canyon Factory Enduro Team. Unser erstes eigenes Werksteam und gleich der Knaller: Fabien Barel ist mit von der Partie und sorgt beim ersten Showdown der Enduro World Series in Punta Ala für Furore. Erstes Rennen – erster Sieg für das noch junge Team. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joe Barnes, Ines Thoma, Maxi Dickerhoff und Marco Bühler mischte Fabien 2013 die Enduro Szene auf.

Strive for the podium

Tag 2

Daniel Moreno gewinnt den Flèche Wallonne // Foto: Roth

Flèche Wallonne – aller guten Dinge sind drei – Nach den beeindruckenden Siegen von Philippe Gilbert und Joaquim “Purito” Rodríguez, war nun Dani Moreno an der Reihe. Er machte das Triple für das Aeroad CF perfekt. An der Muur de Huy wuchs er förmlich über sich hinaus und holte sich den Sieg beim Flèche Wallonne. Am gefürchteten, 26 Prozent steilen Schlussanstieg hatte der Spanier die besten Beine und kürte sich dank seines unwiderstehlichen Finishs zum “Eroberer der Muur de Huy”.

Triple-Sieger Aeroad CF

Tag 3

Canyon.Base Robinson Club Mallorca // Foto: Tino Pohlmann

Leih Dir ein Rad in der Canyon.Base im Robinson Club Cala Serena und lerne die wundervolle Landschaft Mallorcas auf dem Rennrad oder Mountainbike kennen. Erfahre zusammen mit unseren Guides die schönsten Wege und Sehenswürdigkeiten oder erkunde die Insel auf eigene Faust.

Canyon.Base Mallorca

Tag 4

Alban Lakata - Leadville 100 Sieger // Foto: RTI-Sports

Unglaublicher Doppelschlag beim Leadville 100 – Alban Lakata und Sally Bigham triumphieren beim Leadville Trail 100 Race im amerikanischen Colorado. Die beiden Topeak-Ergon-Fahrer gewinnen nicht nur das legendärste und härteste Mountainbike Rennen der USA, beide Fahrer setzen auch eine neue Bestzeit auf den 100 Meilen.

Lux CF – Das perfekte Marathon-Racebike

Tag 5

Canyon Urban Concept Bike // Foto: Canyon

Moderne urbane Mobilität im Canyon Stil – Auf der Eurobike stellten wir 2013 das Urban Concept Bike vor. Die zentrale Herausforderung bei der Entwicklung des Bikes bestand darin, unseren hohen Anforderungen hinsichtlich Design, Sportlichkeit und Funktionalität gerecht zu werden. Das Ergebnis: fortschrittliches und klares Design gepaart mit großem Nutzwert – die Freiheit überall und zu jeder Zeit sportlich und sorgenfrei von A nach B zu gelangen.

Canyon Urban Concept Bike

Tag 6

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

Das Speedmax CF – Gewinnt den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland in der Kategorie Produktdesign.
“Gutes Design ist uns wichtig. Die Auszeichnung ist für unser Team die schönste Bestätigung für die geleistete Arbeit und motiviert zugleich für zukünftige Projekte. Eine klare Designsprache, die auch unsere Haltung ausdrückt, bietet die Möglichkeit uns klarer zu positionieren. Unsere Kunden schätzen dies”, so Dr.-Ing. Michael Kaiser, Leiter Forschung und Entwicklung/Qualitätsmanagement.


Ab sofort auch die 2014er Speedmax CF Modelle bestellbar – Beat the Street

Freut Euch auf Teil 2!

Tretstark: Canyon Fahrerinnen gelingt Gold-Triple

Mittwoch, September 18th, 2013

Ob Enduro oder Cross Country – mit unseren Damen haben wir ein paar heiße Eisen im Feuer. Gleich drei Fahrerinnen erkämpften sich am vergangenen Wochenende in ihren Paradedisziplinen jeweils die Podiumsspitze. Ines Thomas vom Canyon Factory Enduro Team verwies bei der ersten Ischgl Overmountain Challenge 2013 in Österreich ihre Mitstreiterinnen auf die Plätze und gilt mit diesem Sieg als inoffizielle Enduro-Europameisterin. Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team feierte in Hafjell / Norwegen beim letzten Cross-Country-Rennen des UCI MTB World Cups in dieser Saison den achten Weltcup-Triumph ihrer Karriere. Ihre talentierte Cross-Country-Kollegin Malene Degn aus Dänemark holte sich in der Kategorie Women Juniors ebenfalls Gold auf ihrem Canyon Bike.

Ines Thoma // Foto: Christoph Bayer

Die erste Ischgl Overmountain Challenge im bekannten Tiroler Ski-Ort Ischgl fand unter dem Slogan „European Enduro Open” statt – galt es doch als Testrennen und damit Generalprobe zur Enduro Europameisterschaft im kommenden Jahr. Bei geradezu winterlichen Bedingungen und abenteuerlichen Wetterverhältnissen starteten rund 250 Fahrer, darunter 17 Frauen, um die schnellsten Enduristen Europas zu „erfahren“. Aufgrund von Neuschnee musste die Rennstrecke drastisch verkürzt werden, wovon sich Ines Thomas jedoch nicht weiter beeindrucken ließ. Schon beim Prolog setzte sie mit drei Sekunden Vorsprung eine erste Hausnummer und baute diesen auf ihrem Nerve CF weiter aus: mit vier von fünf gewonnenen Stages lässt sich zu Recht sagen, dass die Ischgl Overmountain Challenge absolut Ines‘ Rennen war. Besonders in den tretstarken Stages 2 und 4 konnte Ines ihr physisches Potenzial einsetzen und schaffte damit die Basis für ihren Sieg. Am Ende lag die Enduro-Spezialistin mit einer Zeit von 25:38,59 Min und sagenhaften 2:22 Minuten Vorsprung vor der Französin Pauline Dieffenthaler (28:01,16 Min). Nicht unerwähnt bleiben sollten an dieser Stelle auch die hervorragenden Platzierungen von Ines‘ Teamkollegen Marco Bühler (9. Platz) und Maxi Dickerhoff (11. Platz).

Irina Kalentieva // Foto: Gregor Janas

Weniger frostige Temperaturen herrschten im norwegischen Hafjell, als Irina Kalentieva beim sechsten Cross-Country-Rennen des UCI MTB World Cups auf ihrem Canyon Bike an den Start ging. Bei diesem letzten World Cup der Saison zeigte die 35-jährige Topeak-Ergon Racing Teamfahrerin mit dem achten Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dass sie sich keineswegs hinter den „jungen Wilden” verstecken muss. Drei lange Jahre musste die Russin auf diesen Moment warten – oder besser gesagt hart darauf hinarbeiten. Die zweifache Weltmeisterin kämpfte sich von Startplatz 17 Runde um Runde nach vorne, bis sie sich mit Julie Bresset (FRA) und Eva Lechner (ITA) einen spannenden Kampf lieferte und nach 1:25:34 Stunden als Erste die Ziellinie erreichte. Dementsprechend groß war die Erleichterung hinterher: „Das tut so gut”, verriet Irina mit Tränen in den Augen, „besonders nach dem Pech der letzten Jahre. Ich habe mich nach dem vierten Platz bei der WM ganz stark auf dieses Rennen fokussiert. Schon in Südafrika fühlte ich mich richtig stark und jetzt hat es endlich geklappt.”

Nadine Rieder // Foto: Gregor Janas

Ebenso konnte Irinas Teamkollegin Nadine Rieder mit ihrer Vorstellung mehr als zufrieden sein. Nachdem die 24-jährige Sonthoferin bereits am vergangenen Donnerstag im Eliminator-Sprint Sechste wurde, sorgte sie mit Platz 23 für das beste World-Cup-Ergebnis ihrer noch am Anfang stehenden Karriere.

Malene Degn // Foto: Thomas N. Nyhus

Eine ebenfalls beachtliche Leistung legte die Dänin Malene Degn in Norwegen hin: sie fuhr in Hafjell beim UCI MTB World Cup in der Kategorie Cross Country Women Juniors mit ihrem Canyon aufs Treppchen. Mit einer Zeit von 1:04:54 und somit einem 20-Sekunden-Vorsprung schnappte sie sich vor Meda Petrusaukaite (LTU) die Goldmedaille. Vergessen die Enttäuschung von Pietermaritzburg, wo sie nur 100 Meter nach dem Start durch eine Mitstreiterin gestreift wurde und damit vorzeitig das Rennen beenden musste.

Wer es unseren Canyon Erfolgsathletinnen gleich tun will, kann sich schon jetzt mit einem 2014er Canyon Bike eindecken und fleißig trainieren. Beispielsweise findet in dieser Woche vom 19. bis 22. September das BIKE Women Camp in Kaltern (ITA) statt. Nähere Infos gibt es hier.

Irina Kalentieva siegt beim Weltcup in Hafjell/Norwegen

Montag, September 16th, 2013

Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team feiert in Hafjell/Norwegen den achten Weltcup-Triumph ihrer Karriere und sorgt damit für einen versöhnlichen Saison-Ausklang. Teamkollegin Nadine Rieder erzielt mit einem 23. Platz ihr bestes Worlcup-Ergebnis.

Irina Kalentieva auf dem Podium // Foto: Sportograf

Nach drei Jahren steht Irina Kalentiva vom Topeak-Ergon Racing Team mit ihrem Canyon Bike wieder ganz oben auf dem Podium eines Weltcup-Rennens. Beim letzten Worldcup der Saison im norwegischen Hafjell zeigte die 35-jährige Russin mit dem achten Weltcup-Sieg ihrer Karriere noch einmal dass sie sich keineswegs hinter den „jungen Wilden” verstecken muss. Dementsprechend groß war die Erleichterung hinterher: „Das tut so gut”, verriet Irina mit Tränen in den Augen. „Besonders nach dem Pech der letzten Jahre.” Und dieser Sieg war extrem hart erarbeitet: Die zweifache Weltmeisterin kämpfte sich auf ihrem Canyon von Startplatz 17 Runde um Runde nach vorne, bis sie sich mit der Französin Julie Bresset und Eva Lechner aus Italien einen spannenden Kampf um den Sieg lieferte und nach 1:25:34 Stunden als Erste über die Ziellinie fuhr.

Irina Kalentieva // Foto: Sportograf

Das Tempo der Spitzengruppe war dabei so hoch, dass die Fahrerinnen in den Abfahrten volles Risiko gehen mussten. So passierte es, dass sich Bresset gut eine Runde vor Schluss durch eine Unachtsamkeit noch einen Hinterraddefekt einhandelte. Es kam zum Duell zwischen der Topeak-Ergon-Fahrerin und Eva Lechner. In den steilen Anstiegen konnte sich Ira souverän von der Italienerin absetzen und einen guten Vorsprung herausfahren. Trotzdem drehte sich die in Koblenz lebende Russin auf der Zielgeraden noch drei mal um. „Ich wollte vermeiden, dass mir noch mal das gleiche wie bei der WM in Pietermaritzburg passiert”, grinste Ira im Ziel. Damals hatte sie sich nicht umgedreht und Eva ist auf den letzten Metern noch an ihr vorbei gehuscht — und weg war die Bronzemedaille.

Kein Wunder, dass sich die neunmalige Russische Meisterin in Hafjell einiges vorgenommen hatte: „Ich habe mich nach dem vierten Platz bei der WM ganz stark auf dieses Rennen fokussiert”, erklärte Irina hinterher. „Schon in Südafrika fühlte ich mich richtig stark und heute hat es endlich geklappt.”

Nadine Rieder // Foto: Sportograf

Auch Teamkollegin Nadine Rieder konnte mit ihrer Vorstellung mehr als zufrieden sein. Nachdem sie bereits am Donnerstag im Eliminator-Sprint hervorragende Sechste wurde, sorgte die 24-jährige Sonthofenerin mit Platz 23 für das beste WC-Ergebnis ihrer noch jungen Karriere: „Das war wirklich ein tolles Rennen zum Worldcup-Abschluss hier in Norwegen”, so die Allgäuerin. „Ich möchte mich auch noch mal beim gesamten Team für die tolle Unterstützung bedanken. Ganz besonders bei unserem Teammechaniker Larry für die bestens präparierten Canyon Bikes — ich hatte die ganze Saison über keinerlei technische Probleme.”

Nächste Woche gehen Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham bei der Trans Zollernalb auf Titel-Jagd. Robert konnte dieses dreitägige Etappenrennen über 215 Kilometer und fast 4.200 Höhenmeter auf der Schwäbischen Alb vor zwei Jahren schon einmal gewinnen.

Top Platzierungen für Topeak-Ergon bei der MTB-WM 2013

Montag, September 2nd, 2013

Die Damen des Topeak-Ergon Racing Teams konnten bei den UCI Mountainbike Weltmeisterschaften vom 31. August bis zum 1. September 2013 in Pietermaritzburg/Südafrika wieder mal hervorragende Ergebnisse auf ihren Canyon Bikes in den Cross-Country-Disziplinen erzielen. Irina Kalentieva und Nadine Rieder schrammten mit ihren vierten Plätzen im XC-Rennen und im Eliminator-Sprint nur hauchdünn an einer Medaille vorbei.

Irina Kalentieva
Irina auf ihrem Grand Canyon CF / Copyrights: sportograf

Dabei lieferte sich Irina ab der vorletzten Runde mit der Vorjahres-Vierten Esther Süss einen erbitterten Kampf um die Bronzemedaille. Nachdem Ira der 39-jährigen Schweizerin in einer anspruchsvollen Passage einige Sekunden abnehmen konnte, konterte diese wiederum zur Einfahrt in einen technischen Abschnitt und überholte die 35-jährige Topeak-Ergon-Fahrerin.
Damit hatte die in Koblenz lebende Russin nicht gerechnet, weil sie die technisch versiertere Fahrerin ist. „Ich war total überrascht, dass Esther in so einer Passage angreift”, verriet Irina hinterher. „Natürlich hat sie mich dann nicht mehr vorbei gelassen.” Als der zweifachen Weltmeisterin dann noch ein Fahrfehler im Rock Garden unterlief, konnte sie die Lücke in der letzten Runde nicht mehr schließen.

Nadine Rieder
 Nadine Rieder auf ihrem Grand Canyon CF SLX / Copyrights: sportograf

Auch Sprint-Spezialistin Nadine Rieder hat bei der WM in Südafrika nur knapp eine Medaille im Eliminator-Race verpasst. Weil sie den Start etwas verschlafen hatte, belegte die 24-jährige Sonthofenerin im Finale den letzten Platz, doch das Endresultat mit dem vierten Platz stellte die Deutsche Vizemeisterin dann doch mehr als zufrieden. „Mein Ziel war das Halbfinale und Vierte bei der WM ist doch nicht schlecht. Außerdem habe ich damit meine Nominierung bestätigt”, meinte die großgewachsene Allgäuerin hinterher.

Wolfram Kurschat
Wolfram Kurschat in Action / Copyrights: sportograf

Bei den Herren zeigte der Deutsche Vizemeister Wolfram Kurschat eine achtbare Vorstellung und belegte mit dem 35. Rang einen soliden Platz im Mittelfeld.
Herzlichen Glückwunsch!