Archive for the ‘Topeak-Ergon Racing’ Category

Toller Einstand für Irina Kalentieva und Nadine Rieder beim Worldcup in Albstadt

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Toller Einstand für das Topeak-Ergon Racing Team beim Worldcup in Albstadt: Irina Kalentieva und Nadine Rieder beim Worldcup in Albstadt. Irina wird Siebte im Cross-Country-Rennen und Nadine fährt bei ihrem allerersten Sprint-Worldcup mit einem dritten Platz direkt aufs Podium.

Als Irina Kalentieva am Sonntagmittag nach 1:35:42 Stunden in Albstadt über die Ziellinie rollte, konnte man ihr die Erleichterung merklich ansehen — Mission Worldcup-Auftakt geglückt! Klar hätte der zweifachen Weltmeisterin ein Platz auf dem Treppchen noch besser geschmeckt, aber mit dem 7. Rang war sie nicht unzufrieden: „Natürlich wollte ich aufs Podium, aber von Platz 13 auf Position 7 vorzufahren, ist ein guter Schritt nach vorne.” Zumal den Teilnehmerinnen auf der Schwäbischen Alb wirklich nichts geschenkt wurde. Insgesamt sechs Mal mussten die Fahrerinnen über den 4,2 Kilometer langen, extrem technischen Kurs. Und gegen Ende des Rennens fing es dann auch noch an zu regnen.

Irina Kalentieva beim Worldcup in Albstadt

Eine Bewährungsprobe für Mensch und Maschine, die im Fall Irina beide mit Bravour bestanden haben. „Ich bin stabil gefahren und in den technischen Passagen bin ich jedes Mal ein bisschen näher an die Favoritinnen heran gekommen.” Das macht Mut, außerdem ist Ira schon lange genug im Geschäft um so ein Rennen richtig einschätzen zu können: „Ich hatte noch etwas müde Beine von den letzten Trainingseinheiten, aber ich weiß, dass meine Form noch kommt”, nickt die in Koblenz lebende Russin selbstbewusst. Und blickt schon wieder voller Zuversicht auf den nächsten Worldcup am Wochenende in Tschechien: „Ich fahre wirklich sehr motiviert nach Nove Mesto, immerhin bin ich dort letztes Jahr Zweite geworden …!”

Eine weitere junge Dame macht dem Topeak-Ergon Racing Team derzeit viel Freude. Die Anfang der Saison vom Ergon 24h Racing Team ins Profi-Team gewechselte Nadine Rieder sorgt derzeit im Eleminator-Sprint für Furore. Nach ihrem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften letzte Woche in Singen, fuhr die Sonthofenerin in Albstadt auch direkt aufs Podium. „Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich hier auf dem Weltcup-Podium stehe”, verriet die 23-Jährige. „Ich bin heute viel lockerer an die Sache heran gegangen, als noch bei der Deutschen Meisterschaft vor einer Woche. Das war vermutlich entscheidend.”

Nadine Rieder beim Worldcup in Albstadt

Das ist wirklich sehr beeindruckend, zumal sich die Allgäuerin erst vor einem halben Jahr dazu entschlossen hat, sich auf den Sprint zu konzentrieren — scheinbar die richtige Entscheidung: „Da ich jetzt bei allen Sprints die ich gefahren habe immer ins Finale gekommen bin, habe ich natürlich gemerkt, dass in dieser Disziplin ganz klar meine Stärken liegen. Trotzdem wusste ich nicht, wo ich im Worldcup liegen würde — aber jetzt weiß ich, dass ich auch in der Weltelite mithalten kann.”

Im Cross-Country-Rennen belegte Nadine den 47. Platz, Wolfram Kurschat landete bei den Herren Elite auf Platz 89 und Marathon-Europameister Alban Lakata schied mit einem technischen Defekt aus.

Es gibt keine Verschnaufpause für die Athleten des Topeak-Ergon Racing Teams, denn am Wochenende steht im tschechischen Nove Mesto schon der nächste Worldcup ins Haus.

Topeak-Ergon Racing Team bei der World Cup-Premiere in Albstadt (17.-19.Mai)

Freitag, Mai 17th, 2013

Am Wochenende trifft sich die Mountainbike-Weltelite bei der Worldcup-Premiere in Albstadt. Vom Topeak-Ergon Racing Team mit dabei sind Wolfram Kurschat, Irina Kalentieva, Alban Lakata und Nadine Rieder, die sowohl im XC als auch im Sprint auf ihrem Grand Canyon CF SLX an den Start geht.

Insgesamt acht Monate ist es jetzt her, dass die Weltelite im Cross Country bei der WM 2012 im österreichischen Saalfelden aufeinander traf. Kein Wunder, dass Fahrer und Fans gleichermaßen heiß auf die UCI-Worldcup-Premiere in Albstadt sind. Vom 17. bis 19. Mai gastiert der Mountainbike-Zirkus in der Kleinstadt auf der schwäbischen Alb.

Auch die Athleten vom Topeak-Ergon Racing Team können es kaum erwarten und sind begeistert dass nach 2011 in Offenburg wieder ein Worldcup-Rennen in Deutschland ausgetragen wird. „Ich find es super, dass der Weltcup in Albstadt stattfindet. Schon bei den Bundesligarennen war alles immer top organisiert und die Stimmung an der Strecke super”, schwärmt Nadine Rieder, die sowohl im XC-Rennen als auch im Sprint an den Start gehen wird.

Nadine Rieder / Copyrights: sportograf

Die neu gestaltete 4,2 Kilometer lange Strecke ist mit 190 Höhenmetern bestückt und hat es wirklich in sich — nach ersten Trainingseindrücken für viele Fahrer sogar der schwerste Kurs des gesamten Worldcups. Selbst eine routinierte und technisch versierte Fahrerin wie Irina Kalentieva kann dies bestätigen: „Die Strecke ist echt schwer, die Anstiege sind extrem steil und die Abfahrten sind bespickt mit vielen engen Kurven, rutschigen Steinen und Wurzeln. Man muss jederzeit sehr konzentriert sein denn es geht immer nur Vollgas.”

Irina Kalentieva / Copyrights: sportograf

Aber trotzdem ein technischer Kurs der Fahrern und Zuschauern gleichermaßen Spaß machen soll. Die Wege sind kurz, der Parcours ist übersichtlich und die spannenden Passagen sind publikumsnah angeordnet. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass es am Sonntag nass werden soll — also alles andere als einfache Bedingungen. Doch für Ira kein Problem: „Die Strecke liegt mir, bei nassen Bedingungen wird es für alle nicht einfach. Ich kann es kaum erwarten, egal wie das Wetter am Sonntag wird”, so die zweimalige Weltmeisterin, die sich im Höhentrainingslager optimal auf das Rennen vorbreitet hat.

Mit Alban Lakata gibt sich auch noch ein frisch gebackener Marathon-Europameister in Albstadt die Ehre. Trotzdem wird es auf so einem Kurs schwer für den Langstrecken-Spezialisten. Die Form stimmt, aber mittlerweile weiß ich, dass es sehr schwierig ist sich in beiden Disziplinen vorne zu behaupten. Deshalb ist mein Ziel für dieses Wochenende, nach dem Rennen zufrieden im Ziel zu stehen”, so der Österreicher.

Alban Lakta / Copyrights: sportograf

Auch Wolfram Kurschat blickt optimistisch auf das Wochenende, zumal Albstadt schon immer zu seinen Lieblingsstrecken zählt: „Für mich gehört Albstadt mit der deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth dieses Jahr zum absoluten Saisonhighlight”, verrät der dreifache deutsche Meister. „So ein Worldcup auf heimischen Boden hat immer einen besondern Charakter. Ich freue mich schon auf die Fans und die Stimmung an der Strecke.” Robert Mennen muss wegen Erkältung leider auf einen Start verzichten.

Wolfram Kurschat / Copyrights: sportograf

An dieser Stelle wünschen wir Robert gute Besserung und drücken allen anderen die Daumen …

Hier der Zeitplan:

Freitag
16:45 Uhr — World Cup Cross Country Eliminator — XCE Qualifying
18:00 Uhr — World Cup Cross Country Eliminator — XCE Finals

Sonntag
11:30 Uhr — World Cup Olympic Cross Country — Women Elite
14:00 Uhr — World Cup Olympic Cross Country — Men Elite

Saison-Einstand nach Maß: Topeak-Ergon Racing Team gewinnt Andalucia Bike Race

Montag, März 4th, 2013

Das Andalucia Bike Race vom 24. Februar bis zum 1. März 2013 in Spanien gipfelte in einen grandiosen Doppelsieg des Topeak-Ergon Racing Teams. Sowohl die Herren Alban Lakata und Robert Mennen als auch die Damen mit Sally Bigham und Milena Landtwing holten den Gesamtsieg bei dem fünftägigen Etappenrennen durch das Spanische Andalusien. Beide Teams behaupteten ihre Führungspositionen heute auf der sechsten und letzten Etappe, wobei Sally mit ihrer neuen Teampartnerin Milena wieder mal souverän ihren vierten Etappensieg einfuhren. Alban und Robert schrammten als vierte zwar knapp am Podium vorbei, gaben die Führung im Gesamtklassement jedoch nicht mehr ab.

Nachdem die fünfte Etappe schon den Wetterbedingungen zum Opfer gefallen war, wurde der sechste Streckenabschnitt noch mal als Marathon gestartet und nicht wie ursprünglich geplant als abschließendes Zeitfahren. Also ging es noch einmal über 51,8 Kilometer und 1.360 Höhenmeter durch die Berge von Jaén. Von den Bedingungen her zwar nicht ganz so heftig wie den Tag zuvor, doch trotzdem alles andere als gemütlich.

Doppelsieg für das Topeak-Ergon Racing Team  (Bigham/Landtwing) Foto: Sportograf

Umso verständlicher, dass die Laune im Ziel nahezu überschäumte:
„So ein Saisonstart ist einfach genial”, grinste Robert. „Aber trotz unseres komfortablen Vorsprunges war es heute nicht einfach. Unten war es nass und matschig, oben in den Bergen kalt und zum Teil verschneit. Da muss man höllisch aufpassen.”
Auch Teamkollege Alban Lakata war trotz der nicht ganz einfachen Bedingungen voll des Lobes: „Alles in allem ein super Event hier in Andalusien — top Organisation, klasse Medien-Präsenz und begeisterte Zuschauer.”

Doppelsieg für das Topeak-Ergon Racing Team  (Mennen/Lakata) Foto: Sportograf

Obwohl der 33-Jährige Österreicher vor dem Rennen noch gesagt hatte, der Gesamtsieg sei eher nebensächlich, war er jetzt natürlich überglücklich: „Klar so einen Sieg nimmt man immer gerne mit, zumal das auch wichtige Punkte für die UCI-Weltrangliste gibt.” Denn immerhin sei das ein Rennen der zweithöchsten Kategorie. „Aber das schönste”, so der Marathon-Weltmeister von 2010, sei die Gewissheit über die körperliche Leistungsfähigkeit und das optimale Setup gefunden zu haben: „Das komplette Team funktionierte einfach perfekt und der technische Support war hervorragend”, schwärmte der Albanator. „Wir hatten so gut wie keine technischen Probleme und die neuen 29er-Fullys von Canyon sind einfach der Hammer!”

Beste Voraussetzungen für das Cape Epic in Südafrika (17. bis zum 24. März)

Quelle: Website Topeak-Ergon acing Team

Doppelsieg! Topeak-Ergon Racing Team in Bestform beim Andalucia Bike Race

Mittwoch, Februar 27th, 2013

Erste Bewährungsprobe 2013 für das Topeak-Ergon Racing Team. Beim Andalucia Bike Race vom 24.2.-1.3.2013 rund um Cordoba/Spanien ist mit Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham die gesamte Marathon-Elite des MTB-Rennstalls am Start. Und noch eine tolle Neuigkeit: Ab sofort fährt die 31-jährige Schweizerin Milena Landtwing im Topeak-Ergon-Jersey. Als Partnerin von Sally Bigham glänzte sie schon bei zahlreichen Etappenrennen und konnte im letzten Jahr neben der Transalp auch das Rennen in Andalusien mit Sally in überzeugender Manier gewinnen.

Topeak-Ergon Racing Team startet beim Andalucia Bike Race durch
Das Topeak-Ergon Racing Team befindet sich schon wieder auf Erfolgskurs. Nachdem Sally Bigham und Milena Landtwing schon die Etappen eins und zwei dominiert haben, konnten sie gestern auch den dritten Streckenabschnitt für sich entscheiden. Und es gab noch einen Grund zu feier, denn es gab einen Doppelsieg — auch Alban und Robert finishten als Erste. Im Gesamtklassement führen jetzt beide Topeak-Ergon-Teams.

Sieg auf der ersten Etappe für Sally Bigham und Milena Landtwing / Foto: Sportograf

Sally Bigham im Ziel: „Das war heute wieder eine sehr schöne Etappe für Milena und mich. Ich bin sehr froh, dass wir trotz technischer Probleme nicht zuviel Zeit verloren haben und somit auch die dritte Etappe gewinnen konnten.”

Auch die Marathon-Herren Alban Lakata und Robert Mennen kommen jetzt richtig in Fahrt. Nach ihrem dritten Platz auf der ersten Etappe, folgte Platz zwei auf der zweiten und schließlich Platz eins auf der dritten Etappe. Damit waren sie jeden Tag auf dem Podium und jedes Mal sind sie eine Stufe höher geklettert..

Insgesamt haben die vier Topeak-Ergon-Profis nach drei Etappen und gut der Hälfte des Rennens schon knapp 210 Kilometer und 5.535 Höhenmeter absolviert. Das Streckenprofil beinhaltet alles was das MTB-Herz begehrt: knackige Anstiege wechseln sich ständig ab mit kernigen Downhills, kniffligen Singletrails und ruppigen Schotterpisten. Von den äußeren Bedingungen ähnelt das Andalucia Bike Race dem Cape Epic und ist daher, vor allem für die Teilnehmer des demnächst anstehenden Etappenrennens in Südafrika eine willkommene Vorbereitung.

Heute, 27. Februar geht es von Bedmar über 68,7 Kilometer nach Mancha Real. Dieser Streckenabschnitt ist mit seinen 3.055 Höhenmetern quasi die Königsetappe des Andalucia Bike Race und wird eventuell schon eine Vorentscheidung bringen. Die letzten beiden Etappen werden dann im Nordosten Andalusiens rund um Jaén ausgetragen. Die Stadt liegt in 574 Metern Höhe, malerisch eingebettet im weiten Flusstal des Guadalquivir zwischen den mit Olivenbäumen bewachsenen Bergen La Pandera und Jabalcuz.

Quelle: Teamnews Topeak-Ergon Racing Team

Sieg mit Ansage: Alban Lakata dominiert bei Leadville 100

Montag, August 13th, 2012

Noch nie wurde das Rennen von einem Nicht-Amerikaner gewonnen … bis heute!

Alban Lakata, alias der “Albanator” ist seiner Favoriten-Rolle vollends gerecht worden und hat souverän das legendäre „race oft he races“ Leadville 100 gewonnen.

Alban Lakata dominiert bei Leadville 100

Beflügelt vom Tansalp-Sieg und in Top-Form gingen die beiden Profis vom Topeak-Ergon Racing Team Alban und Teamkollege Robert Mennen auf ihren Teambikes Grand Canyon CF SLX 29 an den Start.
100 Meilen durch die Rocky Mountains galt es zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung auf der Strecke ist die Höhe. Von Leadville aus, das bereits auf 3094 Metern Höhe liegt geht es noch weiter hoch zur sogenannten „Columbine Mine” auf fast 3800 Metern.

Wir feiern den Sieg für Alban kräftig mit und haben für Euch zwei tolle Mountainbikes reduziert:

Die Bikes der Profis:

Grand Canyon CF 9.0 Team: Alter Preis: 3699 € – Neuer Preis: 3199 € – Du sparst: 500 €


Grand Canyon CF 8.0: Alter Preis: 2499 € – Neuer Preis: 2199 € – Du sparst: 300 €

Hut ab auch vor der Leistung unserer Damen! Sally Bigham, die bereits vor wenigen Wochen die Transalp dominierte, sicherte sich Platz zwei. Sonya Looney kam nach der 50 Meilen Strecke auf einen respektablen Platz fünf! Eine klasse Leistung!!

Glückwunsch an das gesamte Team!

Mission Gold: Irina Kalentieva bei Olympia 2012

Mittwoch, August 8th, 2012

Die Spannung steigt. In wenigen Tagen, am Samstag, 11. August fällt für die Weltelite des Mountainbike-Sports der Startschuss zu den Wettkämpfen in London.
Unter ihnen die zweifache Weltmeisterin Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team, die auf ihrem Canyon-Bike für ihr Heimatland Russland an den Start geht.

Irina Kalentieva

“Du darfst auf der Strecke keine Angst haben, du musst loslassen können und einfach alles geben was du hast!”
Mit diesem Leitsatz fuhr sich Irina “Ira” auf Canyon an die Weltspitze und zählt im Cross-Country-Worldcup seit Jahren zu den schnellsten Frauen der Welt.
Die gibt immer alles, um ihre Ziele zu erreichen. Mountainbiking ist ihre Passion und Leidenschaft, was sie im Jahr 2012 bei den Olympischen Spielen in London wieder unter Beweis stellen will.

In ihrem Blog berichtet Sie über ihre Vorbereitungen und aktuelle Geschehnisse. Belgleitet Ira in den letzten Stunden vor dem großen Auftritt.

Auf gehts Ira! Alles Gute und maximale Erfolge!

The race of all races: Topeak-Ergon Racing Team bei Leadville 100

Mittwoch, August 8th, 2012

Am kommenden Samstag, 11. August steht neben dem Olympia-Rennen das legendäre Leadville 100 Race an.

Das 100 Meilen Rennen im amerikanischen Leadville gilt als eines der härtesten Rennes der USA. Nicht umsonst behaupten die Veranstalter, das Leadville 100 wäre ’The race of all races’!
Der tiefste Punkt des Rennens liegt auf 2800m und es geht bis fast auf 3800m hinauf. Dort oben ist die Luft sehr dünn, deshalb sind die Fahrer schon seit einigen Tagen in Colorado um sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen.

Topeak-Ergon Racing Team bei Leadville 100 am Start

Dieses Jahr geht auch das Topeak-Ergon Racing Team auf Canyon wieder an den Start.
Mit dabei sind die World Cup Fahrer und Transalp Gewinner Alban Lakata und Robert Mennen sowie Sally Bigham, die gemeinsam mit Sonya Looney und Yuki Ikeda aus dem amerikanischen Team die 100 Meilen von Leadville bestreiten.

Alban Lakata hat gerade einen Lauf. Nach der gewonnen Transalp mit Teamkollege Robert Mennen will er natürlich seinen zweiten Platz aus dem letzten Jahr toppen: „Mein Ziel ist es, dieses Jahr zu gewinnen und eventuell einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Mit dem aktuellen Weltmeister Christoph Sauser ist das Starterfeld dieses Jahr allerdings noch stärker besetzt. Es wird auf jeden Fall nicht einfach!” so Lakata mit Ausblick auf das Rennen. Robert Mennen ist ebenfalls guter Dinge: „Ich peile mindestens ein Top 10 Ergebnis an!”
Bleibt aber auch gleichzeitig realistisch: „da ich noch nie in einer solchen Höhe gestartet bin und auch noch nicht oft auf diesen Distanzen unterwegs war weiß ich nicht, was mich dort erwarten kann, zumal ich die Konkurrenz bis auf wenige Ausnahmen nicht kenne.”

Nach dem phänomenalen Doppel-Sieg des Topeak-Ergon Teams bei der Transalp stehen die Chancen für das Leadville 100 nicht schlecht.

Unterstützt wird das internationale Topeak-Ergon Team von der amerikanischen Mountainbike Legende Dave Wiens. Der sechsfache Gewinner des Leadville 100 Rennens, Lance Armstrong Bezwinger und Mitglied der Mountainbike Hall of Fame, ist für die Fahrer der perfekte Coach für dieses Rennen.

Wir wünschen dem Team viel Erfolg und freuen uns auf dieses spannende Saison-Highlight!

10 Siege in 6 Etappen – Das Topeak Ergon Racing Team an der Spitze der Transalp

Freitag, Juli 20th, 2012

Mit der Transalp läuft derzeit das prestigeträchtige MTB-Rennen über die Alpen. Für das Topeak-Ergon Racing Team starten Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham auf unseren Rädern um den Gesamtsieg.

Seit Samstag, dem 14. Juli läuft die 15. Auflage der Craft Bike Transalp, einem der weltweit größten und härtesten Etappenrennen für Mountainbiker. In acht Etappen führt die Route vom bayerischen Oberammergau bis nach Riva am Gardasee in Italien mit insgesamt 618 Kilometern und 21.166 Höhenmetern quer über die Alpen. Mit dabei Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham vom Topeak-Ergon Racing Team und natürlich Canyon.

Zu Beginn war den favorisierten Topeak-Ergon-Herren Lakata/Mennen das Glück auf der ersten Etappe über 96 Kilometer von Oberammergau nach Imst nicht hold, denn nach einem Defekt verloren die beiden über 13 Minuten auf das Führungsduo und am Ende stand Platz acht mit knapp zehn Minuten Rückstand auf der Ergebnisliste.

Auf der zweiten Etappe ließ das Duo dann jedoch die Konkurrenz spüren, dass sie das Ziel — den Sieg im Gesamtklassement — keinesfalls aufgegeben haben. In eindrucksvoller Manier fuhren die beiden Profis des in Koblenz ansässigen Rennstall die zweite Etappe von Imst nach Ischgl mit einem Vorsprung von knapp zwei Minuten zum Gesamtführenden.

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Auch die dritte Etappe von Ischgl nach Nauders ging an das Topeak-Ergon Racing Team. Damit konnten Robert und Alban ihren zweiten Etappensieg in Folge auf ihren Grand Canyon CF SLX 29ern feiern und noch einmal wertvolle 50 Sekunden auf das Führungsduo gut machen.
Auch auf der mit knapp 53 Kilometern kürzesten Etappe der diesjährigen Transalp von Nauders nach Scuol konnten die Topeak-Ergon-Fahrer überzeugen. Sie holten in 2:15:17.2 Stunden ihren dritten Etappensieg in Folge. Dabei nahmen sie den Gesamtführenden und Tages-dritten Kaufmann/Stoll im Kampf um den Gesamtsieg wieder wertvolle 1:40 Minuten ab. Der Vorsprung des Führungsduos reduzierte sich damit auf knapp drei Minuten. Am zweiten Anstieg zur Reschner Alm forcierten Lakata und Mennen das Tempo. „Wir haben gemerkt, dass die anderen Probleme hatten und haben uns gesagt, wir probieren es mal”, so Mennen im Ziel. Auch Lakata äußerte sich zufrieden: „Dass wir heute auf der kurzen Etappe so viel Zeit gut machen konnten, damit konnte man nicht rechnen. Im Moment läuft alles perfekt und wenn es so weiter geht ist Platz eins immer noch drin.”

Auf der fünften Etappe hat das Topeak-Ergon Team mit ihrem vierten Etappensieg in Folge den Druck auf die Transalp-Führenden weiter erhöht . Das Team entschied die 69 Kilometer lange fünfte Etappe von Scuol in der Schweiz nach Livigno in Italien, in 3:11:15.7 Minuten für sich und verkürzte damit den Rückstand auf die Träger der Gelben Trikots Markus Kaufmann  und Thomas Stoll um weitere zwei Minuten.

Die Königsetappe am gestrigen Donnerstag brachte die entscheidende Wende und bescherte Alban und Robert nach einer fulminanten Aufholjagd das gelbe Trikot der Führenden. Mit 106 Kilometern, über 3400 Höhenmetern und Temperaturen über 30 Grad war es die härteste Etappe der diesjährigen Transalp. Die beiden Topfahrer aus dem Topeak-Ergon Racing Team mussten den ganzen Tag hoch konzentriert fahren, um zum einen Zeit auf die bisher Führenden gut zu machen und zum anderen, um in den langen Abfahrten nicht zu stürzen. Lakata nach der Fahrt ins Gelbe: „Momentan läuft alles perfekt, jetzt haben wir einen Vorsprung von 28 Sekunden und es kommen noch zwei nicht allzu lange Etappen, die Chancen stehen nicht schlecht.“

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Bei den Damen fuhren Topeak-Ergon-Racerin Sally Bigham und ihre Partnerin Milena Landtwing vom Team Vaude Centurion bereits ihren sechsten Etappensieg in Folge ein und sind somit weiter unbeirrt auf Erfolgskurs.  Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk radelt die Britin mit ihrer eidgenössischen Partner von einem Erfolg zum Nächsten. In der Gesamtwertung führen Sally und Milena nun mit mehr als drei Stunden und so können sie auf den letzten beiden Etappen eigentlich als Touristen mitfahren und die schöne Aussicht genießen.

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Die siebte Etappe über 73 Kilometer und 3248 Höhenmeter von Ponte die Legno nach Madonna di Campiglio haben die Titelverteidiger vom Team Stöckli für sich entschieden. Alban und Robert jedoch kamen nur knapp 2 Minuten später auf dem zweiten Rang ins Ziel und bauten somit ihre Führung aus. Insgesamt beträgt der Vorsprung auf die nächsten Verfolger 4:18.

Milena Landtwing und Sally Bigham fahren weiter in einer eigenen Liga und beenden auch die siebte Etappe auf dem obersten Treppchen.

Auch auf Etappe acht holten sich Robert und Alban den zweiten Platz und somit auch die Gesamtwertung der diesjährigen Transalp. Insgesamt waren die Jungs von Oberammergau bis an den Gardasee 27:35:17.5 Stunden auf ihren Grand Canyon CF SLX 29ern unterwegs. Auf der ersten Etappe lief es aufgrund mehrerer Defekte nicht wie geplant und so hatte Alban bereits die Gesamtwertung abgeschrieben. Allerdings rollte der Marathon-Weltmeister von 2010 mit seinem Partner Robert mit ordentlich Wut im Bauch das Feld von hinten auf, stümte zu vier Etappensiegen in Folge und ins Gelbe Trikot. Das Duo konnte die Gesamtführung bis Riva verteidigen.

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„Ein Transalp-Sieg gehört in den Palmares eines Marathonfahrers. Das ist jetzt der Fall. Ich bin überglücklich, dass wir das geschafft haben“, freute sich Lakata, der derzeit wohl in der Form seines Lebens ist.

Und auch Teamkollege Mennen zeigte sich überglücklich, zumal es erst die erste Teilnahme für den Deutschen Vizemeister war: „Das hätte ich mir vor der Saison nie träumen lassen. Dass es geklappt hat, ist der Wahnsinn!“

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Bei den Frauen ließen sich Sally Bigham und Milena Landtwing die Butter nicht vom Brot nehmen und ehrlich gesagt, gab es auch keine Gelegenheit dazu. In einer Gesamtzeit von 33:18:54.2 Stunden und mit acht Etappensiegen in Folge stürmten die Damen in eindrucksvoller Manier nach Riva und ließen sich das Trikot der Gesamtführenden nicht mehr streitig machen.

Medaillensegen für Topeak-Ergon

Mittwoch, Juli 11th, 2012

Das Topeak-Ergon Racing Team knüpft nahtlos an die Erfolge der letzten Wochen an: Bronze-Medaille für Robert Mennen bei den Deutschen Meisterschaften und erneuter Doppelsieg für Alban Lakata und Sally Bigham beim Dolomiti Superbike in Südtirol.

Bei den Deutschen Cross-Country Meisterschaften in Bad Säckingen am gestrigen Sonntag konnte Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team seinen tollen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen und auf den hervorragenden dritten Platz fahren. Der 3,9 Kilometer lange Kurs mit seinen 144 Höhenmetern quer durch den Hotzenwald verlangte den Fahrern alles ab. Zumal die Bedingungen durch den starken Regen vor dem Rennen extrem schwierig waren. Hier zahlte sich vor allem gute Technik und die richtige Taktik aus. Und die hatte sich Robert schon vor dem Start zurechtgelegt: „Ich bin langsam los gefahren, weil ich wusste, das wird so hart, dass man am Anfang nicht überziehen darf.”

Dabei hatte der Nörvenicher im Vorfeld nicht unbedingt eine Medaille auf dem Zettel: „Vor dem Rennen hatte ich gar nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet, bei dem Achterbahn-Kurs mit seinen kurzen Anstiegen und vielen Richtungswechseln.” Und auch am Anfang des Rennens sah es gar nicht so gut aus für den 27-Jährigen: „Ich kam erst als Zehnter aus dem ersten Singletrail, habe mich dann aber bis zur vorletzten Runde auf Rang drei vor gekämpft.” Letztendlich führte dann aber seine hervorragende Form und auch das richtige Material zum Erfolg und damit zur verdienten Bronze-Medaille: „Die Beine waren heute sehr gut und auch mit den matschigen Bedingungen kam ich gut klar — der Conti X-King war heute die perfekte Wahl.”

Der dreimalige Deutsche Meister und Vizemeister vom letzten Jahr, Wolfram Kurschat, konnte wegen einer infektiösen Erkältung leider nicht am Rennen in Bad Säckingen teilnehmen.

Alban Lakata und Sally Bigham sorgten bereits am Samstag mit hervorragenden Leistungen für den zweiten Topeak-Ergon-Doppelsieg in Folge. Nach ihrem Triumph beim KitzAlp-Marathon vor gut einer Woche konnten die beiden Topeak-Ergon-Athleten auch beim Dolomiti Superbike Marathon in Südtirol jeweils den ersten Platz einfahren. Der Dolomiti Superbike durchs Hochpustertal in Südtirol zählt mit seinen 119,9 Kilometern und insgesamt 3.822 Höhenmetern zu den härtesten Marathonrennen des Jahres. Dementsprechend gut gelaunt war der Österreicher Alban Lakata als er nach 4:40:56.4 Stunden über die Ziellinie rollte: „Der Dolomiti Superbike stand auf meiner ’To Win List’ ganz weit oben”, grinste er.

Lakata ist es nach vielen Anläufen endlich gelungen dieses hochklassige und extrem stark besetzte Rennen zu gewinnen. Immerhin neun der zehn besten Athleten der offiziellen UCI-Weltrangliste waren am Start. Entsprechend hart ging es im Rennen zur Sache: „Ich musste vom Start weg Vollgas geben, um immer wieder Fahrer hinter mir zu lassen!” Am Ende entschied er das Rennen in der letzten Abfahrt. „Es war eine knappe Entscheidung, aber zum Glück dieses Jahr zu meinen Gunsten. Die Form stimmt jetzt zu 100 Prozent.”

Die in diesem Jahr von Erfolg zu Erfolg eilende Sally Bigham fuhr ebenfalls wieder ein taktisch kluges und vom Start weg ungefährdetes Rennen. Mit einer grandiosen Vorstellung und einer Fabelzeit von 5:39:38.4 Stunden nahm sie ihrer stärksten Kontrahentin, Borghild Loevset aus Norwegen, immerhin fast noch fünf Minuten ab. „Ich freue mich riesig, dass ich dieses Bergrennen hier gewonnen habe, da bei mir zu Hause fast nur Hügel vorzufinden sind. Diese Saison verläuft wirklich sehr gut und ich bin einfach glücklich”, gab die strahlende Siegerin nach dem Rennen zu Protokoll.

Max Friedrich und Nadine Rieder vom Ergon 24h Racing Team sorgten für weitere Höhepunkte an diesem Wochenende: Max belegte bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Säckingen in der Masters-Klasse den fünften Platz und Nadine wurde bei den Elite-Damen Siebente.

Irina Kalentieva trotz Erkältung auf Rang 8 im Worldcup

Mittwoch, Juni 27th, 2012

Beim Cross-Country-Worldcup der Damen am Samstag in Mont Sainte Anne/Kanada fährt Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team trotz hartnäckiger Erkältung auf den achten Platz.

Als Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team beim Cross-Country-Worldcup der Damen am Samstag in Mont Sainte Anne/Kanada durchs Ziel rollte, hatte sie 1:46:52 Stunden auf dem Konto. Gut 5:12 Minuten mehr als die Siegerin Catharine Pendrel (KAN). „Ich habe alles gegeben, aber mehr war heute einfach nicht drin”, erklärte die 34-Jährige nach dem Rennen. Obwohl ihr die technische Strecke mit den vielen Wurzel- und Felspassagen eigentlich lag und auch das regnerische Wetter der technisch versierten Topeak-Ergon-Racerin entgegen kam. Auch die Tatsache, dass die in Koblenz lebende Russin in den letzten beiden Jahren an Ort und Stelle jeweils auf den zweiten Platz fuhr sorgte im Vorfeld für Selbstbewusstsein.

„Die Strecke mag ich sehr”, hatte sie am Freitag noch gesagt. „Technisch schwierig mit vielen Kurven, Wurzeln und Steinen, da braucht man volle Konzentration!” Regenfälle in der Nacht machten die ohnehin schon sehr anspruchvolle Strecke nicht gerade leichter — eigentlich auch ein Vorteil für die zweimalige Weltmeisterin: „Bei Regen ist diese Strecke dann extrem schwierig, da hast du einen enormen Vorteil wenn du technisch gut bist.”

Alles in allem waren die Rahmenbedingungen für Ira wie gemacht, um ein starkes Rennen zu fahren. Wäre da nicht die hartnäckige Erkältung, die sie sich nach der EM in Russland eingefangen hatte. Doch so ist das im Profisport, wenn du keine 100 Prozent geben kannst, dann fehlt dir das Quäntchen, das am Ende entscheidend ist. Das musste sich diesmal auch eine Weltklasse-Athletin wie Kalentieva eingestehen: „Ich weiß auch nicht was heute los war”, meinte sie dann doch achselzuckend. „Kann sein, dass mir die Erkältung noch in den Knochen steckte!”

Jetzt heißt es für Irina das Rennen so schnell wie möglich abzuhaken und sich auf den kommenden Worldcup nächstes Wochenende in Windham, Bundesstaat New York/USA zu konzentrieren.