Archive for the ‘Topeak-Ergon Racing’ Category

Irina Kalentieva gewinnt in Bad Salzdetfurth

Dienstag, September 27th, 2011

Zum Ausklang der Saison zeigt das Topeak-Ergon Racing Team noch einmal welche Qualität in ihm steckt. So gewinnt Irina Kalentieva das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth.

 

Irina siegt mit Ansage
Mit ihrem Sieg beim letzten Bundesliga-Stopp in Bad Salzdetfurth und als zweite im Gesamtklassement sorgte auch Irina Kalentieva für einen letztendlich versöhnlichen Saison-Ausklang. Dabei kam Irina laut eigener Aussage erst gar nicht so gut ins Rennen: „Nach zwei Runden wurden die Beine jedoch besser und ich habe mich großartig gefühlt. Ich wollte hier unbedingt gewinnen“, stellte die Ergon-Racerin am Ende noch mal klar. Damit bestätigte die 33-jährige Ausnahmeathletin ihre Kampfansage von vor zwei Wochen in Heubach eindrucksvoll.

„Kurschi“ mit rasanter Aufholjagd
Erfreuliches gibt es auch von Wolfram Kurschat zu berichten. Der dreifache Deutsche Meister aus dem Topeak Ergon Racing Team kam wegen einer Erkältung schon leicht angeschlagen nach Bad Salzdetfurth, fühlte sich aber dennoch sehr gut und war hoch motiviert. „Doch nach rund 100 Metern bin ich im Startgedränge mit dem Fuß an einer Absperrung hängen geblieben und über den Lenker gegangen“, so der 36-Jährige. „Nachdem ich mich wieder sortiert hatte musste ich dem Feld hinterher fahren, aber es ging richtig gut.“ Am Ende wurde Kurschat immerhin noch Sechster und verfehlte das Podium gerade mal um 20 Sekunden. „Trotzdem war es ein tolles Rennen“, sagte er im Ziel. „Die 15.000 Zuschauer haben mich bei meiner Aufholjagd angefeuert und regelrecht nach vorne gepeitscht. Das zeigt welchen Stellenwert der Mountainbike-Sport in Deutschland mittlerweile hat.“

Mennen holt Gesamtsieg bei der Trans Zollernalb

Dienstag, September 27th, 2011

Mit einem taktisch ausgeklügelten Rennen holte der 26-jährige Robert Mennen dank der Unterstützung seines Teamgefährten Alban Lakata den Gesamtsieg bei der zweiten Auflage des Etappenrennens „Sparkasse TRANS Zollernalb“.

Als einziges Team hatte Topeak Ergon mit Mennen und Lakata auf der letzten Etappe von Albstadt nach Hechingen noch zwei heiße Eisen für den Gesamtsieg im Feuer.
Diesen Trumpf spielten die Ergon-Profis auf der rund 76 Kilometer langen Distanz gnadenlos aus. „Wir haben ausgemacht abwechselnd zu attackieren, in der Hoffnung, dass einer von uns beiden weg kommt“, bestätigte Lakata, der als Vierter über die Ziellinie rollte. Diese Rechnung ist dann auch voll aufgegangen, sehr zum Leidwesen des bis dato Führenden Karl Platt.

Taktik ging voll auf
Platt, der voll auf sich allein gestellt war, konnte die Lücke zum Spitzenduo Mennen/Genze irgendwann nicht mehr schließen und fiel zurück. Jetzt war die Bahn frei für Mennen, der sich als zweiter hinter dem Etappensieger Hannes Genze den Gesamtsieg sicherte. „Wir haben gut harmoniert. Hannes hat viel Arbeit gemacht“, erklärte ein glücklicher Mennen, für den dieser Erfolg eines der größten Highlights seiner Karriere bedeutet. Auch für den Österreicher Alban Lakata war es ein sehr erfolgreiches Wochenende auf der schwäbischen Alb. Am Ende stand ein Etappensieg (Samstag) und der 4. Platz in der Gesamtwertung für den 32-Jährigen zu Buche.

Bigham und Lakata dominieren Marathon Worldseries

Donnerstag, September 22nd, 2011

Die beiden im Gesamtklassement der Marathon Worldseries führenden Topeak-Ergon-Teamfahrer, Sally Bigham und Alban Lakata, siegten auch beim Adamello Bike Marathon in Italien. Bei der Marathon-DM in St. Ingbert belegte Mennen Platz 11.

Am 18. September stand der dritte Stopp der UCI Marathon Worldseries beim Adamello Bike Marathon in Italien an. Dabei konnten die beiden im Gesamtklassement führenden Teamfahrer des Topeak-Ergon Racing Teams, Sally Bigham und Alban Lakata, ihren Führungsanspruch eindrucksvoll bestätigen. Alban Lakata setzte sich schon nach der ersten Downhill-Passage des 65 Kilometer langen und mit rund 2.250 Höhenmetern ausgestatteten Kurses an die Spitze des Feldes und gab diese Führung während des gesamten Rennens nicht mehr ab. Bei widrigen Bedingungen mit Temperaturen weit unter 10 Grad Celsius und Dauerregen fuhr der Österreicher einen ungefährdeten Sieg heraus. Am Ende deklassierte er die Konkurrenz mit einem Vorsprung von knapp vier Minuten vor dem zweit platzierten Andreas Kugler und satten 8:41 Minuten vor dem Dritten Salazar Botero. Dementsprechend gut gelaunt gab sich der Ergon-Racer am Ende des Rennens in der Zielpassage: “Ich weiß es klingt komisch, aber ich liebe diese Bedingungen!” Die Liebe für derart schlechte Wetterverhältnisse teilen jedoch die wenigsten Mountainbiker mit dem 32-Jährigen. Einige traten erst gar nicht zum Start an und begaben sich noch vor dem ersten Schneefall auf den Nachhauseweg.

Auch Sally Bigham hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Am Ende fuhr sie zwar einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nachhause, war aber auch völlig erschöpft und erfroren als sie nach 3:52,30 Stunden über die Ziellinie rollte. “Meine Hände waren so klamm, dass ich kaum noch schalten konnte und zwischendurch Aufwärmübungen machen musste”, meinte die 33-jährige Engländerin hinterher. Umso beachtlicher, dass Sally am Ende mit jeweils 3:18 und 4:16 Minuten Vorsprung weit vor ihren nächsten Verfolgerinnen Michela Benzoni und Jane Fischer lag. Damit konnten die beiden Marathon-Spezialisten aus dem Topeak Ergon Racing Team ihre Führung im Gesamtklassement der UCI Marathon Worldseries weiter ausbauen, was sie wiederum zu ganz klaren Favoriten beim letzten Saisonrennen der Worldseries am 1. Oktober in Ornan (FRA) macht.

Die Deutsche Marathon Meisterschaft beim Bank1Saar Marathon am vergangenen Wochenende im saarländischen St. Ingbert stand ebenfalls ganz im Zeichen des “Sauwetters”. Wie etliche Top-Favoriten, musste auch Ergon-Racer Wolfram Kurschat das Rennen wegen der schlechten Bedingungen vorzeitig beenden. Der zweite Starter des Topeak-Ergon Racing Teams, Robert Mennen, kämpfte zwar wie ein Löwe, wurde dafür aber leider nicht gebührend belohnt. Obwohl er lange Zeit an der Spitze des Feldes mit den beiden Topfahrern Karl Platt (2.) und dem späteren Sieger Moritz Milatz mitfuhr, gelang es Robert nicht, sich bis zum Schluss ganz vorne zu behaupten. Am Ende musste er dem hohen Tempo und den widrigen Bedingungen auf der exakt 100 Kilometer langen und mit 2.900 Höhenmetern bespickten Strecke, Tribut zollen. Dennoch reichte es für den 26-jährigen Youngster aus dem Ergon-Team bei der “Schlammschlacht” von St. Ingbert immerhin noch für einen achtbaren 11. Platz.

Topeak-Ergon Racing Team gibt noch mal richtig Gas

Montag, September 12th, 2011

Erfreuliches Wochenende für das Topeak Ergon Racing Team. Sowohl beim vorletzten Bundesligarennen der Saison in Heubach als auch beim Dolomitenmann in Österreich fuhren die Ergon-Profis auf die vorderen Plätze.

Beim Bundesligarennen des “Bike the Rock”-Festivals in Heubach trumpften die Ergon-Profis noch mal richtig auf. Mit Wolfram Kurschat und Irina Kalentieva gelang gleich zwei Athleten aus dem Topeak Ergon Racing Team der Sprung aufs Treppchen. Wolfram wurde mit einem Rückstand von exakt 1:00 Minuten Zweiter hinter dem Schweizer Florian Vogel und Irina belegte mit einem Abstand von 1.38,4 Minuten hinter Maja Wloszczowska und der zweit platzierten Österreicherin Elisabeth Osl den dritten Platz. Auch Robert Mennen fuhr mit einer engagierten Leistung noch auf einen achtbaren 12. Rang bei den Herren.

Besonders für den dreifachen deutschen Meister Kurschat ist der 2. Platz ein Ergebnis, das, nach einer durchwachsenen Saison, Hoffnung für die noch ausstehenden Rennen gibt: “Ich freue mich riesig, dass ich nach einer langen Durststrecke wieder auf dem Treppchen stehe”, meinte “Kurschi” nach dem Rennen. “Natürlich kam mir auch das Streckenprofil mit dem zwei Kilometer langen Anstieg sehr entgegen”, fügte er mit einem breiten Grinsen hinzu. Aber das ist auch ein ganz klarer Fingerzeig in Richtung Marathon-DM, die schon am nächsten Wochenende im saarländischen St. Ingbert ansteht.

Auch Irina wertete ihren 3. Platz als Erfolg: “Nach meinem Pannen-Desaster bei der WM in Champéry war ich hoch motiviert und wollte unbedingt aufs Podium fahren”, so die 33-jährige Profi-Radsportlerin. “Ich bin sehr froh, dass mir das auch geglückt ist, zumal das fast ein Heimrennen für mich war, weil ich bis vor einem Jahr noch ganz hier in der Nähe gewohnt habe.” Auch wenn die Saison vor ihrem letzten Rennen in knapp zwei Wochen im niedersächsischen Bad Salzdetfurth eigentlich gelaufen ist, gibt sich Irina noch einmal kämpferisch: “Zum Saisonabschluss wünsche ich mir einen Sieg und werde noch mal alles geben!”

Alban Lakata rundete das aus Ergon-Sicht erfolgreiche Wochenende mit einem hervorragenden dritten Platz in der Mountainbike-Wertung beim international erstklassig besetzten Dolomitenmann in Lienz (AUT) ab. Leider landete der Ergon-Racer trotz einer hervorragenden Leistung mit seinem österreichischen Red Bull Team in der Gesamtwertung nur auf Platz 9. Trotzdem konnte der amtierende Marathonweltmeister als zweiter der Uphill- und als dritter in der Downhill-Wertung mehr als zufrieden sein. Mit Sicherheit ein ganz klarer Motivationsschub für den Führenden der Marathon World Series für das nächste Rennen am 18. September beim Adamello Bike in Italien.

Zwei Defekte kosten Irina Kalentieva WM-Medaille

Mittwoch, September 7th, 2011

Nach einer bärenstarken Leistung landet Irina Kalentieva auf dem vierten Platz und verpasst, trotz zweier Reifenpannen, nur knapp die Bronzemedaille.

 

Pech für Irina Kalentieva (RUS) bei der Mountainbike Weltmeisterschaft im Schweizerischen Champéry. Nach zwei Hinterraddefekten in der dritten und in der fünften, von insgesamt sieben Runden, war es der Athletin aus dem Topeak-Ergon Racing Team nicht mehr möglich bis ganz an die Spitze des Feldes aufzuschließen. Nach der ersten Panne in der dritten Runde schaffte Irina noch den Anschluss an das Führungstrio, doch der zweite Platten am Ende des fünften Durchgangs beendete die Titelträume der zweifachen Weltmeisterin endgültig. Dennoch fuhr die 33-Jährige aus Koblenz dank einer starken Energieleistung noch auf den vierten Platz. “Klar, dass am Anfang die Enttäuschung überwiegt”, so Ergon-Teammanager Dirk Juckwer, “aber sobald sie diese Niederlage überwunden hat, heißt es für Irina positive Schlüsse aus diesem Erlebnis zu ziehen.” Denn immerhin hatte Kalentieva trotz der zwei Pannen insgesamt nur 2:05 Minuten Rückstand auf die Siegerin Catharine Pendrel (KAN). Der Abstand zur dritt-platzierten Italienerin Eva Lechner betrug sogar nur 29 Sekunden. Damit schrammte sie am Ende knapp an einer Medaille vorbei. Zudem wird Kalentieva die Saison als dritte des Gesamtweltcups abschließen. Das gibt Hoffnung auf die Zukunft, insbesondere auf die nächste Saison.

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Bei den Herren gab es für die Fahrer des Topeak-Ergon Racing Teams, auf der anspruchsvollen, mit Wurzelpassagen durchzogenen Strecke, nicht viel zu holen. Robert Mennen (47.), Alban Lakata (54.) und Wolfram Kurschat (70.) landeten alle drei auf enttäuschenden Plätzen in der Mitte und im hinteren Drittel des Feldes. Die Medaillenränge machten die gesetzten Topfavoriten unter sich aus. Den Weltmeister-Titel holte sich der Weltcup-Führende Tscheche Jaroslav Kulhavy vor Nino Schurter aus der Schweiz und dem Franzosen Julien Absalon.

Sally Bigham gewinnt den Grand Raid Marathon

Donnerstag, August 25th, 2011

Am vergangenen Wochenende fand der 22. Grand Raid Marathon in der Schweiz statt. Das Topeak-Ergon Racing Team wurde durch Sally Bigham, Alban Lakata sowie Robert Mennen vertreten.

Der Grand Raid ist mit seinen 125 km Renndistanz und satten 5000 hm einer der längsten und härtesten Marathons Europas. Die Strecke verlangte den Fahrern und Fahrerinnen alles ab. Der steile, kaum fahrbare Schlussanstieg mit 400 Höhenmetern musste sogar schiebend, teilweise das Rad schulternd hinter sich gebracht werden.

Das Rennen startete um 06.30 Uhr morgens und Sally hatte noch großen Respekt vor der ungewöhnlich langen Renndistanz. Jedoch erwischte sie einen super Start und konnte von Beginn an in Führung gehen. Ihre Form war einfach perfekt und so konnte sie souverän die Führung bis ins Ziel verteidigen und den Sieg unangefochten für sich beanspruchen.

Ein weiterer grandioser Erfolg für Sally und das Topeak-Ergon Racing Team!

Bei den Herren lief es nicht ganz so gut. Alban kämpfte noch mit den Nachwirkungen des  letzten Rennens, dem legendären Leadville 100 in Amerika.
Die ersten 5 Rennstunden konnte er sich noch in der Führungsgruppe halten. Der Österreicher wurde jedoch dann vom Jetlag eingeholt und musste sich am Ende mit dem 5. Platz zufrieden geben. Robert konnte das ganze Rennen über in der Verfolgergruppe mitfahren und am Ende einen guten 7. Platz nach bringen.

Mit den Ergebnissen können sowohl Sally, als auch Alban, ihre Führung in der UCI Marathon World-Series verteidigen bzw. weiter ausbauen.

Als nächstes wird Sally am Birkebeiner Marathon in Norwegen teilnehmen. Die restlichen Teamfahrer bereiten sich währenddessen für die kurz bevorstehende XCO-Weltmeisterschaft vor.

Platz 3 beim World Cup

Dienstag, August 16th, 2011

Beim World Cup im tschechischen Nove Mesto überzeugt Irina Kalentieva mit Rang 3.
Die zweimalige Weltmeisterin hatte keinen guten Start, fuhr dann aber bis zur dritten Runde auf Rang drei nach vorne und sicherte sich Platz 3 vor Tausenden von Zuschauern. Wolfram Kurschat zeigte seine beste Saisonleistung im Weltcup. In bekannter Kurschat-Manier arbeitete er sich von Rang 66 nach einer Runde bis auf Platz 27 nach vorne.
Teamkollege Robert Mennen wurde 54. Er zeigt sich mit dem Ergebnis wenig zufrieden: „Die Stimmung an der Strecke war super. Trotzdem konnte ich aber nicht die Leistungen aus den letzten Rennen umsetzen. Schade.“

Für das Team steht am kommenden Wochenende der nächste World Cup im italienischen Val d´Sole auf dem Programm.

Topeak-Ergon: Alban Lakata ist zwei Mal österreichischer Staatsmeister

Donnerstag, August 4th, 2011

Alban Lakata hat es mal wieder allen gezeigt. Innerhalb einer Woche holte er zweimal Gold und einmal Silber bei den österreichischen
Meisterschaften. Dies zeigt die Vielseitigkeit und die Kraft des Marathonprofis auch in den Disziplinen Hillclimb und Cross Country ganz vorne mitzufahren.

Das Wetter in Lurnfeld hatte an diesem Juli-Wochenende nicht viel übrig für die Starter der Marathondistanz. Temperaturen im einstelligen Bereich und Regen in den Bergen warteten auf die Fahrer.

Vom Beginn des Rennens an konnte Alban zusammen mit Jakob Nimpf eine Lücke zur Verfolgergruppe bilden und kontinuierlich ausbauen. Ab Feedzone 4 lag der Marathonweltmeister 2010 dann komplett in Führung. Mit fast sieben Minuten Vorsprung wird Alban Lakata zum insgesamt 5. Mal österreichischer Staatsmeister. “Das Wetter beim Marathon war sehr schlecht. Meine jahrelange Erfahrung hat mir wohl die entscheidenden Vorteile gebracht um in kaltnasser Witterung zu bestehen und nicht zum Schluss einen Hungerast wegen der Kälte zu erleiden. Bei diesen Verhältnissen kann Mensch und Material gerne Mal versagen. Bei mir hat glücklicherweise alles reibungslos funktioniert”, freut sich Alban über den Doppelsieg.

Deutsche XC-Meisterschaft – Doppelpodium für Topeak-Ergon Racing

Dienstag, Juni 7th, 2011

In einem bis zum Schluss packenden Rennen holten sich bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft im Cross Country Wolfram Kurschat und Robert Mennen die Plätze zwei und drei. Das am frühen Nachmittag um 14 Uhr gestartete Rennen war geprägt durch den langen Anstieg im „Bullentäle“ an dem Wolfram Kurschat seine volle Stärke demonstrieren und seinem ärgsten Verfolger ein ums andere Mal einige Meter abnehmen konnte. Doch in der Abfahrt machte Moritz Milatz die verlorenen Meter stets gut und fand sich erneut im Windschatten von „Wolfman“. Schon in der zweiten Runde mussten sich alle Fahrer bis auf Robert Mennen, Moritz Milatz und dem zu Bestform aufgelaufenen Wolfram Kurschat dem hohen Tempo geschlagen geben.

Auf der letzten Runde das gewohnte Bild zum Start des langen Anstiegs. Doch dieses Mal sollte das Schicksal es nicht gut mit Wolfram meinen: Nachdem er seine Power auf die Pedale bringen und sein Grand Canyon CF den Berg hoch katapultieren wollte, sprang dem Pfälzer die Kette ab, so dass Moritz Milatz an ihm vorbei ziehen konnte und als erster am Gipfel ankam. Zwar gab Wolfram nochmal Gas und schloss zum neuen Führenden auf, allerdings konnte er nach dieser Aufholjagd keinen Vorsprung mehr herausfahren, den er für die letzte Abfahrt benötigt hätte, da Moritz hier etwas stärker einzuschätzen war. Am Ende kam Moritz Milatz nach einer Gesamtfahrzeit von 1:36.49,1 mit 12 Sekunden Vorsprung vor Wolfram Kurschat ins Ziel. Nachwuchsfahrer Robert Mennen beendete das Rennen mit einem hervorragenden dritten Platz und einer Fahrzeit von 1:39.30,4 Stunden.

Der Einzige, der Größte und noch dazu der Spektakulärste

Donnerstag, Mai 26th, 2011

Der 5,1 Kilometer lange Parcours im Schwarzwald mit 192 Höhenmetern ist für jedes Wetter bestens präpariert und ist der spektakulärste auf der Welt. Der Weltcup in Offenburg bietet alles, was selbst die Profis an ihre Grenzen bringt – die Schlüsselstellen der Strecke sind Dual Speed, Northshore, Wolfsdrop, Worldclass Drop und Snake Pit. Hier werden Mensch und Maschine hart auf die Probe gestellt. Dieser Mountainbike Weltcup ist der einzige im Event-Kalender auf deutschem Boden und wird zum fünften Mal in Offenburg-Rammersweier stattfinden. Mit von der Partie ist unser Topeak-Ergon Racing Team um Wolfram Kurschat und Irina Kalentieva. Beide werden nach dem Weltcup in Dalby Forest wieder voll angreifen und wollen ganz vorn mitfahren. Ira war übrigens vor zwei Tagen schon im Canyon.Home in Koblenz, also können wir davon ausgehen, dass es dieses Mal keinerlei Probleme mit dem Visum gibt. Canyon ist mit einem Stand auf der Expo live dabei. Dort präsentieren wir verschiedene Bikes unserer Produktpalette und stehen euch mit bestens informiertem und motiviertem Messepersonal mit Rat und Tat zur Seite. Kommt auch ihr vorbei und erlebt die gigantische Stimmung auf der Messe, im Stadion und an der Strecke.

Wir packen schon jetzt unsere Sachen und freuen uns auf hoffentlich tolles Wetter und viele Fans an unserem Canyon Stand.