Archive for the ‘Canyon Tri-Team’ Category

Gesamtsieg beim BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2011

Dienstag, August 30th, 2011

Am vergangenen Sonntag konnte ich mir beim Finalrennen des BASF Triathlon-Cups Rhein-Neckar den Seriensieg sichern.  Der Viernheimer V-Card Triathlon war das fünfte und letzte Rennen der Serie.

Favorisiert für den Gesamtsieg waren neben der amtierendne deutschen Duathlonmeisterin Jenny Schulz, auch noch Almuth Grüber, die Siegerin von Heidelberg und Jutta Schäfer, Gewinnerin von Mußbach.

Zwei Wochen nach dem Ironman in Regensburg war ich mir unsicher, ob ich überhaupt in der Lage sein werde, diese anspruchsvolle Kurzdistanz zu bewältigen. Nach 1500-Meter-Schwimmen im Hemsbacher Wiesensee führte ein schwieriger Radkurs über die 15 Prozent steile Juhöhe und weiter durch den Odenwald. Von Beginn an des Rennens regnete es stark, was das Bergabfahren auf den rutschigen Straßen ziemlich schwierig gestaltete. Beim abschließenden 10 km Lauf im Viernheimer Wald, schien dann wieder die Sonne und sorgte für tropische Verhältnisse.

Als Sechste in einer Zeit von 21:37min. kam ich aus dem Wasser und kämpfte mich auf meinem Speedmax an Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) vorbei, die in 19:27 als schnellste Frau das Wasser verlies. An Position vier ging ich dann auf die Laufstrecke und erreichte schließlich als Tageszweite hinter Sonja Tajsich und rund 2 min. vor Meike Krebs (beide Team Erdinger Alkoholfrei)  das Ziel im Viernheimer Waldstadion.

Eure Katja

 

Ergebnisse:

1. Sonja Tajsich (Team Erdinger Alkoholfrei) 2:32:27 Std.
2. Katja Rabe (Canyon Tri Team) 2:34:50 Std.
3. Meike Krebs (Team Erdinger Alkoholfrei) 2:36:41 Std.

Gesamtwertung des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar 2011:

1. Katja Rabe (Canyon Tri Team) 2975,7 Pkt.
2. Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) 2948,1 Pkt.
3. Almuth Grüber (MTG Mannheim Triathlon) 2946,1 Pkt.

Ironman Regensburg: Hartes Rennen endet auf Platz 5

Mittwoch, August 24th, 2011

Nach einem 2.Platz im Vorjahr, hatte ich dieses Jahr wieder eine Podiumsplatzierung angestrebt. Doch manchmal verläuft alles anders, als man denkt …

 

Permanenter Regen, streckenweise auftretende Böen und Temperaturen um 15°C und ein taktischer Fehler auf dem Rad wurden mir beim diesjährigen Ironman Regensburg zum Verhängnis.
Die Schwimmdisziplin konnte ich wie geplant umsetzen und mit einer Zeit von rund 52 min kam ich in der ersten Wechselzone an. Mit einem 3-minütigen Rückstand zur Spitze und dicht gefolgt von Nicole Leder und Heidi Jessberger, stieg ich aufs Rad.
Hier fuhr ich ziemlich schnell auf die radstarke Niederländerin Mirjam Weerd und die spätere Siegerin Mary Beth Ellis auf. Euphorisch und motiviert durch Presse- und Führungsfahrzeug war ich die ersten 90km deutlich über meinen Verhältnissen unterwegs. Bei Kilometer 130 kam dann der erwartete Einbruch. Mit Magenkrämpfen und starker Dehydrierung beim Laufen konnte ich mich letztendlich doch noch auf einen guten 5. Platz durchkämpfen.
Nach 5 Jahren auf der Ironmandistanz sollte mir eigentlich so ein taktischer Fehler nicht mehr passieren, doch auch so eine Situation muss jeder Triathlet erfahren, um folgende Wettkämpfe souveräner zu bestreiten. Nichtsdestotrotz war es ein super Gefühl einen Ironman über 130 km anzuführen.

Die letzten 2 Wochen habe ich nun damit verbracht mich so gut es ging vom Rennen zu erholen und hoffe, dass ich trotz allem fit genug bin, um das letzte Rennen der Rhein-Neckar-Cup-Serie in Viernheim für mich zu entscheiden.

Bis bald!
Eure Katja

Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu!

Dienstag, Juli 26th, 2011

So könnte kurz die bisherige Saison von mir zusammengefasst werden.
Nach jedem meiner beiden Trainingslager auf Mallorca folgt eine Erkältung, welche mich jedes Mal wieder zurückwarf. Eine weiterer grippaler Infekt lies meine Träume von einem weiteren guten Rennen in Maxdorf platzen. Mit dem dritten Platz in Waldeck kehrte wieder Zuversicht zurück und gab mir Kraft für die letzten harten Ironman – Vorbereitungswochen.

Mit der Kurzdistanz beim Römerman in Ladenburg am letzten Wochenende ist die Ironman – Regensburg – Vorbereitung abgeschlossen. Leider verlief der letzte Test nicht wirklich zufriedenstellend.

Schwimmen und Radfahren waren noch ganz ok, wobei mir etwas die frische fehlte. Dies war aber vorab schon klar, da ich dieses Rennen voll aus dem Training mitgenommen habe. Nicht wirklich zu erwarten waren die unangenehmen Spannungen im unteren Rück- und Nackenbereich. Beim Anlaufen fühlte sich der Rücken wieder ganz gut an. Doch nach kurzen kam ein stechender Schmerz im rechten Fußgelenk auf. Daher musste ich nach einer Laufrunde das Rennen leider vorzeitig aufgeben.
Ich hoffe nun, dass es nichts Ernsthaftes ist und ich in zwei Wochen in Regensburg an den Start gehen kann.

Bis bald,
euer Martin

Challenge Roth: Schweizer Käse ist nicht immer lecker

Montag, Juli 18th, 2011

Triathlon ist eine boomende Sportart. Immer mehr Sportler, neue Rennserien und attraktive Austragungsorte. Die Wettkampfplanung fällt da nicht immer leicht. Für mich gibt es da eine Ausnahme – die Challenge Roth. Groß und bekannt wurde der Triathlon als Ironman Europe. Seit 10 Jahren firmiert die Veranstaltung nun unter dem Challenge-Label und ist mittlerweile der weltweit größte Langdistanztriathlon. Das bedeutete in diesem Jahr 3261gemeldete Einzel- und 1923 Staffelstarter (641 Teams), 180.000 Zuschauer an der Strecke und allen voran über 5000 Helfer und eine Region, die Triathlon lebt.
Bei der Anzahl der Starter bleibt die Qualität nicht auf der Strecke. Insgesamt 48 Sportler/innen haben die 9h-Grenze unterboten und mit Chrissie Wellington und Andreas Raelert haben die aktuell wahrscheinlich besten Langdistanzathleten gewonnen.

Zu meinem Rennen:
Nach einer kurzen Nacht, die mir persönlich unendlich lange vorkam, saß ich um 4.15Uhr am Frühstückstisch. Nach 2 Kaffee und 3 Honig-Brötchen ging es dann um 5.00Uhr zur Wechselzone. Den üblichen Vorbereitungen und einem lockeren ´´warm-up´´ folgte dann um 6.15Uhr der Weg in den Main-Donau-Kanal.

Endlich, es geht los! Der Startschuss fällt pünktlich um 6.30Uhr und nach ein paar Metern gibt es auch schon etwas zu beißen. Von Verpflegungsstellen im Wasser oder gar Schlaraffenland ähnlichen Zuständen hat im Vorfeld niemand gesprochen. Nach dem süßen Frühstück ist der herzhafte Schweizer Käse eine schöne Abwechslung. Dass es sich um einen Fuß und nicht um Käse handelt merke ich erst, als meine Lippe schmerzt und es in meinem Mund nach Blut schmeckt. Ich verzichte also auf einen zweiten Biss und erwehre mich danach einem Ausziehversuche von hinten.

Es geht turbulent zu auf den ersten Metern im Wasser und ich bin froh, dass sich nach dem missglückten Öffnungsversuch an meinem Neo-Reißverschluss die Startsituation entspannt und ich in einer 15er Gruppe den Rest der Strecke schwimmen kann. Nach 53´27 sind die ersten 3,8km hinter mir.

20x30-trhi0012

Auf den folgenden 180Radkilometern mit ca. 1500Hm sollte es von nun an nur eine Richtung geben – nach vorne! Da die Abstände nach dem Schwimmen noch nicht zu groß waren, konnte ich auf den ersten 37km auch etwa 35 Plätze aufholen und lag zu Beginn des Kalvarienbergs in Greding auf Platz 27. Bei km70, am Solarer Berg, dann auf Platz 23. Von da an war leider nicht mehr so viel ´´Beute´´ zu machen. Gemeinsam mit dem Kroaten Visticia fuhr ich ein konstantes Tempo von 40km/h und wir konnten uns bis zur 2.Wechselzone auf Platz 18 und 19 vorarbeiten.

20x30-trhk0035

Eigentlich wollte ich nach dem Radfahren weiter vorne sein, aber gegen eine 14 Mann starke Gruppe war nicht mehr drin. Mit meiner Radzeit von 4:29´58 bin ich absolut zufrieden und warum sollte ich, entgegen der Vorjahre, nicht einmal beim Laufen ein paar Plätze aufholen? Nach drei etwas zähen Kilometern, lief es dann auch richtig gut und ich konnte weitere 25km mein geplantes Tempo sehr gut laufen. Zu diesem Zeitpunkt lag ich als 16. auf Kurs Top 15.

Bei steigenden Temperaturen (am Main-Donau-Kanal etwa 30°) und mit schwerer werdenden wurden die letzte 14km hart. Aber, dass geht ja nicht nur mir so und so konnte ich meinen Platz halten und damit mein bisher bestes Ergebnis in Roth erreichen. Mit neuer persönlicher Bestzeit (8:34´27) und einem 16. Platz bin ich absolut zufrieden und freue mich jetzt erst einmal auf ein paar Tage Ruhe und hoffentlich bald wieder schmerzfreies Treppensteigen ;-).

20x30-trhc0164

Bis demnächst!
Jens

Feintuning für das wichtigste Rennen des Jahres

Mittwoch, Juni 29th, 2011

Obwohl ich mit der Sitzposition auf meinem neuen Speedmax CF schon sehr zufrieden war, aber dennoch oft Rückenprobleme und Probleme mit eingeschlafenen Füßen hatte, habe ich mich entschieden, mir professionellen Rat bei der Firma Komsport in Köln zu holen (www.komsport.de). Denn für meinen Saisonhöhepunkt, dem IRONMAN in Regensburg, will ich optimal vorbereitet sein.

Nach einer speziellen Fußdruckmessung und Bewegungsanalyse habe ich nun “Solestar” Carbonradsporteinlagen bekommen, die durch verschiedene Keile im Radschuh meine vorhandene Fehlstatik in den Füßen ausgleichen sollen und so für eine optimale Kraftübertragung der Füße aufs Pedal sorgen (www.solestar.de).

Durch die individuell angepassten Carbonradsporteinlagen von Oliver Elsenbach, die anschließende Sitzpositionsoptimierung inklusive Cleateinstellung am Radschuh und die orthopädischen Einlagen für meinen Laufschuh, hoffe ich in Zukunft auf dem Rad mit gleicher Leistung noch höhere Geschwindigkeiten zu erzielen. Für zukünftige Rennen und vor allem für den IRONMAN in Regensburg erwarte ich beste Ergebnisse.

Bis bald!
Eure Katja

3. Platz in Waldeck

Dienstag, Juni 28th, 2011

Letztes Wochenende konnte ich beim Regionalligarennen in Waldeck am Edersee einen Podestplatz erkämpfen. Dieses Ergebnis stimmt mich wieder sehr zuversichtlich. Denn zwei Wochen zuvor erwischte ich einen nicht so guten Tag bei der Kurzdistanz in Mussbach bei Neustadt an der Weinstraße. Das Schwimmen verlief hier noch gut, aber auf dem Rad und beim Laufen fühlten sich die Beine gar nicht gut und sehr kraftlos an. Schlussendlich konnte ich als Siebter ins Ziel einlaufen und als kleinen Trost den Landesmeistertitel in meiner Altersklasse mit nach Hause nehmen.

Die Erklärung für den mäßigen Wettkampf folgte zwei Tage später. Es waren zweieinhalb Tage Bettruhe angesagt. Eine kleine Sommergrippe hatte mich erwischt. Tja, da kann man leider nix machen. Zu allem Übel musste ich auch mein Lieblingsrennen über die Mitteldistanz in Maxdorf absagen. Dieses war eine Woche nach Mussbach geplant. Da Maxdorf nur aller zwei Jahre stattfindet, war dies besonders bitter.

In Waldeck fühlte ich mich beim Schwimmen kurz nach Florida zurückversetzt, die Wellen waren windbedingt teilweise bis zu einem Meter hoch, aber es war zum Glück war außerhalb des Wassers etwas wärmer. Auf der Radstrecke und beim Laufen fehlte mir zwar noch der letzte Schliff, aber im Gegensatz zu Mussbach fühlte es sich wenigsten nach Wettkampftempo an. Das Rennen hat mir richtig viel Spaß gemacht und gibt mir Kraft für die letzten harten Trainingswochen vor dem Ironman Regensburg.

Bis Bald
Martin

Katja Rabe: Streckenrekord mit neuem Rad

Montag, Juni 20th, 2011

Am vergangenen Sonntag konnte ich beim Jubiläumsrennen in Maxdorf zum 1.Mal mein neues Canyon Speedmax CF testen und wie auch 2009 mit einem Start- Ziel-Sieg überzeugen. Mit der neuen Shimano Di2 Schaltung konnte ich meinen Vorsprung auf dem Speedmax CF bis auf vier Minuten ausbauen und in der 2. Radrunde sogar die Bergwertung und damit den Mayerbräu-Bergpreis gewinnen. Außerdem unterbot ich den langjährigen Streckenrekord von Katja Schuhmacher um 1:30 Minuten. Gleich zu Beginn des Rennens hatte ich ein gutes Gefühl. Zusammen mit den besten Männern kam ich aus dem Wasser und war erste Frau in die Wechselzone. Da ich auf mein neues Rad noch nicht so gut eingespielt war, hielt ich mich in der ersten Runde noch zurück, doch dann holte ich alles raus. Ich kam mit sechs Minuten Vorsprung in der zweiten Wechselzone an und für mich war klar, dass ich beim 20 km Lauf nicht auf Anschlag laufen musste. In 4:18:40 Stunden erreichte ich das Ziel im Rasenstadion. Nicole Woysch belegte wie auch im Vorjahr einen guten zweiten Platz (in 4:22:46) und Almuth Grüber komplettierte nach 4:25:28 das Podium.

katja-rabe-maxdorf-triathlon13 | Copyright: Daniel und Stefan Graf

Der Maxdorf Triathlon ist eines von fünf Rennen des BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar. Die drei schnellsten Rennen kommen in die Wertung. Am 23.7. geht es für mich dann weiter nach Ladenburg in die 3. Runde des Rhein-Neckar-Cups.

Für mich ist der Maxdorfer Triathlon immer eines meiner Lieblingsrennen: zwei Kilometer Schwimmen durch den ruhigen, naturbelassenen Nachtweideweiher Lambsheim und anschließend auf dem Rad durch die Pfälzer Weinberge und das Leininger Land. Bei der Anhöhe zur Lindemannsruhe kann schon mal eine Tour de France ähnliche Stimmung aufkommen, was mir natürlich auf dieser selektiven Radstrecke sehr entgegen kommt. Insgesamt gingen dieses Jahr circa 600 Teilnehmer an den Start, was ohne eine gute Organisation und ein tolles Publikum nicht möglich gewesen wäre.

Bis bald!
Eure Katja

Hier gibt’s Bilder vom Rennen >>

Es wird…! 3. Platz bei den Landesmeisterschaften und Gesamt 7. in Maxdorf

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Am vergangenen Wochenende war ich für das DBL-TEAM RSG Montabaur im Ligaeinsatz. In Maxdorf stand die Mitteldistanz auf dem Programm und für mich sollte dies ein weiterer Test im Hinblick auf die Challenge Roth werden. Als besonders schwer wird in Maxdorf die Radstrecke beschrieben. Mit ihren etwa 1000Hm und dem langen Anstieg zur Lindemannsruh gehört diese zu den anspruchsvolleren der Szene.

Am Sonntag fiel dann pünktlich um 9.00Uhr der Startschuss und ich stürzte mich mit über 600 weiteren Startern in den Lambsheimer Weiher. Nach bescheidenem Schwimmen beim Tristar und sehr schlechtem Schwimmen in der 2.Bundesliga (Büdingen), konnte ich diesmal einen Formanstieg verzeichnen und zwar nicht die erste Gruppe, dafür aber bequem die zweite größere Gruppe halten und so die zwei Kilometer auf Platz 23 beenden. Meine Erkenntnis: Das richtige Training hilft doch! Vielleicht lag es auch an der neue Neo (Danke an blueseventy).

Bei angenehmen Temperaturen machte ich mich nun auf die Jagd und holte bis zum höchsten Punkt der Strecke einige Athleten ein, so dass ich nach 25 Kilometern auf dem Rad bereits auf Platz sieben lag. Leider ging es so nicht weiter und es dauerte weitere 40km bis ich, mit Alex Taubert, einen weiteren Athlet einholen konnte und nach insgesamt 85km als sechster in die zweite Wechselzone kam.

jens_kaiser_1

Nachdem ich mein Canyon Speedmax CF in sichere Verwahrung gegeben und mir meine Laufschuhe angezogen hatte, machte ich mich auf den abschließenden 20km-Lauf. Zwei Runden á zehn Kilometer und ein Wendepunkt nach 5km sind für den Kopf einfach zu laufen und da ich noch nie in Maxdorf war, sollte es für mich ohnehin nicht langweilig werden. Sehr schnell konnte ich einen guten Rhythmus finden und fühlte mich nach dem Training der letzten Wochen und der harten Radstrecke zwar etwas müde, aber noch locker in der Lage die Laufstrecke gut zu überstehen.

Am Wendepunkt nach 5km konnte ich dann meine Abstände nach vorne und hinten abschätzen und stoppen. Nach vorne sah ich vorerst keine Möglichkeit, dafür waren mit Georg Anstett, Benny Rossmann und Paul Westwood drei absolute Topläufer. Und das Schlimmste, alle starten für Vereine aus Rheinlandpfalz und da ich hinter Jürgen Stilgenbauer auf Platz 2 der „virtuellen“ RLP-Meisterschaft lag, war das angestrebte Podium in Gefahr. Georg lief dann auch nach 10km an mir vorbei und nach einem kurzen Versuch der Gegenwehr musste ich ihn leider ziehen lassen. Jetzt war ich 7. Gesamt und 3. Der Landesmeisterschaft.

jens_kaiser_3

Mit nun schwerer werdenden Beinen, konnte ich am letzten Wendepunkt noch einmal die Abstände nach hinten sehen und wusste, dass mir anstrengende letzte 5km bevor stehen. Benny und Paul trieben sich gegenseitig an und waren mir immer näher gekommen.
Dass ich das Ziel am Ende doch vor den Beiden erreichte, hatte ich nicht nur meinen Fähigkeiten, sondern auch den vielen anderen Startern/innen des DBL-TEAM zu verdanken. Obwohl sich meine Vereinskollegen selbst im Wettkampf befanden, hatten sie immer ein Lächeln oder einen aufmunternden Zuruf übrig. Danke!

Mit Platz 7 der Gesamtwertung, dem 3.Gesamtplatz der Landesmeisterschaft (1. Altersklasse) und dem Tagessieg mit dem DBL-TEAM war meine Ausbeute absolut ok und ich weiß, dass in Roth einiges gehen wird. Jürgen hat mir versprochen, dass ich in 4 Wochen endlich einmal völlig ausgeruht an der Startlinie stehen darf ;-).

Bis demnächst!
Jens

Gelungener Saisonauftakt beim 2. Heilbronner Sparkassen City Triathlon

Montag, Juni 6th, 2011

Als zufriedene Drittplatzierte konnte ich meinen ersten Wettkampf absolvieren. Nur knapp hinter Meike Krebs lief ich ins Ziel ein. Den ersten Platz belegte Caroline Steffen (zweitplatzierte beim IRONMAN Hawaii 2010).

Nachdem ich nur kurz hinter Meike aus dem Wasser kam, starteten wir gemeinsam auf die Radstrecke. Auf dem ziemlich anspruchsvollen Rad-Kurs konnte ich ihr hohes Tempo leider nicht mithalten und erlag ihr mit drei Minuten Rückstand. Doch dank der schnellsten Laufzeit, konnte ich das Loch bis auf 30 Sekunden verringern. Es hat zwar nicht mehr für den 2. Platz gereicht, aber ich bin trotzdem zufrieden und gespannt auf die kommenden Rennen mit neuem Rad und Ansporn.

Der Heilbronner Citytriathlon hat das Potential zu einem großen, unvergesslichen top Event in Deutschland zu werden und hat sich einen festen Platz in meinem Rennkalender für die kommenden Jahre gesichert. Durch eine anspruchsvolle, selektive Radstrecke und einer zuschauerfreundlichen Lauf- und Schwimmstrecke, war dies ein rundum gelungener Wettkampf. Schwimmen im Neckar, Radeln durch das Schwabenland und Laufen durch die Heilbronner Innenstadt empfehle ich jedem, der auf eine impressionistische Kulisse wert legt.

Hier findet ihr Bilder des Rennens >>

Bis bald!
Eure Katja

Tristar 111 Germany – Platz 6

Montag, Juni 6th, 2011

Die Saison ist eröffnet. Endlich! Nach vielen Wochen Training und der Ungewissheit, ob die Form den auch stimmt, kann ich mir nun eine Antwort geben. Beim ersten Saisonrennen, dem Tristar Germany in Worms konnte ich den sechsten Platz erreichen. Die Form ist gut, aber es geht noch was …

jens-kaiser_02

Der Rennbericht

Nach 600 Startern im Vergangen, standen in diesem Jahr 1000 Sportler an der Startlinie. In diesem Jahr zwar ohne Weltmeister Chris McCormack, dafür aber mit einem qualitativ deutlich besserem Starterfeld und damit von Beginn an einem echten Härtetest.

Um 8.00Uhr stürzte ich mich in den Wormser Floßhafen und nahm die Schwimmstrecke in Angriff. Nach 1000m und einem langen Wechsel in der 1.Wechselzone stieg ich dann als 24ter auf mein Rad und nahm 100km durch Rheinhessen in Angriff. Meine Position und mein Abstand zur nächsten Gruppe etwa 55 bis 60 Sekunden und damit doppelt so groß wie einkalkuliert. Ok, das ist eine “Baustelle” für die nächsten Wochen. Die Schwimmleistung muss besser werden!

Auf dem Rad fuhr ich dann von Beginn ein hohes Tempo und ging damit ein etwas höheres Risiko. Trotzdem dauerte es etwa 25 Kilometer bis ich in die Top 10 und die 2. Verfolgergruppe vorgefahren war. Auf den nächsten 40 Kilometern versuchte ich dann immer wieder mich aus dieser Gruppe zu lösen, leider ohne Erfolg. Auf die Gründe möchte ich nicht näher eingehen. Nur so viel: dem ein oder anderen muss man vielleicht doch nochmal erklären, was 10 Meter Abstand bedeuten. Ok; Männer sind so. Wir denken schließlich auch, dass ein Streichholz etwa 30cm lang ist ;-) …

Nach 65 Kilometern auf dem Rad konnte ich dann einen kurzen Anstieg und die lange Abfahrt danach nutzen und mich endlich wieder alleine auf den Weg in Richtung Top 5 machen. In diesem Zwischenabschnitt (60-100km) konnte ich dann auch die schnellste Zeit fahren (Gesamt 4.Radzeit) und mich bis auf Platz 4 vorschieben.

jens-kaiser_01

Die Führenden Markus Fachbach (der das Rennen in überlegender Manier dominierte – Glückwunsch!!!) und Johannes Moldan waren außerhalb meiner persönlichen Reichweite und so konzentrierte ich mich auf den Kampf um die noch zu vergebenden Plätze

Mit einem soliden Lauf, den ich nach dem etwas unrhythmischen Radabschnitt nicht erwartet hatte, konnte ich dann am Ende den sechsten Gesamtplatz erreichen. Meine Laufzeit hat sich zum Vorjahr um etwa 40 Sekunden verbessert und das stimmt mich zuversichtlich für kommende Aufgaben.

jens-kaiser_03

Die Saison ist eröffnet – es kann weitergehen!!!