Archive for the ‘Canyon Factory Enduro Team’ Category

(Deutsch) The Strive Diaries: Entry 6 – Der kanadische Teufel im Detail

miércoles, agosto 13th, 2014

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Nach Whistler zur 6. Runde der Enduro World Series (EWS) zu kommen, war das reinste Kinderspiel. Zweieinhalb Stunden Flug von Denver nach Vancouver, plus nochmal zwei Stunden Autofahrt ins Gravity-Mekka. Eine wiederum neue Erfahrung für uns.

Das Enduro-Rennen in Whistler wurde letztes Jahr von Pinkbike als „Bestes Rennen des Jahres“ ausgezeichnet. Dementsprechend hoch waren auch in diesem Jahr die Erwartungen. Als die Stages am Mittwoch vor dem Rennen veröffentlicht wurden, erblickte man überall erstaunte Gesichter. Es hat den Anschein als wolle jeder EWS-Veranstalter den Vorherigen in der Härte des Events übertreffen. Und das Crankworx-Personal meinte es ernst: fünf Stages, 60 Kilometer und 2.400 Höhenmeter. Die Wettervorhersage: 33 Grad Celsius.

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Dazu sollte man wissen, dass Whistler ist ein klassisches Ein-Tages-Format ist. Das allein war definitiv schon ein anderes Level als Schottland und Valloire zusammen. Zwar durften die Stages zu Fuß erkundet werden, aber unter den Umständen sparte sich fast jeder seine Kräfte für die zwei Tage freies Training und den Renntag auf.

Das Rennen am Sonntag begann eigentlich super für uns. Ludo May zeigte mit einem 8. Platz in der ersten Stage sein Potenzial, Joe Barnes lag auf Platz 4 in Schlagdistanz zum Podium und auch Ines Thoma startete mit Platz 6 absolut im Soll. Steil, staubig lose, aber jede Menge Grip. Das liegt uns!

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Doch bereits in der Stage 2 sollte sich das Blatt zumindest für unseren Schweizer Ludo leider wenden:
„Ich bin wahrscheinlich einer der Unglücksraben dieses Wochenendes. In der zweiten Stage kam einfach alles zusammen. Aber der Reihe nach: Ich hatte einen kleinen Abflug über den Lenker, eigentlich nichts Schlimmes. Nur flog mein rechter Schuh nicht mit, der blieb im Pedal eingeklickt. Als das Bike dann umfiel, ist die Schnalle am Schuh kaputt gegangen. Die ging dann nicht mehr auf und mit Hängen und Würgen hab ich meinen Fuß wieder reinbekommen. Als ich weiterfahren wollte, sah ich, dass der Vorbau total schief war. Nochmal runter vom Rad und grade richten. Oh Mann…das waren wertvolle Sekunden.“

Zum Glück ließ er sich davon nicht aus dem Konzept bringen und fand in Stage 3 mit einem Run auf dem bekannten „27 Switchbacks“-Trail wieder den Anschluss an das Topfeld. Joes Konstanz zahlte sich wieder mal aus und er lag zwischenzeitlich sogar auf dem 3. Gesamtrang. Auf Stage 4 („Ride – don‘t slide“) erwischte es allerdings auch ihn.

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Joes Eindrücke nach Stage 4:
“Hmmm… das war eigentlich meine Lieblingsstage. Schon im Training hab ich mich hier richtig wohlgefühlt. In der Mitte hab ich dann einen Stock gefangen, der genau in die vorderen Speichen gerutscht ist. Ich musste kurz anhalten, um ihn zu entfernen. Das hat natürlich Sekunden gekostet und der Flow war hin.“

Das Format erlaubte allen Fahrern einen technischen Check zwischen den Stages 4 und 5 und eine bitter nötige Pause, bevor es mit dem Lift zur letzten 25-Minuten-Stage ganz nach oben ging.

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Ines direkt vor Stage 5:
“Eigentlich hatte ich mir nach dem ganzen Training gar keinen Kopf mehr über die Stages gemacht, aber schon nach der ersten Kurve waren die nicht mehr wiederzuerkennen. Wenn da schon 500 Leute im Renntempo vor dir runter sind, dann ist der Trail so ausgebombt – einfach nur schrecklich. Zur Stage 1 konnte ich noch alles pedalieren, aber beim gleichen Anstieg zur 2 waren die Beine schon platt. Für die Stage 5 bräuchte ich jetzt einen neuen Körper, aber das bisschen „Top of the World“ kriegen wir auch noch hin.“

Leider sollte das nicht so ganz funktionieren. Schon im oberen Teil des wohl bekanntesten Trails in Whistler erwischte Ines‘ Hinterrad einen spitzen Stein und die Luft war nicht nur sprichwörtlich raus.

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Ines‘ Resümee nach dem Rennen:
„Ja, mies gelaufen. Erst war‘s nur ein bisschen platt. Als ich‘s gemerkt hab, hab ich versucht frontlastig zu fahren, um das Hinterrad zu entlasten. Irgendwann ging dann aber gar nichts mehr und ich bin nur noch runtergerollt.“

Wir brauchen jetzt erstmal eine Pause und verabschieden uns schweren Herzens vom Crankworx 2014. Ein paar Tage Auszeit können nach dem Trip wirklich nicht schaden. Rennmäßig steht nun eine kleinere Pause ins Haus, ehe es für Joe und Ines Mitte September zur Trans Provence geht. Außerdem sind sechs von sieben Rennen der Enduro World Serie schon geschafft. Bleibt nur noch das Finale in Finale Ligure im Oktober.

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Ganz untätig sind wir in der Zwischenzeit aber nicht. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr uns auf der Eurobike in Friedrichshafen besuchen: Halle B4 Stand 404. Trefft Fabien Barel, Joe, Ludo und Ines persönlich und ergattert am Publikumstag, Samstag, 30.08.2014, ein handsigniertes Poster.

Ergebnisse des Canyon Factory Enduro Teams beim EWS #6 im Rahmen des Crankworx 2014 in Whistler, Kanada:
Joe Barnes: 9.
Ludo May: 25.
Ines Thoma: 10.

Das Canyon Factory Enduro Team


(Deutsch) The Strive Diaries: Entry 2 – Enduro’s Coming Home!

miércoles, junio 4th, 2014

(Deutsch) The Strive Diaries: Entry 1 – Auftakt der Enduro World Series in Chile

miércoles, abril 23rd, 2014

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Ein Tagebuch lebt von Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen – den guten wie den weniger guten. Nur die schönen Momente für die Ewigkeit festzuhalten, wird den „Strive Diaries“ nicht gerecht. Das Athletenleben des Canyon Factory Enduro Teams ist voller Höhen und Tiefen, die wir Euch mitteilen möchten. Wir könnten hier also ausnahmslos über die genialen Trails in Chile schreiben, wollen Euch in diesem Eintrag aber auch die Rückschläge nahe bringen.

Unsere Reise nach Chile war ein Trip ins Unbekannte, in vielerlei Hinsicht. Neben den logistischen Unwägbarkeiten hat uns vor allem die wahnsinnig dynamische Mountainbike-Szene überrascht. In Chile wird Enduro mit Hingabe gelebt – davon könnten sich viele europäische Länder eine Scheibe abschneiden. Das südamerikanische Land hatte es auf jeden Fall verdient, den Premierenlauf der Enduro World Series (EWS) 2014 auszurichten.

Das Strive AL – die Abfahrt beginnt bergauf

Um die Zeit in Chile optimal zu nutzen, reisten wir mit einer größeren Crew als üblich an. Die Vorbereitungszeit auf das erste EWS Rennen war mit Trainingseinheiten, Film- und Fotoaufnahmen voll durchgeplant. Auf die Videos und Bilder dürft Ihr gespannt sein. Nachdem die Aufnahmen im Kasten waren, ließen wir uns beim Warm-Up Race „Montenbaik Enduro 2014“ in La Parva auf den ersten Schlagabtausch mit der Szene ein. Die Konkurrenz hatte die letzten Monate ja auch nicht im Winterschlaf verbracht. Fabien Barel fuhr den fünften Platz ein und Ines Thoma schaffte als Dritte sogar den Schritt aufs Treppchen.

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Auch Ludo May, unser Schweizer Neuzugang, war nach dem Rennen noch heißer auf die Saison: „Der Trip nach Chile ist der erste mit meinem neuen Team. Es ist toll, die CFET Crew mit Manager und Mechanikern an meiner Seite zu wissen. Ich fühle mich als Teil einer großen Familie! Leider hat mich beim Rennen in La Parva ein kleiner Defekt ausgebremst, aber ich konnte einige gute Stages fahren. Das macht mich sehr zuversichtlich für die Enduro World Series.“

Nach dem Einstand in der „Antigrip-Country“ reisten wir mit Selbstvertrauen fünf Stunden gen Süden nach Nevados de Chillan zum heiß ersehnten Start der EWS. Donnerstag und Freitag standen Trainingstage auf dem Programm. Am Wochenende erwarteten uns zwei Renntage mit je drei Wertungsprüfungen. Wir waren also bestens ausgelastet.

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Ines beschreibt ihre Aufregung vor dem ersten EWS Rennen so: „Ich denke, dass jeder ein bisschen nervös ist. Irgendwie weiß man noch nicht so richtig, was kommt – obwohl man schon gefühlt 1000 Rennen gefahren ist. Es ist trotzdem was anderes, hier zu sein. Die Strecken sind total geil, das Wetter ist perfekt und drum freu‘ ich mich!“

Schon auf der ersten Stage zeigte sich, dass nicht nur mit den Topfavoriten, sondern auch mit etlichen Newcomern in diesem Jahr zu rechnen sein wird. Bei Fabiens Zieleinlauf stockte allen allerdings der Atem. Was war passiert?

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Fabien über einen Tag, den er wohl nie vergessen wird: “Ich hätte mir niemals träumen lassen, was am ersten Tag, bei der ersten Stage passiert ist. Ich bin die erste Kurve wie ein 15-jähriger Junge angegangen, bei voller Geschwindigkeit durch den Sand gerippt, gedriftet und dann die Fahrspur entlang gehüpft. Mit blindem Vertrauen dachte ich, mir kann nichts passieren. Diese Aufregung kann ich selbst nach 20 Jahren Rennerfahrung einfach nicht kontrollieren. Auf halber Strecke bin ich dann mit 40 km/h über den Lenker gegangen und kopfüber im Sand gelandet. Dabei stauchte sich mein Rücken in einer Weise, wie er es sicher nicht sollte und ich rutschte fünf Meter Böschung herunter. Nach zehn Minuten war ich wieder zurück auf dem Trail. Ich konnte mich kaum bewegen. Ich schaffte es, wieder auf mein Bike zu steigen und die Ziellinie zu überqueren. Danach ging es ab zum medizinischen Support. Nach einem langen Check entschied ich mich, die zweite Stage anzugehen. Hätte ich das für ein paar Punkte wirklich machen sollen? War das Risiko zu hoch? Soll ich am nächsten Tag überhaupt antreten? Hatte ich mir die erste Runde so vorgestellt? Viele Fragen, die unbeantwortet bleiben werden. Ich war mir nur sicher, dass ich zum Biken hier bin und mein Bestes geben will. Nur weil man stolpert, heißt es ja nicht, dass man liegenbleiben sollte. Mein Motto lautet: Gib niemals auf!“

Profisport bei Canyon

Am Sonntagmorgen stand das endgültige Aus für Fabien dann fest. Keine leichte Entscheidung, aber eine absolut richtige, wie sich bei der medizinischen Untersuchung am gleichen Tag herausstellte: Bruch eines Lendenwirbels. Fabien war um Haaresbreite an einer Querschnittslähmung vorbeigeschrammt. An Biken war erstmal nicht zu denken, darüber war sich das ganze Team einig.

Ludo feierte derweil bei seinem ersten EWS Rennen im Canyon-Jersey mit Platz 13 einen super Einstand. Joe Barnes kam mit gutem Tempo, aber etwas Platten-Pech auf Rang 25 und Ines belegte Platz sechs bei den Damen.

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Joe beschreibt sein Rennen folgendermaßen: „In der Vorbereitung jagte ein Highlight das nächste. Bei jeder Trainingsrunde hatten wir mehr Spaß in den Hügeln Chiles. Auf der ersten Stage fühlte ich mich auf dem Bike sehr wohl und ging die Sache ruhig an. Anschließend war ich bereit für die physisch anstrengende Stage zwei, die ich mit dem 11. Platz beendete. Soweit, so gut. Mit dem ersten Tag war ich zufrieden und wusste, dass ich am Sonntag noch einen raushauen kann. Der nächste Tag begann mit einem flowigen, schnellen und doch lockeren Trail, den ich voll angehen konnte. Mit einer starken Verbesserung kletterte ich vor der letzten Stage im Ranking nach oben. Diese Stage war dann ganz nach meinem Geschmack, ähnlich den Trails in meiner Heimat Schottland. Meine Begeisterung kannte keine Grenzen mehr. Nachdem ich eine steinige Passage etwas zu stark genommen hatte, verlor plötzlich mein Vorderreifen Luft. Bald schon war er komplett platt und dabei lag noch die halbe Strecke vor mir. Ich tat alles, was ich konnte, aber musste einige Kollegen passieren lassen und verlor viel Zeit auf die Konkurrenz. Was für eine Enttäuschung! Mit dem 25. Platz habe ich ein paar Punkte ins Ziel gerettet, aber das war nicht mein Anspruch. Ich kann die nächsten Rennen kaum erwarten und muss mir nur merken: Take it easy on the rocks.“

Auf unseren Trip blicken wir nun mit gemischten Gefühlen zurück. Es war alles dabei: totale Begeisterung beim Biken auf den chilenischen Trails, verhaltener Stolz ob der Rennergebnisse bis hin zu dem Schock nach Fabiens schwerem Sturz. Nun machen wir uns auf den weiten Heimweg und werden uns bis zum BIKE Festival in Riva erstmal sammeln. Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche für Fabien, die uns bereits erreicht haben. Wir müssen jetzt Geduld haben, bis weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass es unserem „Fab“ bald wieder richtig gut geht.

Mehr über das Canyon Factory Enduro Team


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Ein Tagebuch lebt von Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen – den guten wie den weniger guten. Nur die schönen Momente für die Ewigkeit festzuhalten, wird den „Strive Diaries“ nicht gerecht. Das Athletenleben des Canyon Factory Enduro Teams ist voller Höhen und Tiefen, die wir Euch mitteilen möchten. Wir könnten hier also ausnahmslos über die genialen Trails in Chile schreiben, wollen Euch in diesem Eintrag aber auch die Rückschläge nahe bringen.

Unsere Reise nach Chile war ein Trip ins Unbekannte, in vielerlei Hinsicht. Neben den logistischen Unwägbarkeiten hat uns vor allem die wahnsinnig dynamische Mountainbike-Szene überrascht. In Chile wird Enduro mit Hingabe gelebt – davon könnten sich viele europäische Länder eine Scheibe abschneiden. Das südamerikanische Land hatte es auf jeden Fall verdient, den Premierenlauf der Enduro World Series (EWS) 2014 auszurichten.

Das Strive AL – die Abfahrt beginnt bergauf

Um die Zeit in Chile optimal zu nutzen, reisten wir mit einer größeren Crew als üblich an. Die Vorbereitungszeit auf das erste EWS Rennen war mit Trainingseinheiten, Film- und Fotoaufnahmen voll durchgeplant. Auf die Videos und Bilder dürft Ihr gespannt sein. Nachdem die Aufnahmen im Kasten waren, ließen wir uns beim Warm-Up Race „Montenbaik Enduro 2014“ in La Parva auf den ersten Schlagabtausch mit der Szene ein. Die Konkurrenz hatte die letzten Monate ja auch nicht im Winterschlaf verbracht. Fabien Barel fuhr den fünften Platz ein und Ines Thoma schaffte als Dritte sogar den Schritt aufs Treppchen.

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Auch Ludo May, unser Schweizer Neuzugang, war nach dem Rennen noch heißer auf die Saison: „Der Trip nach Chile ist der erste mit meinem neuen Team. Es ist toll, die CFET Crew mit Manager und Mechanikern an meiner Seite zu wissen. Ich fühle mich als Teil einer großen Familie! Leider hat mich beim Rennen in La Parva ein kleiner Defekt ausgebremst, aber ich konnte einige gute Stages fahren. Das macht mich sehr zuversichtlich für die Enduro World Series.“

Nach dem Einstand in der „Antigrip-Country“ reisten wir mit Selbstvertrauen fünf Stunden gen Süden nach Nevados de Chillan zum heiß ersehnten Start der EWS. Donnerstag und Freitag standen Trainingstage auf dem Programm. Am Wochenende erwarteten uns zwei Renntage mit je drei Wertungsprüfungen. Wir waren also bestens ausgelastet.

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Ines beschreibt ihre Aufregung vor dem ersten EWS Rennen so: „Ich denke, dass jeder ein bisschen nervös ist. Irgendwie weiß man noch nicht so richtig, was kommt – obwohl man schon gefühlt 1000 Rennen gefahren ist. Es ist trotzdem was anderes, hier zu sein. Die Strecken sind total geil, das Wetter ist perfekt und drum freu‘ ich mich!“

Schon auf der ersten Stage zeigte sich, dass nicht nur mit den Topfavoriten, sondern auch mit etlichen Newcomern in diesem Jahr zu rechnen sein wird. Bei Fabiens Zieleinlauf stockte allen allerdings der Atem. Was war passiert?

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Fabien über einen Tag, den er wohl nie vergessen wird: “Ich hätte mir niemals träumen lassen, was am ersten Tag, bei der ersten Stage passiert ist. Ich bin die erste Kurve wie ein 15-jähriger Junge angegangen, bei voller Geschwindigkeit durch den Sand gerippt, gedriftet und dann die Fahrspur entlang gehüpft. Mit blindem Vertrauen dachte ich, mir kann nichts passieren. Diese Aufregung kann ich selbst nach 20 Jahren Rennerfahrung einfach nicht kontrollieren. Auf halber Strecke bin ich dann mit 40 km/h über den Lenker gegangen und kopfüber im Sand gelandet. Dabei stauchte sich mein Rücken in einer Weise, wie er es sicher nicht sollte und ich rutschte fünf Meter Böschung herunter. Nach zehn Minuten war ich wieder zurück auf dem Trail. Ich konnte mich kaum bewegen. Ich schaffte es, wieder auf mein Bike zu steigen und die Ziellinie zu überqueren. Danach ging es ab zum medizinischen Support. Nach einem langen Check entschied ich mich, die zweite Stage anzugehen. Hätte ich das für ein paar Punkte wirklich machen sollen? War das Risiko zu hoch? Soll ich am nächsten Tag überhaupt antreten? Hatte ich mir die erste Runde so vorgestellt? Viele Fragen, die unbeantwortet bleiben werden. Ich war mir nur sicher, dass ich zum Biken hier bin und mein Bestes geben will. Nur weil man stolpert, heißt es ja nicht, dass man liegenbleiben sollte. Mein Motto lautet: Gib niemals auf!“

Profisport bei Canyon

Am Sonntagmorgen stand das endgültige Aus für Fabien dann fest. Keine leichte Entscheidung, aber eine absolut richtige, wie sich bei der medizinischen Untersuchung am gleichen Tag herausstellte: Bruch eines Lendenwirbels. Fabien war um Haaresbreite an einer Querschnittslähmung vorbeigeschrammt. An Biken war erstmal nicht zu denken, darüber war sich das ganze Team einig.

Ludo feierte derweil bei seinem ersten EWS Rennen im Canyon-Jersey mit Platz 13 einen super Einstand. Joe Barnes kam mit gutem Tempo, aber etwas Platten-Pech auf Rang 25 und Ines belegte Platz sechs bei den Damen.

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Joe beschreibt sein Rennen folgendermaßen: „In der Vorbereitung jagte ein Highlight das nächste. Bei jeder Trainingsrunde hatten wir mehr Spaß in den Hügeln Chiles. Auf der ersten Stage fühlte ich mich auf dem Bike sehr wohl und ging die Sache ruhig an. Anschließend war ich bereit für die physisch anstrengende Stage zwei, die ich mit dem 11. Platz beendete. Soweit, so gut. Mit dem ersten Tag war ich zufrieden und wusste, dass ich am Sonntag noch einen raushauen kann. Der nächste Tag begann mit einem flowigen, schnellen und doch lockeren Trail, den ich voll angehen konnte. Mit einer starken Verbesserung kletterte ich vor der letzten Stage im Ranking nach oben. Diese Stage war dann ganz nach meinem Geschmack, ähnlich den Trails in meiner Heimat Schottland. Meine Begeisterung kannte keine Grenzen mehr. Nachdem ich eine steinige Passage etwas zu stark genommen hatte, verlor plötzlich mein Vorderreifen Luft. Bald schon war er komplett platt und dabei lag noch die halbe Strecke vor mir. Ich tat alles, was ich konnte, aber musste einige Kollegen passieren lassen und verlor viel Zeit auf die Konkurrenz. Was für eine Enttäuschung! Mit dem 25. Platz habe ich ein paar Punkte ins Ziel gerettet, aber das war nicht mein Anspruch. Ich kann die nächsten Rennen kaum erwarten und muss mir nur merken: Take it easy on the rocks.“

Auf unseren Trip blicken wir nun mit gemischten Gefühlen zurück. Es war alles dabei: totale Begeisterung beim Biken auf den chilenischen Trails, verhaltener Stolz ob der Rennergebnisse bis hin zu dem Schock nach Fabiens schwerem Sturz. Nun machen wir uns auf den weiten Heimweg und werden uns bis zum BIKE Festival in Riva erstmal sammeln. Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche für Fabien, die uns bereits erreicht haben. Wir müssen jetzt Geduld haben, bis weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass es unserem „Fab“ bald wieder richtig gut geht.

Mehr über das Canyon Factory Enduro Team

Victoriosos todo el camino. El Canyon Factory Enduro Team en la primera prueba de las Enduro World Series en Punta Ala

miércoles, mayo 22nd, 2013

¡Fabien Barel lo hizo de nuevo! Después de ocupar el primer lugar en la SRAM-Specialized Enduro en Riva del Garda (ITA) se subió por segunda vez a lo alto del podio en Punta Ala (ITA). En el lanzamiento de las Enduro World Series el triple campeón del mundo de descenso celebró un gran triunfo. También el resto del CANYON Factory Enduro Team realizó una notable actuación: El escocés Joe Barnes terminó en el top 10 de la clasificación general y el equipo el segundo lugar en la clasificación por equipos.

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Los fans del Enduro esperaban el estreno de las Enduro World Series en Punta Ala, y con toda la acción y el nivel se vieron cumplidas sus expectativas. En un soleado día participaron más de 500 corredores, incluidos los profesionales de la Copa del Mundo de descenso y otras caras conocidas de diferentes disciplinas de mountain bike. Después de su éxito en Riva del Garda, Fabien Barel, corredor del CANYON Factory Enduro Team, mostró a sus antiguos colegas de DH que también está bien preparado para subir. Al final, su esfuerzo le recompensa con 600 puntos y otra victoria consecutiva.

El avance definitivo llegó en la sección más larga y técnica. Durante la etapa 2, Fabien vio su oportunidad de lograr un buen tiempo y liderar sobre el terreno. Con un tiempo de 6.37 minutos, sacó una sólida ventaja de 13 segundos a su colega, Jerome Clementz. La ventaja fue suficiente para asegurar el éxito de Fabien para las dos etapas restantes.

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Con Joe Barnes en noveno lugar en la clasificación general, el Cayon Factory Enduro Team celebró otro Top 10. En total, el impresionante rendimiento del equipo los puso segundos por equipos. The Cayon Factory Enduro Team se siente orgulloso tras las primeras carreras. Flo Goral, Team Manager del CANYON Factory Enduro Team dice: “!Estamos como locos con el excelente debut de Fabien! Nuestros otros pilotos Joe Barnes, Maxi Dickerhoff, Ines Thoma y Marco Buehler también hicieron un gran trabajo. ¡Así es como lo queremos hacer!. Por supuesto, el equipo todavía puede aprender mucho, pero para eso estamos aquí! Tenemos un fuerte espíritu de equipo y relajarse juntos en la playa fue muy divertido”.

Como “Official Gold Supporter” de las Enduro World Series, CANYON respalda plenamente la recién formada asociación y está encantada con el buen funcionamiento de las carreras de Superenduro incluyendo el cronometraje en tiempo real en Punta Ala. El fabricante de bicicletas de Koblenz celebra la profesionalización de esta disciplina y está segura de que las próximas carreras estarán llenas de sorpresas.

Highlight-Clip de Punta Ala

#SuperEnduro2013 – EWS #1 – PRO2 Punta Ala – Highlights from Superenduro TV on Vimeo.

La combinación perfecta: Fabien Barel en el circuito con el Canyon Factory Enduro Team

viernes, febrero 15th, 2013

Desde principios de año había rumores, ahora ya es oficial: el pro del mountain bike y tres veces campeón del mundo de Downhill Fabien Barel se une al Canyon Factory Enduro Team. El cometido de Fabien Barel no sólo es una buena decisión en el plano deportivo para Canyon. La larga experiencia del francés en competición y su formación como ingeniero serán una gran contribución a los productos de Canyon. A sus 32 años tiene una gran experiencia técnica y será capaz de dar muchas buenas sugerencias al equipo de desarrollo.

El tres veces campeón del mundo firma con Canyon Bikes

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Este año se ha creado el Canyon Factory Enduro Team y consta de cinco corredores. Fabien Barel es la cabeza del equipo. Esto es porque Roman Arnold, CEO de Canyon Bicycles, tiene una buena opinión de Fabien:
“Estoy muy feliz de tener a Fabien en Canyon para la temporada entrante. Juntos haremos grandes cosas. Fabien ha demostrado en el pasado que sus ideas crean tendencia. Así que incluso esta característica encaja perfectamente con la filosofía de Canyon.”

Por descontando los otros componentes del equipo, Ines Thoma, Marco Bühler y Eugen Maxi Dickerhoff se beneficiarán de la experiencia del campeón del mundo. También podemos esperar grandes cosas del escocés Joe Barnes con sus grandes dotes competitivas en Enduro. Junto a Fabien serán un duo imbatible que liderarán el Canyon Factory Enduro Team. Durante el Bike Festival Garda en Trentino a principios de mayo el nuevo equipo tomará su primera competición de Enduro mientras que el punto álgido de la competición será las nuevas Enduro World Series.

Para Fabien Barel, esta temporada va a ser un excitante hito en su carrera.
Él ha dicho: “Estoy deseando debutar en las Enduro World Series con Canyon, es el compañero perfecto para este nuevo reto. Esta temporada será genial para ambos, puedo ir de gira con el Canyon Factory Enduro Team y al mismo tiempo compartir mi experiencia para ayudar en el desarrollo de Canyon en el sector del gravity. Sinceramente tengo ganas de meterme en la sinergia a la que nos lleva nuestra pasión por el MTB.”

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Sesión de autógrafos en Koblenz 27 y 28 de Abril
Fabien Barel estará en el Canyon Pure Cycling Festival en Koblenz del 27 al 28 de Abril. Como parte de la apertura de la temporada de Canyon el triple campeón del mundo tendrá una sesión de firma de autógrafos y se encontrará con sus fans. Como añadido, habrá una ruta guiada con Fabien.

¿Estás intrigado sobre Fabien Barel y su bici Canyon? Entonces mira el nuevo vídeo de la marca. El vídeo muestra a Fabien Barel hablando de su función en el Canyon Factory Enduro Team, ¡incluyendo tomas de una de sus primeras pruebas!

Presentando al corredor del Canyon Factory Enduro Team Joe Barnes

miércoles, febrero 13th, 2013

Allá donde van siempre pasa algo. Joe Barnes y los “Dudes of Hazzard” son una combinación imbatible así que les subimos al carro rápidamente. Joe como rider oficial del Canyon Factory Enduro Team y sus colegas Liam Moynihan y Fergus Lamb, que también corren con bicis Canyon, colaborarán con el equipo esta temporada. Los “Dudes of Hazzard” supusieron un buen estímulo en la escena enduro la pasada temporada y en 2013 este escocés amante de la diversión y la aventura junto a Fabien Barel formarán un dúo imbatible en lo más alto del Canyon Factory Enduro Team en la batalla por las plazas del podio.

Señoras y señores, estamos orgullosos de presentarles a Mr. Joe Barnes

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Fecha de nacimiento: 11.06.88
Domicilio: Fort Williams (Escocia)

Hola Joe, ¿Por dónde andas en estos momentos? ¿Has conseguido rodar un poco durante el invierno escocés?

En este momento estoy en casa en Fort William. Sí, tienes razón, el invierno escocés es algo de lo que huir y me he podido escapar un par de veces este invierno. Una semana a Tenerife y una semana a Mallorca. Ambos viajes fueron geniales y una buena oportunidad para entrenar y usar mi nueva bici. Me siento bien ahora en casa, haciendo lo que más me gusta, construyendo un nuevo sendero y pasándolo bien con la bici por el barro.

Siempre has destacado como un “Dude of Hazzard” y siempre estás tiñiendo la ciudad de rojo. Ahora tienes todas estas nuevas responsabilidades con respecto al equipo, ¿cómo vas a compaginar todo?

Es gracioso, tú deberías decir que como todos somos muy reservados y normalmente nos encerramos en nosotros mismos… Lo primero es profesionalidad en las carreras ya que todos somos muy competitivos. Creo que nuestra furgo Lurid Van y los scooters dan la nota en las carreras. Para qué vas a ir andando a comprar a la tienda cuando puedes ir en scooter, se trata de ahorrar fuerzas… ;) Con Canyon apoyando también a Liam y Ferg de “the Dudes” es como añadir familiaridad a la situación y creo que encajarán bien en la familia Canyon y lo que rodea al nuevo equipo.

En mayo comienza las Enduro World Series.¿Cuáles son tus metas y cuál crees que es tu roll dentro del equipo?

Estoy que no veo el momento de que llegue la primera carrera en Italia. Como es el primer año las World Series están dando sus primeros pasos y espero destacar adaptando mi experiencia del DH al nuevo formato. Siempre he corrido como privado en el pasado así que correr para un equipo configurado me aportará beneficios, con soporte técnico así como los comentarios del equipo. Espero que pueda aportar mi propio estilo al equipo, hacer buenas migas con los compañeros y conseguir algunos resultados destacables.

El Enduro es un estilo de vida. Esto es obvio cuando ven tus vídeos. ¿Cómo es un finde de competición con los “Dudes”, mola?

Llegamos y tardamos como una hora dando vueltas en busca del mejor sitio para aparcar. Dirección del viento, cara sur, distancia a los pits y todo ha de ser tenido en cuenta. Entoces sacamos el scooter y damos vueltas haciéndonos notar por los alrededores pasándonoslo bien. En el recorrido, andamos y pasamos con la bici por todo un montón de veces y siempre le damos mucha importancia a la trazada, comentamos todo esto por la tarde. Una vez que la bici está terminada sacamos la mesa de ping pong y jugamos unas partidas para relajarnos. Cuando la competición ha terminado recogemos con calma y siempre somos los últimos en irnos. Y por supuesto realmente lo pasamos en grande en nuestras carreras, competiciones y también nos divertimos dándolo todo.

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Ya has hecho unas cuantas rutas con tu Strive, ¿Qué te parece la bici hasta ahora? ¿Qué es para ti una enduro perfecta?

Ya he rodado con mi Strive durante unos cuantos meses. La primera impresión fue lo fácil que era saltar sobre ella y montar. Ángulos muy cómodos y para el enduro una bici ligera es importante. He estado pensando esta semana en mi bici de competición. ¡No veo la hora de tener montado mi misil super ligero!

Que el enduro es exigente es una realidad, así que, ¿cómo te mantienes en forma?

He empezado a trabajar con un entrenador el pasado Octubre y las cosas están funcionando realmente bien. Siento que tengo un buen equilibrio entre potencia y resistencia, gimnasio, carretera y nunca olvidar practicar mis técnicas sobre la mountain bike.

¿Qué hubieras sido si no fueras un mountain biker profesional?

Es un poco complicado porque siempre he estado montando en bici y siempre he trabajado en una tienda de bicis, así que eso es todo lo que he querido hacer. Tengo mentalidad de ingeniero por lo que siempre fue una opción para mi, pero creo que un poco de todo es mejor. Hacer de auto-chef, grabar películas, trabajos manuales y mecánico de bicis con un montón de tiempo para pasarlo bien… qué más quiero.

¿Cómo es una vida sin bici…?

Prefiero no pensar en ello, dos ruedas son lo mejor del mundo.

Gracias!

Las Enduro World Series 2013

jueves, febrero 7th, 2013

Por primera vez en 2013, una serie de carreras de enduro va a estár supervisada bajo la recientemente creada Enduro Mountain Bike Association.
La organización y las carreras fueron creadas en 2012 para unir a la comunidad internacional de enduro así como para promocionar la disciplina, a los riders y a la industria ciclista como un todo.
Las Enduro World Series combinan los mayores eventos de enduro del mundo.

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Esto comienza con los senderos con flow alrededor de Punta Ala en Italia frente al ideal escenario mediterráneo. Las series se mueven a las sendas alpinmas en Val d´Allos en Francia antes de cruzar el chargo a las alturas de la escena gravity internacional como el Colorado Freeride Festival en USA y el Crankworxs Festival en Whistler/Canadá.

Los siete eventos en las Enduro World Series estarán divididos en cuatro paises diferentes y en dos continentes.
Esperamos ansiosos para ver como nuestro nuevo Canyon Factory Enduro Team irrumpirá en la escena mundial esta temporada. Promete ser excitante en todo el mundo, especialmente ahora que los top riders de la escena enduro estarán todos juntos en su propia categoría.

Aquí están las fechas de todos los eventos de la temporada.

18.05.2013 – 19.05.2013 | Superenduro PRO – Punta Ala, Italia
29.06.2013 – 30.06.2013 | Enduro World Series – Val d’Allos, Francia
06.07.2013 – 07.07.2013 | Crankworx Les 2 Alpes – Les 2 Alpes. Francia
27.07.2013 – 28.07.2013 | Colorado Freeride Festival – Winter Park, USA
10.08.2013 – 11.08.2013 | Crankworx Whistler – Whistler, Canadá
24.08.2013 – 25.08.2013 | Enduro Des Nations – Val d’Isere, Francia
19.10.2013 – 20.10.2013 | Superenduro PRO – Finale Ligure, Italia

Más información de las Enduro World Series disponible en la página oficial o en su página Facebook