Archive for the ‘Topeak-Ergon Racing’ Category

Bigham gewinnt Alpentour Trophy

Mittwoch, Juni 6th, 2012

Bei der 14. Alpentour Trophy vom 31.05 bis 03.06.2012 in Schladming boten die Fahrer vom Topeak-Ergon Racing Team eine gelungene Vorstellung: Sally Bigham holt den Gesamtsieg und Alban Lakata wird Zweiter. Max Friedrich vom Ergon 24h Racing Team wird ebenfalls Zweiter in der Masters-Klasse.

Bereits seit 13 Jahren wird die Alpentour Trophy in Österreich ausgetragen und gilt heute als eines der wichtigsten Cross-Country-Etappenrennen in Europa. Auf vier Tagesetappen mussten die mehr als 300 Teilnehmer aus insgesamt 26 Nationen 214 Kilometer und 8.800 Höhenmeter rund um das Dachsteingebirge absolvieren. Darunter ein 16 Kilometer langes Bergzeitfahren mit 1.100 Höhenmetern. Wer die Berge in dieser Region kennt, weiß dass es sich hierbei keinesfalls um einen Kindergeburtstag handelt. So war auch das Starterfeld mit großen Namen bestückt.

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Doch Sally Bigham vom Topeak-Ergon Racing Team blieb davon gänzlich unbeeindruckt. Man könnte sogar meinen sie sei in diesem Jahr ausgezogen, der Marathon-Konkurrenz das Fürchten zu lehren. Nach dem Andalucia Bike Race, dem Cape Epic und Riva-Marathon, entschied die 34-jährige Britin jetzt auch die Alpentour Trophy für sich. Und das in beeindruckender Art und Weise.

Von Anfang an ließ Sally keine Zweifel aufkommen, dass sie dieses Rennen gewinnen will. In eindrucksvoller Manier fuhr die Vize-Weltmeisterin von Etappensieg zu Etappensieg und sicherte sich mit einem üppigen Vorsprung von knapp 1,5 Stunden überlegen die Siegertrophäe.

„Es war wirklich sehr schön hier in Schladming”, freute sich Sally nach dem Rennen. „Der Kurs mit tollen Singletrails bergauf wie bergab war quasi perfekt für mich.” Außerdem sei sie sehr zufrieden mit ihrem Equipment, denn sie hätte nicht die geringsten technischen Probleme gehabt. „Ich fühle mich derzeit in blendender Verfassung und bin wirklich glücklich über meine Vorstellung hier. Jetzt freue ich mich schon auf mein nächstes Rennen, die Marathon-Europameisterschaften in Tschechien in zwei Wochen.”

Auch der zweite Topeak-Ergon-Racer und österreichische Lokalmatador, Alban Lakata, hinterließ einen guten Eindruck. Zwar immer noch gebeutelt von schweren Stürzen bei den letzten Worldcups, lieferte der Marathon-Weltmeister von 2010 eine souveräne Leistung ab und wurde letztendlich zweiter im Gesamtklassement.

„Die Alpentour Trophy war für mich ein wichtiger Gradmesser. Da ich nach meiner Sturzserie bei den letzten zwei Weltcup-Rennen nicht gerade viel Selbstvertrauen mitnehmen konnte”, meinte der aus Lienz stammende Osttiroler hinterher. Zudem hätten ihn die davon erlittenen Verletzungen an Steißbein und Schulter im Trainingsaufbau um einiges zurückgeworfen. „Mit diesem Trainingsrückstand und den im Rennen noch immer spürbaren Schmerzen muss ich mich diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden geben”, fügte der zweifache Trophy-Gewinner hinzu. Außerdem hätte er wegen der erstklassigen Besetzung der diesjährigen Alpentour einen guten Eindruck davon bekommen, in welchen Bereichen es noch nicht ganz passen würde.

Für das dritte erfreuliche Ergebnis bei der Alpentour sorgte Max Friedrich vom Ergon 24h Racing Team. Der amtierende Deutsche Meister der Masters-Klasse, musste sich im Gesamtklassement der Masters-Elite-Wertung lediglich vom ehemaligen Olympiasieger Bart Brentjens geschlagen geben. Und das denkbar knapp in einem Wimpernschlagfinale mit 97 Hundertstel Sekunden Rückstand.

Topeak-Ergon Racing Team: Angriff auf die Olympia-Quali in Nove Mesto

Freitag, Mai 11th, 2012


Am Sonntag, den 13. Mai trifft sich die Mountainbike Cross-Country-Elite zum dritten UCI Worldcup des Jahres im tschechischen Nove Mesto na Morave. Fast das gesamte Topeak-Ergon Racing Team mit Alban Lakata, Irina Kalentieva, Wolfram Kurschat und Robert Mennen ist am Start. Nove Mesto ist nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Infrastruktur prädestiniert als Austragungsort für solch ein spektakuläres Event. Für Wolfram Kurschat und Alban Lakata geht es dabei auch noch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London!!

Schauplatz ist das Stadion für die Biathlon WM 2013, dessen Tribüne extra ausgebaut wurde und Platz für 10.000 Zuschauer bietet – ein Garant für eine bombastische Stimmung. Auch der 4,46 Kilometer lange Kurs verspricht atemberaubende Action mit allem was das MTB-Herz begehrt: 220 Höhenmeter, gespickt mit zahlreichen Kurven, knackigen Anstiegen und kniffligen Abfahrten. Dazu kommen zwei technische Sektionen, eine davon mit BMX–Wellen und abschließendem Absprung mit Landung. Trotzdem bietet die Strecke genügend potential für Überholmanöver.
Das kommt besonders Wolfram Kurschat entgegen, der das Feld ja bekanntermaßen meist von hinten aufrollen muss.

Wolfram Kurschat in Action / Foto: Sportograf, RTI Sports GmbH

Nicht zuletzt deshalb blickt der Wolfman nach dem gestrigen Strecken-Check optimistisch auf die zu bewältigende Aufgabe: „Die Strecke liegt mir, Nove Mesto war schon im letzten Jahr eine meiner besten Platzierungen”, so Kurschat. Außerdem seien die Steigungen oft technisch und mit Wurzelpassagen durchzogen. „Genau diese Bedingungen habe ich auf meiner Trainingsstrecke zu Hause, damit komme ich bestens zurecht.”

Irina Kalentieva in Action / Foto: Sportograf, RTI Sports GmbH

Und auch Irina Kalentieva hat gute Erinnerungen an Nove Mesto: „Die Strecke gefällt mir sehr gut! Technisch anspruchsvoll, viele Kurven, genauso wie ich es mag. Ich bin hoch motiviert und erinnere mich gerne an meinen 3. Platz vom letzten Jahr hier. Am Sonntag gebe ich wieder Vollgas!

Dagegen übt sich Marathon-Weltmeister Alban Lakata eher in Zurückhaltung: „Meine Form wird von Tag zu Tag besser. Hoffentlich reicht sie aus um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ich möchte auch wieder mal zufrieden im Ziel eines Cross–Country–Rennens stehen.

Robert Mennen will nach seinem Vize-Titel bei den deutschen Marathon-Meisterschaften etwas entspannter an die Sache herangehen: „Bei den zwei vorigen Worldcups war ich zu angespannt. Auf das Rennen am Sonntag freue ich mich jetzt schon, besonders auf die tolle Strecke.”

Robert Mennen in Action / Foto: Sportograf, RTI Sports GmbH

Besondere Brisanz birgt die Tatsache, dass es für viele Fahrer und Nationen neben dem Weltcup nächste Woche in La Bresse, die letzte Möglichkeit ist, sich für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren.
Auch Wolfram Kurschat und Alban Lakata gehören dazu. Für die jeweilige Olympia-Norm müsste Wolfram für Deutschland unter die ersten 15 und Alban für Österreich unter die ersten 20 fahren.

Wolfram ist jedenfalls bestens vorbereitet: „Ich habe mein Training komplett auf die nächsten zwei Worldcup–Rennen abgestimmt, daher bin ich jetzt in einer sehr guten Verfassungen. Passieren kann alles – warten wir es ab …!

Wir wünschen dem Topeak-Ergon Racing Team alles Gute und viel Erfolg!

In unserem Facebook-Kanal halten wir Euch auf dem Laufenden.

Alle Information rund um das Team gibt es auf der Website vom Topeak-Ergon Racing Team.

Das Damenrennen in der Elite–Klasse startet am Sonntag um 10:10 Uhr, die Elite–Herren gehen um 14:10 Uhr auf die Strecke.

Sally Bigham triumphiert beim Absa Cape Epic 2012

Donnerstag, April 5th, 2012

Ergon 24h Racing TeamFür das Topeak-Ergon Racing Team hat sich der Ausflug nach Südafrika zum Absa Cape Epic 2012 gelohnt. Sally Bigham gewinnt mit Partnerin Esther Süss in eindrucksvoller Manier. Lakata/Mennen belegen den fünften Platz.

Sally Bigham (33) vom Topeak-Ergon Racing Team und ihre Partnerin Esther Süss (38, Wheeler iXS Pro Team) gaben beim Absa Cape Epic 2012 den Ton an. Bis auf die 5. Etappe gingen alle Streckenabschnitte eindeutig an die beiden Wheels 4 Life-Girls, darunter natürlich auch die Königsetappe mit einer Länge von 147 Kilometern und insgesamt 2.900 Höhenmetern.

Tolle Perfomance von Sally und Esther
Dabei demonstrierten die beiden Profi-Bikerinnen eine Überlegenheit, die für ihre Konkurrentinnen beim härtesten Etappenrennen Afrikas schon fast furchteinflößend sein musste. Insgesamt haben die Mädels nach der 7. und letzten Etappe einen beeindruckenden Vorsprung von knapp 50 Minuten vor dem Zweitplatzierten Damenteam heraus gefahren. Auch ein Großteil der männlichen Teilnehmer sahen die beiden Ladys meist nur von hinten, denn in der Overall-Wertung belegten sie immerhin Platz 29.

„Jetzt wird erst mal gefeiert“, meinte Sally hinterher überglücklich und gab sogar zu, dass ihr dieser Sieg fast mehr bedeute, als der letztes Jahr: „Wir waren so ein gutes Team und zusammen so stark, das gibt dir echt ein gutes Gefühl. Es war zwar anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht mit Esther zu fahren.“

[Bild nicht gefunden]

Alban Lakatat und Robert Mennen extrem stark auf den letzten Etappen
Aber auch die Herren des in Koblenz ansässigen Worldcup-Teams können erhobenen Hauptes die Heimreise nach Europa antreten. Die beiden beendeten die Tour durch Südafrika in einem weltklasse besetzten Teilnehmerfeld auf Rang 5 der Gesamtwertung. Dabei gaben sie am Schluss noch mal richtig Gas: Auf den Etappen 5, 6 und 7 fuhren sie jeweils auf die Plätze 4, 3, und 2.

„Es ist schön zu sehen, dass in dieser Team-Konstellation mit Robert und mir, noch sehr viel Potenzial vorhanden ist und wir das Ding wirklich gewinnen könnten“, so ein sichtlich zufriedener Alban Lakata. „Man muss bedenken, dass wir nur 1,25 Minuten zum Drittplatzierten entfernt waren. Das ist eine beachtliche Leistung dafür, dass wir keine wirkliche Vorbereitungsphase hatten.“ Und dann folgt noch ein klarer Fingerzeig in Richtung Zukunft: „Ein persönliches Karriereziel ist auf alle Fälle, dass ich, dass wir, dieses Rennen möglichst bald gewinnen.“ Hoffentlich lieber Alban, am besten schon im nächsten Jahr …

Alban Lakata und Robert Mennen / Foto: Topeak Ergon Racing Team

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Saison!

Topeak-Ergon Racing Team beim Absa Cape Epic 2012

Donnerstag, März 29th, 2012

Das Absa Cape Epic ist eines der best besetzten und schwersten Etappenrennen für Mountainbiker weltweit. Vom 25. März bis zum 2. April 2012 quälen sich insgesamt 1.200 Fahrer und Fahrerinnen sieben Tage durch harte Etappen in traumhaften Landschaften. Ebenfalls am Start, die Profis Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham vom Topeak-Ergon Racing Team. Rund 800 Kilometer und 15.000 Höhenmeter gilt es zu bewältigen.

Vor allem Sally Bigham überzeugt auf ganzer Strecke mit einer starken Leistung!

Bei den Herren sind der Marathon-Weltmeister von 2010, Alban Lakata (32), und Trans Zollernalb 2011-Gewinner, Robert Mennen (26), zum ersten Mal als Zweierteam am Start. Marathon-Spezialistin Sally Bigham (33) bildet zusammen mit der Schweizerin Esther Süss (38) vom Wheeler iXS Pro Team das eigens gegründete Wheels4Life-Team.

Und hier die Ergebnisse der ersten Etappen:

Prolog, 25.03.2012:
Gleich beim Prolog am Sonntag stellten Sally und Esther klar, dass sie nicht wegen der schönen Landschaft und den wilden Tieren nach Afrika gekommen sind, sondern hier ganz klar eine höhere Mission verfolgen, den Gesamtsieg! Demnach deutlich war das Resultat mit einer Gesamtzeit von 1:29.27,3 Stunden und einem Vorsprung von insgesamt 2:19 Minuten auf den 27 Kilometern rund um Durbanville.

Auch Alban und Robert starteten gut ins Rennen und belegten mit einer Gesamtzeit von 1:14.5,0 Stunden und einem Rückstand von 2:13 Minuten einen überzeugenden dritten Platz. Mit diesem hervorragenden Ergebnis hatte das Ergon-Duo selbst nicht gerechnet und Robert zeigte sich demnach auch etwas überrascht: „Wir sind es langsam angegangen, weil es ja mein erstes Etappenrennen von dieser Länge ist, aber bis zur Hälfte hatten wir einen guten Rhythmus gefunden“, erklärte der 26-Jährige. Und Alban Lakata meinte: „Wir sind natürlich froh, dass es aufs Podium gereicht hat. Damit haben wir schon mal was in der Hand.“

1. Etappe, 26.03.2012:
Auch auf der ersten Etappe rund um Robertson ließen die beiden Wheels4Life-Mädels nichts anbrennen und holten sich souverän den ersten Etappensieg auf der 115 Kilometer langen und mit heftigen 2.350 Höhenmetern ausgestatteten Strecke. Dabei fuhren sie einen komfortablen Vorsprung von 7:27 Minuten auf die Zweitplatzierten heraus.

Bei den Herren stand die erste Etappe ganz im Zeichen einer feinen Geste von Alban Lakata. So machte der Österreicher Tim Böhme vom Bulls Team 2 kurz vor der zweiten Verpflegungszone auf Latex-Milchspritzer aus seinem Hinterrad aufmerksam. Daraufhin entschied Böhme beide Laufräder zu wechseln und blieb somit von weiteren Defekten verschont, dagegen büßte das Topeak-Ergon Team Zeit ein, weil sie Fremdmaterial aus dem Schaltwerk herausholen mussten.

2. Etappe, 27.03.2012:
Wie erwartet beendeten Sally und Esther auch die zweite Etappe über 119 Kilometer und 1.650 Höhenmeter als klare Sieger. Diesmal waren sie sogar um 9:30 Minuten schneller als ihre härtesten Verfolger. Damit ist den Wheels4Life-Ladys ein lupenreiner Hattrick gelungen!

Die Herren machten es da schon spannender: Hier musste ein packender Schlusssprint über die Tageswertungen entscheiden. Mennen/Lakata belegten hierbei den 6. Platz mit 4 Sekunden Rückstand. Im Gesamtklassement bleiben die beiden Ergon-Fighter damit weiterhin auf dem erfolgversprechenden 3. Platz.

Wir halten Euch auf dem Laufenden

Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham beim Absa Cape Epic 2012 in Südafrika

Wolfram Kurschat mit guter Form im olympischen Jahr

Dienstag, März 13th, 2012

Eine Woche vor dem Saisonstart in die olympische Saison bestätigt Canyon Hero Wolfram Kurschat seine glänzende Frühform mit dem 8. Platz beim C2-Testrennen auf der Worldcupstrecke im Cascade MTB Park.

 

Wolfram Kurscht während dem Rennen

Wolfram bewies in dem Rennen in Pietermaritzburg/Südafrika, dass er in diesem Jahr wieder zur internationalen Weltelite aufgeschlossen hat. Mit dem 8. Platz in einem Weltklasse besetzten Rennen glänzende der Pfälzer erneut mit seiner Frühform. Ein Großteil der Topfahrer nutzte den letzten Test auf dem 5,5 Kilometer langen Worldcup-Kurs in Pietermaritzburg, um Strecke und Material zu checken oder dem Setup den letzten Feinschliff zu verpassen. Und die Strecke hat´s wirklich in sich: Mit einem spektakulären Sprung und einer Art Treppe aus Baumstämmen wurden dem Kurs gleich zwei technische Passagen hinzugefügt. Außerdem müssen die Athleten einiges an Höhenmetern bis ins Ziel abreißen.

Trotz später Anreise am Donnerstag und quasi noch mit dem Flug in den Knochen gelang dem 36-jährigen Worldcup-Profi der Sprung unter die ersten zehn. Wolfram hofft nun am kommenden Samstag beim ersten Lauf des Worldcups ebenfalls vorne dabei zu sein. Denn die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London rückt damit entscheidend näher.

Wolfram Kurschat überzeugt beim Cyprus Sunshine Cup

Montag, März 5th, 2012

Stefan Hermann vermittelt in seiner MTB-Academy Mountainbike-Fahrtechnik auf höchstem Niveau. In den letzten Monaten hat sich der mehrmalige deutsche Meister auch um die Fahrtechnik der Profifahrer vom Topeak-Ergon Racing Team gekümmert. Unter der Argusaugen von Stefan Hermann feilten die beiden Profis Wolfram Kurschat und Alban Lakata an ihrer Fahrtechnik. Mit Erfolg!! “Das Downhill-Training mit Ergon Factory Rider Stefan Herrmann hat sich ausgezahlt, grinste Wolfram Kurschat nach seinem Erfolg in Zypern beim Sunshine Cup.”

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Der „Wolfman“ hat wieder zugeschlagen! Wolfram Kurschat vom Topeak-Ergon Racing Team hat die Cross-Country-Etappe des Afxentia Stage Race beim Sunshine Cup auf Zypern gewonnen. In einem Weltklasse-besetzten Rennen konnte der 36-Jährige Worldcup-Pro die gesamte Top-Elite hinter sich lassen und die Schlussetappe über 33,9 km für sich entscheiden. „Das war richtig cool heute“, meinte Kurschat hinterher begeistert. „Der erste große Sieg nach meinem Verletzungspech von Mitte 2010!“ Und ein klarer Fingerzeig Richtung Olympische Spiele 2012 in London, für die er sich ja immer noch qualifizieren kann.


Allerdings war das mal wieder ein typisches Kurschat-Rennen, denn nach der ersten Runde hatte der dreimalige Deutsche Meister auf Position 30 liegend schon 44 Sekunden Rückstand. „Ich habe am Anfang ziemlich gelitten, aber vielleicht sind die anderen auch einfach nur zu schnell los gefahren“, konstatierte er hinterher. Doch dann schaltete der Deutsche Vizemeister den Pfälzer-Turbo ein und arbeitete sich Runde für Runde nach vorne, bis er schließlich zur Führungsgruppe aufschloss und sich direkt an deren Spitze setzte.

Eingang zur letzten Runde hatte Kurschat schon einen Vorsprung von 30 Sekunden herausgefahren, den er bis zum Ziel sogar noch auf 34 Sekunden auf den zweit platzierten amtierenden Weltmeister Jaroslav Kulhavy ausbauen konnte. „Auf einmal ging der Knoten auf und ich bin in einen richtigen Flow gekommen. Auch in den Abfahrten lief es gut. Das Downhill-Training mit Ergon Factory Rider Stefan Herrmann hat sich ausgezahlt“, grinste er hinterher.
Aber auch auf den restlichen Etappen des Afxentia Stage Race lieferte Kurschat eine sehr gute Performance ab. Beim Zeitfahren auf der Cross-Country-Runde am vergangenen Freitag belegte er den 9.Platz und das Point-to-Point-Race über 45 km am Samstag beendete „Kurschi“ als 14.
In der Gesamtwertung landete er daher auf einem hervorragenden 6. Platz. „Für mich persönlich ist jedoch das XC-Rennen dieser Veranstaltung das absolute Highlight“, resümiert ein glücklicher Kurschat. Womit er sein Ziel erreicht habe, zumal das Teilnehmerfeld in diesem Jahr mit Kulhavy und anderen weltklasse Fahrern international top besetzt war.



Wolfram Kurschat vom Topeak-Ergon Racing Team gewinnt die Schlussetappe beim Cyprus Sunshine Cup 2012.

Teamkollege Alban Lakata präsentierte sich auf Zypern ebenfalls in vielversprechender Verfassung und belegte den 8. Rang im Gesamtklassement. Insgesamt war das für das Topeak-Ergon Racing Team eine sehr gelungene Veranstaltung, was erwartungsvoll in die neue Worldcup-Saison blicken lässt.



Hier gibt es weitere Infomationen über das Topeak-Ergon Racing Team.

Pure Cycling gestochen scharf: Canon EOS 7D – Der Film

Freitag, Dezember 16th, 2011

Ergon 24h Racing TeamLeistung trifft Leidenschaft. Der neue Canon EOS 7D Produktfilm von Canyon Fotograf Markus Greber mit Ergon24h-Fahrerin Nadine Rieder & Canyon Hero Rob-J ist ein echter Eyecatcher.

Begeistert vom Ergebnis ist auch Nadine Rieder. Freut Euch auf Ihre persönlichen Eindrücke vom Set am Gardasee.

Mitte Oktober fanden die Dreharbeiten für den Werbefilm der neuen Canon EOS 7D statt. Ich war super happy, als Fahrerin dabei sein zu dürfen. Ebenfalls am Set waren die beiden Canyon Heroes Rob-J und Tibor Simai. Hauptakteur des Clips jedoch war Fotograf Markus Greber und die neue Canon EOS 7D.
Gedreht wurde am Gardasee in Italien. Am Vorabend des Drehbeginns wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und alle Details für den darauffolgenden Tag besprochen. Am Set waren etwa zehn Leute, unter anderem auch Richard Walch, der für seine Snowboard- und Skifilme bekannt ist.

Am Drehtag ging es dann schon früh morgens zur ersten Location. Unglücklicherweise stürzte Tibor vor Drehbeginn und zog sich eine Verletzung am Sprunggelenk zu. An Weiterfahren war für Ihn nicht mehr zu denken und so mussten Rob-J und ich alleine weitermachen.

Das Wetter war schön und so konnten wir alles wie geplant durchführen. Rasante Abfahrten, coole Jumps und jede Menge Fun. Profifotograf Markus Greber schoss unglaubliche Bilder aus allen möglichen Positionen – Adrenalin in den Kurven und Präzision bei jedem Shot.

Für mich war es eine neue Erfahrung, vor allem auch, weil ich mal nicht in engen Lycras auf dem Cross Country Bike unterwegs war. Der Fahrspaß mit dem Canyon Strive von Rob war auf jeden Fall super und ich bin auch ein bisschen auf den Geschmack des Freeridens gekommen.

Am Ende eines anstrengenden und ereignisreichen Tages war alles im Kasten und das Ergebnis ist echt klasse. Überzeugt euch selbst!

Alles in allem hat es total Spaß gemacht mal selbst dabei zu sein und sehr interessant zu sehen, wie so ein Filmdreh abläuft.
Nun werde ich die Weihnachtstage noch zu Hause genießen und im Januar geht es dann schon nach Gran Canaria ins Trainingslager:
Ich wünsche allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr:)

Eure Nadine

Canon EOS 7D – Der Film
Eine Produktion der trias GmbH, im Auftrag von Canon Deutschland GmbH in Kooperation mit Canyon Bicyles GmbH

Topeak-Ergon: Führung in der Marathon World Series

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Was für ein Saisonfinale für das Topeak-Ergon Racing Team. Mit ihrem Sieg beim Roc Marathon 83 des Roc d’Azur bescherte Sally Bigham dem Topeak-Ergon Racing Team zum Abschluss der Saison noch einmal ein Highlight.

Dabei war die 33-jährige Britin auf der 83 Kilometer langen Strecke zunächst vom Pech verfolgt. Schon im ersten Viertel des Rennens musste Sally einen schweren Sturz wegstecken. Dabei zog sie sich eine mehrere Zentimeter große, klaffende Fleischwunde am linken Ellenbogen zu, die nach dem Rennen mit fünf Stichen genäht werden musste. Umso glücklicher war die tapfere Ergon-Kriegerin, dass es doch noch zum Sieg gereicht hat: „Nach dem Sturz dachte ich schon das war’s, aber die Atmosphäre hier beim Roc d’Azur ist so grandios, dass du die Schmerzen glatt vergisst und einfach alles gibst.“ Kein Wunder, knapp 30.000 Leute standen am Streckenrand und feuerten die tapfere Bikerin zum Sieg. Damit überwintert Sally unangefochten als Nummer 1 des Gesamtklassements der UCI Marathon World Series.

Nicht weniger versöhnlich verlief der Saisonabschluss für Teamgefährte Alban Lakata. Alban wurde Vierter und sicherte sich damit ebenfalls die Führung im Gesamtklassement der World Series. Trotzdem lies es sich der Österreicher nicht nehmen auch am Sonntag bei der Cross-Country-Entscheidung hoch motiviert an den Start zu gehen. Und auch hier lieferte der 32-jährige Ergon-Racer noch einmal eine hervorragende Leistung ab und verfehlte das Podium mit seinem 5. Platz wieder nur ganz knapp. Trotzdem war der „Albanator“ nicht restlos glücklich: „Eigentlich wollte ich hier beim Roc d’ Azur nach meinem letztjährigen Sieg wieder gewinnen. Und erst sah es auch gut aus. Doch dann habe ich nach der 3. Feed Zone meine Wasserflasche verloren. Das hat
mir das Rennen versaut.“ Auch beim Marathon am Freitag wäre seiner Meinung nach mehr drin gewesen: „Ich hatte Probleme mit meinem Energiehaushalt. Nach einer Schwächephase bei der Hälfte des Rennens konnte ich nicht mehr zu den Führenden aufschließen.“

Der Roc d’Azur in Fréjus (Frankreich) ist bekannt dafür, dass neben den sportlichen Höchstleistungen auch das Ende einer langen, für alle Beteiligten entbehrungsreichen Saison gefeiert wird. Daher ist es üblich, dass die Teams und Rennställe sich noch einmal in ganz spezieller Art und Weise bei allen Mitwirkenden bedanken. So auch das Topeak-Ergon Racing Team, die ihrem Praktikanten Marian Kopfer, der das Team seit nunmehr acht Wochen im Weltcup-Zirkus begleitete und dem hochverdienten Team-Mechaniker Lars Hartwich, ermöglichte, jeweils ein Rennen zu bestreiten. So ging Marian bereits am Freitag beim Marathon an den Start und beendete das Race auf einem guten 62. Platz. Edel-Schrauber Lars rockte den Cross-Country-Kurs am Sonntag und finishte die 56-Kilometer lange Strecke mit etwas über 30 Minuten Rückstand auf Rang 137. Herzlichen Glückwunsch!

Sally und Alban wieder auf dem Podium!

Mittwoch, Oktober 5th, 2011

Beim Extreme Sur Loue in Ornans (FRA), dem für 2011 vorletzten Rennen der UCI Marathon World Series, konnten Lakata mit einem dritten und Bigham mit einem zweiten Platz jeweils ihre Führung im Gesamtklassement behaupten.

Die UCI Marathon World Series (MWS) werden weiterhin vom Topeak-Ergon Racing Team dominiert. Sowohl Alban Lakata, als auch Sally Bigham konnten beim Extreme Sur Loue in Ornans (FRA) am 2. Oktober 2011 noch einmal entscheidende Akzente setzten. Beim vorletzten MWS-Rennen des Jahres holte Lakata den dritten Platz bei den Herren und Bigham den zweiten Platz bei den Damen. Dabei wäre auf der 84 Kilometer langen WM-Strecke von 2012 für beide Profis des Koblenzer Rennstalls sogar noch deutlich mehr drin gewesen. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel attackierte Alban und konnte sogar einen kleinen Vorsprung herausfahren. Doch in einer unübersichtlichen Kurve schoss der Österreicher gerade aus in das Absperrband, sodass er Urs Huber und Tim Böhme an sich vorbei ziehen lassen musste. Trotz allem konnte Lakata mit dem dritten Platz zufrieden sein, zumal er seine Führung im Gesamtklassement der UCI Marathon World Series mit insgesamt 154 Punkten vor dem zweit platzierten Huber (148m Punkte) behaupten konnte.
Auch Ergon-Racerin Sally Bigham hätte mehr verdient gehabt. Trotz mehrmaligem Defekt musste sich die 33-jährige Britin lediglich von Esther Süss aus der Schweiz geschlagen geben. Doch auch Bigham bleibt mit 79 Punkten im Gesamt-Ranking weiter in Führung. Vor dem Jahres-Abschluss nächstes Wochenende beim Roc d’Azur in Südfrankreich wird es also noch mal richtig spannend. Die Chancen stehen jedoch nicht schlecht, dass beide Akteure vom Topeak-Ergon Racing Team jeweils als Spitzenreiter in die Winterpause gehen.

Wir drücken ihnen die Daumen …

Irina Kalentieva gewinnt in Bad Salzdetfurth

Dienstag, September 27th, 2011

Zum Ausklang der Saison zeigt das Topeak-Ergon Racing Team noch einmal welche Qualität in ihm steckt. So gewinnt Irina Kalentieva das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth.

 

Irina siegt mit Ansage
Mit ihrem Sieg beim letzten Bundesliga-Stopp in Bad Salzdetfurth und als zweite im Gesamtklassement sorgte auch Irina Kalentieva für einen letztendlich versöhnlichen Saison-Ausklang. Dabei kam Irina laut eigener Aussage erst gar nicht so gut ins Rennen: „Nach zwei Runden wurden die Beine jedoch besser und ich habe mich großartig gefühlt. Ich wollte hier unbedingt gewinnen“, stellte die Ergon-Racerin am Ende noch mal klar. Damit bestätigte die 33-jährige Ausnahmeathletin ihre Kampfansage von vor zwei Wochen in Heubach eindrucksvoll.

„Kurschi“ mit rasanter Aufholjagd
Erfreuliches gibt es auch von Wolfram Kurschat zu berichten. Der dreifache Deutsche Meister aus dem Topeak Ergon Racing Team kam wegen einer Erkältung schon leicht angeschlagen nach Bad Salzdetfurth, fühlte sich aber dennoch sehr gut und war hoch motiviert. „Doch nach rund 100 Metern bin ich im Startgedränge mit dem Fuß an einer Absperrung hängen geblieben und über den Lenker gegangen“, so der 36-Jährige. „Nachdem ich mich wieder sortiert hatte musste ich dem Feld hinterher fahren, aber es ging richtig gut.“ Am Ende wurde Kurschat immerhin noch Sechster und verfehlte das Podium gerade mal um 20 Sekunden. „Trotzdem war es ein tolles Rennen“, sagte er im Ziel. „Die 15.000 Zuschauer haben mich bei meiner Aufholjagd angefeuert und regelrecht nach vorne gepeitscht. Das zeigt welchen Stellenwert der Mountainbike-Sport in Deutschland mittlerweile hat.“