Archive for the ‘Katusha’ Category

Canyon, Katusha und das Movistar Team: Angriff auf das Ardennen-Triple

Donnerstag, April 17th, 2014

Nur drei Sekunden fehlten Joaquim “Purito” Rodríguez am Ende zum großen Coup. Im Finale von Lüttich-Bastogne-Lüttich 2013 zündete der Spanier den Turbo und ließ mit seinem explosiven Angriff die gesamte Klassiker-Elite stehen. Einzig der Ire Daniel Martin parierte Puritos Schlussattacke und fuhr noch am Katusha-Kapitän vorbei.

In diesem Jahr will der 34-Jährige mit seinem Aeroad CF bei seinem Lieblingsrennen auf das oberste Treppchen, daran lässt er keinen Zweifel: “Ich freue mich auf die Ardennen-Klassiker und werde versuchen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zu gewinnen, bevor es zum Giro d’Italia geht”, sagte Purito kurz nach seinem Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt im März.
Purito, Katusha und Canyon gewinnen die 94. Katalonien-Rundfahrt
Liege-Bastogne-Liege 2013:  Joaquim “Purito” Rodríguez fights for the win / (c) TDWsport.com

Favoritenteams Katusha und Movistar Team

“La Doyenne” bildet traditionell den Schlusspunkt der Ardennen-Woche, bei der die beiden Canyon-Teams Katusha und Movistar Team zu den absoluten Favoriten gehören. Besonders Katusha stellt mit Purito, Dani Moreno und Giampaolo Caruso eine enorm starke und erfahrene Mannschaft.

Beim Movistar Team sticht Alejandro Valverde als Trumpfkarte heraus. Der Spanier ist in absoluter Topform und mit sieben Siegen der erfolgreichste Fahrer in der WorldTour 2014. Mit Igor Anton und José Joaquin Rojas kann der zweifache Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich (2006, 2008) zudem auf zwei starke Helfer bauen.
Valverde gewinnt die Vuelta a Andalucia
Movistar Teams Alejandro Valverde attacking on his Ultimate CF SLX / (c) TDWsport.com

Valverde will es beim Amstel packen

Den Auftakt zum berühmt berüchtigten Ardennen-Triple bildet das Amstel Gold Race am Sonntag, 20. April. Der rund 250 Kilometer lange Klassiker ist zwar weitgehend flach, aber mit einigen kurzen und knackigen Anstiegen gespickt. Gleich dreimal geht es über den Cauberg, der mit maximal 11 % auch gleich einer der härtesten Anstiege ist.

Wer bei der dritten Cauberg-Passage vorne liegt, hat gute Chancen, das Rennen zu gewinnen, denn das Ziel liegt nur rund einen Kilometer hinter dem Cauberg-Gipfel. Besonders Valverde wird beim Amstel mit großen Ambitionen an den Start gehen: 2013 wurde der 33-Jährige Zweiter hinter Solist Roman Kreuziger.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde aims for the win at Amstel Gold Race / (c) TDWsport.com

Vierter Canyon-Sieg in Folge im Visier

Das zweite Rennen in der Ardennen-Woche ist La Flèche Wallonne am Mittwoch, 23. April. 2013 triumphierte Moreno auf seinem Aeroad CF mit einem furiosen Finish und einer klasse Vorarbeit von Purito beim mittleren der drei Ardennen-Klassiker. Nach dem Sieg von Philippe Gilbert 2011 und Purito 2012 der dritte Triumph eines Canyon Aeroad CF beim Flèche Wallonne nacheinander. Folgt in diesem Jahr der vierte Streich?

Im Gegensatz zum Amstel Gold Race geht es beim wallonischen Pfeil rund 200 Kilometer lang durch das hügelige Land der belgischen Ardennen. Bedeutendster Anstieg ist die Mur de Huy mit maximal 26 % Steigung auf 1,3 Kilometern Länge. Insgesamt drei Mal müssen die Profis die “Mauer” überwinden. Der Gipfel des Anstiegs stellt nach der dritten Befahrung gleichzeitig das Ziel dar.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich
Katushas Dani Moreno winning La Flèche Wallonne 2013 / (c) TDWsport.com

Lüttich-Bastogne-Lüttich als krönender Abschluss

Bereits vier Tage nach dem wallonischen Pfeil folgt Lüttich-Bastogne-Lüttich, das am Sonntag, 27. April seine 100. Ausgabe seit 1892 zelebriert. Es ist das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen und gilt wegen seines sehr hügeligen Profils über mehr als 260 Kilometer durch die wallonischen Ardennen als einer der schwersten Klassiker im Radsport.

Der berühmteste der zahlreichen steilen Anstiege ist die Côte de la Redoute mit zwei Kilometern Länge. Sie wird rund 44 Kilometer vor dem Zielstrich angefahren und wartet mit einer maximalen Steigung von 20 % auf – genau das richtige Terrain für den explosiven Kletterspezialisten Purito.

Es wird eine extrem spannende und auch anstrengende Woche für Katusha und das Movistar Team. Wir wünschen unseren Teams viel Erfolg und alles Gute!

Profisport bei Canyon
Katusha leading the peloton / (c) TDWsport.com

Flandern-Rundfahrt: Katusha und das Movistar Team bereit zum Angriff

Freitag, April 4th, 2014
Katushas Luca Paolini leading the peloton on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

“Jetzt habe ich noch zwei Tage Zeit darüber zu grübeln, an welcher Stelle ich attackieren sollte.” Nach der Streckenbesichtigung am Freitagmorgen ist für Luca Paolini klar, dass er bei der 98. Ronde van Vlaanderen nicht nur teilnehmen will.

Die Frage ist nicht, ob er attackieren wird. Die Frage ist, wo er attackieren wird. Der Katusha-Profi ist bereit zum Angriff. Bereit für die 17 Hellingen. Bereit sich am berüchtigten Oude Kwaremont, Paterberg und Koppenberg die bis zu 20 Prozent steilen Kopfsteinpflaster-Anstiege hinauf zu quälen.
Offizielle Website der Flandern-Rundfahrt

Katushas Luca Paolini attacking on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

Paolini: “Habe einen Film in meinem Kopf”
Seit Anfang März hat sich der Klassikerspezialist bei den belgischen Rennen wie Omloop Het Nieuwsblad , Kuurne-Bruxelles-Kuurne oder E3 Harelbeke auf die Ronde vorbereitet. Den Feinschliff holte er sich bei Gent-Wevelgem und den Drei Tagen von Panne. Seine Hausaufgaben für die Flandern-Rundfahrt sind erledigt – Radschuhe, Helm, Trikot und Renntaktik liegen für Sonntag parat.

“Ich habe einen Film in meinem Kopf, einen bestimmten Ablauf dessen, wie ich das Rennen angehen möchte”, sagt der 37-jährige Italiener: “Aber am Sonntag muss ich schauen, wie sich das Rennen entwickelt. Es gibt immer eine Reihe unvorhergesehener Faktoren.”

Wetter, Stürze, Defekte, Teamzusammenhalt, die Verfassung der Gegner, die eigene Tagesform. Das sind die Dinge, die Paolini mit “unvorhergesehenen Faktoren” meint. Und sie spielen bei der Flandern-Rundfahrt regelmäßig eine ganz besondere Rolle.
Canyon – Wofür wir stehen

Katushas Luca Paolini leading the peloton on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

259,2 km über Hellingen und Kasseien
Über satte 259,2 km geht die Tortur über unzählige Kasseien (flämisch für Kopfsteinpflaster) und Hellinge (Anstiege) für die Stars. Volle Konzentration in jeder Sekunde, wenn die Pflastersteine Körper und Material akkurat durchschütteln und die frenetischen Zuschauer am Paterberg oder Koppenberg die ohnehin schon schmale Strecke noch enger machen.

Die Ronde ist DER Eintagesklassiker in Belgien. Ein Spektakel des Radsports. Das zweite von fünf Monumenten im Radsportkalender. Einer, der weiß, wie man ein Monument gewinnt, ist Katusha-Sprinter Alexander Kristoff. Keine zwei Wochen ist es her, als der letztjährige Vierte der Flandern-Rundfahrt auf seinem Ultimate CF SLX bei Mailand-Sanremo siegte – mit tatkräftiger Unterstützung von Paolini. Der Italiener bereitete dem Norweger den Sprint generalstabsmäßig vor und zeigte im Finale eine wahre taktische Meisterleistung.

Beflügelt durch Kristoffs Triumph bei der Primavera will Katusha auch am Sonntag in Flandern für Furore sorgen. Doch Paolini weiß, dass das nicht einfach wird: “Wir müssen einen Weg finden, die großen Favoriten um Cancellara, Boonen, Sagan oder Vanmarcke zu überraschen. Wenn du wartest bis sie attackieren, hast du schon verloren. Sie sind einfach zu stark, deshalb müssen wir uns etwas Schlaues ausdenken.”
Made for the Monuments: Alexander Kristoff siegt bei Mailand-Sanremo

Katushas Alexander Kristoff fighting on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

Movistar Team mit starkem Aufgebot nach Flandern
Einfallsreichtum will auch das Movistar Team beweisen. Die spanische Equipe hat noch eine Rechnung offen mit der Ronde. Im letzten Jahr verpasste es das Team, einen Fahrer in der Spitzengruppe zu platzieren und musste sich mit Fran Ventosos 45. Rang als beste Platzierung begnügen. Mit Ventoso, Andrey Amador und Imanol Erviti erreichten nur drei Fahrer das Ziel in Oudenaarde.

Das soll in diesem Jahr besser werden. Zwar muss das Movistar Team mit Jose Joaquin Rojas und Giovanni Visconti verletzungsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten. Aber gerade die Newcomer wie Jasha Sütterlin oder Juan Jose Lobato gehen mit enormer Motivation in ihre erste Ronde.

Movistar Teams Andrey Amador attacking on the cobblestones / Photo: TDWsport.com
Canyon wünscht Katusha und dem Movistar Team viel Erfolg bei der Flandern-Rundfahrt!

Voraussichtliches Lineup unserer ProTeams:
Katusha: GUSEV Vladimir, ISAYCHEV Vladimir, KRISTOFF Alexander, KUCHYNSKI Aliaksandr, KUZNETSOV Viacheslav, PAOLINI Luca, SMUKULIS Gatis, TSATEVICH Alexey
Movistar Team: AMADOR Andrey, ERVITI Imanol, GUTIéRREZ Iván, LOBATO Juan Jose, DOWSETT Alex, QUINTANA Dayer, SüTTERLIN Jasha, VENTOSO Fran
Profisport bei Canyon

Profile Ronde van Vlaanderen 2014 / Photo: rvv.be

Purito, Katusha und Canyon gewinnen die 94. Katalonien-Rundfahrt

Montag, März 31st, 2014
Purito wins Stage 3 of Volta Catalunya 2014 / Photo: TDWsport.com

Vergangene Woche Mailand-Sanremo, diese Woche die Katalonien-Rundfahrt: Langsam aber sicher kommt das russische ProTour Team Katusha ordentlich in Fahrt.

Nach Alexander Kristoffs monumentalem Triumph bei der “Primavera” hat Teamleader Joaquim “Purito” Rodriguez auf seinem Aeroad CF mit der siebentägigen Rundfahrt in Spanien das zweite WorldTour-Rennen in Folge für Katusha und Canyon gewonnen.
Made for the Monuments: Das Ultimate CF SLX siegt bei Mailand-Sanremo

Purito: Zweiter Gesamtsieg bei seinem Heimrennen
“Der Gesamtsieg bedeutet mir sehr viel. Es war ein großartiges Rennen, zugleich auch noch eines der WorldTour”, sagte Purito nach dem Zieleinlauf der letzten Etappe in Barcelona. Nach 2010 ist es für den kleinen Spanier bereits der zweite Gesamtsieg bei dieser Rundfahrt.

Katushas Sportlicher Leiter Dmitry Konyshev fügte hinzu: “Dieser WorldTour-Sieg ist für das Team extrem wichtig. Und gerade für Purito ist er wichtig, denn er ist Katalane und in seinem Heimrennen immer besonders motiviert.”
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Purito celebrating on the podium of Volta Catalunya 2014 / Photo: Tim De Waele

Movistar Team: Nairo Quintana in den Top5
Ein Blick auf das Teilnehmerfeld, in dem fast alle großen Rundfahrer vertreten waren, unterstreicht die grandiose Leistung des 34-Jährigen.

Mit vier Sekunden Rückstand belegte Puritos Landsmann Alberto Contador Rang zwei, der US-Amerikaner Tejay van Garderen (+0:07) wurde Dritter. Rang vier mit zehn Sekunden Rückstand ging an Romain Bardet aus Frankreich. Ebenfalls zehn Sekunden Rückstand hatte mit Nairo Quintana der nächste Profi auf einem Canyon.

Der Kapitän des Movistar Teams landete in der Gesamtabrechnung damit noch vor Toursieger Chris Froome, der sieben Sekunden hinter Quintana und 17 Sekunden hinter Purito rangiert.
Movistar Team bei Canyon

Katusha and Movistar Team leading the peloton at Volta Catalunya 2014 / Photo: Tim De Waele

Purito kontert Froome
Den Grundstein für seinen Sieg legte Purito bereits auf der dritten Etappe am vergangenen Mittwoch. Auf Bergetappe nach Alp/La Molina zündete er seinen Turbo, konterte der Spanier auf dem letzten Kilometer eine Attacke von Froome und gewann mit fünf Sekunden Vorsprung auf Contador.

Dessen Sportlicher Leiter Philippe Mauduit gab nach dem Rennen anerkennend zu: “Rodriguez ist in einem solch explosiven Finale wie dem heutigen schwer zu schlagen.”
Canyon – Wofür wir stehen

Purito: Lüttich-Bastogne-Lüttich im Blick
Gleich nach dem Triumph legte Purito den Fokus schon wieder auf die kommenden Aufgaben: “Jetzt freue ich mich auf die Ardennen-Klassiker und werde versuchen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zu gewinnen, bevor es zum Giro d’Italia geht.”

Canyon wünscht Purito, Quintana sowie Katusha und dem Movistar Team alles Gute für die kommenden Rennen.

Profisport bei Canyon

Made for the Monuments – Das Ultimate CF SLX siegt bei Mailand-Sanremo

Montag, März 24th, 2014

Historischer Sieg für Canyon und Katusha bei der “Classicissima”: Nach 294 km bei Regen, Wind und zeitweise sogar Hagel hat Alexander Kristoff auf seinem Ultimate CF SLX mit Mailand-Sanremo das erste der fünf Radsport-Monumente gewonnen.

Katushas Kapitän, der als Außenseiter in die “Primavera” gestartet war, triumphierte im Sprint auf der Piazza Calvino mit mehr als einer Radlänge Vorsprung vor Fabian Cancellara (Trek) und Ben Swift (Sky).
Made for the Monuments: Kristoffs Ultimate CF SLX in der Katusha Team-Version

Alexander Kristoff wins Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Weltklasse Vorarbeit von Paolini
Dabei profitierte der 26-Jährige von der fantastischen Vorarbeit von Luca Paolini, der erstmals auf seinem Ultimate CF SLX im speziellen Ducati-Style unterwegs war.

Der letztjährige Fünfte der “Classicissima” schlug nach der Abfahrt vom Poggio ein immens hohes Tempo an und verhinderte damit eine Attacke anderer Teams: die Bühne war bereitet für Kristoff.

Luca Paolini at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Kristoff: “Der beste Moment in meinem Leben”
“Es ist unglaublich, hier zu gewinnen, der beste Moment in meinem Leben”, sagte der überglückliche Sieger, der als erster Norweger in Sanremo ganz vorn landete.

Mit Blick auf die starke Sprint-Konkurrenz fügte Kristoff hinzu: “Ursprünglich war ich mit einem Platz in den TopTen zufrieden. Aber ein Sprint nach 300 Kilometern ist etwas anderes als ein Sprint nach 200 Kilometern.”
Katusha bei Canyon

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Sechster Canyon-Triumph bei den Monumenten
Neben der ungewöhnlich langen Distanz war die Kälte ein Faktor, mit dem viele Profis zu kämpfen hatten. Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) twittere am Abend nach dem Rennen, dass er immer noch kein Gefühl in den Händen habe und selbst Paolini schüttete sich auf den letzten Kilometern noch eine Flasche mit warmem Tee über die Hände.

Als hartgesottener Norweger kamen Kristoff die frostigen Wetterkapriolen gerade Recht: “Ich fühle mich bei kühlen Temperaturen wohler als bei Hitze und verliere auch bei langen Rennen nicht sehr viel Power”, erklärte der Katusha-Profi.

Mit dem Sieg von Kristoff fährt Canyon den ersten Triumph bei Mailand-Sanremo ein. Insgesamt ist es für Canyon bereits der sechste Erfolg bei einem der fünf Radsport-Monumente.
Canyon – Wofür wir stehen

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Zweites Ultimate CF SLX in den Top 4
Den perfekten Tag für Canyon krönte das Movistar Team. Die spanische Equipe verlor zwar schon zu Beginn des Rennens seinen Kapitän JJ Rojas, der in der Neutralisation gestürzt war. Für den Spanier sprang im Finale jedoch sein Landsmann Juanjo Lobato ein, der als starker Vierter über den Zielstrich schoss, dabei Mark Cavendish (OmegaPharma – Quick Step, 5.) hinter sich ließ und damit das zweite Ultimate CF SLX in den Top 4 platzierte.

“Ich war so aufgeregt, weil ich dieses Rennen im letzten Jahr mit Euskaltel nicht fahren konnte. Ich bin mit dem vierten Platz bei meinem Primavera-Debüt sehr zufrieden”, sagte der 25-Jährige, fügte jedoch hinzu: “Aber es bleibt auch ein bittersüßer Nachgeschmack, denn ich hatte heute definitiv die Beine um auf das Podium zu fahren.”

Profisport bei Canyon

Tirreno-Adriatico ein voller Erfolg und Mailand – Sanremo vor der Tür

Mittwoch, März 19th, 2014
Tirreno-Adriatico: Adriano Malori wins the ITT on his Speedmax CF / Photo: Tim De Waele

Paukenschlag von Adriano Malori beim abschließenden Zeitfahren von Tirreno-Adriatico: Der Italiener brannte auf der neun Kilometer langen Strecke eine Fabelzeit in den Asphalt und holte sich auf seinem Speedmax CF seinen zweiten Sieg in der noch jungen Saison.

Der Movistar Team-Profi verwies mit seinem grandiosen Ritt (Ø-Geschwindigkeit 54 km/h) die gesamte Zeitfahr-Weltelite in die Schranken. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten mit Fabian Cancellara, Bradley Wiggins und Tony Martin absolute Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, die zusammen auf sieben Weltmeistertitel und zwei Olympiasiege kommen.

Mit Maloris Triumph hat das Speedmax CF das spanische Team bereits zum dritten Zeitfahrsieg (2x Malori, Valverde) in nur zwei Rennmonaten geführt. “Das ist der schönste Sieg meiner bisherigen Karriere”, sagte Malori nach dem Rennen.

Auch Quintana mit starkem Zeitfahren

Grund zur Freude hatte auch Teamkollege Nairo Quintana. Der Kolumbianer beendete das Zeitfahren auf einem starken 20. Platz – und war damit schneller als seine ärgsten Rivalen im Kampf um die Gesamtwertung: Alberto Contador, Roman Kreuziger und Jean-Christoph Peraud.

Aufgrund seines beeindruckenden Zeitfahrergebnisses konnte Quintana seinen zweiten Gesamtrang verteidigen und musste lediglich Contador den Vortritt auf das höchste Treppchen auf dem Podium lassen.

Tirreno-Adriatico: Nairo Quintana on the podium / Photo: Tim De Waele

Dennoch war Quintana nach dem Rennen vollends zufrieden: “Heute hat man gesehen, dass ich im Zeitfahren große Fortschritte gemacht habe. Diese Performance war sehr wichtig für mich, nicht nur weil ich meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Sondern auch, weil es ein wichtiger Test für mich war.”

Der Tour-Zweite von 2013 spielte damit auf sein nächstes großes Ziel an: “Wir arbeiten intensiv an meinen Zeitfahr-Qualitäten, waren beispielsweise im Windkanal, und ich hoffe, dass ich bis zum Giro d’Italia noch eine Schippe drauflegen kann.”

Moreno fährt in die TopTen

Auch das russische Katusha Team sorgte während des “Rennens zwischen den Meeren” für Furore. Auf den beiden Bergetappen nach Cittareale und Guardiagrele glänzten Dani Moreno und Giampaolo Caruso mit TopTen-Ergebnissen und kamen damit jeweils mit den besten Kletterern der Welt ins Ziel.

Für den Italiener Caruso reichte es bei seinem Heimrennen zum 13. Platz in der Gesamtwertung. Moreno belegte Rang acht im Klassement und scheint damit in seiner Vorbereitung auf die im April anstehenden Ardennenklassiker voll auf Kurs zu liegen.

Movistar Team is ready for Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Monument Mailand – Sanremo steht vor der Tür

Kaum haben die Profis das Ziel von Tirreno-Adriatico erreicht, steht am kommenden Wochenende etwas weiter nördlich schon der nächste italienische Leckerbissen an. Am Sonntag, den 23. März, wird die 105. Austragung von Mailand – Sanremo, eines der fünf Monumente des Radsports, stattfinden.

Besonders Katusha wird sich gerne an die letztjährige Austragung zurück erinnern, als sie bei der kuriosen Veranstaltung mit Luca Paolini (5.) und Alexander Kristoff (8.) gleich zwei Fahrer in den TopTen platzieren konnten.

Rund um die Anstiege Torchino und Le Manie wurde aus dem unnachgiebigen Regen gar Schnee, weshalb das Rennen zwischenzeitlich mehr als zwei Stunden neutralisiert werden musste.

Katusha Sprinter Alexander Kristoff starts at Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Kristoff einer der Favoriten für die Primavera

In diesem Jahr sind ähnliche Wetterkapriolen auf der 294 km langen Strecke nicht zu erwarten und durch die Streichung des ursprünglich hinzugenommenen Pompeiana-Anstiegs wird die Austragung 2014 sogar noch sprinterfreundlicher als die Jahre zuvor, was besonders Kristoff in die Karten spielen und in den Kreis der Favoriten katapultieren sollte.

Aber auch das Movistar Team geht mit großen Ambitionen an den Start der “Classicissima” – allen voran Jose Joaquin Rojas, der bei Paris-Nizza Topform gezeigt hat, und Fran Ventoso, der 2013 als Elfter ins Ziel kam.

Seid gespannt auf einen packenden Auftakt in die Frühjahrsklassiker!

Profisport bei Canyon

Paris-Nizza: Zwei Canyon-Räder in den TopTen

Montag, März 17th, 2014

Am vergangenen Sonntag ging das erste Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden zu Ende. Dier Ausbeute unserer beiden Mannschaften Katusha und Movistar Team: Platz vier und acht in der Gesamtwertung, zwei Podiumsplätze und der Sieg in der Mannschaftswertung.

Vor allem auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza war der Sieg zum Greifen nah. Movistar Team-Sprinter José Joaquin Rojas verpasste den Tageserfolg nur um Zentimeter. In Sprint einer kleinen Spitzengruppe mit allen Klassementfahrern auf der Promenade des Anglais musste sich der Spanier nur dem Französischen Meister Arthur Vichot geschlagen geben.

“Das war ein bittersüßes Ergebnis für mich. Gestern verpasste ich den Sieg, weil meine Rivalen einfach stärker waren. Doch heute war das nicht der Fall. Es war meine Schuld, ich wurde ein wenig eingesperrt und konnte Vichot nicht überholen”, haderte Rojas mit sich selbst.

Movistar Team wins team classification at Paris-Nice / Photo: Tim De Waele

Movistar Team gewinnt Mannschaftswertung

Vor allem bei seinen Mannschaftskameraden entschuldigte sich der 28-Jährige: “Das ist schade für mich, aber besonders für meine Teamkollegen, weil sie sich auf mich verlassen haben – sie waren das ganze Rennen über sensationell.”

Auch wenn Rojas der ganz große Coup versagt blieb, kann er mit zwei Podiumsplätzen sowie dem vierten Rang im Gesamtklassement sehr zufrieden sein. Zudem gewann das Movistar Team die Mannschaftswertung, so dass sich die Ausbeute des spanischen WorldTour Teams wahrlich sehen lassen kann.

Katusha: Spilak ebenfalls in den TopTen

Auch die Verantwortlichen von Katusha blicken nach dem “Rennen zur Sonne” hoffnungsvoll auf die kommenden Aufgaben: “Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein starkes Team sind mit einem großen Zusammenhalt” sagte der Sportliche Leiter Dimitry Konyshev nach dem Rennen.

Im Finale der letzten Etappe gab Simon Spilak ein kräftiges Lebenszeichen von sich, als er nach zwei starken Attacken zusammen mit Fränk Schleck (Trek) der Favoritengruppe enteilt war und erst kurz vor dem Zielstrich noch abgefangen wurde.

“Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht. Es war eine gute Attacke und ich war dem Sieg wirklich nahe. Heute hat mir einfach das Quäntchen Glück gefehlt”, lautete das Fazit des Slowenen, der das Rennen auf dem achten Gesamtrang mit nur 36 Sekunden Rückstand auf Sieger Carlos Betancur (Ag2r) beendete.

Profisport bei Canyon

Katusha und Movistar Team bei Paris-Nizza im Einsatz

Freitag, März 7th, 2014

Katusha / Photo: Tim De Waele
Paris-Nizza – wenn das Rennen zur Sonne ansteht, weiß jeder Radsportbegeisterte, dass die Profi-Saison nun ordentlich Fahrt aufnimmt. Auch unsere beiden UCI ProTeams Katusha und Movistar Team sind am Sonntag, 9. März 2014, mit dabei, wenn in Mantes-la-Jolie der Startschuss zum ersten Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden fällt.

Katushas Simon Spilak beendete das Rennen bereits auf dem sechsten und vierten Gesamtrang und schielt in diesem Jahr auf einen Platz auf dem Podium. Und auch Top-Sprinter Alexander Kristoff hat sich für das Rennen einiges vorgenommen. “Ich hoffe, dass ich bei Paris-Nizza eine Etappe gewinnen kann”, sagte der Norweger, der vor knapp drei Wochen bereits eine Etappe der Oman-Rundfahrt für sich entschied.

Auch das Movistar Team, das in der noch jungen Saison bereits fantastische acht Siege eingefahren hat, stellt ein starkes Team für das achttägige Rennen. Mit Neuzugang John Gadret, den Izaguirre-Brüdern und Sylvester Szmyd sind die Spanier bestens gerüstet für die hügeligen Etappen. In den Sprints will Jose Joaquin Rojas für Furore und Top-Ergebnisse sorgen.

Movistar Team/ Photo: Tim De Waele

Vorfreude auf italienische Eintagesklassiker

Doch bevor in Frankreich die Räder rollen, starten unsere beiden Teams bei gleich zwei Eintagesklassikern in Italien. Am Samstag will Alexander Kolobnev bei der Strade Bianchi auf staubigen Schotterstraßen seinen Triumph von 2007 wiederholen und den zweiten Saisonsieg für Katusha einfahren.

Am Sonntag steht die Roma Maxima auf dem Programm. Bei dem prestigeträchtigen Rennen, das von 2009 bis 2012 nicht ausgetragen wurde, erwartet sich vor allem das Movistar Team ein gutes Ergebnis. Ein Blick auf die Startliste verrät warum: Mit Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Fran Ventoso und Igor Anton stehen einige der Top-Stars des Pelotons an der Startlinie.

Profisport bei Canyon

Doppel-Erfolg für Canyon: Siege im Oman und in Spanien

Donnerstag, Februar 20th, 2014

Zwei Räder, zwei Teams, zwei Siege – ein großartiger Tag für Canyon. Während Alejandro Valverde vom Movistar Team das Auftaktzeitfahren der Vuelta a Andalucia gewinnt und nun Gesamtführender ist, sprintet Katushas Alexander Kristoff bei der Oman-Rundfahrt auf Platz eins.

Alexander Kristoff wins the second stage of the 2014 Tour of Oman / Photo: Tim De Waele
Auf der 7,3 km langen Prologstrecke wiederholte Valverde seinen Sieg vom vergangenen Jahr und setzte sich somit an die Spitze der Gesamtwertung. Besonders von seinem Speedmax CF war Valverde durchweg überzeugt: “Es war das erste Mal auf meinem neuen Zeitfahrrad und das Debüt war nicht zu toppen. Wir sind sehr zufrieden mit der Performance des Speedmax.”

Die Movistar Team-Dominanz perfekt machten Ion Izagirre und Javi Moreno, die den Prolog als Dritter und Siebter beendeten und somit drei Speedmax CF in den TopTen platzierten.

Alejandro Valverde on his way to winning the opening prologue of the 2014 Vuelta a Andalucia / Photo: Graham Watson

Kristoff holt ersten Saisonsieg für Katusha

Einen beeindruckenden Auftritt legte auch Katusha im Oman auf den Asphalt. Top-Sprinter Kristoff hatte bereits auf der ersten Etappe mit seinem neunten Platz seine Klasse bewiesen. Auf der zweiten Etappe setzte sich der Norweger auf seinem Ultimate CF SLX dann vor seinen Sprinterrivalen Leigh Howard und Tom Boonen durch und bescherte Katusha den ersten Sieg in der noch jungen Saison.

“Gestern habe ich mich zum ersten Mal gut gefühlt und heute war ich während der gesamten Etappe in einer klasse Verfassung”, sagte Kristoff nach dem Rennen: “Ich bedanke mich bei meinem Team für die super Unterstützung.”

Canyon Profisport

Alexander Kristoff on the podium after the second stage of the 2014 Tour of Oman / Photo: Tim De Waele

Auf der Suche nach dem letzten Watt

Mittwoch, Februar 12th, 2014

Das Katusha Team testet unentwegt, um am Ende mit weniger Leistung mehr Erfolge zu erzielen und auch Canyon ist mit von der Partie, wenn es etwas zu testen und zu verbessern gilt.
Team Liaison Manager Andreas Walzer war gemeinsam mit einem Mechaniker unserer Entwicklungsabteilung im Windtunnel in Magny-Cours um einen Aerodynamiktest mit ausgewählten Fahrern des Katusha Teams durchzuführen. Ziel des Tests waren die Beurteilung und Verbesserung der jeweiligen Fahrerposition, der Vergleich unterschiedlicher Materialien wie zum Beispiel verschiedener Helmformen und Zeitfahranzüge und natürlich auch um die Einstellmöglichkeiten am Cockpit unseres Speedmax CF noch zu verbessern.

Canyon Team Liaison Andreas Walzer and a Canyon Mechanic working on the Speedmax CF // Foto: A.C.E. Magny-Cours Iurii Trofimov - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours Anton Vorobyev - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours Egor Silin - Katusha Team // Foto: A.C.E. Magny-Cours

Canyon und Katusha starten 2014 in die dritte gemeinsame Saison

Dienstag, Januar 28th, 2014

 

Joaquim Rodríguez wins the Tour of Lombardy and claims UCI WorldTour Individual Ranking No.1 // Foto: Roth-Foto

Bereits auf zwei erfolgreiche Jahre können wir mit dem russischen UCI ProTeam Katusha zurückblicken. Morgen fällt der offizielle Startschuss für die dritte gemeinsame Saison. Katusha stellt sein Team für die Saison 2014 bei uns in Koblenz vor und feiert gleichzeitig sein fünfjähriges Bestehen. Eine Premiere im Canyon.Home.

Seit 2012 sind wir stolzer Radausrüster des Katusha Teams. Die Mannschaft rund um den UCI Weltranglistenersten 2012/13 Joaquim “Purito” Rodríguez, seinen Landsmann Dani Moreno sowie den norwegischen Olympia Bronzemedaillen-Gewinner von 2012, Alexander Kristoff, kämpft auch in der neuen Saison auf Canyon Rädern um Siege und Podiumsplatzierungen. Neben dem UCI ProTeam, das bei der diesjährigen Tour Down Under in seine sechste Saison gestartet ist, gehören dem „Global Russian Cycling Project“ außerdem zwei Nachwuchsmannschaften sowie ein UCI Continental Team an.

Daniel Moreno climbs to victory at Flèche Wallone // Foto: Roth-Foto

2014 geht das UCI ProTeam Katusha mit drei unserer Topmodelle an den Start: Das Aeroad CF, das Ultimate CF SLX und die Zeitfahrmaschine Speedmax CF erstrahlen jeweils in speziellen Teamdesigns. Die Carbon Räder sind mit Mavic Laufrädern und Reifen, Shimano Komponenten, Selle Italia Sätteln sowie Ritchey Lenkern und Vorbauten ausgestattet. Das Aeroad CF und das Ultimate CF SLX sind als Replica Modelle auch auf canyon.com erhältlich.

Defending No.1

„Back to Number One“ lautete die Mission, die Teamleader Joaquim „Purito“ Rodríguez 2013 zusammen mit seiner Mannschaft und uns vehement verfolgt und zu 100 % erfüllt hat. Nach seinem Erfolg in 2012, bewies der drahtige Katalane auch 2013 bei den bedeutendsten Rennen der UCI WorldTour seine Überlegenheit und sicherte sich nach einer spannenden Saison mit dem Sieg der Lombardei-Rundfahrt die Spitzenposition der UCI Weltrangliste auf seinem Aeroad CF. Beflügelt vom Erfolg und dem Team-Kampfgeist der letzten Jahre steht 2014 die Vollendung des Triples ganz oben auf der Liste.

Nach 280 Renntagen in 2012 und 293 Tagen in der vergangenen Saison, stehen wir und Katusha auch 2014 Seite an Seite um aus jedem Renntag das Optimum herauszuholen. Der produktive Austausch zwischen den Katusha Profis und unserem R&D Team setzt weiterhin wichtige Impulse für unsere Produktentwicklung. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und viele großartige Momente gemeinsam mit Katusha auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Canyon und Katusha – Highlights 2012

1. Platz UCI WorldTour Einzelwertung
1. Platz Flèche Wallonne
2. Platz Giro d’Italia
Zwei Etappensiege Giro d’Italia
Elf Tage Rosa Trikot Giro d’Italia
Drei Etappensiege Vuelta a España
13 Tage Rotes Trikot Vuelta a España
3. Platz Gesamtwertung Vuelta a España
1. Platz Lombardei-Rundfahrt
3. Platz Straßenrennen Olympische Spiele

Canyon und Katusha – Highlights 2013

1. Platz UCI WorldTour Einzelwertung
3. Platz Gesamtwertung Tour de France
1. Platz Flèche Wallonne
Ein Etappensieg Giro d’Italia
Vier Tage Rosa Trikot Giro d’Italia
1. Platz Tour of Norway
Drei Etappensiege Vuelta a España
4. Platz Gesamtwertung Vuelta a España
1. Platz Lombardei-Rundfahrt
2. Platz UCI Straßen-Weltmeisterschaft