Archive for the ‘Mountain Heroes’ Category

Riesenerfolg für die Mountain Heroes in der Lenzerheide

Mittwoch, August 15th, 2012

Unter den 777 Startern, die sich am vergangenen Wochenende im Rahmen des Freeride Race Trek Bike Attack vom Gipfel des 2861m hohen Rothorns hinunter nach Churwalden kämpften, waren auch die drei Mountain Heroes Marco, Johannes und Ines.

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Beide Jungs schafften sich mit einer super Qualifikation eine optimale Ausgangslage fürs finale Rennen: Johannes erreichte in einer Zeit von 17:10 Min. einen Startplatz in Sektor 1 und Marco mit dem 17. Platz, in 16:37 Min., sogar einen der heißbegehrten 20 Startplätze des Sektors 0, was ihm einen Start in der 3. Reihe der 777 Starter ermöglichte. Während diese Hochform für Johannes leider das sonntägliche Rennen nicht überstand, da er sich nach gut der Hälfte des Rennens einen Defekt holte und viele Meter zu Fuß bis ins Ziel bewältigen musste, konnte Marco seine Leistung wiederholen. Er finishte auf einem herausragenden 14. Platz und war somit in einer Zeit von 34:11 Min. als bester Deutscher sehr zufrieden. Seine Stärke zeigte er nicht nur im Downhill, sondern ebenso in den Tretpassagen, in denen er einige Kontrahenten hinter sich ließ.

Ines Thoma, die nach einem heftigen Trainingssturz am Freitag mit gemischten Gefühlen die Qualifikation antrat, konnte ihre Topleistung des vergangenen Jahres wiederholen und landete mit nur 0,2 Sek. Rückstand auf Rang 2. Mit diesem Gefühl im Hinterkopf hieß es dann am Sonntag noch einmal Zähne zusammenbeißen und Kräfte schonen, damit im 2. Streckenteil, der mit einigen kurzen aber steilen Anstiegen gespickt ist, nochmal die Kondition ausgespielt werden kann.
Nach 38:59 Min. stand das unglaubliche Ergebnis fest: Ines gewinnt mit über 30 Sek. Vorsprung die TREK Bike Attack 2012.

Helen ging in Nordenau auf die 63 km lange Marathonstrecke und konnte sich über einen Stockerlplatz, sowohl in der Gesamtwertung (3.) als auch in der Altersklassenwertung (2.) freuen.
Als nächstes geht es nun für sie nach Donaueschingen zur Trans Schwarzwald.
Patrick startete bei der ersten Hindelanger Pumptrack Meisterschaft und konnte sich bei seinem ersten Wettkampf in dieser Disziplin gleich den zweiten Platz erringen.

Wir gratulieren den Mountain Heroes und wünsche weiterhin eine tolle Saison!

Mountain Heroes international erfolgreich

Mittwoch, Juli 11th, 2012

An dem vergangenen Wochenende standen die Mountain Heroes in vier verschiedenen Ländern an der Startlinie. Den Auftakt machten Martina, Sarah und Daniel bei der 18. Austragung des Dolomiti Superbike – mit über 3500 Startern gehört er zu den größten Bike Marathons in Europa. Bei Martina scheint sich die vermehrte Erholung nach dem Matura-Prüfungsstress nun auszuzahlen, sie landete auf einem sehr guten 4. Rang auf der 57 km Distanz. Sarah finishte enttäuscht auf dem 13. Platz, ihre Beine wollten einfach nicht so richtig. Daniel kam über dieselbe Distanz auf einen guten siebten Platz und platzierte sich in seiner Kategorie als Zweiter.

Einen Wettkampf der besonderen Art bestritten Camilla, Gitti und Katrin am Samstag – die Grüntenstafette stand wieder einmal an. Ein Staffelbewerb, der sich aus vier Läufern und zwei Radlern zusammen setzt und über das Wahrzeichen des Allgäus, den Grünten, verläuft. Die Titelverteidigung gelang ihnen leider nicht, aber mit den Gastläufern Lucia Anger, Lisa Schaidnagel und Sabine Merdian konnten sie den dritten Rang erreichen. Katrin gelang in der Mountainbikewertung sogar der Klassensieg mit neuem Streckenrekord.

In Oberammergau fand der sechste Lauf der Ritchey Challenge statt. Krissi entschied sich eine Woche vor der Transalp Challenge für die 35 km Kurzdistanz und gewann diese überlegen. Tobi kam nach Magenproblemen auf den 29. Rang. Pascal findet mehr und mehr Gefallen an den Langdistanzen und konnte die 80 km als Siebter beenden.

In Saalbach fuhr Ines  beim Freeriderennen „Scott Gang Battle“ als sehr gute Dritte über die Ziellinie. Ihr Bruder Patrick, Neuzugang im Freerideteam der Mountain Heroes wurde bei seinem ersten Einsatz gleich 15. und Johannes kam als 27. ins Ziel.

Lysander ging bei der Deutschen Meisterschaft im Cross Country an den Start. Nach gutem Start konnte er sich bis auf Rang 11 vorarbeiten, fiel dann aber durch einen technischen Defekt auf den 19. Rang zurück.

Unser Läufer Hans war vier Tage lang bei den Salomon 4Trails im Einsatz. Die Kurzfassung des Transalpin Runs startete in Garmisch und führte die Läufer über Ehrwald, Imst und Landeck schließlich nach Samnaun in die Schweiz. Mit drei zweiten Plätzen und einem dritten Rang konnte er sich in der Gesamtwertung über den hervorragenden zweiten Platz freuen.


Rückblick auf ein erfolgreiches Wochenende

Montag, Juni 18th, 2012

Viel Regen und Matsch in Willingen im Sauerland, trocken und frühlingshaft in Rheinbach bei Bonn, Sonnenschein im tschechischen Jablonné und noch mehr Sonne in Regensburg beim Ironman – so unterschiedlich die Wetterbedingen am Wochenende auch sein mochten, die Stimmung war überall bombastisch!

Hier ein kurzer Rückblick über die Ereignisse des vergangenen Wochenendes.

Deutsche Straßenmeisterschaften in Rheinbach
Der Held der Stunde hieß Jan Brockhoff, ein Canyon Young Hero der ersten Stunden. Der 17 Jahre junge Nationalfahrer vom RSC Hildesheim setzte sich in einer vierköpfigen Spitzengruppe durch und sicherte sich den Titel der Junioren. Ein grandioser Erfolg, vor allem da lange nicht klar war, ob Jan nach einem Schlüsselbeinbruch vor knapp zwei Monaten überhaupt fahren könne. Seinen Sieg konnte er selbst kaum fassen. „Zweimal DM-Podium ist schon irre“, schwärmte Jan, der bei den Zeitfahrmeisterschaften vor einer Woche Bronze holte.
Wir gratulieren zu dieser toller Leistung und wünschen alles Gute für die Zukunft!

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Wie erfolgreich unser Nachwuchsförderungsprojekt Young Heroes als Talentschmiede funktioniert, hat auch Jonas Bokeloh (HRC Hannover) erneut unter Beweis gestellt. Der 16 Jährige Young Hero setze sich im Rennen der männlichen Jugend im Massenspurt nach 72 Kilometern durch. Zweiter wurde Manuel Porzner vom RSG Ansbach, der in dieser Saison ebenfalls als Canyon Young Hero unter Mentor Erik Zabel an seiner Zukunft im Profigeschäft feilt!

Weiter so Jungs!!

Jens Kaiser triumphiert beim Ironman in Regensburg
Sein Ziel den 10. Platz zu machen war weit verfehlt, denn es kam viel besser!!!
In einer dramatischen Aufholjagd schaffte Jens Kaiser einen sensationellen vierten Platz und wurde mit einer Gesamtzeit von 8:43:57 Stunden zweitbester Deutscher hinter Michael Raelert!

Und Jens macht es so richtig spannend. Noch als 99. Athlet aus dem Wasser geklettert, fuhr er sich auf seinem Canyon Speedmax CF auf der 180 Kilometer langen Strecke auf Platz sechs vor. Eine Wahnsinnsleistung, die ihn regelrecht beflügelte.
Bei sommerlicher Hitze, nach 3,8 km schwimmen und gut 180 km auf dem Rad legte Jens eine Traumzeit von 2:58:48 Stunden auf den Asphalt!

Wir gratulieren und wünschen eine gute Erholung!
Hier ist sein persönlicher Rennbericht!

Von Regensburg nach Willingen im Sauerland
Wenn Willingen zum Sympatex BIKE Festival ruft, dann kommen sie alle! Über 30.000 Besucher waren es in diesem Jahr an drei Festivaltagen. Mit von der Partie natürlich auch Canyon. Diesmal mit einer riesen Lounge, vielen Testrädern und tollen Programmpunkten, wie dem Canyon Pro Shot-Aktion mit Markus Greber.

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Gekrönt wurde dieser Event von den tollen Leistungen unserer Canyon Heroes.
Glückwunsch an: Max Bender, Robert Mennen, Katrin Neumann, Nadine Rieder, Tibor Simai und Ines Thoma.

Tibor Simai fuhr sich auf Platz 2 beim Specialized Enduro Ride powered by Shimano. Bei den Damen holte sich Ines Thoma von den Mountain Heroes den Sieg.
Auch den zweiten Platz sicherte sich ein Canyon Hero. Wir gratulieren Nadine Rieder vom Ergon 24h Racing Team zu einem tollen zweiten Platz. Platz vier ging an Katrin Neumann, ebenfalls eine Fahrerin der Mountain Heroes.

Den Sprung ganz oben aufs Treppchen schaffte Nadine Rieder dann auf der „kleinen Runde“ beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen. Ein klarer Sieg für die Teamfahrerin vom Ergon 24h Racing Team.

Die große Runde der Herren gewann Robert Mennen vom Topeak Ergon Racing Team auf seinem 29er Grand Canyon

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Tschechien bei der diesjährigen MTB-Marathon Europameisterschaft glänzten unsere Heroes auf ihren Canyon Bikes.

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Sally Bigham schaffte den Sprung aufs Treppchen und musste sich auf der 95 Kilometer langen Strecke am Ende nur mit 2 Sekunden Rückstand Pia Sundstedt geschlagen geben.
Glückwunsch zur Silbermedaille!

Bei den Herren schaffte esAlban Lakata ebenfalls aufs Podium. Auf dem 105 Kilometerlangen Parcours fuhr er hinter den beiden Tschechen Kristian Hynek und Pavel Boudný vom Czech National MTB Team ins Ziel.
Wir sagen, Glückwunsch zur Bronzemedaille!

Mountain Heroes gleich zweimal in den Top Ten bei der Trans Germany

Donnerstag, Juni 14th, 2012

Bei der diesjährigen Trans Germany waren die Mountain Heroes mit vier Fahrern vertreten. Für Kristina Weber war dieses viertägige Rennen eine Vorbereitung auf die bevorstehende Transalp Challenge, während für Sarah Bosch und die Friends-Fahrer Pascal Fontain und Nadeshda Pappe ein Etappenrennen Neuland waren.

Die Trans Germany ist ein international sehr stark besetztes Rennen, bei dem die Weltelite im Marathon und auch einige Weltcup XC-Fahrerversuchen wichtige UCI Punkte zu sammeln.

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Die erste Etappe war zugleich die härteste – es standen 73 Km und 2800 hm auf dem Programm.
Der Start erfolgte bei angenehmen Temperaturen in Sonthofen.
Krissi (Kristina Weber) versuchte zunächst das hohe Anfangstempo der Spitzenfahrerinnen mitzugehen, musste diesem jedoch in der letzten Abfahrt Tribut zollen und rettete sich mit Krämpfen als Zehnte nach Pfronten.
Am letzten Anstieg gelang es Sarah auf Krissi aufzuschließen und bot ihr bis zum Ziel ihren Windschatten an.
Pascal kämpfte sich aus dem zweiten Startblock bis an Position 54 vor.

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Die zweite Etappe führte über 73 Km von Pfronten nach Lermoos. Durch die Krämpfe vom Vortag waren Krissis Beine etwas angeschlagen, aber sie harmonierte sehr gut mit Sarah und kam, nach einem kleinen Sturz in der letzten Abfahrt, direkt hinter Sarah als 13. ins Ziel.
Pascal komplettierte mit den Rang 57 das super Tagesergebnis.

Der dritte Tag leitete die Fahrer über die Leutasch nach Seefeld.
Bereits beim Einfahren merkte Sarah, dass sie sehr gute Beine hatte und konnte sich auf der 58 Km langen strecke auf ihrem Canyon Bike bis auf Rang 7 vorarbeiten.
Krissi konnte an diesem Tag ihr Hinterrad nicht halten und kam als 9. in Seefeld an. Pascal schaffte in dem sehr stark besetzten Männerfeld erstmals den Sprung in die Top 50 und wurde 46.

Am letzten Tag galt es für Sarah und Krissi auf der 78 Km langen Etappe ihre Platzierungen in der Gesamtwertung zu verteidigen.
Die beiden Mädels wandten die bereits bewährte Taktik an und fuhren die gesamte Renndauer auf ihren Canyon Bikes zusammen.
So kamen sie als 7. und 8. in Garmisch an.
Dieses sehr gute Ergebnis konnten sie auch in der Gesamtwertung halten.

Pascal verbesserte sich in der Tageswertung nochmals auf Rang 43.
Dies bedeutete den 50. Rang in der Endabrechnung.

Nadeshda großes Ziel war das Überfahren der Ziellinie in Garmisch was sie auch als 57. in der Gesamtwertung überglücklich erreichte.

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Bei den Männern gewann zum dritten Mal der amtierende Marathon Weltmeister Christoph Sauser, bei den Frauen gelang der Schweizer Meisterin Milena Landtwing erstmalig der Gesamtsieg.

Wir gratulieren den Mountain Heroes und freuen uns auf weitere tolle Erfolge in dieser Saison!

Doppelerfolg für Mountain Heroes beim Tegernsee Marathon

Freitag, Juni 8th, 2012

Am Wochenende gingen die Mountain Heroes Sportler Sarah Bosch, Martina Sageder, Daniel Jung, Lysander Kiesel und Friendsfahrer Tobias Six beim Tegernseemarathon an den Start.

Daniel, Lysander und Sarah entschieden sich für die „B-Strecke“ mit 57 km. Bereits nach kurzer Zeit bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe, in der sich auch Daniel und Lysander befanden. Im weiteren Rennverlauf übernahm Daniel die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr her. So fuhr er einem ungefährdeten Sieg entgegen. Lysander konnte DanielsAttacke nicht folgen, sicherte sich aber trotz Sturz souverän den starken zweiten Platz. Im Ziel musste sein Knie dann von den Sanitätern genäht werden, so dass er nun für die kommende Trans Germany leider ausfällt.

Seine herausragende Form untrstrich Daniel bereits bei einem Bergrennen in Südtirol, das er mit Tagesbestzeit deutlich gewann.

Auch Sarah lag bereits mit 2 Minuten Vorsprung in Führung als sie in einer der schnellen Schotterabfahrten ebenfalls schwer stürzte. Mit mehreren Schürfwunden am ganzen Körper konnte sie das Rennen aber trotzdem beenden und kämpfte sich im Zielsprint noch auf den sehr guten dritten Rang vor.

Martina ging über die 68 km-Distanz an den Start. Leider wurde sie im Startgetümmel in einen Massensturz verwickelt, bei dem ihr Rahmen einen Riss bekam. In der ganzen Aufregung merkte sie dies allerdings nicht sofort und wunderte sich, warum das Fahrgefühl in den Abfahrten etwas schwammiger war als sonst. Sie beendete das Rennen dann aber glücklicherweise sturzfrei auf dem 6. Rang.

Tobi nahm mit 87 km die längste Strecke unter die Stollen und kam auf einem guten 27. Platz ins Ziel.

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Während die anderen am Tegernsee um Platzierungenkämpften, ging Katrin Neumann bei der Alpentour Trophy, einem viertägigenEtappenrennen, an den Start.

Bereits zum 14. Mal wurde dieses Mehrtagesrennen ausgetragen, Start- und Zielort ist seit einiger Zeit Schladming in der Dachstein-/Tauernregion. Durch den UCI-Status des Rennens war das Teilnehmerfeld in sämtlichen Kategorien sehr stark besetzt. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten und einem 8. Platz an den ersten beiden Tagen konnte sich Katrin in der Gesamtwertung am dritten und vierten Tag nach vorne schieben. So erreichte sie mit zwei 5. Plätzen noch den 6. Gesamtrang. Gesamtsiegerin war Sally Bigham vom Topeak Ergon Team, die in diesem Jahr bereits einige Etappenrennen für sich entscheiden konnte.

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Mountain Hero Krissi Weber gewinnt Desert Dash in Namibia

Dienstag, Januar 17th, 2012

Die Drittplatzierte der Transalp Mixed Wertung, Krissi Weber, gewinnt im Dezember das Extrem-Mountainbike-Rennen Desert Dash in Namibia. Es ist eines der härtsten und längsten Mountainbike-Marathons der Welt und geht von Windhoek durch die Namib Wüste 340 Kilometer bis an den Atlantik nach Swakobmund. Für diese Strecke hat man maximal 24 Stunden Zeit. Wie Krissi Weber dieses Abenteuer gemeistert hat?
Wir haben bei Ihr nachgefragt…

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Krissi, wie kamst du auf die Idee das Desert Dash in Namibia mitzufahren?
Ein Bekannter, der Manager einiger Spitzensportler ist, wurde von den Sponsoren des Rennens gefragt, ob er Fahrer aus Europa kennt die beim Desert Dash starten würden. Er hat an mich gedacht und ich habe daraufhin spontan zugesagt.

Wie war das Rennen organisiert und wie hart war es für Dich?
Das Rennen war in sechs Abschnitte unterteilt, mit je einer Kontrollstation. Generell waren Begleitfahrzeuge eingeplant.
Mir wurde leider kurz vor dem Start mitgeteilt, dass die wenigen Frauen ohne fahren dürfen?!
Ich musste dann spontan umplanen und einen Rucksack mit mehr Riegel, Getränke, Lampenakkus, Jacke usw. packen.
Ein Begleitfahrer der Männer hat mir dann aber bei jeder Station einen Wasserkanister und Riegel hinterlegt, somit hatte ich eine Absicherung.
Die ersten 100 km hatte ich Probleme mich an die Gegebenheiten anzupassen, wahrscheinlich wegen der 40 Grad Hitze. Ich nahm etwas Tempo raus.
Im nachhinein genau das richtige Tempo für eine so lange Strecke bei diesen Temperaturen, so hatte ich hinten raus noch Kraft das Rennen mitzugestalten


340 km am Stück und in Namibia erfordert viel Energie, was hast Du alles zu Dir genommen?

Ich habe während des Rennens sehr sparsam 20 Liter getrunken, 15 Ultrasports Riegel, zwei Semmel und 12 Ultra Gels verspeist. Wobei man sich nach zehn Stunden Riegel, Gels und „Sand“ – Essen schon ein bisschen überwinden muss, sich brav weiter zu ernähren.

Wie muss man sich die Landschaft in Namibia vorstellen?
Der Westen des Landes wird völlig durch die Namib-Wüste geprägt, die sich ca. 1400 km, von Mocamedes (Angola) bis Port Nolloth im Süden, an der Küste hinzieht. Im Gegensatz zur Kalahari ist die Namib auf weite Strecken eine vegetationslose Sand- und Felswüste von äußerst extremer Trockenheit.

War es in den Wüstenabschnitten sehr heiß?
Der Start war um 15 Uhr Nachmittags. Dennoch war es auch Mitte Nachmittags mit 40 Grad absolut sportlich, die ersten 30 km ging es nur hoch und es hatte kaum Wind. In der Nacht war es unter 10 Grad kühl. Ich habe von der angeblichen „afrikanischen“ Kälte nichts gespürt, ich wollt nur noch so schnell wie möglich ins Ziel :-)

Wie konntest Du Dich platzieren und was nimmst Du von dem Erlebnis mit?
Ich war vom Start weg die erste Frau und hab mich wie eher wie bei einer Expedition gefühlt.
Der Weg war das Ziel, ich konzentrierte mich nur auf mich. Am Ende war ich die schnellste Frau mit ca. zwei Stunden Vorsprung und stellte mit einer Zeit von 16h 36min einen neuen Streckenrekord auf.
In der Männerwertung lag ich zeitgleich mit dem siebten Mann in den Top Ten. Der erste Mann, Emiliano Balladrino, hat nur 14h 22min benötigt.
Das Rennen war eine tolle Erfahrung bei dem ich jede Menge dazugelernt habe.
Es war ein sportliches Erlebnis in einer reizvollen Umgebung und in einem wunderschönen Land mit viel Natur und tollen Eindrücken.
Ich würde jederzeit wieder beim FNB Desert Dash starten :-)

Näheres über die Mountain Heroes auf www.mountain-heroes.com/home.html

Mountain Heroes auf Madagaskar Expedition

Mittwoch, November 16th, 2011

Martin Schindele konnte mit seinen Freunden, dem Allgäuer Tobi Bauer, sowie den beiden Schwaben Lukas und Philipp, eine traumhafte Erstbegehung der Tsaranoro Atsimo Nordwand im August in Madagaskar meistern.

Wir befinden uns mitten in der extrem schönen 700m senkrechten Nordwand des Tsaranoro Atsimo auf Madagaskar (das Traumland aller Zootiere…).
Begleitet vom lieblichen Gesang einiger „Omby betsaka“ (madagassisch: viele Rinder) kämpfen wir uns durch 18 Seillängen auf den Gipfel, an dem ein 4 Jahre alter Traum in Erfüllung geht. Auf die alte Frage nach dem „Wieso?“ können wir nur ein „Wieso nicht?!“ kontern.

Erstbestbegehung der Tsaranoro Atsimo Nordwand – “Dreams of Youth” 7b A1
Aus dem Ledge-Radio dröhnt „Hipp hipp hurra, alles ist super, alles ist wunderbar…“ von den Ärzten, welches das ganze Unternehmen beinahe schon zum reinen Spaß zieht.
Die Bayernfahne hängt am Portaledge und tanzt mit dem lauwarmen madagassischen Winterwind.
Lukas hängt einige Meter über uns und kündigt einen haarigen Cliff an einer Minileiste an, was uns nicht wirklich beeindruckt.
Philipp gibt ein „Jetzt stell dich nicht so an, des is doch a Henkel. Da kannst ja reinhocken“ und von Martin “Wusel” kommt ein passives „Dranbleiben – geht scho Luke!!!“
Durch diese massivste moralische Unterstützung seiner immertreuen Gefährten riskiert Lukas alles, bereit fürs Team die maximale Pressung zu erreichen.

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Ganz, ganz vorsichtig belastet er den kleinen Cliff, der für Ihn in diesem Moment zum besten Freund in der Wand wird.
Langsam aber sicher interessieren wir 3 uns doch für die aktionreichhaltig, viel versprechende Szenerie.
„Luke, was geht?“ – „Scheint zu heben…“ Dann macht’s Zack Bumm Bäng – die Beziehung Minileiste-Cliff-Lukas war wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt und der kleine Schwabe hängt ein paar Meter weiter unten.
Gelächter dringt nach oben: „Scheint zu heben, Ja???
Näheres über die Mountain Heroes auf www.mountain-heroes.com/home.html

Video über das Projekt:

Madagaskar Expedition 2011 from kletterszene.com on Vimeo.

Mountain Heroes in Südafrika erfolgreich

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Die Bike Transalp-Challenge Gewinnerinnen Martina Sageder (Hardt, A) und Katrin Neumann (Sonthofen, D) konnten beim Cape Pioneer Trek in Südafrika als Zweite in der Gesamtwertung überzeugen.

Die beiden Mountainbikerinnen vom Mountain Heroes Team folgten einer Einladung des Veranstalters und nahmen vergangene Woche an einem der härtesten Etappenrennen weltweit teil. Das Cape Pioneer Trek verlangt den Fahrern sehr viel ab: 650 km in sechs Tagen, auf größtenteils unbefestigten Wegen machten den Wettkampf zu einer Grenzerfahrung.
Bei einer täglichen Fahrzeit zwischen 5 und 8 Stunden erlebten die beiden Fahrerinnen gemeinsam Höhen und Tiefen. So sorgte die ungewohnte Bodenbeschaffenheit, Hitze und Staub für einige Eingewöhnungszeit.

Nach zwei dritten Plätzen in der Tagesplatzierung kamen Katrin und Martina immer besser mit den Bedingungen zurecht und erkämpften sich auf den Etappen 3-5 jeweils den zweiten Platz.
Dadurch rutschten sie auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang vor. Am Samstag mussten sie jedoch den Strapazen der letzten Tage Tribut zollen und beendeten die Schlussetappe auf dem dritten Tagesrang. Trotzdem konnten sie das Rennen als Gesamtzweite beenden.
Das Cape Pioneer Trek trifft immer wieder auf Orte entlang der bekannten Garden Route. Sämtliche Einnahmen gehen an die Schulen der Etappenorte um diese finanziell zu unterstützen. Das Rennen führt durch die faszinierenden Landschaften Klein Caroos in Südafrika und ermöglicht vielen Teilnehmern Begegnungen mit, für Europäer nicht ganz alltäglichen, wilden Tieren wie Strauße, Zebras, Giraffen oder Affen.

Näheres über die Mountain Heroes auf mountain-heroes.com

Bike Transalp 2011 – Podium im Mixed und Sieg bei den Damen

Montag, Juli 25th, 2011

Am Samstag endete die 14. Auflage der Bike Transalp nach 8 Etappen, 670,25 km und 21.504 Höhenmetern in Riva am Gardasee. Die Aura der Craft Bike Transalp strahlt weltweit – Abenteuer, Glücksgefühle, unvergessliche Erlebnisse. In den vergangenen 13 Jahren wurde sie zum bekanntesten und bedeutendsten Mountainbike-Event der Welt, zur Mutter aller Mountainbike Etappenrennen.Das jung formierte Mountain Heroes Team war dieses Jahr das zweite Mal dabei.

Martina Miessgang und Katrin Neumann siegen bei den Damen
In der Damenwertung haben sich Martina Miessgang (AUT) und Katrin Neumann (Sonthofen) in 36:29:48,7 Stunden sprichwörtlich ihren Traum erfüllt. Denn von einem Transalp-Sieg hatte noch eine Nacht zuvor die Österreicherin geträumt. „Ich habe es immer noch nicht realisiert. Aber der Traum war so schön, da musste es auch klappen.”

Eine Woche Alpenpässe, eine Woche harte Arbeit

Dass es am Ende für die Mountain Heroes Mädels wirklich reichen würde, hätte das Team nicht für möglich gehalten. Denn eine Erkältung machten Katrin Neumann ab dem Pfitscherjoch (Etappe 3) Sorgen. Katrin Neumann im Ziel:„Wir hätten vorher nie gedacht, gegen Natascha Binder und Danièle Troesch eine realistische Chance zu haben und haben auch heute Morgen nicht daran geglaubt, weil ich gestern ja auch noch gestürzt bin, aber dass es doch geklappt hat, ist absolut gigantisch für uns und das Team” Dank des letztlich erfolgreichen Kraftakts verwiesen die Mountain Heroes nicht nur im Endklassement, sondern auch bei der Schlussetappe, die deutsch-französische Paarung Natascha Binder und Danièle Troesch von Felt Ötztal X-Bionic/Rotwild auf den zweiten Platz. Gesamtdritte wurden die Schweizerinnen Manuela Jenny und Susanne Tanner vom Velorado Racing Team.

Kristina Weber und Daniel Jung werden Dritte in der Mixed-Wertung

Bei den Mixed-Teams haben Pia Sundstedt (FIN) und Carsten Bresser (GER) von Craft-Rocky Mountain mit ihrem Sieg am Abschlusstag ihre Ausnahmeklasse unterstrichen. Milena Landtwing (SUI) und Martin Kiechle (GER) wurden Gesamtzweite. Die Mountain Heroes, Kristina Weber (Regensburg) und Daniel Jung (ITA) erkämpften sich in den 8 Etappen den Dritten Rang in der Gesamtwertung. Daniel Jung: „Die Konkurrenz war sehr stark, wir haben gezeigt was wir können, z.B. bei der 4. Etappe als wir Zweiter werden konnten. Noch fehlt uns die Konstanz, doch wir sind ja noch jung. :-) Wir sind überglücklich auf dem Podium zu stehen“

Bike Transalp – noch zwei Etappen bis zum großen Triumph

Freitag, Juli 22nd, 2011

Gestern wurde es auf der Bike Transalp nochmal richtig spannend beim Kampf um das Leader-Trikot bei dem Frauen. Zwar konnten die Mountain Heroes um Katrin Neumann und Martina Miessgang erneut eine hervorragende Leistung abrufen, aber das deutsch-französische Duo Natascha Binder/Danièle Troesch hatten einen noch besseren Tag erwischt und kamen 3.23 Minuten vor dem Team Mountain Heroes ins Ziel. Damit schmolz der Vorsprung im Gesamtklassement auf 2:09 Minuten. Den gilt es jetzt auf den kommenden Etappen nach Trento und Riva del Garda zu verteidigen oder gar auszubauen.

Das Mixed-Team hingegen konnte beim harten Kampf um das Podium nochmals Zeit gutmachen und liegt nach einem guten 3. Platz bei der 6. Etappe auch im Gesamtklassement auf dem Podium – und das mit knapp einer halben Stunde Vorsprung auf den vierten Rang. Ein Platz auf dem Treppchen ist also auch für Daniel Jung und Kristina Weber durchaus im Bereich des Machbaren.

Auf den beiden letzten Etappen warten noch einmal gut 4700 Höhenmeter und knapp 200 Kilometer auf die Fahrer ehe sie das Ziel am Gardasee erreicht haben.

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