Archive for the ‘Canyon Tri-Team’ Category

Gelungener Saisonauftakt beim 2. Heilbronner Sparkassen City Triathlon

Montag, Juni 6th, 2011

Als zufriedene Drittplatzierte konnte ich meinen ersten Wettkampf absolvieren. Nur knapp hinter Meike Krebs lief ich ins Ziel ein. Den ersten Platz belegte Caroline Steffen (zweitplatzierte beim IRONMAN Hawaii 2010).

Nachdem ich nur kurz hinter Meike aus dem Wasser kam, starteten wir gemeinsam auf die Radstrecke. Auf dem ziemlich anspruchsvollen Rad-Kurs konnte ich ihr hohes Tempo leider nicht mithalten und erlag ihr mit drei Minuten Rückstand. Doch dank der schnellsten Laufzeit, konnte ich das Loch bis auf 30 Sekunden verringern. Es hat zwar nicht mehr für den 2. Platz gereicht, aber ich bin trotzdem zufrieden und gespannt auf die kommenden Rennen mit neuem Rad und Ansporn.

Der Heilbronner Citytriathlon hat das Potential zu einem großen, unvergesslichen top Event in Deutschland zu werden und hat sich einen festen Platz in meinem Rennkalender für die kommenden Jahre gesichert. Durch eine anspruchsvolle, selektive Radstrecke und einer zuschauerfreundlichen Lauf- und Schwimmstrecke, war dies ein rundum gelungener Wettkampf. Schwimmen im Neckar, Radeln durch das Schwabenland und Laufen durch die Heilbronner Innenstadt empfehle ich jedem, der auf eine impressionistische Kulisse wert legt.

Hier findet ihr Bilder des Rennens >>

Bis bald!
Eure Katja

Tristar 111 Germany – Platz 6

Montag, Juni 6th, 2011

Die Saison ist eröffnet. Endlich! Nach vielen Wochen Training und der Ungewissheit, ob die Form den auch stimmt, kann ich mir nun eine Antwort geben. Beim ersten Saisonrennen, dem Tristar Germany in Worms konnte ich den sechsten Platz erreichen. Die Form ist gut, aber es geht noch was …

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Der Rennbericht

Nach 600 Startern im Vergangen, standen in diesem Jahr 1000 Sportler an der Startlinie. In diesem Jahr zwar ohne Weltmeister Chris McCormack, dafür aber mit einem qualitativ deutlich besserem Starterfeld und damit von Beginn an einem echten Härtetest.

Um 8.00Uhr stürzte ich mich in den Wormser Floßhafen und nahm die Schwimmstrecke in Angriff. Nach 1000m und einem langen Wechsel in der 1.Wechselzone stieg ich dann als 24ter auf mein Rad und nahm 100km durch Rheinhessen in Angriff. Meine Position und mein Abstand zur nächsten Gruppe etwa 55 bis 60 Sekunden und damit doppelt so groß wie einkalkuliert. Ok, das ist eine “Baustelle” für die nächsten Wochen. Die Schwimmleistung muss besser werden!

Auf dem Rad fuhr ich dann von Beginn ein hohes Tempo und ging damit ein etwas höheres Risiko. Trotzdem dauerte es etwa 25 Kilometer bis ich in die Top 10 und die 2. Verfolgergruppe vorgefahren war. Auf den nächsten 40 Kilometern versuchte ich dann immer wieder mich aus dieser Gruppe zu lösen, leider ohne Erfolg. Auf die Gründe möchte ich nicht näher eingehen. Nur so viel: dem ein oder anderen muss man vielleicht doch nochmal erklären, was 10 Meter Abstand bedeuten. Ok; Männer sind so. Wir denken schließlich auch, dass ein Streichholz etwa 30cm lang ist ;-) …

Nach 65 Kilometern auf dem Rad konnte ich dann einen kurzen Anstieg und die lange Abfahrt danach nutzen und mich endlich wieder alleine auf den Weg in Richtung Top 5 machen. In diesem Zwischenabschnitt (60-100km) konnte ich dann auch die schnellste Zeit fahren (Gesamt 4.Radzeit) und mich bis auf Platz 4 vorschieben.

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Die Führenden Markus Fachbach (der das Rennen in überlegender Manier dominierte – Glückwunsch!!!) und Johannes Moldan waren außerhalb meiner persönlichen Reichweite und so konzentrierte ich mich auf den Kampf um die noch zu vergebenden Plätze

Mit einem soliden Lauf, den ich nach dem etwas unrhythmischen Radabschnitt nicht erwartet hatte, konnte ich dann am Ende den sechsten Gesamtplatz erreichen. Meine Laufzeit hat sich zum Vorjahr um etwa 40 Sekunden verbessert und das stimmt mich zuversichtlich für kommende Aufgaben.

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Die Saison ist eröffnet – es kann weitergehen!!!

Trainingscamp auf Phuket/ Thailand

Donnerstag, Mai 19th, 2011

Dieses Jahr hatte ich meine vier Wochen Vorbereitungsphase für die anstehende Saison nach Thailand verlegt. Ein Hauptgrund war mein Trainerwechsel zu Jürgen Zäck, da er vor Ort für den Bereich Triathlon im Thanyapura Sport & Leisure Club verantwortlich ist und wir so gemeinsam an meiner optimalen Vorbereitung für 2011 arbeiten konnten. Für meine Unterkunft war auch gesorgt, da ich das Glück hatte, in einer der Villen des Besitzers zu wohnen. Dies war natürlich ein perfekter Ausklang nach einem anstrengenden Trainingstag, um abzuschalten und einfach die atemberaubende Aussicht über Phuket zu genießen.

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Die ersten drei Tage nach meiner Ankunft ließen sich nur schwer mit Training gestalten, da es doch eher verhältnismäßig untypisch stark regnete zu dieser Jahreszeit. Die Regenzeit in Phuket setzt normalerweise erst Mitte Mai ein und dauert bis Ende September. Doch auch diese Hürde konnte ich gut überbrücken und in den laufenden Wochen war es einfach nur traumhaft sonniges Wetter bei 35 Grad. Durch diese Witterungsverhältnisse mussten wir natürlich auch mein Training zeitlich verlagern. In den sehr frühen Morgenstunden sind wir hauptsächlich mit dem Rad bis zu fünf Stunden unterwegs gewesen oder im Pool und auch im Meer geschwommen. Nach der lang andauernden Mittagshitze und einer erholenden Pause, haben wir in den Abendstunden meistens eine Laufeinheit absolviert.

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Da ich dieses Jahr aus beruflichen Gründen erst sehr spät in die Saison einsteigen konnte, hatte Jürgen den Schwerpunkt meiner Vorbereitung eher auf den Belastungsumfang gelegt, aber auch intensive Einheiten wurden im Trainingsplan berücksichtigt. Da ich schon in den letzten Jahren die Möglichkeit hatte, im Winter in diversen Trainingscamps der Topathleten mit zu trainieren, wie z.B. San Diego, Australien oder Fuerteventura, habe ich nun mit Phuket einen weiteren Überwinterungsort kennengelernt. Nicht nur für die Hawaiivorbereitung ist Phuket ein optimaler Trainingsort, sondern auch bestens geeignet für die Trainingslager im Frühjahr.

Für alle Athleten, die eine Vorbereitung von mehr als zwei Wochen planen, gibt es hier die perfekte Möglichkeit, eigenständig zu trainieren oder sich auch dem geführten täglichen Training von Jürgen Zäck anzuschließen, denn die Bedingungen und das Straßennetz in Phuket sind für alle drei Disziplinen optimal. Gerade die Hauptverkehrsstraßen verfügen über eine 2 Meter breite „motorbike lane“, welche bestens geeignet ist für das Radtraining. Für das Lauftraining gibt es eine 500 m Tartanbahn und jede Menge unbefestigte Wege und asphaltierte Straßen, die so gut wie kaum befahren werden. Für das Schwimmtraining steht ein 25 und 50 Meter Pool im Club zur Verfügung und ein klimatisierter Kraftraum komplettiert die Ausstattung der Akademie.

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Neben vielen Sportlern der Triathlonakademie waren auch internationale Triathleten, wie Frederik Croneborg und Emma Bishop vor Ort und auch die besten thailändischen Triathleten Yo und Ray begleiteten mich während meiner Saisonvorbereitung in Thailand. Allgemein muss ich sagen, dass die Community bisher in Thailand noch sehr klein ist, was für mein Training sehr angenehm war, doch kann ich jetzt schon eine für den Sport positive Entwicklung durch die vielen internationalen Athleten sehen, die sich vor Hawaii in Thailand vorbereiten. Qualifizierte Trainer und Coaches, wie Jürgen Zäck, dem mehrfachen Ironman-Gewinner und Thomas Braun, Trainer und Organisator von Trainingscamps speziell auf Fuerteventura und Phuket (www.tb-active.com), arbeiten engagiert und professionell mit den Athleten zusammen, um eine effektive und erfolgversprechende Saison vorzubereiten und zu gewährleisten.

Nach diesen vier Wochen intensiv mentalen und physischen Trainings kann ich nun motiviert und voller Erwartungen in meine Saison starten und hoffe natürlich das Beste!

Bis bald!
Eure Katja

Trainingslager vorbei – die Saison kann kommen

Dienstag, Mai 10th, 2011

Etwas müde liege ich auf der Couch. Mein zweites Trainingslager für dieses Jahr ist vorbei und ich habe fleißig Kilometer auf meinem Ultimate CF und auch schon auf dem Speedmax CF Pro gesammelt. Im März war ich 2 Wochen auf Mallorca und habe dort u.a. mit meinem Canyon Kollege Martin Wagner trainiert und in den vergangenen 2 Wochen habe ich auf der thailändischen Insel Phuket Schwimm-, Rad- und Laufkilometer gesammelt.

Ursprünglich hatte ich während des Thailand Trainingslagers auch einen Start beim Koh Samui Triathlon geplant. Leider hat ein frühes und kurzzeitiges hereinbrechen der Regenzeit dort solche Schäden angerichtet, dass der Wettkampf abgesagt werden musste. Die Folge für mich war ein erhöhter Trainingsumfang und weniger Reisestress vor Ort. Auch nicht das Schlechteste; bedenkt man noch folgende Wettkämpfe und die Saison.

Die tolle Trainingsgruppe und vor allem die hervorragenden Möglichkeiten an der PIA (Phuket International Academy) haben es mir dann wirklich leicht gemacht. In der Anlage gibt es einen 25m und einen 50m Pool, dazu Leichtathletikstadion und Fitnessraum. Darüber hinaus ein Restaurant mit vielfältigem und sportlergerechtem Angebot.

Lauftraining bei tropischen Temperaturen, mit Frederic Croneburg

In meiner Trainingsgruppe fanden sich neben Neuseeländern, Engländern und Amerikanern auch meine Teamkollegin Katja Rabe und der schwedische Profitriathlet Frederic Croneburg. Hoffnungsvolle einheimische Talente brachten asiatisches Flair in die Gruppe und brannten darauf, die Europäer zu „besiegen“. So wurde manche Einheit zum Wettkampf – natürlich immer mit einer ausreichenden Portion Spaß.

Das ganze fand unter ständiger Aufsicht und Anleitung meines Coachs Jürgen Zäck statt. Jürgen leitete und organisierte in den vergangenen 2 Monaten das Training der Triathleten an der PIA und trainierte darüber hinaus auch regelmäßig mit den Kids der angegliederten Schule.

Eine Trainingswoche auf Phuket

Montag – 4km Schwimmen im Pool
Dienstag – 60km Rad (letzte 10 Wettkampf ;-)) Koppellauf 4km Lauf Wettkampf + 4km locker
Mittwoch – 120 Rad und 7km Open Water Swim
Donnerstag – 70km Rad (mit 26km Teamzeitfahren) und abends 20km Lauf
Freitag – 120 Rad und 3,5 km Pool
Samstag – 100 Rad (inkl. 60km intensiver belgischer Kreisel) , abends 24km Lauf
Sonntag – 160km Rad, 2km locker schwimmen

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass trotz weiter Anreise und etwas höheren Transportkosten, Phuket absolut eine Reise wert ist. Ich hatte in 2 Wochen nie Stress auf der Straße (und das trotz Linksverkehr), die Temperaturen sind zwar hoch, aber wenn man das Training in den Morgen und den Abend verlegt, dann schafft man ohne Probleme sein Pensum. Und die Radfahrerbräune kann man zwischendurch am Strand auch noch bekämpfen.

Zu Hause angekommen, werde ich die Beine nun nicht zu lange auf der Couch liegen lassen, sondern in den kommenden Wochen mit spezifischen Einheiten auf die ersten Wettkämpfe hin trainieren.
Mein erstes Highlight wird der TriStar Germany sein, bei dem ich versuchen möchte meine Vorjahresplatzierung (5.) zu toppen und auf meinem Speedmax CF Pro den ein oder anderen zu ärgern.

Der Saisonplan steht

Donnerstag, März 24th, 2011

Als Triathlet ist man in vielen Dingen auf sich alleine gestellt. Klar, man kann sich an Mitstreitern orientieren, muss aber besonders auf dem Rad mindestens 10 Meter Abstand zum Vordermann halten.

Der Rennradfahrer hat ab und an mal einen helfenden Windschatten vor sich, der ihm das Leben hin und wieder leichter machen kann. Genauso sieht es mit der Wettkampfplanung aus. Hier wird der Rennkalendar doch größtenteils von der Teamleitung vorgegeben.

Ich bin für meine Saisonplanung selbst verantwortlich und muss mir die optimalen Rennen heraussuchen. Hinzukommt, dass ich als Triathlet leider nur ca. 10 Wettkämpfe pro Saison bestreiten kann. Da ist es wichtig die Wettkämpfe gut aufeinander abzustimmen und zwischendurch auch immer wieder Trainingsblöcke einzuplanen. Ich denke für diese Saison habe ich eine gesunde Mischung hinbekommen. Wie ich die Saison ausklingen lasse entscheide ich nach dem Ironman in Regensburg.

Meine Wettkämpfe in 2011

28. Mai

Fritzlar Triathlon (Sprintdistanz: 0,75 S – 20 R – 5 L)

05. Juni

Mussbach Triathlon (Kurzdistanz: 1,5 S – 40 R – 10 L)

12. Juni

Maxdorf Triathlon (Mitteldistanz: 2 S – 85 R – 20 L)

18. Juni

Waldeck Triathlon (Kurzdistanz: 1,5 S – 40 R – 10 L)

23. Juli

Römerman in Ladenburg (Kurzdistanz: 1,5 S – 40 R – 10 L)

07. August

Ironman Regensburg (3,8 S – 180 R – 42 L)

21. August

Viernheim V-Card Triathlon (Kurzdistanz: 1,5 S – 40 R – 10 L)

Ich wünsche euch auch eine schöne Saison und viel Spaß beim Biken!
Euer Martin

Katja Rabe – Resümee und Ausblicke 2011

Dienstag, Januar 25th, 2011

Wenn ich auf meine vergangene Saison zurückblicke, werden in mir die schönsten Erlebnisse meiner sportlichen Karriere wach. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich mich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii qualifiziere und dann noch unter den Top 30 landen würde. Es war ein wunderschöner Abschluss, der mich für meine kommende Saison umso mehr motiviert, an den Platzierungen von 2010 anzuknüpfen.

Für alle Sportinteressenten habe ich eine Neuigkeit: Für die kommende Saison habe ich mich für einen Trainerwechsel entschieden. Mein neuer Trainer ist Jürgen Zäck.

Warum Trainerwechsel, warum Jürgen Zäck?

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Ich denke, jeder Wechsel bringt neue Erfahrungen mit sich und kann sich positiv auf meine Motivation und mein Training ausüben. Durch Jürgens langjährige Erfahrungen im Triathlon, speziell auf der Ironmandistanz, kann er mir neue Anreize geben und neue Stärken in mir wecken. Außerdem macht es die räumliche Nähe für mich leichter, denn ich kann ihn immer kurzfristig um Rat fragen und er kann auch bei den meisten Trainingseinheiten vor Ort sein, um mich zu betreuen. Für mich als Athlet ist die Nähe zum Trainer ausgesprochen wichtig und hilfreich, da er mich zu 100 Prozent in meinen Einheiten unterstützen kann, wenn nicht sogar selbst mit trainiert. Ich weiß, dass ich mich durch seine Methoden und sozialen Kompetenzen als Sportlerin weiterentwickeln werde und bin schon auf meine sportlichen Resultate gespannt.

Auch in den letzten Jahren hatte ich einen Personal Trainer, mit dem eine gute Zusammenarbeit möglich war, doch möchte ich mich weiterentwickeln und denke, dass Jürgen mir auf meinem Weg noch mehr Sicherheit in meinem sportlichen Können geben kann. Es wird für mich eine neue Herausforderung sein, die mir in meiner sportlichen Karriere nur helfen kann.

Mittlerweile habe ich mein Training wieder begonnen und konzentriere mich zurzeit auf die Grundlagenausdauer, d.h. lange Läufe und, wenn das Wetter gut ist, Einheiten auf dem Mountainbike oder Rennrad. Außerdem Athletik-, Krafttraining und propriozeptives Training. Da ich dieses Jahr berufsbedingt leider nicht die Möglichkeit habe, im Winter im Warmen zu trainieren, wage ich mich auch einmal an nicht triathlonspezifisches Training wie z.B. Skilanglauf. Während der Schwimmeinheiten nehme ich mir die Zeit, um an meiner Technik zu arbeiten. Bei den Radeinheiten versuche ich meine Trittfrequenz und den runden Tritt zu verbessern, was ich hauptsächlich durch die Spinning-Kurse erreiche und meine Laufeinheiten werden durch Steigerungsläufe individualisiert.

Ich wünsche Allen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2011!
Bis bald!

Eure Katja

Die Canyon Young Heroes stellen sich vor: Joshua Stritzinger

Mittwoch, Januar 5th, 2011

Hallo zusammen,

ich bin Joshua Stritzinger, 15 Jahre alt, Schüler der 10. Klasse des Eduard-Spranger-Gymnasiums in Landau/Pfalz und mit vollem Herzen Radsportler. Mein Heimatverein ist der RC Silber Pils Bellheim. Zum ersten Mal wurde ich auf die Young Heroes im Mai 2009 bei einem Rennen in Karbach aufmerksam und von diesem Zeitpunkt an war es mein größter Wunsch, für dieses Team fahren zu dürfen. Also habe ich mich kurzerhand bei Canyon beworben. Im Januar 2010 erhielt ich dann die Nachricht, dass ich den Sprung ins Team geschafft habe. Den Moment, als ich diese Nachricht erhalten habe, werde ich nie vergessen. Für mich war es der emotionalste Moment in meinem bisherigen Sportlerleben.

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Das erste Jahr als Young Hero war ein absolut tolles Jahr. Es machte riesigen Spaß mit allen Teammitgliedern zu trainieren und Erik Zabel stand uns bei jedem Rennen, bei dem er anwesend war, mit Rat und Tat zur Seite. Es ist einfach klasse mit solch einem Top-Mann wie Erik fahren zu dürfen.

Auch der Canyon Team-Koordinator Dominic Piquardt hatte immer ein offenes Ohr, wenn es irgendwas zu klären gab. Mein größtes Highlight in diesem Jahr war die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, für die ich mich direkt bei der Süddeutschen Meisterschaft qualifiziert habe. Des Weiteren war es auch toll den Titel des Südwestmeisters und Landesverbandsmeisters Rheinland-Pfalz im Einzelzeitfahren zu gewinnen.

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Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich auch im Jahr 2011 ein Canyon Young Hero sein werde und freue mich sehr, meine Teamkollegen wieder zu treffen. Gespannt bin ich auch auf die neuen Teammitglieder, die ich schon jetzt herzlich willkommen heiße.

Das Canyon TriTeam erhält Verstärkung: Jens Kaiser

Dienstag, Januar 4th, 2011

Hallo,

ich bin Jens Kaiser und werde ab 2011 das Canyon Triathlon Team unterstützen. In Zukunft werde ich regelmäßig vom Trainingsalltag, von Wettkämpfen oder auch einfach mal so vom Leben als Triathlet berichten und hoffe, dass meine Erlebnisse und Erfahrungen anregen, motivieren und euch Leser auch manchmal zum schmunzeln bringen werden.

Wie kommt man zum Triathlon?

Meine Liebe zum Sport habe ich sehr früh entdeckt. Die Konsequenz meines Vaters das Kinderprogramm im TV zu ignorieren und mit mir stattdessen Übertragungen sämtlicher Sportereignisse anzusehen prägte mich früh in Richtung Sport. Meine ersten Erfahrungen sammelte ich als ´´Wintersportler´´. Mit Rollschuhen an den Füßen, einem Holzgewehr auf dem Rücken und den Abfahrtsstöcken aus dem heimischen Keller in der Hand, träumte ich von einer Biathlon-Karriere.

Auch beim Bettkanten-Skispringen versuchte ich mich. Aber nach 3 durchbrochenen Lattenrosten und dem mehrmaligen überspringen des kritischen Punktes, beendete meine Mutter diese Karriere. Auch die Rodelkarriere – mit der Luftmatratze vom zweiten in den ersten Stock – musste ich aufgeben. Das Risiko, meine kleine Schwester war Co-Pilotin, war zu groß.

Ich setzte mir neue Ziele und wechselte zum Sommersport. Sämtliche Sportarten der Leichtathletik wurden mit Stoppuhr und Maßband ausprobiert. Nachdem ich endlich festgestellt hatte, dass sich Steine nur bedingt zum Kugelstoßen und Bohnenstangen auch nicht wirklich zum Stabhochsprung eignen, erlaubte meiner Mutter endlich die Anmeldung im Fußballverein. Außer Torwart, habe ich jede Position kennen gelernt. Als mir 2001 dann ein Arzt einen Knorpelschaden diagnostizierte und das Karriereende nahelegte, war es Zeit für eine neue, gesunde Sportart.

Nachdem ich ein Jahr lang nur Radkilometer sammelte, versuchte ich mich im Jahr 2002 als Triathlet.
Dieser wunderschönen Sportart bin ich bis heute treu geblieben und möchte dies auch noch einige Jahre auf professionellem Niveau fortführen. Das Canyon mich auf diesem Wege unterstützt freut mich sehr und ich hoffe, dass ich meinen bisherigen Erfolgen (u.a. 4x Deutscher Vizemeister im Altersklassenbereich, Bundesligastarter und Nationalkaderathlet) noch einige hinzufügen kann.

Bis bald!
Euer Jens

Ironman Florida: 33,5° – Endstation Krankenwagen

Donnerstag, November 11th, 2010

Noch am Freitag vor dem Rennen lief alles bestens. Ich habe in allen drei Disziplinen eine kurze Trainingseinheit eingelegt, das Rad eingecheckt und die Beine hochgelegt. Vorteil: Durch die Zeitverschiebung fiel es mit am Wettkampftag leicht um 4 Uhr morgens aufzustehen. Doch nach einem Blick aus dem Fenster musste ich feststellen, dass das Meer noch immer sehr wellig war und die Temperaturen bei eisigen 5°C lagen. Aber das Rennen begann wie geplant.

Punkt 6:50 fiel der Startschuss und wir machten uns auf die zwei Runden á 1,9km. Aber wenn du erstmal im Wasser bist kommen Dir die Wellen noch größer vor als vom Hotelzimmer aus. Denn du musst nicht nur gegen die Wellen ankämpfen, du musst auch die Orientierung behalten. Ich habe einfach darauf gesetzt, dass mein Vordermann richtig schwimmt und mich an seine Fersen geheftet. Als ich mich auf dem Rückweg das erste Mal wieder richtig orientieren konnte habe ich gesehen, dass ich in einer 5er Spitzengruppe war – das könnte ein guter Tag werden. Auf dem Weg zum Landgang zog sich die Gruppe allerdings schon auseinander. Die anderen Jungs sind an Land voll gesprintet und ich habe da den Anschluss etwas verloren. Die zweite Runde bin ich dann alleine geschwommen und kam als fünfter in die Wechselzone.

Da habe ich dann auch zum ersten Mal gemerkt, wie kalt es eigentlich ist. Wenn Du vom schwimmen auf das Rad steigst, dein Körper noch etwas nass ist und der Fahrtwind dich zusätzlich auskühlt, dann machen dir 5 Grad noch mehr zu schaffen. Trotz dieser widrigen Bedingungen bin ich erstmal kontrolliert losgefahren und habe mein Tempo gefunden. Bei Kilometer 10 schloss eine 10-Mann-Gruppe zu mir auf in der ich gut mitfahren konnte. Aber ich habe gemerkt, dass sich die Kälte langsam aber sicher in meinen Körper frisst. Oder um es anders zu sagen: Mir war a****kalt. So kalt, dass ich an der ersten Verpflegungsstelle keine Flasche greifen konnte – meine rechte Hand war ein einziger Eisklotz. Das ging so weit, dass ich die Gruppe nicht mehr halten konnte und mein Wettpampf nach ca. 60 Kilometern in einem warmen Krankenwagen endete. Der Sanitäter stellte 33,5° Körpertemperatur fest…

Als ob der Sport nicht schon hart genug ist, kann einem das Wetter auch nach einer hervorragenden Vorbereitung noch einen Strich durch die Rechnung machen. Denn wer rechnet in Florida schon mit solch winterlichen Temperaturen? Ich bin über mein DNF schon sehr deprimiert, habe aber viel gelernt und schaue nach vorne. Zum Beispiel werde ich beim nächsten Rennen – auch wenn es in der Sahara ist – meine Wintersachen einpacken ;)

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mich unterstützt und angefeuert haben. Die nächste Saison wird besser. Versprochen!

Viele Grüße
Martin

Martin Wagner auf dem Weg zum Ironman in Florida: “Gut gelandet!”

Donnerstag, November 4th, 2010

Am Montag Abend bin ich gut in Panama City Beach angekommen. Das Hotelzimmer ist echt cool mit nem geilen Blick aufs Meer. Der Dienstag begann erst einmal entspannt. Beim Aufbauen der Bikes gabs nen kleinen Schock. Wie bekomm ich jetzt ohne den Winkeladapter Luft in die Scheibe?? Zum Glück gibt es hier in der Nähe einen gut sortierten Radladen. Das Gefühl beim Training war in allen drei Disziplinen sehr gut. Heute war es den ganzen Tag am Regnen. Die Radtour lief trotz Nässe echt gut. Kurz vor dem Hotel übersah ich ein Schlagloch und meinem Vorderrad ging die Luft aus. Naja lieber im Training einen Platten als im Rennen. Ich bin gerade zurück von der Streckenbesichtigung. Sehr guter Asphalt, größtenteils Windgeschützt und flach bis leicht wellig. Aber die langen geraden können vom Kopf her im Rennen doch hart werden. Die Vorfreude und Spannung für den Ironman steigen langsam, aber noch bin ich sehr entspannt.

Bis Bald

Martin