Archive for the ‘Canyon Factory Enduro Team’ Category

Sieg auf ganzer Linie für das Canyon Factory Enduro Team beim Auftakt der Enduro World Series in Punta Ala

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Fabien Barel wird zum Wiederholungstäter. Nach seinem ersten Platz beim Specialized-SRAM Enduro Series Rennen in Riva del Garda (ITA) stand der Franzose am vergangenen Wochenende bereits zum zweiten Mal ganz oben auf dem Treppchen. Beim Auftakt der Enduro World Series in Punta Ala (ITA) feierte der ehemalige dreifache Downhill-Weltmeister erneut einen phänomenalen Triumph. Auch seine Kollegen des Canyon Factory Enduro Teams zeigten eine beachtliche Leistung. So landete der Schotte Joe Barnes unter den Top 10 im Overall Ranking, das Team auf Platz 2 der Teamwertung. Teamfahrerin Ines Thoma war beste Deutsche und landete auf Platz Fünf der Frauenwertung.

Auftakt der Enduro World Series in Punta Ala / Foto: Maxi Dickerhoff

Die Enduro-Gemeinde blickte gespannt auf die Premiere der Enduro World Series in Punta Ala – und wurde belohnt. Strahlender Sonnenschein beim Rennen und über 500 Teilnehmer, darunter viele bekannte Gesichter aus sämtlichen Mountainbike-Disziplinen und Profis aus dem Downhill World Cup. Dass er auch für Uphill-Climbs perfekt vorbereitet ist, bewies Fabien Barel vom Canyon Factory Enduro Team nicht nur seinen ehemaligen Downhill-Kollegen. Am Ende heimste er die vollen 600 Punkte ein und verwies die starke Konkurrenz hinter sich. Mit diesem Sieg setzte er seinen Erfolg nach Riva del Garda fort.

Der Durchbruch kam im längsten und technisch anspruchsvollsten Abschnitt. Bei Stage 2 sah Fabien seine Chance, eine gute Zeit zu fahren und setzte alles auf eine Karte, um das Fahrerfeld anzuführen. Und das erfolgreich! Mit einer Zeit von 6:37 Minuten fuhr er sich einen soliden Vorsprung von 13 Sekunden zu seinem Mitstreiter Jerome Clementz ein. In den darauffolgenden zwei kurzen Stages konnte dieser Fabien nicht mehr einholen.

Fabien Barel siegt beim Auftaktrennen der Enduro World Series in Punta Ala / Foto: Maxi Dickerhoff

Mit Joe Barnes‘ neunter Platzierung schaffte es ein weiterer Fahrer des Canyon Factory Enduro Teams unter die Top 10 des Overall-Rankings. Und auch der zweite Platz bei der Teamwertung kann sich unter all den Hochkarätern ebenfalls sehen lassen! Auf diese Leistungen ist das Team zu Recht stolz! Das weiß auch Flo Goral, Team Manager des Canyon Factory Enduro Teams: „Wir freuen uns alle wahnsinnig über Fabiens überragenden Einstand! Aber auch unsere Fahrer Joe Barnes, Maxi Dickerhoff, Ines Thoma und Marco Bühler zeigten vollen Einsatz. Das ist genau die Richtung, die wir gehen wollen. Natürlich kann das Team noch viel dazulernen, aber dafür sind wir hier! Toll war auch wieder der gezeigte Team-Geist und die entspannte Zeit am Strand.“

Als „Official Gold Supporter“ der Enduro World Series steht Canyon absolut hinter dem neu gegründeten Verband und ist hochzufrieden mit der reibungslosen Organisation des Superenduro Rennens mit Live Timing in Punta Ala. Wir begrüßen die Professionalisierung dieser Mountainbike-Disziplin und sind sicher, dass bei den kommenden Rennveranstaltungen noch einige Überraschungen und Höhepunkte zu erwarten sind.

Der Highlight-Clip zu Punta Ala

#SuperEnduro2013 – EWS #1 – PRO2 Punta Ala – Highlights from Superenduro TV on Vimeo.

Strive for the Podium: Offizieller Auftakt der Enduro World Series in Italien

Freitag, Mai 17th, 2013

Jetzt geht’s los: am kommenden Samstag, 18. Mai fällt der Startschuss zur ersten World Enduro Series 2013. Das erste Rennen der Series findet in Punta Ala, einem kleinen Ort im Süden der Toskana direkt am Mittelmeer statt. Vor allem das Hinterland ist bekannt für sein perfektes Wegenetz und seine äußerst anspruchsvollen und flowigen Trails. Beste Voraussetzungen für ein tolles und spannendes Race-Wochenende.

Insgesamt 19 Top Teams sind bei beim Superenduro PRO Race am Start – unter ihnen das Anfang des Jahres gegründete Canyon Factory Enduro Team rund um den dreimaligen Downhill-Weltmeister und französischen Mountainbike-Star Fabien Barel.

Kick-Off Meeting Canyon Factory Enduro Team (4. bis 9. April) in Nizza / Foto: Markus Greber

Nach der erfolgreichen Vorstellung des Canyon Factory Enduro Team beim zweiten Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series in Riva: Fabien Barel holte sich souverän den ersten Platz der Klasse Men, Ines den zweiten Platz in der Klasse Women. Fabien, Joe und Maxi den Sieg in der Teamwertung – wird es beim SuperEnduro-Rennen nun richtig ernst.

65 Kilometer – 1780 Höhenmeter – 5 Wertungsprüfungen gilt es zu bewältigen
Und das Streckenprofil in der Toskana hat es in sich. Geröllpisten, staubige Trails und technisch anspruchsvolle Abfahrten bringen die Fahrer an ihre Grenzen.
Die besondere Herausforderung: die Enduristen müssen die Verbindungsetappen in einer vorgegebenen Zeit

Übersicht der einzelnen Etappen:
Stage 1, Trail Nr. 44: 480 hm
Stage 2, Trail Sassarelli: 480 hm
Stage 3, Trail Rock’Oh (Red Bull time rush): 340 hm
Mittagspause, Punta Ala Camping Resort: 0
Stage 4, Trail Guardian: 240 hm
Stage 5, Trail Toretta: 240 hm

Auf ihrem Enduro-Bike Strive AL Race werden Fabien Barel, Joe Barnes, Ines Thoma, Marco Bühler und Eugen Maxi Dickerhoff die Enduro-Szene ordentlich aufmischen und um Top-Platzierungen kämpfen. Betreut werden die Fahrer von Teammanager Florian Goral und Teammechaniker Marc Pindra.

Das neue Teambike Strive Race beim Kick-Off Meeting Canyon Factory Enduro Team (4. bis 9. April) in Nizza / Foto: Markus Greber

Good luck guys, wir drücken euch die Daumen!

Weitere Termine der Enduro World Series:
29.06.2013 – 30.06.2013 | Enduro World Series – Val d’Allos, Frankreich
06.07.2013 – 07.07.2013 | Crankworx Les 2 Alpes – Les 2 Alpes. Frankreich
27.07.2013 – 28.07.2013 | Colorado Freeride Festival – Winter Park, USA
10.08.2013 – 11.08.2013 | Crankworx Whistler – Whistler, Kanada
24.08.2013 – 25.08.2013 | Enduro Des Nations – Val d’Isere, Frankreich
19.10.2013 – 20.10.2013 | Superenduro PRO – Finale Ligure, Italien

Welcome to Enduro – perfekter Auftakt für das Canyon Factory Enduro Team in Riva

Montag, Mai 6th, 2013

Spaß, Action und Freiheit: Enduro ist Mountainbiken in Reinform. Wen wundert es da, dass das neu gegründete CANYON Factory Enduro Team heiß auf die Saison ist?! Vergangenes Wochenende gingen der französische Downhill-Weltmeister Fabien Barel, der schottische Bike-Pro Joe Barnes sowie die deutschen Top-Fahrer Marco Bühler, Eugen-Maxi Dickerhoff und Ines Thoma zum ersten Mal gemeinsam an den Start – und setzten ein erstes Ausrufezeichen.
Beim zweiten Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series in Riva del Garda (ITA) sicherte sich Fabien souverän den ersten Platz der Klasse Men, Ines den zweiten Platz in der Klasse Women. Des Weiteren holten sich Fabien, Joe und Maxi den Sieg in der Teamwertung.

Ein brandaktueller Videoclip stellt das Team näher vor:

Das CANYON Factory Enduro Team wurde Anfang dieses Jahres gegründet und hat bereits ein gemeinsames Trainingslager und die ersten Rennen hinter sich. Fabien Barel ist dabei das sportliche Aushängeschild des Teams. Der talentierte Weltmeister wird seine Erfahrungen an die deutschen Teamkollegen Marco Bühler, Eugen-Maxi Dickerhoff sowie Teamkollegin Ines Thoma weitergeben und sie zu Höchstleistungen anspornen. Aber auch der Schotte Joe Barnes wird seine ohnehin schon sehr guten Enduro-Qualitäten weiter ausbauen und mit Fabien ein unschlagbares Duo an der Spitze des CANYON Factory Enduro Teams bilden. Fabien Barel, seines Zeichens studierter Ingenieur, ist zudem technisch äußerst versiert und wird seine Anregungen in den Entwicklungsprozess neuer Räder einfließen lassen.

Das Team ist hochmotiviert, die Rennen erfolgreich zu bestreiten. Flo Goral, Teammanager des CANYON Factory Enduro Teams, ist begeistert von der Chemie des Teams. „Ich wünsche mir für das Debüt der Enduro World Series, dass im Wettbewerb immer auch der ‚Soul‘ der Enduro-Disziplin mitschwingt“, so Flo Goral. „Das bedeutet für unsere Fahrer volle Konzentration bei den Rennen, aber genauso wichtig sind uns der Spaß an der Sache und das anschließende gemütliche Beisammensein.“

Canyon Factory Enduro Teamtreffen in Nizza  / Foto: Markus Greber

Diese Einstellung kommt seinen „Schützlingen“ sicher sehr entgegen: alle fünf Fahrer stellten ihr fahrerisches Können in der Vergangenheit erfolgreich unter Beweis – ohne dabei verbissen zu wirken. Da ist allen voran der 32-jährige Franzose Fabien Barel. Der ehemalige Downhill-Fahrer wurde in dieser Disziplin dreimal Weltmeister und konnte Mitte April den ersten Sieg im Enduro-Bereich einfahren: In Digne-les-Bains gewann er den ersten Platz des Enduro des Terres Noires Rennens. Auch beim Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series 2013 in Riva del Garda legte er eine Bestplatzierung hin. Super Voraussetzungen also, auch bei der Enduro World Series vorne mitzumischen.

Canyon Factory Enduro Team in Riva / Foto: Markus Greber

Auch der Schotte Joe Barnes ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 24-Jährige ist Mitglied der unschlagbaren Kombo „Dudes of Hazzard“, die schon im vergangenen Jahr in der Enduro-Szene für Aufsehen sorgte. Außerdem gewann er im Enduro-Bereich seit 2010 die Irish Gravity Enduro Series, zweimal die schottische MacAvalanche und wurde zweimal Zehnter bei der Megavalanche Alpe d’Huez. Beim Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series 2013 in Treuchtlingen (GER) erreichte er den zweiten Platz in der Klasse Men. Davor fuhr er als Downhiller zahlreiche Erfolge ein und ist u.a. zweifacher schottischer Downhill-Champion.

Die deutschen Topfahrer Marco Bühler, Eugen-Maxi Dickerhoff sowie Ines Thoma sind ebenfalls nicht unbekannt in der Szene. So ist die 23-jährige Allgäuerin derzeit eine der fittesten und schnellsten Fahrerinnen Deutschlands und legte in der vergangenen Saison einen Podiumsplatz nach dem nächsten hin. Unter anderem stand sie 2012 beim Specialized Enduro Ride in Willingen sowie beim Dakine Trailfox Flims ganz oben auf dem Treppchen. 2013 erzielte sie in Riva del Garda beim zweiten Rennen der Specialized-SRAM Enduro Series den zweiten Platz in der Klasse Women. Eugen-Maxi Dickerhoff ist seit Jahren erfolgreich im Gravity-Bereich am Start und arbeitet daneben als Journalist. Dabei kann auch er mit Top-Ergebnissen in den Dakine Trailfox Flims aufwarten und landete dort bereits vier Mal unter den Top 10. Mit seinen 20 Jahren ist Marco Bühler das jüngste Teammitglied, schnupperte aber in den vergangenen Jahren ebenfalls schon genügend Rennluft. Seine bis dato beste Platzierung ist der dritte Platz beim Crema Cycle Short Track in Willingen 2012.

Noch wird die erste Saison der Enduro World Series mit Spannung erwartet und es ist nicht abzusehen, welche Fahrer die Nase vorn haben werden. Doch eines ist sicher: Das CANYON Factory Enduro Team ist bestens vorbereitet und aufgestellt!

Canyon Factory Enduro Team: Kick-off Meeting in Nizza

Mittwoch, April 10th, 2013

Canyon goes Enduro und startet mit dem neu gegründeten Canyon Factory Enduro Team in die Saison. Fünf Topfahrer aus ganz Europa: Fabien Barel, Joe Barnes, Ines Thoma, Marco Bühler und Eugen Maxi Dickerhoff werden die Enduro-Szene auf dem Strive Race ordentlich aufmischen und um Top-Platzierungen kämpfen.
Doch bevor es richtig rund geht, ging es für die komplette Team-Crew nach Nizza zum Kick-off Meeting (4. bis 9. April), um sich dort gemeinsam auf das Erlebnis “Enduro 2013″ einzustimmen. Maxi Dickerhoff konnte leider nicht dabei sein, da er sich auf einem Enduro Roadtrip in den USA befindet.

Kick-Off Meeting Canyon Factory Enduro Team (4. bis 9. April) in Nizza / Foto: Markus Greber

Hier einige Impressionen des ersten Teamtreffens: Bikeübergabe und Fitting, Anprobe der Teambekleidung, Fototermin und viele gute Gespräche.

Das neue Teambike Strive Race beim Kick-Off Meeting Canyon Factory Enduro Team (4. bis 9. April) in Nizza / Foto: Markus Greber

Anfang Mai bestreitet das Team gemeinsam das erste Rennen im Rahmen der Specialized SRAM Enduro Serie. Weiteres Highlight der Saison ist die Teilnahme an der ersten Enduro World Series 2013 – insgesamt 19 Teams werden an sieben Rennveranstaltungen in vier Ländern um den Titel kämpfen.
Freut euch auf eine spannende Saison!

Die Sensation ist perfekt: Fabien Barel startet für das Canyon Factory Enduro Team

Freitag, Februar 15th, 2013

Gerüchte kursierten schon seit Anfang des Jahres, nun ist es offiziell: Der französische Mountainbike-Star und dreifache Downhill-Weltmeister Fabien Barel wechselt zum Canyon Factory Enduro Team. Das Engagement von Fabien Barel ist nicht nur aus sportlicher Sicht eine hervorragende Entscheidung für Canyon. Neben der Teilnahme an der Enduro World Series und weiteren hochkarätigen Enduro-Rennen wird der Franzose seine langjährige Erfahrung aus dem Rennsport und als studierter Ingenieur in den Entwicklungsprozess neuer Räder einfließen lassen. Der 32-Jährige ist technisch äußerst versiert und wird dem Entwicklungsteam jede Menge Input geben können.

Dreifacher Weltmeister Fabien Barel künftig auf Canyon Bikes am Start
Canyon Factory Enduro Teamrider Fabien Barel / Photo: Markus Greber

Das Canyon Factory Enduro Team wurde in diesem Jahr gegründet und besteht aus fünf Teamfahrern. Fabien Barel ist das sportliche Aushängeschild des Teams. Das sieht auch der Geschäftsführer von Canyon Bicycles Roman Arnold so:
„Ich freue mich, dass Fabien in Zukunft für uns an den Start geht. Zusammen werden wir viel bewegen. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass seine Ideen richtungsweisend sind. Aber auch menschlich passt er hervorragend zu uns.“

Natürlich werden auch die weiteren Fahrer des Teams Ines Thoma, Marco Bühler und Eugen Maxi Dickerhoff vom talentierten Weltmeister profitieren. Aber auch der Schotte Joe Barnes wird seine ohnehin schon sehr guten Enduro-Qualitäten verbessern können und mit Fabien ein unschlagbares Duo an der Spitze des Canyon Factory Enduro Team bilden. Im Zuge des Gardasee Festivals Anfang Mai wird das Team das erste gemeinsame Enduro-Rennen bestreiten. Das Saisonhighlight wird die Enduro World Series sein.

Eine spannende Zeit für Fabien Barel:
„Mit Canyon bei der Premiere der Enduro World Series an den Start zu gehen ist perfekt für diese neue Herausforderung. Diese Saison wird für uns beide eine großartige Sache: Ich kann mit dem Canyon Factory Enduro Team reisen und zugleich mit meiner Erfahrung Canyon unterstützen, die Entwicklung im Gravity-Bereich voranzutreiben. Ich fiebere schon sehr den Ergebnissen unserer gemeinsamen Leidenschaft entgegen.“

Fabien Barel testing his Canyon Strive AL Race / Photo: Markus Greber

Meet and Greet am 27./ 28.04.2013 in Koblenz
Fabien Barel wird beim Canyon Pure Cycling Festival am 27.-28.04.2013 in Koblenz sein. Im Rahmen des großen Canyon Saisonauftakts wird der dreifache Weltmeister eine Autogrammstunde geben und bei einem Meet and Greet seine Fans persönlich treffen. Des Weiteren wird es eine geführte Enduro-Tour mit Fabien geben.

Erste Einblicke in die Zusammenarbeit mit Canyon bietet ein brandneues Video, darin erzählt Fabien Barel über seine Rolle im Canyon Factory Enduro Team – Aufnahmen von einer seiner ersten Testfahrten inklusive!

Interview mit Canyon Factory Enduro Teamfahrer Joe Barnes

Mittwoch, Februar 13th, 2013

Wo sie auftauchen ist immer was los. Joe Barnes und die „Dudes of Hazzard“ sind eine unschlagbare Combo und deshalb haben wir sie auch kurzerhand alle mit ins Boot genommen. Joe als offiziellen Fahrer des Canyon Factory Enduro Teams und seine Kollegen Liam Moynihan und Fergus Lamb – ebenfalls auf Canyon Bikes unterwegs – werden das Team während der Saison begleiten. Bereits im letzten Jahr haben sie die Enduro Szene ordentlich aufgemischt und 2013 wird der lebens- und abenteuerlustige Schotte gemeinsam mit dem Canyon Factory Enduro Team um Top-Platzierungen kämpfen.

Ladies and Gentlemen, we proudly present Mr. Joe Barnes

Joe Barnes mit seinem Van

Geburtsdatum: 11.06.88
Wohnort: Fort William (Schottland)

Hi Joe, wo treibst Du Dich grade rum? Flüchtest Du vor dem schottischen Winter?

Im Moment bin ich bei mir zuhause in Fort William. Du hast Recht, vor dem schottischen Winter sollte man wirklich fliehen. Zweimal bin ich diesen Winter auch schon weg gewesen. Ich war eine Woche auf Teneriffa, eine andere Woche habe ich auf Mallorca verbracht. Die Reisen waren verbunden mit einer Menge Spaß. Außerdem konnte ich mich dort mit meinem neuen Bike vertraut machen und trainieren. Es fühlt sich aber auch gut an, wieder zuhause zu sein. Hier kann ich das tun, was mir am meisten Spaß macht – neue Trails bauen und im Schlamm biken.

Als „Dude of Hazzard“ bist Du in der Szene bekannt wie ein bunter Hund und vor allem ständig auf Tour. Nun kommen noch jede Menge Teamverpflichtungen dazu, wie bringst Du das alles unter eine Hut?

Lustig, dass Du das sagst, da wir eigentlich alle sehr zurückhaltende Charaktere sind und uns auch treu bleiben wollen. Am Renntag steht bei uns an erster Stelle Professionalität, da wir alle auch als Wettkampftypen zu beschreiben sind. Dennoch stechen der Lurid Van und die Scooter an Renntagen hervor! Man will doch nicht zum Einkaufen laufen müssen, wenn man auch mit dem Scooter fahren kann – Kraftsparen ist das Thema. Dadurch das Canyon auch Liam und Ferg von den „Dudes“ unterstützt, bringt es eine coole Atmosphäre in die Familie und ich glaube, dass ich gut in die Canyon Familie und das neue Team passen werde.

Im Mai ist der Auftakt in die erste Enduro World Serie. Was hast Du Dir für Ziele gesetzt? Wie siehst Du Deine Rolle im Team?

Ich kann es kaum erwarten beim ersten Rennen in Italien am Start zu stehen. Da es das erste Austragungsjahr der World Series ist, hoffe ich von meinen Fertigkeiten aus dem Downhillsport zu profitieren und mich auf das neue Format schnell einzustellen. In der Vergangenheit war ich immer auf eigene Faust unterwegs. Mit der technischen Unterstützung und dem Austausch mit anderen Teamkollegen wird mir das neu gegründete Team sicherlich eine Unterstützung sein. Ich hoffe das ich meinen eigenen Style mit ins Team bringen kann, mich mit meinen Teamkollegen gut verstehe und überzeugende Resultate erzielen kann.

Enduro ist eine Lebenseinstellung. In euren Videos wird das mehr als deutlich. Wie sieht so ein typischen „Dude-Rennwochenende“ aus?

Am Austragungsort angekommen, verbringen wir sicherlich eine Stunde damit, im Kreis zu fahren und den ultimativen Parkplatz zu finden. Dabei werden Windrichtung, Ausrichtung gen Süden, die Entfernung zu unserer Box, aber auch Abgeschiedenheit berücksichtigt. Dann kommt der Scooter raus und die Gegend wird erkundet. Das ist natürlich immer mit einer Menge Spaß verbunden. Die Rennstrecke gehen wir zu Fuß ab und versuchen auch alles auf den Bikes abzufahren, die Wahl der richtigen Linie nehmen wir sehr ernst. Am Abend wird sich dann darüber ausgetauscht. Nach dem Biken holen wir meist die Tischtennisplatte raus und spielen eine Runde zum Entspannen. Kartoffeln zum Essen und ein Film im Van runden den Tag ab. Ist das Rennen vorbei lassen wir uns beim Zusammenpacken Zeit. Wir sind immer die letzten, die das Gelände verlassen. Wir genießen die Rennen ausgiebig und lieben den Wettkampf, aber auch den Spaß, den wir haben, wenn wir nicht im Sattel sitzen und alles aus uns rausholen.

Joe Barnes in Action auf Mallorca / Foto:Dudes of Hazzard

Mit Deinem Strive hast Du schon einige Trails gerockt. Wie ist Dein erstes Fazit? Was macht für Dich das perfekte Enduro Bike aus?

Seit einigen Monaten fahre ich jetzt mein Strive. Die erste Sache die mir auffiel und auf Anhieb gefiel war das entspannte Dahingleiten und das einfache Springen mit dem Bike. Optimale Rahmengeometrie und Federung! Für den Enduro Bereich ist ein leichtes Bike wichtig. Mein Racebike habe ich diese Woche zusammengestellt. Ich kann es kaum abwarten, mich auf meine superleichte Rakete zu setzen, wenn sie aufgebaut ist.

Enduro verlangt dem Körper einiges ab? Wie hälst Du Dich fit?

Seit letztem Oktober arbeite ich mit einem Trainer zusammen und es läuft alles ziemlich gut. Ich habe eine gute Balance gefunden zwischen Trainingsaufwand und Erholung, Workout im Fitnessstudio und Straßentraining, nicht zu vergessen das Training auf meinem treuen Mountainbike und Geschicklichkeitstraining.

Was glaubst Du würdest Du machen, wenn Du kein Mountainbike-Profi wärest?

Eine knifflige Frage, weil ich schon immer auf meinem Rad saß und in einem Bike Shop gearbeitet habe, das war alles was ich tun wollte. Ich bin gegenüber technischen Dingen aufgeschlossen, sodass für mich dieser Berufszweig auch eine Option darstellte, aber ich denke ein bisschen von allem ist das beste. Sein eigener Chef sein. Filme machen, praktisch arbeiten und Bike Mechaniker sein, mit einer Menge Freizeit, um Spaß zu haben.

Ein Leben ohne Bike ist wie…?

Es lohnt sich nicht darüber nachzudenken. Zwei Räder sind das beste überhaupt!!

Danke Joe! Wir freuen uns bald wieder von Dir zu hören!

Die Premiere: Enduro World Series 2013

Donnerstag, Februar 7th, 2013

In dieser Saison wird es erstmals unter dem Dachverband der neugegründeten Enduro Mountain Bike Association, kurz EMBA, eine internationale Rennserie im Enduro Bereich geben.
Diese Organisation und die Rennserie wurden 2012 ins Leben gerufen, um die internationale Enduro Community zu vereinigen und um die Entwicklung und den Fortschritt im Bereich Enduro sowohl bei den Fahrern, dem Sport an sich und der Radsportindustrie voranzutreiben.
Die Enduro World Series verbindet die größten Mountainbike Enduro-Events der Welt.

Canyon Enduro Road Trip 2012 /  Foto: Markus Greber

Den Anfang machen die anspruchsvollen, aber auch flowigen Trails vor bestgelegener Mittelmeerkulisse rund um Punta Ala in Italien. Weiter geht es über alpine Trails im französischen Val d’Allos bis hin zu den Wettbewerben in Übersee bei den weltweit hochkarätigsten Events der internationalen Gravity-Szene – dem Colorado Freeride Festival in den USA sowie dem Crankworx Festival in Whistler/Kanada.

Insgesamt werden die sieben Events der World Enduro Series in vier verschiedenen Ländern und auf zwei unterschiedlichen Kontinenten ausgetragen.
Wir sind schon ganz gespannt wie sich unser Canyon Factory Enduro Team auf den Trails dieser Welt behaupten wird. Es verspricht eine spannende Saison zu werden, jetzt wo sich die Topfahrer der Enduro Szene in einer Rennklasse miteinander battlen.

Hier könnt ihr euch schon einmal die Termine für die bevorstehende Saison merken.

18.05.2013 – 19.05.2013 | Superenduro PRO – Punta Ala, Italien
29.06.2013 – 30.06.2013 | Enduro World Series – Val d’Allos, Frankreich
06.07.2013 – 07.07.2013 | Crankworx Les 2 Alpes – Les 2 Alpes. Frankreich
27.07.2013 – 28.07.2013 | Colorado Freeride Festival – Winter Park, USA
10.08.2013 – 11.08.2013 | Crankworx Whistler – Whistler, Kanada
24.08.2013 – 25.08.2013 | Enduro Des Nations – Val d’Isere, Frankreich
19.10.2013 – 20.10.2013 | Superenduro PRO – Finale Ligure, Italien

Mehr Informationen über die Enduro World Series findet ihr auf der offiziellen Website der Enduro World Series oder auf deren Facebook Fan Page.

Die brandaktuellen Neuigkeiten über unser Canyon Factory Enduro Team bekommt ihr natürlich hier im Blog und auf unserer Canyon Facebook Fan Page

Canyon Factory Enduro Teamfahrerin Ines Thoma im Portrait

Mittwoch, Februar 6th, 2013

Licht aus, Spot an für Canyon Factory Enduro Teamfahrerin Ines Thoma. Sie ist derzeit eine der schnellsten und konditionell stärksten deutschen Enduro-Fahrerinnen. Die Liste ihrer Erfolge, allen voran die des letzten Jahres sprechen für sich: Platz eins beim Specialized Enduro Ride in Willingen, Sieg bei drei Etappen der Specialized Enduro Series (Samerberg, Kirchberg (Tirol), Treuchtlingen), Platz eins beim Dakine Trailfox in Flims und und und. Die taffe und lebenslustige Oberallgäuerin hat große Ziele für die neue Saison und wir freuen uns riesig sie auf ihrem weiteren Erfolgskurs zu begleiten!

Ines Thoma im Interview

Name: Ines Thoma
Geburtsdatum: 03.08.1989
Wohnort: Wildpoldsried

100 % Pure Cycling : Ines beim Canyon Enduro Road Trip 2012 / Foto: Markus Greber

Hi Ines,
Du bist eine der schnellsten deutschen Enduro-Fahrerinnen und fährst seit vielen Jahren erfolgreich Rennen. Wie bist Du zum biken gekommen? Wolltest Du schon immer Profi werden?

Ja kaum zu glauben, das ist schon über 17 Jahre her. Mit 5 Jahren bin ich Ski Rennen gefahren und unser Trainer im Verein hat uns im Sommer zu einem MTB Rennen angemeldet. Ich hab mein Rad genommen und bin hinter unserem Haus das erste Mal auf der Wiese im Kreis gefahren (Training quasi) und so ging‘s los…
Als CC Fahrerin wollte ich unbedingt zu Olympia, vielleicht wird das ja noch was im Enduro.

Was hast Du Dir für Dein erstes Jahr im Canyon Factory Enduro Team vorgenommen? Hast Du ein Lieblingsevent bzw. gibt es ein Rennen, an dem Du unbedingt mal teilnehmen möchtest?
In erster Linie schnell Fahrradfahren und gemeinsam mit dem Team erfolgreich werden. Ich bin total gespannt was uns bei der Enduro World Series erwartet. Lieblingsevent? Kann ich mich nicht festlegen aber die Megavalanche Rennen in Alpe d’Huez und auf La Réunion hab ich mir dick im Kalender angestrichen.

Du bist das einzige Mädel im Team. Macht es für Dich einen Unterschied ob Du mit Jungs oder Mädels unterwegs bist?
Nein gar nicht, in der Hinsicht bin ziemlich unkompliziert. Mit schnellen und netten Leuten zu fahren ist unglaublich motivierend und man kann total viel lernen, egal ob Männlein oder Weiblein.

Portrait Ines Thoma  /Foto: Markus Greber

Welche Anforderungen stellst Du an Dein Material? Was macht ein perfektes (Enduro)-Bike für Dich aus?
Leicht, spritzig, verspielt und wenn es auch noch gut aussieht umso besser. Canyon hat’s geschafft all das im Strive zu vereinen – bellissimo!

Enduro-Rennen erfordern Fahrtechnik, Koordination und vor allem jede Menge Kondition. Wie bereitest Du Dich auf die Saison vor? Wie hältst Du Dich fit?

Momentan gehe ich neben dem Telemarken vor allem Langlaufen, Joggen und auf Ski Touren um Kondition zu sammeln. Wenn ich mein Staatsexamen Anfang April dann geschafft habe geht es viel auf‘s Bike, um u.a. an der Fahrtechnik zu feilen und spritzig zu werden.

Wo siehst Du Dich in fünf Jahren?
Mein Haus – mein Auto – mein Boot… hmmm, oder eher meine Alm – mein Cabrio – mein Bike!!
Wenn ich dran denke, was in den letzten fünf Jahren alles passiert ist, dann ist einiges möglich – ich freu mich drauf!

Danke für Deine Zeit. Alles Gute für Deinen Start in die neue Saison 2013!

Der Nächste bitte! Canyon Factory Enduro Teamrider Marco Bühler im Interview

Dienstag, Februar 5th, 2013

Mit gerade einmal 20 Jahren ist Marco Bühler der Youngster im Canyon Factory Enduro Team. In seiner noch recht jungen Karriere hat er schon einige Erfolge vorzuweisen und wir freuen uns sehr, dass wir ihn auf seinem weiteren Weg im Enduro-Profi-Zirkus begleiten. Von ihm werden wir in dieser Saison noch viel hören, denn Marco ist hochmotiviert und kann es kaum erwarten, dass es endlich los geht!

Licht aus, Spot an für Marco Bühler

Geburtsdatum: 10. Juni 1992
Wohnort: Gunzesried / Allgäu

Portrait Marco Bühler / Foto: Privat

Erfolge:
Trek Bike Attack Lenzerheide 2012: Platz 14
Milka Wheels of Speed Amateur Willingen 2012: Platz 5
Specialized Enduro Series Sammerberg 2012: Platz 13
Specialized Enduro Series Kirchberg 2012: Platz 15
Gesamtwertung Specialized Enduro Series 2012: Platz 14
Crema Cycle Short Track Willingen 2012: Platz 3
CaiDom Brixen 2011: Platz 9

Hi Marco,
herzlichen Glückwunsch. Wir freuen uns, dass Du Teil des neuen Canyon Factory Enduro Teams bist.

Noch vor ein paar Jahren zählte Enduro eher zu den Exoten-Sportarten. In diesem Jahr startet jetzt sogar die erste offizielle Enduro World Series – eine rasante und grandiose Entwicklung. Wie bist Du zum biken und vor allem zum Enduro-Sport gekommen? Hast Du ein Vorbild, das Dich inspiriert hat?

Vielen Dank, ich freue mich schon riesig auf das neue Team und die kommende Saison mit der neuen Enduro World Series.
Mit 15 Jahren bin ich erst durch meinen Vater und Freunde zum Mountainbiken gekommen. Daher fehlte mir anfangs die Fitness und die Wettkampferfahrung vom Cross Country, die die meisten meiner Konkurrenten haben. Mein erstes Rennen war der Trek Bike Attack in der Lenzerheide, welches immer noch zu einem meiner Highlights im Rennkalender zählt. In der darauf folgenden Saison durfte ich für die Mountain Heroes an den Start gehen und so bin ich aktiv zum Enduro Sport gekommen.
Eines meiner größten Vorbilder ist René Wildhaber, einer der schnellsten Fahrer im Enduro Sport. Aber nicht nur deswegen, ich finde ihn als Menschen sehr interessant, er ist sehr bodenständig und lebt für seinen Sport und die Berge. Aber auch Mario Thoma gehört zu meinen Vorbildern, er ist mein ehemaliger Teamchef bei den Mountain Heroes und ein guter Freund. Mario ist früher sehr erfolgreich Downhill-Rennen gefahren

Du kennst Canyon Bikes schon aus Deiner Zeit bei den Mountain Heroes. Erzähl uns ein bisschen von Deinen Erfahrungen mit dem Team-Bike Strive.

Für mich ist das Strive das perfekte Bike für fast alle Rennen, es lässt sich super pedalieren, ist wippneutral und klettert sehr gut. Bergab erkennt man dann die wahren Stärken des Strives: durch den etwas kürzeren Radstand und das tiefe Tretlager ist es super verspielt, agil und man fühlt sich in jedem Terrain wohl. Egal ob Highspeed oder verblockt, das Strive ist top.

Voller Einsatz beim Dakine Trailfox 2012

2013 ist Deine erste Saison als Profi. Worauf freust Du Dich am meisten? Und was hast Du Dir für das Jahr vorgenommen?
„Profi“ hört sich sehr ungewohnt an, denn für mich sind meine Vorbilder, Fahrer zu denen man aufsieht, Profis. Am meisten freue ich mich auf das neue Team, meine neuen Teamkollegen und vor allem endlich wieder Rennen zu fahren. Ich werde mich dieses Jahr auf die Deutsche Enduro Serie und noch ein paar weitere Rennen konzentrieren, darunter auch Events der Enduro World Series. Für mich ist wichtig meine Ergebnisse zu verbessern und einfach Spaß auf meinem Bike zu haben.

Wie bereitest Du Dich auf den Auftakt in die Saison vor?

Für mich ist es wichtig, im Winter etwas vom Biken abzuschalten, daher trainiere ich sehr viel auf Tourenski, Langlaufski, im Fitnessstudio und in der Kletterhalle. Ab Mitte Februar geht es dann nach Sospel (Frankreich) ins Trainingslager und zurück aufs Bike. Anfang April beginnen dann schon die ersten Rennen in Frankreich.

Was treibst Du, wenn Du mal nicht auf dem Bike sitzt?

Eine schwere Frage. Wie gesagt, im Winter ist meine große Leidenschaft der Schnee und das Skifahren. Zurzeit bin ich auch dabei, die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer zu machen. Im Sommer möchte ich verstärkt auch mal zum Klettern und auf Bergtour gehen, da die Berge einfach mein Leben sind. Und nebenbei bin ich Student an der FH in Kempten, hier studiere ich Betriebswirtschaftslehre.

Vielen Dank für das Gespräch! Alles Gute für den Start in die Saison!

Bühne frei für Canyon Factory Enduro Teamrider Maxi Dickerhoff

Montag, Februar 4th, 2013

Nachdem wir euch nun das Thema Enduro ein bisschen näher gebracht haben und euch hoffentlich erfolgreich mit dem Enduro-Virus infiziert haben, starten wir jetzt in die zweite Runde.
In den kommenden Tagen stellen wir euch hier im Blog alle fünf Teamfahrer des neuen Canyon Factory Enduro Teams einzeln vor.
Drei Namen sind euch ja schon bekannt – Marco Bühler, Ines Thoma und Joe Barnes. Nun lüften wir ein weiteres Geheimnis und präsentieren euch die Nummer vier im Bunde:

Bühne frei für Maxi Dickerhoff!

Name: Eugen-Maximilian Dickerhoff
Wohnort: Altenstadt (Oberbayern) / Königsbrunn (Augsburg)
Geburtsdatum: 19.06.1988
MTB seit: 2002
Rennen seit: 2004

Portrait Maxi Dickerhoff / Foto: Manuel Sulzer

Hi Maxi, wir freuen uns sehr, Dich im Canyon Factory Enduro Team begrüßen zu dürfen.

Erzähl uns ein bisschen über Dich. Wie bist Du zum Biken gekommen? Was fasziniert Dich an diesem Sport?

Servus allerseits, viele von euch dürften mich ja bereits als festen Bestandteil der MTB-News.de-Redaktion [IBC] kennen, daher wird es dem einen oder anderen wohl auch nicht neu sein, dass ich seit eh und je begeisterter Rennfahrer bin. Den MTB-Sport entdeckte ich für mich, als ich 2002 im alljährlichen Sommer-Kajak-Urlaub mit meiner Familie den damals amtierenden Schweizer Downhill-Meister Claudio Caluori beim täglichen Abfahrts-Training im Graubündner Scuol beobachten konnte. Die Geschwindigkeit, das Extreme und vor allem Claudios Radbeherrschung faszinierten mich so sehr, dass ich mich nur wenige Tage später selbst an den einfachen Abschnitten der Strecke versuchte. Der Spaß und die Faszination sind bis heute geblieben.

Du bist seit vielen Jahren erfolgreich in der Gravity-Szene, vor allem im Bereich Downhill unterwegs – jetzt startest Du in der Enduro-Szene durch. Was hast Du Dir für Deine erste Saison im Canyon Factory Enduro Team vorgenommen? Und wie siehst Du eure Chancen im Hinblick auf die Teilnahme an der ersten Enduro-World-Series?

Mein Downhill-Background kam mir beim Enduro bisher immer sehr zugute. Zu 80% führen die gezeiteten Wertungsprüfungen bergab, und das je nach Serie nicht all zu simpel, wer hier in Downhill-Manier den Kurs hinab zirkeln kann, hat schon einmal gute Karten. Mein Ziel ist es demnach, mich vor allem bei anspruchsvollen, abfahrtslastigen Rennen weit vorne zu platzieren, um wichtige Punkte für die Gesamtwertung der neu gegründet Enduro World Series sammeln zu können. Mit unserem Team-Manager und meinen Team-KollegenInnen Ines, Marco und Joe sind wir bestens aufgestellt, um im Gesamt-Ranking der World Series ganz vorne mitspielen zu können.

Als Redakteur bei MTB-News.de [IBC] sitzt Du ja quasi an der Informationsquelle und bist immer up to date, was die neuesten Trends angeht. Wie beurteilst Du die Entwicklung der Enduro-Szene in den letzten Jahren und was denkst Du wo geht die Reise hin?

Die Popularität, die der Enduro-Rennsport aktuell erfährt, ist enorm. Ich wüsste nicht, welche andere Radsport-Disziplin in der jüngeren Vergangenheit so einen krassen “Hype” erlebt hat, wie es momentan mit Enduro der Fall ist. In jedem Land entstehen eigene Enduro-Serien – alle basieren sie auf einem grundlegenden Format, dem des Automobil Rallye-Sports mit Wertungsprüfungen und Zwischenetappen, wobei sich die einzelnen Serien in der Auslegung des Reglements oft stark unterscheiden. Diese Art der Unterscheidung innerhalb einer Disziplin gab es so bisher nie im Radsport und genau das wird es sein, warum Enduro so viele unterschiedliche Mountainbiker anspricht und die Fahrer aller Disziplinen unter einem Schirm vereint.
Dass dieses Format Zukunft hat, zeigt ja schon die Tatsache, dass wir es hier mit einem der ganz wenigen MTB-Trends zu tun haben, der von Europa nach Nordamerika schwappt und nicht andersherum – so wie in der MTB-Industrie eigentlich gewöhnt. Wir dürfen uns also noch auf so einiges gefasst machen. Ich hoffe nur, dass dem Enduro-Sport diese angesprochene Vielfältigkeit auf möglichst lange Zeit erhalten bleibt.

Standbild Video / Film: Benni Klose

Seit einiger Zeit bist Du schon auf eurem neuen Arbeitsgerät, dem Enduro-Fully Strive unterwegs. Wie ist Dein erster Eindruck? Was macht für Dich das perfekte Enduro-Bike aus?

Der erste Eindruck war erwarteterweise positiv. Mittlerweile kann ich bereits im Vorfeld anhand von detaillierten Geometrie-Daten sehr genau abschätzen, ob mir ein Bike liegt oder nicht. Ich lege Wert auf einen langen Hauptrahmen, ein kurzes Heck, eine hohe Front sowie einen tiefen Tretlagerbereich, all das versprachen die Geometrie-Angaben des Strive, welche ich im Vorfeld genauestens studiert hatte. Der erste Ausritt konnte meine Erwartungen bestätigen.
Leider spielte uns das Wetter die letzten Wochen hier im Voralpenland nicht gerade in die Karten. Der Wechsel zwischen Regen, Schnee und Kälte machte Ausfahrten mit meinem neuen Strive nicht sonderlich einladend, weshalb ich noch keine genauen Erfahrungswerte zum Besten geben kann. Ende Februar geht es jedoch endlich richtig Süden, wo ich meinem neuen Arbeitsgerät erstmals richtig schön die Sporen geben kann – ich sage nur “BOCK AUF BALLERN!”.

Hier ein kleiner Eindruck des ersten Strive-Testrides: (Film: Benni Klose)

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Kondition, sauberer Fahrstil, Power und Konzentration – Enduro fordert einem einiges ab. Wie bereitest Du Dich auf die Saison vor und wie hältst Du Dich fit?

Wie schon gesagt scheint Wettergott Petrus momentan sehr launisch zu sein. Das wechselhafte Wetter macht es schwer, konsequent einem freiluft-orientierten Trainingsplan nachzugehen. Sofern es die Schneelage erlaubt, versuche sich möglichst viel Zeit auf den Langlauf-Skiern zu verbringen. Bei wenig Schnee wird das Bike durch die Matsche bewegt und abgerundet wird das Training von den üblichen Stunden im Fitnessstudio oder in der Kletterhalle.

Wo trifft man Dich, wenn Du mal nicht auf dem Bike unterwegs bist?

Nun ja – so viele Gelegenheiten ergeben sich da nicht. Wer den Bike-Sport sowohl als Hobby wie auch als Beruf hat, der hat kaum Zeit für andere Dinge. In nächster Zeit möchte ich mir aber noch ein Motocross-Mopped anschaffen, um den Kopf abseits des Radsports freizubekommen. Und wenn es dann wirklich einmal nichts mit Sport zu tun haben soll, dann findet man mich hinter meiner Kamera, denn beim Fotografieren kann ich am besten Abschalten.

Danke für Deine Zeit Maxi. Wir wünschen Dir alles Gute und einen grandiosen Auftakt in die neue Saison!!
Wir freuen uns von Dir zu hören!