Archive for the ‘Canyon Tri-Team’ Category

Katja Rabe auf Platz 3 beim Laguna Phuket Triathlon

Montag, Januar 2nd, 2012

Zum 18. Mal fand am 27. November 2011 das wohl bekannteste Rennen, das „Race of Legends“ auf der Insel Phuket in Thailand statt. Die Koblenzerin Katja Rabe war dabei und konnte sich in tropischer Hitze eine sensationellen dritten Platz sichern – Herzlichen Glückwunsch Katja!

Was Sie erlebt hat auf der Insel im Süden von Thailand könnt ihr hier lesen:

Der Laguna Phuket Triathlon ist eines der härtesten Rennen, dass ich jemals bestritten habe. Mal abgesehen vom äußerst anspruchsvollen Kurs, muss man hier außerdem noch mit den feuchtwarmen klimatischen Bedingungen zurechtkommen.

Der Name „Race of Legends“ spricht für sich. Unter den Startern befanden sich schon viele World Champions wie Mark Allen, Scott Molina, Greg Welch, Peter Reid, Craig Alexander, Normann Stadler, Paula Newby- Fraser, Lori Bowden, Natascha Badmann, Michellie Jones und noch ein Dutzend andere, die alle zusammen mehr als 50 Weltmeisterschaften auf der Ironmandistanz, beim 70.3 Ironman, Duathlon und Xterra gewonnen haben.
In diesem Jahr gingen mehr als 1000 Athleten aus über 40 Ländern an den Start, davon allein 130 Sportler, die am darauffolgenden Wochenende auch noch den 70.3. Ironman Asia Pacific Championship absolvierten.

1,8 km ohne Neoprenanzug, davon 1,180m im Meer mit kurzem 100m Sprint über den Strand bevor die letzten 620m in der 3Grad wärmeren Süßwasserlagune zurückgelegt werden, gefolgt von einer sehr technisch anspruchsvollen 55km Radstrecke mit 19% steilen Anstiegen und kurvenreichen steilen Abfahrten.
Anschließend wird 2x eine flache 6km Runde durch das Laguna Resort und quer über den Laguna Golf Platz gelaufen bevor man dann zusammen mit einem Elefanten ins Ziel laufen darf.

Start - Ziel - Sieg - Katja Rabe sicherte sich Platz drei

Aufgrund dieses selektiven Kurses bin ich das Rennen auch eher defensiv angegangen. Als Vierte, dicht hinter Edith Niederfringer (2x Ironmangewinnerin ) kam ich aus dem Wasser und mit 2 min. Rückstand an die Spitze. Durch einen schnellen Wechsel aufs Rad konnte ich einige Sekunden gutmachen und mich an die radstarke italienische Meisterin herankämpfen, ihr aber nicht davonfahren.

Somit musste ich ganz auf meine Laufstärke vertrauen und hoffen, dass sie auf dem Rad mehr „Körner“ gelassen hatte, als ich. Durch einen weiteren flotten Wechsel ging ich schließlich vor Edith auf die Laufstrecke. Mit der zweitschnellsten Laufzeit konnte ich zwar nicht mehr die Lücke auf die zweimalige Laguna- und 13 maligen Ironmansiegerin Belinda Granger schließen, aber dafür Edith Niederfringer deutlich auf Distanz halten.
Endergebnis: Endzeit von 2:59:17 Stunden und Platz 3 bei den Damen!

Ergebnisse Frauen :

1.Radka Vodickova (27:06-1:35:15-0:49:15 2:54:18)
2.Belinda Granger (27:45-1:34:34-0:52:17 2:57:33)
3.Katja Rabe (29:11-1:36:41-0:50:59 2:59:17)

Ergebnisse Männer:
1.Massimo Cigana (27:43-1:18:46-0:43:54 2:32:51)
2.Alberto Cassedei (24:21-1:24:35-0:45:31 2:36:56 )
3.Romain Guillaume (24:59-1:25:47-0:43:55 2:37:08)

Alles Gute und bis bald
Eure Katja

Aller guten Dinge sind 3 – mit Hindernissen aufs DM-Podium

Mittwoch, September 14th, 2011

Die Negativserie ist beendet! Nach Sehnenabriss 2009 und der verletzungsbedingten Aufgabe im Jahr 2010 habe ich, getreu dem Motto “Aller guten Dinge sind 3″, den Köln-Triathlon als 4ter abgeschlossen. Die Zeit von 8h 44min bedeutete zudem Platz 3 bei der deutschen Meisterschaft …

Nach meiner persönlichen Schwimmbestzeit in Roth und guten Trainingsleistungen im Vorfeld hatte ich mir für die erste Disziplin in Köln einiges vorgenommen. Eine erneute persönliche Bestzeit über 3,8 km hatte ich eigentlich fest eingeplant. Als ich dann beim Wasserausstieg auf die Uhr schaute und diese mir 56 min anzeigte, war ich schon etwas überrascht. Die Enttäuschung hielt sich glücklicherweise in Grenzen, denn einige meiner Konkurrenten stiegen fast zeitgleich mit mir aus dem Wasser und das Schwimmen war nicht sehr belastend gewesen.

Ein schneller Wechsel brachte mich dann gleich zu Beginn an die Spitze einer 6-köpfigen Gruppe. Eine Konstellation, die ich nicht unbedingt wollte. Glücklicherweise waren meine Beine dann aber in der Lage aus der 6er eine 5er Gruppe zu machen. Ich konnte nun alleine die Flucht nach vorne starten. Nach 17 km lag ich bereits auf Gesamtposition 6. Mein Vorsprung auf die 5er Gruppe betrug mickrige 30 Sekunden. Diese Konstellation brachte mich dazu einen vorbeifahrenden Kampfrichter darauf hinzuweisen, dass er sich das Treiben hinter mir mal anschauen solle. Diese Aufforderung sollte sich später rächen. Er fuhr davon, aber leider nicht nach hinten …
Nach etwa 35 km überholte ich Andreas Hechler und übernahm Position 5. Andreas ist mir noch gut aus dem letzten Jahr bekannt. In Roth hatten wir uns Platz 19 geteilt und einen Großteil des Rennens gemeinsam bestritten. Platz 19 oder teilen, das wollte ich heute definitiv nicht – Andreas als guten Radfahrer “mitnehmen”, das war für eine gewisse Zeit eine Option. So fuhren wir dann im Wechsel von 7-8 Minuten und im Abstand von 10 m !!! Hintereinander her. In unserer Nähe war erstaunlicherweise immer der von mir bereits erwähnte Kampfrichter. Mal fuhr er hinter, mal neben uns, auch in Hofeinfahrten versteckte er sich. Als nach 50 km dann Platz 4 in Reichweite war und es kurzzeitig etwas hektisch wurde, nutzte der Kampfrichter bei einem Überholvorgang von Andreas die Chance. Ich hatte mich bereits wieder auf den vorgeschriebenen Abstand zurückfallen lassen, da “blies” er mir ins Ohr und zeigte mir die “schwarze Karte”

Auf meine Frage, wofür ich diese Strafe bekomme, antwortete er dann, dass ich die ganze Zeit hinter Andreas fahre und er das beobachtet hätte. Den Einwand von mir das er hier eine absolute Fehlentscheidung treffe, schmetterte er mit den Worten, “spar dir deine Luft fürs Laufen”, sofort ab. Ich entschloss mich seinem Ratschlag zu folgen und die Achtminutenstrafe so gut es geht aus meinem Kopf zu verdrängen.
Es musste weiter gehen. Und das ging es auch! Andreas konnte mir nach 70 km nicht mehr folgen und ich lag nun alleine auf Platz 4. Auf den verbleibenden 110 km konnte ich zwar niemanden mehr einholen, aber die Abstände nach vorne verkürzen und nach hinten vergrößern. Für 180 km Radfahren hatte ich 4:28’57 gebraucht und zu meiner Überraschung konnte ich in der 2. Wechselzone auf Johann Ackermann aufschließen. Clemens Coenen auf Platz 2 lag auch nur knapp 1 min vor mir.

Leider waren da aber noch die 8 Minuten Zeitstrafe und so machte ich es mir, anstatt Clemens zu jagen und vor Johann zu flüchten, in der Strafbox bequem. Ich sah Johann hinterher, 3’30 Minuten später lief dann der 2-malige Ostseeman Gewinner und Topläufer Christian Nitschke an der Box vorbei. Andreas Hechler kam nach 6’30 Minuten und ihm folgte mit Christof Schmidt ein weiterer Athlet. Statt als Dritter auf die Laufstrecke zu starten, durfte ich nach endlos langen 8 Minuten wieder die Strafbox verlassen und als Siebter auf den abschließenden Marathon starten. Mit Till Schramm und dem amtierenden Deutschen Meister auf der Mitteldistanz Stefan Schmid wusste ich auch noch 2 sehr starke Läufer hinter mir.
Die ersten 4 km lief ich dann in übermotivierten 15’40 Minuten. Mit etwas Wut im Bauch und in “jetzt erst recht” – Stimmung hatte ich einfach mal verdrängt, dass ein Marathon 42,2 km lang ist und in jeder der drei Runden eine Wendeltreppe auf mich wartet. Positiv an diesem optimistischen Start war, dass ich bereits nach 2 km wieder auf Position 5 lag und die starken Läufer mir von hinten nicht näher kommen konnten. Negativ war … nichts! Zwar musste ich mein Tempo reduzieren, konnte aber meinen bisher schnellsten Marathon laufen 3:07’56 (3.Laufzeit) und musste zum ersten Mal nach dem Radfahren keinen Läufer passieren lassen. Sogar Johann Ackermann konnte ich nach 36 km noch überholen und mich so auf Platz 4 und auf das Podium der deutschen Meisterschaft schieben. Dies ist sicherlich mein bisher größter Erfolg. Außerdem wird dieser Wettkampf für die Zukunft sehr bedeutend sein. Trotz des “Rückschlags” blieb ich konzentriert und konnte mich mental und läuferisch selbst überraschen. Da geht noch was! Alles hat einen Sinn!!!
Danke an alle Unterstützer an der Strecke, die vielen “Mitfiebern” und “Daumendrückern” zu Hause und die vielen netten Mails und Worte. An den evtl. lesenden Kampfrichter: “Ich kann verzeihen! Euer Job ist sicherlich nicht immer leicht, aber leider notwendig! Jeder kann Fehler machen.”

Bis bald! Euer Jens Kaiser

Gesamtsieg beim BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2011

Dienstag, August 30th, 2011

Am vergangenen Sonntag konnte ich mir beim Finalrennen des BASF Triathlon-Cups Rhein-Neckar den Seriensieg sichern.  Der Viernheimer V-Card Triathlon war das fünfte und letzte Rennen der Serie.

Favorisiert für den Gesamtsieg waren neben der amtierendne deutschen Duathlonmeisterin Jenny Schulz, auch noch Almuth Grüber, die Siegerin von Heidelberg und Jutta Schäfer, Gewinnerin von Mußbach.

Zwei Wochen nach dem Ironman in Regensburg war ich mir unsicher, ob ich überhaupt in der Lage sein werde, diese anspruchsvolle Kurzdistanz zu bewältigen. Nach 1500-Meter-Schwimmen im Hemsbacher Wiesensee führte ein schwieriger Radkurs über die 15 Prozent steile Juhöhe und weiter durch den Odenwald. Von Beginn an des Rennens regnete es stark, was das Bergabfahren auf den rutschigen Straßen ziemlich schwierig gestaltete. Beim abschließenden 10 km Lauf im Viernheimer Wald, schien dann wieder die Sonne und sorgte für tropische Verhältnisse.

Als Sechste in einer Zeit von 21:37min. kam ich aus dem Wasser und kämpfte mich auf meinem Speedmax an Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) vorbei, die in 19:27 als schnellste Frau das Wasser verlies. An Position vier ging ich dann auf die Laufstrecke und erreichte schließlich als Tageszweite hinter Sonja Tajsich und rund 2 min. vor Meike Krebs (beide Team Erdinger Alkoholfrei)  das Ziel im Viernheimer Waldstadion.

Eure Katja

 

Ergebnisse:

1. Sonja Tajsich (Team Erdinger Alkoholfrei) 2:32:27 Std.
2. Katja Rabe (Canyon Tri Team) 2:34:50 Std.
3. Meike Krebs (Team Erdinger Alkoholfrei) 2:36:41 Std.

Gesamtwertung des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2011:

1. Katja Rabe (Canyon Tri Team) 2975,7 Pkt.
2. Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) 2948,1 Pkt.
3. Almuth Grüber (MTG Mannheim Triathlon) 2946,1 Pkt.

Ironman Regensburg: Hartes Rennen endet auf Platz 5

Mittwoch, August 24th, 2011

Nach einem 2.Platz im Vorjahr, hatte ich dieses Jahr wieder eine Podiumsplatzierung angestrebt. Doch manchmal verläuft alles anders, als man denkt …

 

Permanenter Regen, streckenweise auftretende Böen und Temperaturen um 15°C und ein taktischer Fehler auf dem Rad wurden mir beim diesjährigen Ironman Regensburg zum Verhängnis.
Die Schwimmdisziplin konnte ich wie geplant umsetzen und mit einer Zeit von rund 52 min kam ich in der ersten Wechselzone an. Mit einem 3-minütigen Rückstand zur Spitze und dicht gefolgt von Nicole Leder und Heidi Jessberger, stieg ich aufs Rad.
Hier fuhr ich ziemlich schnell auf die radstarke Niederländerin Mirjam Weerd und die spätere Siegerin Mary Beth Ellis auf. Euphorisch und motiviert durch Presse- und Führungsfahrzeug war ich die ersten 90km deutlich über meinen Verhältnissen unterwegs. Bei Kilometer 130 kam dann der erwartete Einbruch. Mit Magenkrämpfen und starker Dehydrierung beim Laufen konnte ich mich letztendlich doch noch auf einen guten 5. Platz durchkämpfen.
Nach 5 Jahren auf der Ironmandistanz sollte mir eigentlich so ein taktischer Fehler nicht mehr passieren, doch auch so eine Situation muss jeder Triathlet erfahren, um folgende Wettkämpfe souveräner zu bestreiten. Nichtsdestotrotz war es ein super Gefühl einen Ironman über 130 km anzuführen.

Die letzten 2 Wochen habe ich nun damit verbracht mich so gut es ging vom Rennen zu erholen und hoffe, dass ich trotz allem fit genug bin, um das letzte Rennen der Rhein-Neckar-Cup-Serie in Viernheim für mich zu entscheiden.

Bis bald!
Eure Katja

Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu!

Dienstag, Juli 26th, 2011

So könnte kurz die bisherige Saison von mir zusammengefasst werden.
Nach jedem meiner beiden Trainingslager auf Mallorca folgt eine Erkältung, welche mich jedes Mal wieder zurückwarf. Eine weiterer grippaler Infekt lies meine Träume von einem weiteren guten Rennen in Maxdorf platzen. Mit dem dritten Platz in Waldeck kehrte wieder Zuversicht zurück und gab mir Kraft für die letzten harten Ironman – Vorbereitungswochen.

Mit der Kurzdistanz beim Römerman in Ladenburg am letzten Wochenende ist die Ironman – Regensburg – Vorbereitung abgeschlossen. Leider verlief der letzte Test nicht wirklich zufriedenstellend.

Schwimmen und Radfahren waren noch ganz ok, wobei mir etwas die frische fehlte. Dies war aber vorab schon klar, da ich dieses Rennen voll aus dem Training mitgenommen habe. Nicht wirklich zu erwarten waren die unangenehmen Spannungen im unteren Rück- und Nackenbereich. Beim Anlaufen fühlte sich der Rücken wieder ganz gut an. Doch nach kurzen kam ein stechender Schmerz im rechten Fußgelenk auf. Daher musste ich nach einer Laufrunde das Rennen leider vorzeitig aufgeben.
Ich hoffe nun, dass es nichts Ernsthaftes ist und ich in zwei Wochen in Regensburg an den Start gehen kann.

Bis bald,
euer Martin

Challenge Roth: Schweizer Käse ist nicht immer lecker

Montag, Juli 18th, 2011

Triathlon ist eine boomende Sportart. Immer mehr Sportler, neue Rennserien und attraktive Austragungsorte. Die Wettkampfplanung fällt da nicht immer leicht. Für mich gibt es da eine Ausnahme – die Challenge Roth. Groß und bekannt wurde der Triathlon als Ironman Europe. Seit 10 Jahren firmiert die Veranstaltung nun unter dem Challenge-Label und ist mittlerweile der weltweit größte Langdistanztriathlon. Das bedeutete in diesem Jahr 3261gemeldete Einzel- und 1923 Staffelstarter (641 Teams), 180.000 Zuschauer an der Strecke und allen voran über 5000 Helfer und eine Region, die Triathlon lebt.
Bei der Anzahl der Starter bleibt die Qualität nicht auf der Strecke. Insgesamt 48 Sportler/innen haben die 9h-Grenze unterboten und mit Chrissie Wellington und Andreas Raelert haben die aktuell wahrscheinlich besten Langdistanzathleten gewonnen.

Zu meinem Rennen:
Nach einer kurzen Nacht, die mir persönlich unendlich lange vorkam, saß ich um 4.15Uhr am Frühstückstisch. Nach 2 Kaffee und 3 Honig-Brötchen ging es dann um 5.00Uhr zur Wechselzone. Den üblichen Vorbereitungen und einem lockeren ´´warm-up´´ folgte dann um 6.15Uhr der Weg in den Main-Donau-Kanal.

Endlich, es geht los! Der Startschuss fällt pünktlich um 6.30Uhr und nach ein paar Metern gibt es auch schon etwas zu beißen. Von Verpflegungsstellen im Wasser oder gar Schlaraffenland ähnlichen Zuständen hat im Vorfeld niemand gesprochen. Nach dem süßen Frühstück ist der herzhafte Schweizer Käse eine schöne Abwechslung. Dass es sich um einen Fuß und nicht um Käse handelt merke ich erst, als meine Lippe schmerzt und es in meinem Mund nach Blut schmeckt. Ich verzichte also auf einen zweiten Biss und erwehre mich danach einem Ausziehversuche von hinten.

Es geht turbulent zu auf den ersten Metern im Wasser und ich bin froh, dass sich nach dem missglückten Öffnungsversuch an meinem Neo-Reißverschluss die Startsituation entspannt und ich in einer 15er Gruppe den Rest der Strecke schwimmen kann. Nach 53´27 sind die ersten 3,8km hinter mir.

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Auf den folgenden 180Radkilometern mit ca. 1500Hm sollte es von nun an nur eine Richtung geben – nach vorne! Da die Abstände nach dem Schwimmen noch nicht zu groß waren, konnte ich auf den ersten 37km auch etwa 35 Plätze aufholen und lag zu Beginn des Kalvarienbergs in Greding auf Platz 27. Bei km70, am Solarer Berg, dann auf Platz 23. Von da an war leider nicht mehr so viel ´´Beute´´ zu machen. Gemeinsam mit dem Kroaten Visticia fuhr ich ein konstantes Tempo von 40km/h und wir konnten uns bis zur 2.Wechselzone auf Platz 18 und 19 vorarbeiten.

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Eigentlich wollte ich nach dem Radfahren weiter vorne sein, aber gegen eine 14 Mann starke Gruppe war nicht mehr drin. Mit meiner Radzeit von 4:29´58 bin ich absolut zufrieden und warum sollte ich, entgegen der Vorjahre, nicht einmal beim Laufen ein paar Plätze aufholen? Nach drei etwas zähen Kilometern, lief es dann auch richtig gut und ich konnte weitere 25km mein geplantes Tempo sehr gut laufen. Zu diesem Zeitpunkt lag ich als 16. auf Kurs Top 15.

Bei steigenden Temperaturen (am Main-Donau-Kanal etwa 30°) und mit schwerer werdenden wurden die letzte 14km hart. Aber, dass geht ja nicht nur mir so und so konnte ich meinen Platz halten und damit mein bisher bestes Ergebnis in Roth erreichen. Mit neuer persönlicher Bestzeit (8:34´27) und einem 16. Platz bin ich absolut zufrieden und freue mich jetzt erst einmal auf ein paar Tage Ruhe und hoffentlich bald wieder schmerzfreies Treppensteigen ;-).

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Bis demnächst!
Jens

Feintuning für das wichtigste Rennen des Jahres

Mittwoch, Juni 29th, 2011

Obwohl ich mit der Sitzposition auf meinem neuen Speedmax CF schon sehr zufrieden war, aber dennoch oft Rückenprobleme und Probleme mit eingeschlafenen Füßen hatte, habe ich mich entschieden, mir professionellen Rat bei der Firma Komsport in Köln zu holen (www.komsport.de). Denn für meinen Saisonhöhepunkt, dem IRONMAN in Regensburg, will ich optimal vorbereitet sein.

Nach einer speziellen Fußdruckmessung und Bewegungsanalyse habe ich nun “Solestar” Carbonradsporteinlagen bekommen, die durch verschiedene Keile im Radschuh meine vorhandene Fehlstatik in den Füßen ausgleichen sollen und so für eine optimale Kraftübertragung der Füße aufs Pedal sorgen (www.solestar.de).

Durch die individuell angepassten Carbonradsporteinlagen von Oliver Elsenbach, die anschließende Sitzpositionsoptimierung inklusive Cleateinstellung am Radschuh und die orthopädischen Einlagen für meinen Laufschuh, hoffe ich in Zukunft auf dem Rad mit gleicher Leistung noch höhere Geschwindigkeiten zu erzielen. Für zukünftige Rennen und vor allem für den IRONMAN in Regensburg erwarte ich beste Ergebnisse.

Bis bald!
Eure Katja

3. Platz in Waldeck

Dienstag, Juni 28th, 2011

Letztes Wochenende konnte ich beim Regionalligarennen in Waldeck am Edersee einen Podestplatz erkämpfen. Dieses Ergebnis stimmt mich wieder sehr zuversichtlich. Denn zwei Wochen zuvor erwischte ich einen nicht so guten Tag bei der Kurzdistanz in Mussbach bei Neustadt an der Weinstraße. Das Schwimmen verlief hier noch gut, aber auf dem Rad und beim Laufen fühlten sich die Beine gar nicht gut und sehr kraftlos an. Schlussendlich konnte ich als Siebter ins Ziel einlaufen und als kleinen Trost den Landesmeistertitel in meiner Altersklasse mit nach Hause nehmen.

Die Erklärung für den mäßigen Wettkampf folgte zwei Tage später. Es waren zweieinhalb Tage Bettruhe angesagt. Eine kleine Sommergrippe hatte mich erwischt. Tja, da kann man leider nix machen. Zu allem Übel musste ich auch mein Lieblingsrennen über die Mitteldistanz in Maxdorf absagen. Dieses war eine Woche nach Mussbach geplant. Da Maxdorf nur aller zwei Jahre stattfindet, war dies besonders bitter.

In Waldeck fühlte ich mich beim Schwimmen kurz nach Florida zurückversetzt, die Wellen waren windbedingt teilweise bis zu einem Meter hoch, aber es war zum Glück war außerhalb des Wassers etwas wärmer. Auf der Radstrecke und beim Laufen fehlte mir zwar noch der letzte Schliff, aber im Gegensatz zu Mussbach fühlte es sich wenigsten nach Wettkampftempo an. Das Rennen hat mir richtig viel Spaß gemacht und gibt mir Kraft für die letzten harten Trainingswochen vor dem Ironman Regensburg.

Bis Bald
Martin

Katja Rabe: Streckenrekord mit neuem Rad

Montag, Juni 20th, 2011

Am vergangenen Sonntag konnte ich beim Jubiläumsrennen in Maxdorf zum 1.Mal mein neues Canyon Speedmax CF testen und wie auch 2009 mit einem Start- Ziel-Sieg überzeugen. Mit der neuen Shimano Di2 Schaltung konnte ich meinen Vorsprung auf dem Speedmax CF bis auf vier Minuten ausbauen und in der 2. Radrunde sogar die Bergwertung und damit den Mayerbräu-Bergpreis gewinnen. Außerdem unterbot ich den langjährigen Streckenrekord von Katja Schuhmacher um 1:30 Minuten. Gleich zu Beginn des Rennens hatte ich ein gutes Gefühl. Zusammen mit den besten Männern kam ich aus dem Wasser und war erste Frau in die Wechselzone. Da ich auf mein neues Rad noch nicht so gut eingespielt war, hielt ich mich in der ersten Runde noch zurück, doch dann holte ich alles raus. Ich kam mit sechs Minuten Vorsprung in der zweiten Wechselzone an und für mich war klar, dass ich beim 20 km Lauf nicht auf Anschlag laufen musste. In 4:18:40 Stunden erreichte ich das Ziel im Rasenstadion. Nicole Woysch belegte wie auch im Vorjahr einen guten zweiten Platz (in 4:22:46) und Almuth Grüber komplettierte nach 4:25:28 das Podium.

katja-rabe-maxdorf-triathlon13 | Copyright: Daniel und Stefan Graf

Der Maxdorf Triathlon ist eines von fünf Rennen des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar. Die drei schnellsten Rennen kommen in die Wertung. Am 23.7. geht es für mich dann weiter nach Ladenburg in die 3. Runde des Rhein-Neckar-Cups.

Für mich ist der Maxdorfer Triathlon immer eines meiner Lieblingsrennen: zwei Kilometer Schwimmen durch den ruhigen, naturbelassenen Nachtweideweiher Lambsheim und anschließend auf dem Rad durch die Pfälzer Weinberge und das Leininger Land. Bei der Anhöhe zur Lindemannsruhe kann schon mal eine Tour de France ähnliche Stimmung aufkommen, was mir natürlich auf dieser selektiven Radstrecke sehr entgegen kommt. Insgesamt gingen dieses Jahr circa 600 Teilnehmer an den Start, was ohne eine gute Organisation und ein tolles Publikum nicht möglich gewesen wäre.

Bis bald!
Eure Katja

Hier gibt’s Bilder vom Rennen >>

Es wird…! 3. Platz bei den Landesmeisterschaften und Gesamt 7. in Maxdorf

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Am vergangenen Wochenende war ich für das DBL-TEAM RSG Montabaur im Ligaeinsatz. In Maxdorf stand die Mitteldistanz auf dem Programm und für mich sollte dies ein weiterer Test im Hinblick auf die Challenge Roth werden. Als besonders schwer wird in Maxdorf die Radstrecke beschrieben. Mit ihren etwa 1000Hm und dem langen Anstieg zur Lindemannsruh gehört diese zu den anspruchsvolleren der Szene.

Am Sonntag fiel dann pünktlich um 9.00Uhr der Startschuss und ich stürzte mich mit über 600 weiteren Startern in den Lambsheimer Weiher. Nach bescheidenem Schwimmen beim Tristar und sehr schlechtem Schwimmen in der 2.Bundesliga (Büdingen), konnte ich diesmal einen Formanstieg verzeichnen und zwar nicht die erste Gruppe, dafür aber bequem die zweite größere Gruppe halten und so die zwei Kilometer auf Platz 23 beenden. Meine Erkenntnis: Das richtige Training hilft doch! Vielleicht lag es auch an der neue Neo (Danke an blueseventy).

Bei angenehmen Temperaturen machte ich mich nun auf die Jagd und holte bis zum höchsten Punkt der Strecke einige Athleten ein, so dass ich nach 25 Kilometern auf dem Rad bereits auf Platz sieben lag. Leider ging es so nicht weiter und es dauerte weitere 40km bis ich, mit Alex Taubert, einen weiteren Athlet einholen konnte und nach insgesamt 85km als sechster in die zweite Wechselzone kam.

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Nachdem ich mein Canyon Speedmax CF in sichere Verwahrung gegeben und mir meine Laufschuhe angezogen hatte, machte ich mich auf den abschließenden 20km-Lauf. Zwei Runden á zehn Kilometer und ein Wendepunkt nach 5km sind für den Kopf einfach zu laufen und da ich noch nie in Maxdorf war, sollte es für mich ohnehin nicht langweilig werden. Sehr schnell konnte ich einen guten Rhythmus finden und fühlte mich nach dem Training der letzten Wochen und der harten Radstrecke zwar etwas müde, aber noch locker in der Lage die Laufstrecke gut zu überstehen.

Am Wendepunkt nach 5km konnte ich dann meine Abstände nach vorne und hinten abschätzen und stoppen. Nach vorne sah ich vorerst keine Möglichkeit, dafür waren mit Georg Anstett, Benny Rossmann und Paul Westwood drei absolute Topläufer. Und das Schlimmste, alle starten für Vereine aus Rheinlandpfalz und da ich hinter Jürgen Stilgenbauer auf Platz 2 der „virtuellen“ RLP-Meisterschaft lag, war das angestrebte Podium in Gefahr. Georg lief dann auch nach 10km an mir vorbei und nach einem kurzen Versuch der Gegenwehr musste ich ihn leider ziehen lassen. Jetzt war ich 7. Gesamt und 3. Der Landesmeisterschaft.

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Mit nun schwerer werdenden Beinen, konnte ich am letzten Wendepunkt noch einmal die Abstände nach hinten sehen und wusste, dass mir anstrengende letzte 5km bevor stehen. Benny und Paul trieben sich gegenseitig an und waren mir immer näher gekommen.
Dass ich das Ziel am Ende doch vor den Beiden erreichte, hatte ich nicht nur meinen Fähigkeiten, sondern auch den vielen anderen Startern/innen des DBL-TEAM zu verdanken. Obwohl sich meine Vereinskollegen selbst im Wettkampf befanden, hatten sie immer ein Lächeln oder einen aufmunternden Zuruf übrig. Danke!

Mit Platz 7 der Gesamtwertung, dem 3.Gesamtplatz der Landesmeisterschaft (1. Altersklasse) und dem Tagessieg mit dem DBL-TEAM war meine Ausbeute absolut ok und ich weiß, dass in Roth einiges gehen wird. Jürgen hat mir versprochen, dass ich in 4 Wochen endlich einmal völlig ausgeruht an der Startlinie stehen darf ;-).

Bis demnächst!
Jens