Archive for the ‘Topeak-Ergon Racing’ Category

Sieg mit Ansage: Alban Lakata dominiert bei Leadville 100

Montag, August 13th, 2012

Noch nie wurde das Rennen von einem Nicht-Amerikaner gewonnen … bis heute!

Alban Lakata, alias der “Albanator” ist seiner Favoriten-Rolle vollends gerecht worden und hat souverän das legendäre „race oft he races“ Leadville 100 gewonnen.

no images were found

Beflügelt vom Tansalp-Sieg und in Top-Form gingen die beiden Profis vom Topeak-Ergon Racing Team Alban und Teamkollege Robert Mennen auf ihren Teambikes Grand Canyon CF SLX 29 an den Start.
100 Meilen durch die Rocky Mountains galt es zu bewältigen. Eine besondere Herausforderung auf der Strecke ist die Höhe. Von Leadville aus, das bereits auf 3094 Metern Höhe liegt geht es noch weiter hoch zur sogenannten „Columbine Mine” auf fast 3800 Metern.

Wir feiern den Sieg für Alban kräftig mit und haben für Euch zwei tolle Mountainbikes reduziert:

Die Bikes der Profis:

Grand Canyon CF 9.0 Team: Alter Preis: 3699 € – Neuer Preis: 3199 € – Du sparst: 500 €


Grand Canyon CF 8.0: Alter Preis: 2499 € – Neuer Preis: 2199 € – Du sparst: 300 €

Hut ab auch vor der Leistung unserer Damen! Sally Bigham, die bereits vor wenigen Wochen die Transalp dominierte, sicherte sich Platz zwei. Sonya Looney kam nach der 50 Meilen Strecke auf einen respektablen Platz fünf! Eine klasse Leistung!!

Glückwunsch an das gesamte Team!

Mission Gold: Irina Kalentieva bei Olympia 2012

Mittwoch, August 8th, 2012

Die Spannung steigt. In wenigen Tagen, am Samstag, 11. August fällt für die Weltelite des Mountainbike-Sports der Startschuss zu den Wettkämpfen in London.
Unter ihnen die zweifache Weltmeisterin Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team, die auf ihrem Canyon-Bike für ihr Heimatland Russland an den Start geht.

no images were found

“Du darfst auf der Strecke keine Angst haben, du musst loslassen können und einfach alles geben was du hast!”
Mit diesem Leitsatz fuhr sich Irina “Ira” auf Canyon an die Weltspitze und zählt im Cross-Country-Worldcup seit Jahren zu den schnellsten Frauen der Welt.
Die gibt immer alles, um ihre Ziele zu erreichen. Mountainbiking ist ihre Passion und Leidenschaft, was sie im Jahr 2012 bei den Olympischen Spielen in London wieder unter Beweis stellen will.

In ihrem Blog berichtet Sie über ihre Vorbereitungen und aktuelle Geschehnisse. Belgleitet Ira in den letzten Stunden vor dem großen Auftritt.

Auf gehts Ira! Alles Gute und maximale Erfolge!

The race of all races: Topeak-Ergon Racing Team bei Leadville 100

Mittwoch, August 8th, 2012

Am kommenden Samstag, 11. August steht neben dem Olympia-Rennen das legendäre Leadville 100 Race an.

Das 100 Meilen Rennen im amerikanischen Leadville gilt als eines der härtesten Rennes der USA. Nicht umsonst behaupten die Veranstalter, das Leadville 100 wäre ’The race of all races’!
Der tiefste Punkt des Rennens liegt auf 2800m und es geht bis fast auf 3800m hinauf. Dort oben ist die Luft sehr dünn, deshalb sind die Fahrer schon seit einigen Tagen in Colorado um sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen.

no images were found

Dieses Jahr geht auch das Topeak-Ergon Racing Team auf Canyon wieder an den Start.
Mit dabei sind die World Cup Fahrer und Transalp Gewinner Alban Lakata und Robert Mennen sowie Sally Bigham, die gemeinsam mit Sonya Looney und Yuki Ikeda aus dem amerikanischen Team die 100 Meilen von Leadville bestreiten.

Alban Lakata hat gerade einen Lauf. Nach der gewonnen Transalp mit Teamkollege Robert Mennen will er natürlich seinen zweiten Platz aus dem letzten Jahr toppen: „Mein Ziel ist es, dieses Jahr zu gewinnen und eventuell einen neuen Streckenrekord aufzustellen. Mit dem aktuellen Weltmeister Christoph Sauser ist das Starterfeld dieses Jahr allerdings noch stärker besetzt. Es wird auf jeden Fall nicht einfach!” so Lakata mit Ausblick auf das Rennen. Robert Mennen ist ebenfalls guter Dinge: „Ich peile mindestens ein Top 10 Ergebnis an!”
Bleibt aber auch gleichzeitig realistisch: „da ich noch nie in einer solchen Höhe gestartet bin und auch noch nicht oft auf diesen Distanzen unterwegs war weiß ich nicht, was mich dort erwarten kann, zumal ich die Konkurrenz bis auf wenige Ausnahmen nicht kenne.”

Nach dem phänomenalen Doppel-Sieg des Topeak-Ergon Teams bei der Transalp stehen die Chancen für das Leadville 100 nicht schlecht.

Unterstützt wird das internationale Topeak-Ergon Team von der amerikanischen Mountainbike Legende Dave Wiens. Der sechsfache Gewinner des Leadville 100 Rennens, Lance Armstrong Bezwinger und Mitglied der Mountainbike Hall of Fame, ist für die Fahrer der perfekte Coach für dieses Rennen.

Wir wünschen dem Team viel Erfolg und freuen uns auf dieses spannende Saison-Highlight!

10 Siege in 6 Etappen – Das Topeak Ergon Racing Team an der Spitze der Transalp

Freitag, Juli 20th, 2012

Mit der Transalp läuft derzeit das prestigeträchtige MTB-Rennen über die Alpen. Für das Topeak-Ergon Racing Team starten Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham auf unseren Rädern um den Gesamtsieg.

Seit Samstag, dem 14. Juli läuft die 15. Auflage der Craft Bike Transalp, einem der weltweit größten und härtesten Etappenrennen für Mountainbiker. In acht Etappen führt die Route vom bayerischen Oberammergau bis nach Riva am Gardasee in Italien mit insgesamt 618 Kilometern und 21.166 Höhenmetern quer über die Alpen. Mit dabei Alban Lakata, Robert Mennen und Sally Bigham vom Topeak-Ergon Racing Team und natürlich Canyon.

Zu Beginn war den favorisierten Topeak-Ergon-Herren Lakata/Mennen das Glück auf der ersten Etappe über 96 Kilometer von Oberammergau nach Imst nicht hold, denn nach einem Defekt verloren die beiden über 13 Minuten auf das Führungsduo und am Ende stand Platz acht mit knapp zehn Minuten Rückstand auf der Ergebnisliste.

Auf der zweiten Etappe ließ das Duo dann jedoch die Konkurrenz spüren, dass sie das Ziel — den Sieg im Gesamtklassement — keinesfalls aufgegeben haben. In eindrucksvoller Manier fuhren die beiden Profis des in Koblenz ansässigen Rennstall die zweite Etappe von Imst nach Ischgl mit einem Vorsprung von knapp zwei Minuten zum Gesamtführenden.

no images were found

Auch die dritte Etappe von Ischgl nach Nauders ging an das Topeak-Ergon Racing Team. Damit konnten Robert und Alban ihren zweiten Etappensieg in Folge auf ihren Grand Canyon CF SLX 29ern feiern und noch einmal wertvolle 50 Sekunden auf das Führungsduo gut machen.
Auch auf der mit knapp 53 Kilometern kürzesten Etappe der diesjährigen Transalp von Nauders nach Scuol konnten die Topeak-Ergon-Fahrer überzeugen. Sie holten in 2:15:17.2 Stunden ihren dritten Etappensieg in Folge. Dabei nahmen sie den Gesamtführenden und Tages-dritten Kaufmann/Stoll im Kampf um den Gesamtsieg wieder wertvolle 1:40 Minuten ab. Der Vorsprung des Führungsduos reduzierte sich damit auf knapp drei Minuten. Am zweiten Anstieg zur Reschner Alm forcierten Lakata und Mennen das Tempo. „Wir haben gemerkt, dass die anderen Probleme hatten und haben uns gesagt, wir probieren es mal”, so Mennen im Ziel. Auch Lakata äußerte sich zufrieden: „Dass wir heute auf der kurzen Etappe so viel Zeit gut machen konnten, damit konnte man nicht rechnen. Im Moment läuft alles perfekt und wenn es so weiter geht ist Platz eins immer noch drin.”

Auf der fünften Etappe hat das Topeak-Ergon Team mit ihrem vierten Etappensieg in Folge den Druck auf die Transalp-Führenden weiter erhöht . Das Team entschied die 69 Kilometer lange fünfte Etappe von Scuol in der Schweiz nach Livigno in Italien, in 3:11:15.7 Minuten für sich und verkürzte damit den Rückstand auf die Träger der Gelben Trikots Markus Kaufmann  und Thomas Stoll um weitere zwei Minuten.

Die Königsetappe am gestrigen Donnerstag brachte die entscheidende Wende und bescherte Alban und Robert nach einer fulminanten Aufholjagd das gelbe Trikot der Führenden. Mit 106 Kilometern, über 3400 Höhenmetern und Temperaturen über 30 Grad war es die härteste Etappe der diesjährigen Transalp. Die beiden Topfahrer aus dem Topeak-Ergon Racing Team mussten den ganzen Tag hoch konzentriert fahren, um zum einen Zeit auf die bisher Führenden gut zu machen und zum anderen, um in den langen Abfahrten nicht zu stürzen. Lakata nach der Fahrt ins Gelbe: „Momentan läuft alles perfekt, jetzt haben wir einen Vorsprung von 28 Sekunden und es kommen noch zwei nicht allzu lange Etappen, die Chancen stehen nicht schlecht.“

no images were found

Bei den Damen fuhren Topeak-Ergon-Racerin Sally Bigham und ihre Partnerin Milena Landtwing vom Team Vaude Centurion bereits ihren sechsten Etappensieg in Folge ein und sind somit weiter unbeirrt auf Erfolgskurs.  Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk radelt die Britin mit ihrer eidgenössischen Partner von einem Erfolg zum Nächsten. In der Gesamtwertung führen Sally und Milena nun mit mehr als drei Stunden und so können sie auf den letzten beiden Etappen eigentlich als Touristen mitfahren und die schöne Aussicht genießen.

no images were found

Die siebte Etappe über 73 Kilometer und 3248 Höhenmeter von Ponte die Legno nach Madonna di Campiglio haben die Titelverteidiger vom Team Stöckli für sich entschieden. Alban und Robert jedoch kamen nur knapp 2 Minuten später auf dem zweiten Rang ins Ziel und bauten somit ihre Führung aus. Insgesamt beträgt der Vorsprung auf die nächsten Verfolger 4:18.

Milena Landtwing und Sally Bigham fahren weiter in einer eigenen Liga und beenden auch die siebte Etappe auf dem obersten Treppchen.

Auch auf Etappe acht holten sich Robert und Alban den zweiten Platz und somit auch die Gesamtwertung der diesjährigen Transalp. Insgesamt waren die Jungs von Oberammergau bis an den Gardasee 27:35:17.5 Stunden auf ihren Grand Canyon CF SLX 29ern unterwegs. Auf der ersten Etappe lief es aufgrund mehrerer Defekte nicht wie geplant und so hatte Alban bereits die Gesamtwertung abgeschrieben. Allerdings rollte der Marathon-Weltmeister von 2010 mit seinem Partner Robert mit ordentlich Wut im Bauch das Feld von hinten auf, stümte zu vier Etappensiegen in Folge und ins Gelbe Trikot. Das Duo konnte die Gesamtführung bis Riva verteidigen.

no images were found

„Ein Transalp-Sieg gehört in den Palmares eines Marathonfahrers. Das ist jetzt der Fall. Ich bin überglücklich, dass wir das geschafft haben“, freute sich Lakata, der derzeit wohl in der Form seines Lebens ist.

Und auch Teamkollege Mennen zeigte sich überglücklich, zumal es erst die erste Teilnahme für den Deutschen Vizemeister war: „Das hätte ich mir vor der Saison nie träumen lassen. Dass es geklappt hat, ist der Wahnsinn!“

no images were found

Bei den Frauen ließen sich Sally Bigham und Milena Landtwing die Butter nicht vom Brot nehmen und ehrlich gesagt, gab es auch keine Gelegenheit dazu. In einer Gesamtzeit von 33:18:54.2 Stunden und mit acht Etappensiegen in Folge stürmten die Damen in eindrucksvoller Manier nach Riva und ließen sich das Trikot der Gesamtführenden nicht mehr streitig machen.

Medaillensegen für Topeak-Ergon

Mittwoch, Juli 11th, 2012

Das Topeak-Ergon Racing Team knüpft nahtlos an die Erfolge der letzten Wochen an: Bronze-Medaille für Robert Mennen bei den Deutschen Meisterschaften und erneuter Doppelsieg für Alban Lakata und Sally Bigham beim Dolomiti Superbike in Südtirol.

Bei den Deutschen Cross-Country Meisterschaften in Bad Säckingen am gestrigen Sonntag konnte Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team seinen tollen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen und auf den hervorragenden dritten Platz fahren. Der 3,9 Kilometer lange Kurs mit seinen 144 Höhenmetern quer durch den Hotzenwald verlangte den Fahrern alles ab. Zumal die Bedingungen durch den starken Regen vor dem Rennen extrem schwierig waren. Hier zahlte sich vor allem gute Technik und die richtige Taktik aus. Und die hatte sich Robert schon vor dem Start zurechtgelegt: „Ich bin langsam los gefahren, weil ich wusste, das wird so hart, dass man am Anfang nicht überziehen darf.”

Dabei hatte der Nörvenicher im Vorfeld nicht unbedingt eine Medaille auf dem Zettel: „Vor dem Rennen hatte ich gar nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet, bei dem Achterbahn-Kurs mit seinen kurzen Anstiegen und vielen Richtungswechseln.” Und auch am Anfang des Rennens sah es gar nicht so gut aus für den 27-Jährigen: „Ich kam erst als Zehnter aus dem ersten Singletrail, habe mich dann aber bis zur vorletzten Runde auf Rang drei vor gekämpft.” Letztendlich führte dann aber seine hervorragende Form und auch das richtige Material zum Erfolg und damit zur verdienten Bronze-Medaille: „Die Beine waren heute sehr gut und auch mit den matschigen Bedingungen kam ich gut klar — der Conti X-King war heute die perfekte Wahl.”

Der dreimalige Deutsche Meister und Vizemeister vom letzten Jahr, Wolfram Kurschat, konnte wegen einer infektiösen Erkältung leider nicht am Rennen in Bad Säckingen teilnehmen.

Alban Lakata und Sally Bigham sorgten bereits am Samstag mit hervorragenden Leistungen für den zweiten Topeak-Ergon-Doppelsieg in Folge. Nach ihrem Triumph beim KitzAlp-Marathon vor gut einer Woche konnten die beiden Topeak-Ergon-Athleten auch beim Dolomiti Superbike Marathon in Südtirol jeweils den ersten Platz einfahren. Der Dolomiti Superbike durchs Hochpustertal in Südtirol zählt mit seinen 119,9 Kilometern und insgesamt 3.822 Höhenmetern zu den härtesten Marathonrennen des Jahres. Dementsprechend gut gelaunt war der Österreicher Alban Lakata als er nach 4:40:56.4 Stunden über die Ziellinie rollte: „Der Dolomiti Superbike stand auf meiner ’To Win List’ ganz weit oben”, grinste er.

Lakata ist es nach vielen Anläufen endlich gelungen dieses hochklassige und extrem stark besetzte Rennen zu gewinnen. Immerhin neun der zehn besten Athleten der offiziellen UCI-Weltrangliste waren am Start. Entsprechend hart ging es im Rennen zur Sache: „Ich musste vom Start weg Vollgas geben, um immer wieder Fahrer hinter mir zu lassen!” Am Ende entschied er das Rennen in der letzten Abfahrt. „Es war eine knappe Entscheidung, aber zum Glück dieses Jahr zu meinen Gunsten. Die Form stimmt jetzt zu 100 Prozent.”

Die in diesem Jahr von Erfolg zu Erfolg eilende Sally Bigham fuhr ebenfalls wieder ein taktisch kluges und vom Start weg ungefährdetes Rennen. Mit einer grandiosen Vorstellung und einer Fabelzeit von 5:39:38.4 Stunden nahm sie ihrer stärksten Kontrahentin, Borghild Loevset aus Norwegen, immerhin fast noch fünf Minuten ab. „Ich freue mich riesig, dass ich dieses Bergrennen hier gewonnen habe, da bei mir zu Hause fast nur Hügel vorzufinden sind. Diese Saison verläuft wirklich sehr gut und ich bin einfach glücklich”, gab die strahlende Siegerin nach dem Rennen zu Protokoll.

Max Friedrich und Nadine Rieder vom Ergon 24h Racing Team sorgten für weitere Höhepunkte an diesem Wochenende: Max belegte bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Säckingen in der Masters-Klasse den fünften Platz und Nadine wurde bei den Elite-Damen Siebente.

Irina Kalentieva trotz Erkältung auf Rang 8 im Worldcup

Mittwoch, Juni 27th, 2012

Beim Cross-Country-Worldcup der Damen am Samstag in Mont Sainte Anne/Kanada fährt Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team trotz hartnäckiger Erkältung auf den achten Platz.

Als Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team beim Cross-Country-Worldcup der Damen am Samstag in Mont Sainte Anne/Kanada durchs Ziel rollte, hatte sie 1:46:52 Stunden auf dem Konto. Gut 5:12 Minuten mehr als die Siegerin Catharine Pendrel (KAN). „Ich habe alles gegeben, aber mehr war heute einfach nicht drin”, erklärte die 34-Jährige nach dem Rennen. Obwohl ihr die technische Strecke mit den vielen Wurzel- und Felspassagen eigentlich lag und auch das regnerische Wetter der technisch versierten Topeak-Ergon-Racerin entgegen kam. Auch die Tatsache, dass die in Koblenz lebende Russin in den letzten beiden Jahren an Ort und Stelle jeweils auf den zweiten Platz fuhr sorgte im Vorfeld für Selbstbewusstsein.

„Die Strecke mag ich sehr”, hatte sie am Freitag noch gesagt. „Technisch schwierig mit vielen Kurven, Wurzeln und Steinen, da braucht man volle Konzentration!” Regenfälle in der Nacht machten die ohnehin schon sehr anspruchvolle Strecke nicht gerade leichter — eigentlich auch ein Vorteil für die zweimalige Weltmeisterin: „Bei Regen ist diese Strecke dann extrem schwierig, da hast du einen enormen Vorteil wenn du technisch gut bist.”

Alles in allem waren die Rahmenbedingungen für Ira wie gemacht, um ein starkes Rennen zu fahren. Wäre da nicht die hartnäckige Erkältung, die sie sich nach der EM in Russland eingefangen hatte. Doch so ist das im Profisport, wenn du keine 100 Prozent geben kannst, dann fehlt dir das Quäntchen, das am Ende entscheidend ist. Das musste sich diesmal auch eine Weltklasse-Athletin wie Kalentieva eingestehen: „Ich weiß auch nicht was heute los war”, meinte sie dann doch achselzuckend. „Kann sein, dass mir die Erkältung noch in den Knochen steckte!”

Jetzt heißt es für Irina das Rennen so schnell wie möglich abzuhaken und sich auf den kommenden Worldcup nächstes Wochenende in Windham, Bundesstaat New York/USA zu konzentrieren.

Irina Kalentieva im Pech bei Europameisterschaft

Dienstag, Juni 12th, 2012

Strömender Regen und technische Probleme prägten das Damenrennen bei den Mountainbike Europameisterschaften in Moskau. Auch Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team blieb nicht davon verschont.

Das Damenrennen am Sonntag bei den Mountainbike Cross-Country Europameisterschaften in Moskau fand unter extrem widrigen Bedingungen statt. Strömender Regen verwandelte die 4,1 Kilometer lange Strecke in einen glitschigen Parcours aus Schlamm, Matsch und Sand. Aufgrund der extremen Witterung entstand eine regelrechte Materialschlacht, so waren technische Probleme bei fast allen Beteiligten an der Tagesordnung. Auch Irina Kalentieva vom Topeak-Ergon Racing Team war davon betroffen.

no images were found

Nach gutem Start befand sich Irina in aussichtsreicher Position innerhalb einer fünfköpfigen Spitzengruppe, in der nahezu alle Favoritinnen versammelt waren. Nachdem sich die spätere Siegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa ende der zweiten Runde erfolgreich von der Spitzengruppe absetzen konnte, kämpfte Kalentieva fortan mit drei weiteren Fahrerinnen um Silber und Bronze. Doch schon in der zweiten Runde sah sie sich mit immensen Bremsproblemen konfrontiert und dann versagte irgendwann auch noch die Schaltung. „Das hintere Ritzel war völlig verschlammt und ließ sich nicht mehr schalten”, erklärte die zweimalige Weltmeisterin. Daraufhin hat Irina in der vierten Runde noch mal in der Feedzone angehalten und zusammen mit dem Teammechaniker versucht die Schaltung frei zu spülen, aber leider ohne Erfolg.

Die letzte Runde musste „Ira”, quasi ohne Bremse und mit defekter Schaltung absolvieren. Bis ins Ziel nach fünf Runden und insgesamt 22,51 Kilometern fiel sie dann bis auf den neunten Platz zurück. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, denn ich wollte hier unbedingt eine Medaille holen”, so die 34-Jährige. „Es wäre zwar schwierig gewesen Gunn-Rita heute zu schlagen, aber Silber oder Bronze wären schon möglich gewesen, denn ich habe mich während des Rennens in der Verfolgergruppe sehr gut gefühlt.” Die Vorbereitungen waren perfekt, die Trainingswerte exzellent — und dann so was! Aber die Form stimmt, sie habe festgestellt, dass sie mit den Favoritinnen auf Augenhöhe sei: „Ich habe gesehen, dass ich, was die Olympischen Spiele angeht, auf dem richtigen Weg bin.”

Am Wochenende stand noch ein weiteres Großereignis unter Ergon-Beteiligung an — die Trans Germany vom 6. bis 9. Juni 2012. Nadine Rieder vom Ergon 24h Racing Team fuhr dabei auf einen hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung. Und auch Sonya Looney vom amerikanischen Topeak-Ergon Racing Team schlug sich beachtlich und landete nach der Schlussetappe auf Rang 18.

Bigham gewinnt Alpentour Trophy

Mittwoch, Juni 6th, 2012

Bei der 14. Alpentour Trophy vom 31.05 bis 03.06.2012 in Schladming boten die Fahrer vom Topeak-Ergon Racing Team eine gelungene Vorstellung: Sally Bigham holt den Gesamtsieg und Alban Lakata wird Zweiter. Max Friedrich vom Ergon 24h Racing Team wird ebenfalls Zweiter in der Masters-Klasse.

Bereits seit 13 Jahren wird die Alpentour Trophy in Österreich ausgetragen und gilt heute als eines der wichtigsten Cross-Country-Etappenrennen in Europa. Auf vier Tagesetappen mussten die mehr als 300 Teilnehmer aus insgesamt 26 Nationen 214 Kilometer und 8.800 Höhenmeter rund um das Dachsteingebirge absolvieren. Darunter ein 16 Kilometer langes Bergzeitfahren mit 1.100 Höhenmetern. Wer die Berge in dieser Region kennt, weiß dass es sich hierbei keinesfalls um einen Kindergeburtstag handelt. So war auch das Starterfeld mit großen Namen bestückt.

no images were found

Doch Sally Bigham vom Topeak-Ergon Racing Team blieb davon gänzlich unbeeindruckt. Man könnte sogar meinen sie sei in diesem Jahr ausgezogen, der Marathon-Konkurrenz das Fürchten zu lehren. Nach dem Andalucia Bike Race, dem Cape Epic und Riva-Marathon, entschied die 34-jährige Britin jetzt auch die Alpentour Trophy für sich. Und das in beeindruckender Art und Weise.

Von Anfang an ließ Sally keine Zweifel aufkommen, dass sie dieses Rennen gewinnen will. In eindrucksvoller Manier fuhr die Vize-Weltmeisterin von Etappensieg zu Etappensieg und sicherte sich mit einem üppigen Vorsprung von knapp 1,5 Stunden überlegen die Siegertrophäe.

„Es war wirklich sehr schön hier in Schladming”, freute sich Sally nach dem Rennen. „Der Kurs mit tollen Singletrails bergauf wie bergab war quasi perfekt für mich.” Außerdem sei sie sehr zufrieden mit ihrem Equipment, denn sie hätte nicht die geringsten technischen Probleme gehabt. „Ich fühle mich derzeit in blendender Verfassung und bin wirklich glücklich über meine Vorstellung hier. Jetzt freue ich mich schon auf mein nächstes Rennen, die Marathon-Europameisterschaften in Tschechien in zwei Wochen.”

Auch der zweite Topeak-Ergon-Racer und österreichische Lokalmatador, Alban Lakata, hinterließ einen guten Eindruck. Zwar immer noch gebeutelt von schweren Stürzen bei den letzten Worldcups, lieferte der Marathon-Weltmeister von 2010 eine souveräne Leistung ab und wurde letztendlich zweiter im Gesamtklassement.

„Die Alpentour Trophy war für mich ein wichtiger Gradmesser. Da ich nach meiner Sturzserie bei den letzten zwei Weltcup-Rennen nicht gerade viel Selbstvertrauen mitnehmen konnte”, meinte der aus Lienz stammende Osttiroler hinterher. Zudem hätten ihn die davon erlittenen Verletzungen an Steißbein und Schulter im Trainingsaufbau um einiges zurückgeworfen. „Mit diesem Trainingsrückstand und den im Rennen noch immer spürbaren Schmerzen muss ich mich diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden geben”, fügte der zweifache Trophy-Gewinner hinzu. Außerdem hätte er wegen der erstklassigen Besetzung der diesjährigen Alpentour einen guten Eindruck davon bekommen, in welchen Bereichen es noch nicht ganz passen würde.

Für das dritte erfreuliche Ergebnis bei der Alpentour sorgte Max Friedrich vom Ergon 24h Racing Team. Der amtierende Deutsche Meister der Masters-Klasse, musste sich im Gesamtklassement der Masters-Elite-Wertung lediglich vom ehemaligen Olympiasieger Bart Brentjens geschlagen geben. Und das denkbar knapp in einem Wimpernschlagfinale mit 97 Hundertstel Sekunden Rückstand.

Topeak-Ergon Racing Team: Angriff auf die Olympia-Quali in Nove Mesto

Freitag, Mai 11th, 2012


Am Sonntag, den 13. Mai trifft sich die Mountainbike Cross-Country-Elite zum dritten UCI Worldcup des Jahres im tschechischen Nove Mesto na Morave. Fast das gesamte Topeak-Ergon Racing Team mit Alban Lakata, Irina Kalentieva, Wolfram Kurschat und Robert Mennen ist am Start. Nove Mesto ist nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Infrastruktur prädestiniert als Austragungsort für solch ein spektakuläres Event. Für Wolfram Kurschat und Alban Lakata geht es dabei auch noch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London!!

Schauplatz ist das Stadion für die Biathlon WM 2013, dessen Tribüne extra ausgebaut wurde und Platz für 10.000 Zuschauer bietet – ein Garant für eine bombastische Stimmung. Auch der 4,46 Kilometer lange Kurs verspricht atemberaubende Action mit allem was das MTB-Herz begehrt: 220 Höhenmeter, gespickt mit zahlreichen Kurven, knackigen Anstiegen und kniffligen Abfahrten. Dazu kommen zwei technische Sektionen, eine davon mit BMX–Wellen und abschließendem Absprung mit Landung. Trotzdem bietet die Strecke genügend potential für Überholmanöver.
Das kommt besonders Wolfram Kurschat entgegen, der das Feld ja bekanntermaßen meist von hinten aufrollen muss.

no images were found

Nicht zuletzt deshalb blickt der Wolfman nach dem gestrigen Strecken-Check optimistisch auf die zu bewältigende Aufgabe: „Die Strecke liegt mir, Nove Mesto war schon im letzten Jahr eine meiner besten Platzierungen”, so Kurschat. Außerdem seien die Steigungen oft technisch und mit Wurzelpassagen durchzogen. „Genau diese Bedingungen habe ich auf meiner Trainingsstrecke zu Hause, damit komme ich bestens zurecht.”

no images were found

Und auch Irina Kalentieva hat gute Erinnerungen an Nove Mesto: „Die Strecke gefällt mir sehr gut! Technisch anspruchsvoll, viele Kurven, genauso wie ich es mag. Ich bin hoch motiviert und erinnere mich gerne an meinen 3. Platz vom letzten Jahr hier. Am Sonntag gebe ich wieder Vollgas!

Dagegen übt sich Marathon-Weltmeister Alban Lakata eher in Zurückhaltung: „Meine Form wird von Tag zu Tag besser. Hoffentlich reicht sie aus um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ich möchte auch wieder mal zufrieden im Ziel eines Cross–Country–Rennens stehen.

Robert Mennen will nach seinem Vize-Titel bei den deutschen Marathon-Meisterschaften etwas entspannter an die Sache herangehen: „Bei den zwei vorigen Worldcups war ich zu angespannt. Auf das Rennen am Sonntag freue ich mich jetzt schon, besonders auf die tolle Strecke.”

no images were found

Besondere Brisanz birgt die Tatsache, dass es für viele Fahrer und Nationen neben dem Weltcup nächste Woche in La Bresse, die letzte Möglichkeit ist, sich für die Olympischen Spiele in London zu qualifizieren.
Auch Wolfram Kurschat und Alban Lakata gehören dazu. Für die jeweilige Olympia-Norm müsste Wolfram für Deutschland unter die ersten 15 und Alban für Österreich unter die ersten 20 fahren.

Wolfram ist jedenfalls bestens vorbereitet: „Ich habe mein Training komplett auf die nächsten zwei Worldcup–Rennen abgestimmt, daher bin ich jetzt in einer sehr guten Verfassungen. Passieren kann alles – warten wir es ab …!

Wir wünschen dem Topeak-Ergon Racing Team alles Gute und viel Erfolg!

In unserem Facebook-Kanal halten wir Euch auf dem Laufenden.

Alle Information rund um das Team gibt es auf der Website vom Topeak-Ergon Racing Team.

Das Damenrennen in der Elite–Klasse startet am Sonntag um 10:10 Uhr, die Elite–Herren gehen um 14:10 Uhr auf die Strecke.

Sally Bigham triumphiert beim Absa Cape Epic 2012

Donnerstag, April 5th, 2012

Ergon 24h Racing TeamFür das Topeak-Ergon Racing Team hat sich der Ausflug nach Südafrika zum Absa Cape Epic 2012 gelohnt. Sally Bigham gewinnt mit Partnerin Esther Süss in eindrucksvoller Manier. Lakata/Mennen belegen den fünften Platz.

Sally Bigham (33) vom Topeak-Ergon Racing Team und ihre Partnerin Esther Süss (38, Wheeler iXS Pro Team) gaben beim Absa Cape Epic 2012 den Ton an. Bis auf die 5. Etappe gingen alle Streckenabschnitte eindeutig an die beiden Wheels 4 Life-Girls, darunter natürlich auch die Königsetappe mit einer Länge von 147 Kilometern und insgesamt 2.900 Höhenmetern.

Tolle Perfomance von Sally und Esther
Dabei demonstrierten die beiden Profi-Bikerinnen eine Überlegenheit, die für ihre Konkurrentinnen beim härtesten Etappenrennen Afrikas schon fast furchteinflößend sein musste. Insgesamt haben die Mädels nach der 7. und letzten Etappe einen beeindruckenden Vorsprung von knapp 50 Minuten vor dem Zweitplatzierten Damenteam heraus gefahren. Auch ein Großteil der männlichen Teilnehmer sahen die beiden Ladys meist nur von hinten, denn in der Overall-Wertung belegten sie immerhin Platz 29.

„Jetzt wird erst mal gefeiert“, meinte Sally hinterher überglücklich und gab sogar zu, dass ihr dieser Sieg fast mehr bedeute, als der letztes Jahr: „Wir waren so ein gutes Team und zusammen so stark, das gibt dir echt ein gutes Gefühl. Es war zwar anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht mit Esther zu fahren.“

no images were found

Alban Lakatat und Robert Mennen extrem stark auf den letzten Etappen
Aber auch die Herren des in Koblenz ansässigen Worldcup-Teams können erhobenen Hauptes die Heimreise nach Europa antreten. Die beiden beendeten die Tour durch Südafrika in einem weltklasse besetzten Teilnehmerfeld auf Rang 5 der Gesamtwertung. Dabei gaben sie am Schluss noch mal richtig Gas: Auf den Etappen 5, 6 und 7 fuhren sie jeweils auf die Plätze 4, 3, und 2.

„Es ist schön zu sehen, dass in dieser Team-Konstellation mit Robert und mir, noch sehr viel Potenzial vorhanden ist und wir das Ding wirklich gewinnen könnten“, so ein sichtlich zufriedener Alban Lakata. „Man muss bedenken, dass wir nur 1,25 Minuten zum Drittplatzierten entfernt waren. Das ist eine beachtliche Leistung dafür, dass wir keine wirkliche Vorbereitungsphase hatten.“ Und dann folgt noch ein klarer Fingerzeig in Richtung Zukunft: „Ein persönliches Karriereziel ist auf alle Fälle, dass ich, dass wir, dieses Rennen möglichst bald gewinnen.“ Hoffentlich lieber Alban, am besten schon im nächsten Jahr …

no images were found

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Saison!