Archive for the ‘Young Heroes’ Category

Jérémy Defaye blickt auf die Saison 2011 zurück

Mittwoch, November 2nd, 2011

Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Tagen meine erste Saison als Fahrer der Canyon Young Heroes beendet. In dem vergangenen Jahr bin ich in der Kategorie “Junioren” gefahren.

Das Jahr verlief für mich fantastisch, und ich bin sehr froh, dass ich für das Team fahren konnte. Mein Bike, das Canyon Ultimate CF SLX gefiel mir bei den Rennen und im Training extrem gut. Es ist ein sehr gutes Rad, weil es nervös und dennoch bequem ist.
Ich begann die Saison im März und beendete sie nach 10 Siegen am vergangenen Wochenende mit der “Chrono des Nations” in Vendee, Westfrankreich. Das Rennen war das absolute Highlight des Jahres, da die besten französischen Fahrer am Start waren. Die Veranstaltung war das erste Mal für meine Kategorie offen. Trotz, dass Zeitfahrrädern auf dem 17 km langen Kurs nicht erlaubt waren, konnte ich eine gute Zeit fahren – ich hatte gute Beine. Für die 17 km brauchte ich 24:16 Minuten, meine durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 42,2 km / h.

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Auf dem Podium stand ich direkt neben Tony Martin. Das war ein tolles Erlebnis, ich bin wirklich glücklich und stolz auf diesen Sieg.
Das zweite große Event im vergangenen Jahr war der Sieg der regionalen Meisterschaft. Das Rennen wurde von meinem Verein organisiert. Es war ein sehr langes Rennen über 76 km. Während des Rennens habe ich oft angegriffen und wurde letztendlich für die Arbeit belohnt. 3 Runden vor Schluss habe ich erneut angegriffen, mich absetzen und konnte den Sieg in vollen Zügen genießen. Ein tolles Gefühl!

Im August ging es mit allen Young Heroes nach Assen (Niederlande). Es war ein sehr großes Rennen über 6 Etappen. Erik Zabel war als Mentor vor Ort und unterstütze uns vor, während und nach den Rennen. Dass er vor Ort war, war eine wirklich tolle Erfahrung.
Im nächsten Jahr ist mein größtes Ziel die “Marc Madiot Trophy” und die Französisch Meisterschaft. Das Rennen möchte ich gewinnen und Französischer Meister werden.

Viele Grüße,
Jeremy

Saison 2011 – Rückblick von Young Hero Jan Brockhoff

Donnerstag, Oktober 13th, 2011

Hallo,
nun habe ich mein erstes Juniorenjahr beendet. Die letzten beiden Rennen bin ich in Dänemark gefahren, wo ich als einer der einzigen Deutschen im Feld am Samstag noch einmal mit einem 3. Platz auf dem Podium landen konnte.

Den Monat Oktober nutze ich jetzt zur Erholung, wobei ich nächste Woche noch einmal eine kleine Operation zu überstehen habe, in der mir meine Platte vom Schlüsselbein entfernt wird.

In meinem ersten Jahr bei den Junioren hatte ich eine lange Saison mit vielen Einsätzen in der Nationalmannschaft. So begann es bereits im April mit meinem ersten Weltcup-Cup in Kroatien. Hier konnte ich mit einem 4. Platz für Deutschland gleich die ersten Weltcuppunkte sichern – aber leider erlitt ich dann auf der Folgeetappe einen Schlüsselbeinbruch.
Der bedeutete für mich 5 Wochen Wettkampfpause, und hartes Aufbautraining um die alte Form wieder zu finden.

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Im Juni hatte ich die Form dann nahezu wieder und durfte für Deutschland den Weltcup-Cup in Luxemburg und die darauf folgende Europameisterschaft in Italien bestreiten. Als Zweitbester des deutschen Teams konnte ich mich hier bei 45 Grad Hitze mit einem 19. Platz und gleichzeitig dritten Platz des ersten Jahrganges bei der EM ganz ordentlich schlagen.
Weiter ging die Saison dann mit der int. Niedersachsen-Rundfahrt und dem einzigen deutschen Nations-Cup, der Trofeo-Karlsberg, im Saarland.

In beiden int. besetzten Rundfahrten, wo auch Teams aus Australien und den USA am Start waren, konnte ich meine Zeitfahr-Qualitäten auf meinem Canyon Speedmax weiterhin verbessern und unter Beweis stellen. So konnte ich das Zeitfahren der Niedersachsen-Rundfahrt gewinnen und beim Trofeo-Weltcup den 2. Platz im Zeitfahren hinter dem erst frischgebackenem Junioren-Weltmeister aus Frankreich belegen.

Diese beiden Ergebnisse schon in meinem ersten Juniorenjahr waren bisher meine persönlich größten Erfolge meines Lebens. Die Weltmeisterschaft in Kopenhagen habe ich aufgrund des 5. Platzes bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften als nominierter Ersatzfahrer verpasst. Als erste Jahrgangsfahrer wäre eine WM-Teilnahme sicherlich der Hammer gewesen, aber so steht mein Hauptziel für nächste Saison natürlich schon fest.

Insofern habe ich mich vor wenigen Tagen über die Nachricht der Bundestrainer gefreut, die mir mitteilten, dass ich für die kommende Saison zum festen Stamm der Nationalmannschaft gehöre.  Für das Vertrauen, dass ihr mir in meinem ersten Jahr bei den Junioren geschenkt habt, möchte ich mich heute einmal bedanken.

Ich hoffe, ich konnte der Marke Canyon davon auch ein Stück zurückgeben – so konnte ich Canyon in insgesamt 5 Nationalmannschafts-Einsätzen in 4 Ländern sowie in vielen deutschen Rennen und Meisterschaften präsentieren.

Liebe Grüße,
Jan

Leon Rohde räumt Gesamtwertung der deutsche Sichtungsrennen ab

Donnerstag, September 22nd, 2011

Hallo liebe Leser,
letztes Wochenende hatte ich am 17. und 18. September meine letzten beiden großen Straßenrennen dieser Saison. Ein Einzelzeitfahren in Langenhagen (Hannover) am Samstag und ein hügeliges Straßenrennen in Hildesheim am Sonntag.

Beim Zeitfahren am Samstag, das über 10 Kilometer ging, war es sehr windig. Der Kurs war ganz schlicht, hin und zurück, mit einer Wende. Routiniert bereitete ich mich auf die bevorstehende Belastung auf der Rolle vor. Ging vor dem Start mein Rad durchchecken lassen, ob alles dem Regeln entspricht und begab mich auf die Startrampe. Auf dem Hinweg hatte ich Gegenwind, was ich begrüßte. Ich fuhr eine sehr schnelle Zeit auf dem ersten Stück. Nach der Wende jedoch viel mir der erneute Antritt schwer und ich fand meinen Tritt mit Rückenwind schwer, da ich nicht so gerne mit hoher Trittfrequenz fahre. Ich verlor also etwas Zeit auf dem Rückweg, erreichte aber dennoch das Podium mit Platz 3, mit dem ich sehr zufrieden sein kann.

Am nächsten Tag hatte ich die Aufgabe abzuwarten und gegebenenfalls, wenn “Favoriten-Gruppen” gingen zu reagieren, da ich in der führenden Position war. Gleich zu Anfang des Rennens löste sich eine dreiköpfige Spitzengruppe
mit einem Landesverbandskollegen. Wir ließen diese auf Distanz und beteiligten uns nicht an der Führungsarbeit. Leider schaffte es ein
Mitfavorit einige Runden später mir zu entkommen, als ich gerade nicht aufpasste, weil ich mit der Verpflegung beschäftigt war. Nun musste ich sehen, dass er nicht durchkam. Es beteiligten sich aber auch andere Landesverbände an der Führungsarbeit, so konnten wir erst zu der Gruppe, die er bereits überholt hatte, und dann kurz vor dem Ziel zu ihm
aufschließen.
Daraufhin bildete sich eine neue Gruppe, wieder durch einen meiner Teamkollegen, der das Rennen aus dieser Gruppe im Spurt gewann. Ich hielt mich in dem Moment erst mal zurück. Versuchte aber noch mal kurz vor dem Ziel an einem Hügel davon zu fahren. Dies klappte leider nicht, also rollte ich mit der ca. 20 Mann starken Gruppe, die der Rest des Hauptfeldes war, durch das Ziel, riss einen Arm hoch und jubelte. Ich hatte die diesjährige Gesamtwertung der deutsche Sichtungsrennen (BDR-Rangliste) gewonnen.

Es war eine sehr anstrengende, aber auch sehr erfolgreiche Saison, die ich jetzt nach sehr vielen Rennen beendet habe. Momentan bereite ich mich noch auf eine abschließende Bahnsichtung vor und pausiere danach erst mal ein paar Wochen.

Gruß Leon Rohde

Young Classics Hamburg 2011

Montag, August 29th, 2011

Hallo zusammen, am Mittwoch, dem 17.08.2011 trafen sich die Young Heroes in Hollenstedt nahe des Start und Ziels der ersten zwei Etappen der Young Classic 2011.

 

Dies war mein erster Einsatz für das Canyon Young Heroes Team und ich war dementsprechend aufgeregt. Nach und nach trafen alle Betreuer und Fahrer ein. Als alle Fahrer da waren, ging es auch schon los mit der Massage von Eule, der sich bis zum gemeinsamen Essen immer einen Fahrer aufs Zimmer rief. Nachdem alle fertig waren, aßen wir zusammen und unterhielten uns über die nächsten Tage und die erste Etappe. Am nächsten Tag wurden frühmorgens die Räder von unserem Mechaniker Thomas zusammengebaut und geprüft. Danach haben wir gefrühstückt und uns zur gemeinsamen Streckenbesichtigung mit dem Rad umgezogen. Dominic und Erik haben in dieser Zeit die Nummern, Transponder und das Tour-Buch abgeholt. Um 16:15 Uhr mussten wir dann zur Mannschaftsvorstellung und Einschreibung bei Start und Ziel. Anschließend haben wir uns für das Rennen über 80 km warm gefahren. Die Strecke war relativ flach, mit einem kleinen Anstieg, auf dem es eine Bergwertung gab. Außerdem gab es noch eine Sprintwertung bei Start/Ziel für das grüne Trikot. Dieses Rennen konnte ich ohne Sturz und Defekt mit dem 7. Platz beenden. Der Tag endete mit einer Massage von Eule und einem gemeinsamen Essen.

Freitag wurden die Räder von Thomas für das Zeitfahren vorbereitet. Ich hatte um 10:30 Uhr Start, es hat leicht geregnet und war etwas windig. Im Zeitfahren habe ich den 14. Platz belegt. Direkt danach wurden die Räder für die Etappe in Buchholz von Thomas wieder umgebaut und geputzt.
Die Etappe war ziemlich anspruchsvoll, weil wir 22-mal über einen Anstieg fahren mussten. Insgesamt waren das 63 km und bei mir lief es leider nicht sehr gut, am Ende bin ich 49. geworden. Nachdem wir uns ausgefahren hatten, sind wir alle zusammen essen gegangen und wurden direkt danach wieder ins Hotel gebracht, damit wir so schnell wie möglich ins Bett kommen. Am nächsten Tag war die letzte Etappe um die Binnen-Alster, wir hatten mega-gutes Wetter und es waren sehr viele Zuschauer dort um sich das Rennen anzusehen. Bevor wir uns warm gefahren haben, hat uns Erik noch erklärt, wie wir das Finale am besten anfahren. Das Rennen selbst war ziemlich schnell, aber gut zu fahren. Jedoch gab es in den letzten vier Runden zwei Stürze. Im Ersten waren Joshua und ich verwickelt. Ich konnte es gerade noch so schaffen wieder ans Hauptfeld ran zufahren, um keine Zeit zu verlieren. Letztendlich wurde ich 39.
Nach den drei Tagen bzw. vier Etappen konnte ich in der Gesamtwertung 11.werden.

Das Wochenende hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Betreuung durch Dominic, Thomas, Erik und Eule war absolut professionell.

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
Euer Jonas

Youngclassics Hamburg 2011

Mittwoch, August 24th, 2011

Hallo zusammen,
am Mittwoch letzter Woche machten sich die Young Heroes auf den Weg nach Hamburg zu der Youngclassics Rundfahrt.

Treffpunkt war in Hollenstedt wo auch die 1. und 2. Etappe stattgefunden hat. Ich war voller Vorfreude auf diese Rundfahrt. Zum einen freute ich mich, so kurz nach Assen wieder eine Rundfahrt für Canyon bestreiten zu können und außerdem Erik Zabel und Eule wieder zu sehen. Zum anderen hatte ich mit dieser Rundfahrt noch eine Rechnung offen, da ich im letzten Jahr gestürzt bin und nicht zu Ende fahren konnte. Von meinen Teamkollegen aus Assen war leider keiner dabei, dafür waren andere da und die Stimmung war gut. Ich war viel mit Jonas zusammen, aber das Verhältnis zu den anderen war auch sehr gut.

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Bei der ersten Etappe ging es mir darum keine Zeit auf den Sieger zu verlieren. Das schaffte ich auch. Ich wusste meine Stärke wird bei dieser Rundfahrt im Zeitfahren liegen. Es ist ja eher eine Rundfahrt für Sprinter und ich fühle mich am Berg wohler. Beim Zeitfahren erreichte ich den 13. Platz und war damit schon zufrieden. Die 3. Etappe fand wie in den Jahren zuvor in Buchholz statt. Diese Etappe ist etwas schwieriger, aber immer noch gut von jedem Sprinter zu bewältigen. Hier fuhr ich auf Platz 16. Die letzte Etappe ist traditionsgemäß in Hamburg am Jungfernsteg „Rund um die Binnenalster“. Hier herrschte eine super Stimmung und ganz viele Zuschauer jubelten uns zu. Es ist ein tolles Gefühl vor so einer großen Kulisse fahren zu können. Am Ende der Rundfahrt belegte ich im Gesamtklassement den 10. Platz und somit habe ich meine Rechnung mit diesem Event beglichen und Frieden geschlossen.

Mein Teamkollege Jonas Bokeloh wurde 11. Er darf nächstes Jahr nochmals in Hamburg starten. Es waren wieder einmal tolle Tage mit Canyon. Unser Mechaniker Thomas brachte täglich alle Räder auf Vordermann, ein herzliches Dankeschön dafür. Eule danke ich für die täglichen Massagen, auf die ich mich immer wieder freute. Erik Zabel als Mentor zu haben ist das Größte überhaupt. Ein herzliches Dankeschön auch Dominic Piquardt unserem Eventmanager, Betreuer und Mann für alle Fälle. Der größte Dank meinerseits gilt jedoch der gesamten Canyon-Crew, allen voran Roman, der uns jungen Fahrern ein solches Event ermöglicht. Es ist nach wie vor ein klasse Gefühl ein Canyon Young Hero zu sein und voller Stolz trage ich auch heute noch das Teamtrikot.

Euer Joshua

Tradition verpflichtet – Rick Zabel gewinnt in Köln und Frankfurt

Dienstag, Mai 3rd, 2011

Zwar startet er noch in der U19-Klasse, setzt aber auch hier schon voll auf Sieg. Innerhalb einer Woche gewann der ehemalige Canyon Young Hero und jetziger “Friend of Canyon” Rick Zabel die Juniorenrennen von Rund um Köln und Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. Viele Experten sind der Meinung, er könnte in einigen Jahren in die Fußstapfen seines Vaters treten. Der kann zwar einerseits das Talent seines Sohnes einschätzen, tritt aber auch etwas auf die Euphorie-Bremse. Immerhin hat es bei ihm auch etwas gedauert, bis er und seine Trainer sein Talent richtig einschätzen konnten: „Meine ersten guten Rennen hatte ich in meinem zweiten Juniorenjahr, also in dem Alter, in dem Rick jetzt ist. Dann bin ich 2-3 Jahre bei den Amateuren gefahren, wo ich auch vorne mit dabei war und dann spielt man mit dem Gedanken: ‚Vielleicht macht das Sinn, jetzt den Schritt zu gehen.“ Bis dahin bleibt er an der bisher sehr positiven Entwicklung seines Sohnes dran und unterstützt ihn auf und neben der Strecke.

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Mittlerweile hat Erik Zabel zumindest das professionelle Fahren an den Nagel gehängt, begleitet seinen Sohn aber so oft es geht zu wichtigen Rennen und fiebert am Streckenrand leidenschaftlich mit. „Wenn du selbst fährst kannst du deine Emotionen viel besser kontrollieren. Jetzt am Streckenrand fühlst du das alles noch viel stärker“, beschreibt Erik. Das besondere an den Jugend- und Juniorenrennen: Die Fahrer und Fahrerinnen haben nicht nur ihre Verträge und Siegprämien im Kopf. Sie genießen den Sport, leben den Wettkampf. Als sportlicher Leiter bei HTC Columbia kennt Erik nicht nur die Perspektive aus dem Sattel, sondern auch die Sicht aus dem Teamwagen und weiß: „Bei den Profis geht es viel organisierter zu als bei den Junioren. Das macht es für mich etwas einfacher zu arbeiten. Selbst bei Jungprofis kannst du dich auf Erfahrungen berufen. Es ist deren Job, die Aufgaben sind klar verteilt. Bei der Jugend und den Junioren ist das alles offener. Die Fahrer lernen bei jedem Rennen dazu. Alle fahren erstmal los und der Stärkste oder der Cleverste gewinnt am Ende. Das ist wirkliches Pure Cycling.“

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Heute geht es für Rick nach Tschechien wo morgen der Nations Cup startet. Auf die Fahrer warten hier 522,2 Kilometer aufgeteilt auf fünf Etappen. Den Anfang macht die Friedensfahrt, die mit 95,5 Kilometern zu den schwersten Junioren-Rennen der Welt zählt. Rick wird dabei das Aufgebot des BDR anführen und gemeinsam mit seinen Mitfahrern für ein erfolgreiches Abschneiden des BDR kämpfen.

Canyon Young Heroes – das erste Teamtreffen in Koblenz

Montag, Februar 21st, 2011

Im Februar haben sich die Canyon Young Heroes 2011 zum ersten Mal getroffen. Im Canyon Headquarter in Koblenz haben sie ein Wochenende miteinander verbracht und konnten ihre Räder zum ersten Mal begutachten. Aber nicht nur das: wir sind mit ihnen auch in den Wald gefahren und Canyon Hero Rob-J hat ihnen ein paar Fahrtechnik-Tricks gezeigt. Dabei stand aber der Spaß im Vordergrund – auch wenn die jungen Fahrer immer nach der nächsten Herausforderung gesucht haben.

Die Canyon Young Heroes stellen sich vor: Jesper Schulz

Montag, Februar 14th, 2011

Wir haben den neuen Canyon Young Hero Jesper Schulz aus Dänemark getroffen und mit ihm über seine Ziele 2011 gesprochen. Damit sind alle Young Heroes 2011 vorgestellt. Wir wünschen euch eine erfolgreiche Rennradsaison 2011!

Wie bist Du zum Radsport gekommen?
Ich war der dänische Duatlon-Meister, aber Laufen hat mit nicht so viel Spaß gemacht wie das Radfahren. Also habe ich immer mehr auf das Radfahren konzentriert und mich leztendlich dazu entschlossen, die Laufschuhe an den Nagel zu hängen.

Wie hast Du von den Canyon Young Heroes erfahren?
Ich habe Canyon Dänemark bezüglich der Möglichkeiten eines Sponsorings angesprochen. Der dänische Verantwortliche Carsten riet mir, mich für die Young Heroes 2011 zu bewerben. Die Initiative klang sehr interessant, also habe ich schnell meine Bewerbung abgeschickt.

Was ist Dein bisher größter Erfolg?
Mein größter Erfolg war der Gewinn der dänischen Straßenmeisterschaft im Jahr 2010. Ich habe zwar schon viele andere Siege, aber das war für mich bei weitem der wichtigste.

Was erwartest Du Dir von 2011?
Ich hoffe, dass ich genauso gut fahren kann wie 2010. Und mit der Unterstützung von Canyon hoffe ich, dass ich sogar noch etwas erfolgreicher bin.

Was war es für ein Gefühl, als Du die Zusage in der Hand gehalten hast?
Es war, als ob ein Traum wahr wird. Mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Ich habe meine Hoffnung nie aufgegeben und dann passierte es einfach. YES!!!

Was erwartest Du von den Canyon Young Heroes?
Ich hoffe auf eine Menge Rennerfahrung, dass ich neue Freunde kennen lerne und dass ich viel Input und nützliche Tipps bekommen werde. Ich bin so froh, dieses Top-Equippement zu fahren und jetzt noch bessere Möglichkeiten zu haben, 2011 noch bessere Resultate zu erzielen.

Die Canyon Young Heroes stellen sich vor: Eric Alfaro

Montag, Februar 7th, 2011

Hallo zusammen,

mein Name ist Eric Alfaro Dufour, ich komme von der wunderschönen, sonnigen Insel Mallorca und freue mich darauf, ein Mitglied der Canyon Young Heroes 2011 zu sein. Bevor ich zum Radsport kam habe ich einige andere Sportarten ausprobiert: Fußball, Basketball, Karate und auch Tennis. Da mein Vater ebenfalls ein Radsportler ist, fiel es mir leicht, mich hierfür zu motivieren. Im Alter von 11 Jahren hatte ich dann auch schon meinen ersten Sieg hier auf Mallorca.

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Wie ich auf die Young Heroes gekommen bin? Mein Vater hat hier schon ein paarmal mit Erik Zabel trainiert und er sagte mir, dass ich mich da mal bewerben soll. Gesagt getan und jetzt habe ich die Antwort bekommen, dass ich dabei bin. Meinen bisher größten Sieg konnte ich im Jahr 2008 mit der Balearen-Meisterschaft einfahren.

2011 wird sicher kein leichtes Jahr für mich. Ich fahre jetzt in einer höheren Altersklasse und es wird schwierig dort Anschluss zu halten. Aber ich trainiere schon jetzt hart und hoffe, dass ich mithalten kann und eine gute Saison fahre. Ich hoffe auch, dass mich dabei der professionelle Support der Canyon Young Heroes helfen wird. Wir werden sehen…

Bis bald,
Eric

Die Canyon Young Heroes stellen sich vor: Jérémy Defaye

Dienstag, Februar 1st, 2011

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Jérémy Defaye und komme aus dem schönen Frejus in Frankreich. Ich werde dieses Jahr 15 Jahre alt und fahre seit jetzt nun fast 2 Jahren Rennrad. Seit einiger Zeit fahre ich für den Vélo Club Rochevillois aus Le Cannet.

Angefangen hat alles mit meinem Vater, der sich anfangs sehr viel für den Rennradsport interessierte. Nach und nach stieg auch mein Interesse und so kam es dazu, dass wir zeitgleich mit dem Rennrad fahren anfingen. Kurze Zeit später startete ich dann neben Rennradrennen auch bei den ersten XC- und CC-Wettkämpfen, um somit noch ein besseres Training zu finden.

Ich bin damals durch Fleur Flore, Thomas Coponi und Kevin Maldonado das erste Mal auf die Young Heroes Initiative Aufmerksam geworden. Alle drei sind in der selben Region wie ich aufgewachsen und kenne sie daher auch schon einige Zeit. 2010 habe ich es dann auch endlich in das Young Heroes Team geschafft. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich den Brief mit der Bestätigung in meiner Hand hielt. Ich freute mich ungemein und konnte es kaum abwarten.

Meine größten Erfolge feierte ich 2010 bei der FSGT Meisterschaft und bei der Tour Bouches du Rhône Frankreich, wo ich jeweils den ersten Platz belegen konnte. Insgesamt konnte ich von 34 bestrittenen Rennen 32 auf dem Podium beenden. Für 2011 möchte ich meine Erfolge wiederholen und auch weiterführen. Deswegen habe ich mir neben dem Sieg in meiner Altersklasse bei der Tour Bouches du Rhône auch den Sieg bei der französischen Meisterschaft 2011 als Ziel gesetzt. Außerdem möchte ich zusammen mit den Young Heroes bei den diesjährigen Hamburg Classics antreten und natürlich auch gut abschneiden.

Ich freue mich auf eine schöne Zeit mit viel Spaß und vielen neuen Erfahrungen. Besonders freut es mich, zusammen mit den anderen, Erik Zabel kennen zu lernen und von ihm mehr über den Radsport zu erfahren. Außerdem hoffe ich, dass ich viele neue Freunde finden werde und natürlich auch viele Erfolge einfahren kann.