Archive for the ‘Movistar Team’ Category

Erfolgreiche Tour de France 2014 für Canyon Profis

Montag, Juli 28th, 2014

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com
Die 101. Ausgabe der Tour der France fand gestern ein Ende auf der traditionellen Schlussetappe mit dem Ziel auf den Champs-Élysées im Herzen Paris’.

Zwischen den Straßen von Yorkshire und dem Prachtboulevard der französischen Hauptstadt lagen 21 Etappen und 3664 strapaziöse und aufregende Kilometer. Neben Vincenzo Nibali, der überlegen das Gelbe Trikot eroberte, hatten auch Team Katusha und das Movistar Team einige Gründe, während des größten und wichtigsten Rennens des Jahres zu feiern.

Kristoff angekommen in der Weltelite

Nach seinem Sieg beim Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr bestätigte Alexander Kristoff deutlich, dass er mittlerweile in der Riege der Weltklasse-Sprinter angekommen ist. Nach zwei zweiten Plätzen auf den Tagesabschnitte 4 und 6 holte der Norweger bei den Etappen 12 und 15 zum großen Schlag aus und gewann seine ersten beiden Tour de France-Siege auf seinem neuen Aeroad CF SLX.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Beide Siege von Kristoff wurden erst durch die herausragende Unterstützung seiner Teamkollegen, allen voran Luca Paolini, möglich.

Als einziger der Sprinter war Kristoff in der Lage, Deutschlands Top-Sprinter Marcel Kittel im Schlusssprint in Paris Paroli zu bieten, auch wenn es nicht ganz zum ganz großen Coup gereicht hatte und Kristoff als Zweiter über die Ziellinie raste.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Durch seine beiden Etappensiege war es nicht nur für Kristoff selbst die bislang erfolgreichste Tour, sondern auch für das Team Katusha. Das sah auch Teamchef Viacheslav Ekimov so: “Ich denke es war die bislang beste Tour für Team Katusha, aber wir werden unsere Erfahrungen für unsere weitere Entwicklung nutzen. Ich danke dem ganzen Team für die harte Arbeit, den unermüdlichen Einsatz und den Erfolg, den wir davongetragen haben.”

Katusha Team / (c) TDWsport.com

Valverde knapp am Podium vorbeigeschrammt

Mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Platz drei ging Alejandro Valverde ins abschließende Zeitfahren am Samstag über 54 Kilometer. Der Movistar Team-Kapitän war über die gesamte Tour einer der konstantesten Fahrer und hatte lange Zeit Platz zwei der Gesamtwertung inne.

Auf den letzten kräftezehrenden Pyrenäen-Etappen verlor der Spanier allerdings etwas Zeit auf seine Rivalen. Zeit, die er im Zeitfahren nicht mehr gutmachen konnte.

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Dennoch ist der vierte Platz in der Gesamtwertung Valverdes beste Performance bei insgesamt sieben Teilnahmen bei der Großen Schleife. Er selbst war mit seinem Abschneiden ebenfalls zufrieden: “So ist der Sport, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wir haben bis zum letzten Tag um das Podium gekämpft. Das bedeutet, dass wir als Team über das gesamte Rennen sehr stark gefahren sind und alles gegeben haben. […] Deswegen ist dieses Resultat alles andere als ein Misserfolg für mich.”

Canyon gratuliert allen Fahrern vom Team Katusha und Movistar Team zu einer erfolgreichen und spannenden Tour de France 2014.

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Purito klettert ins Bergtrikot der Tour de France

Dienstag, Juli 15th, 2014
Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Sieben kategorisierte Berge, 161,5 Kilometer, Sägeblattprofil: Die 10. Etappe der diesjährigen Tour de France von Mulhouse nach La Planche des Belles Filles hatte es ordentlich in sich. Genau die richtigen Rahmenbedingungen für den Plan von Katusha-Kapitän Joaquim “Purito” Rodríguez, sich an diesem Tag in das begehrte Bergtrikot zu fahren.

Gleich zu Beginn der Etappe setzte sich der Spanier auf seinem neuen Aeroad CF SLX in die Fluchtgruppe des Tages, gewann fünf der sieben Bergwertungen und sammelte im Verlauf der Etappe satte 40 Bergpunkte.

Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Purito: “Bergtrikot war mein Ziel”
Zwar verpasste Purito den Etappensieg knapp, doch bei der Siegerehrung durfte er sich das Polka Dot Trikot überstreifen.

“Das Bergtrikot war heute mein Hauptziel”, sagte Purito nach dem Rennen: “Der Etappensieg wäre natürlich auch schön gewesen, aber der Tag in der Fluchtgruppe war wirklich hart und die Gruppe um das Gelbe Trikot hat uns nie wirklich davonziehen lassen.”
Profisport bei Canyon

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Valverde auf dem Podium

Neben dem Team Katusha setzte auch das Movistar Team deutliche Akzente auf dem Schlussanstieg nach La Planche des Belles Filles. Alejandro Valverde fuhr als Etappendritter über den Zielstrich und verbesserte sich im Gesamtklassement auf den dritten Platz.

Nach den Ausfällen von Christopher Froome und Alberto Contador hat der spanische Kapitän vom Movistar Team nun berechtigte Ambitionen, auch in Paris zumindest auf dem Podium zu landen.

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Canyon vor Ort bei der Tour de France

Montag, Juli 14th, 2014

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com
Die Tour de France startet in ihre zweite Woche, bei der die ersten Alpen-Riesen auf dem Plan stehen. Und auch Canyon hat in dieser Zeit Großes vor: Wir sind in Frankreich vor Ort und versorgen Dich mit exklusiven News, Bildern und Infos von der Großen Schleife.

Unser Social Media-Mann Robert ist ganz nah dran an unseren Teams Katusha und Movistar Team. Wird es Joaquim “Purito” Rodríguez ins Bergtrikot schaffen? Wie weit kann Alejandro Valverde im Gesamtklassement nach vorne fahren? Was gibt es Interessantes zu unserem neuen Aeroad CF SLX zu berichten? In unseren Social Media-Kanälen wirst Du es erfahren:
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Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

Als besonderes Schmankerl für Canyon-Fans, die sich die Tour live vor Ort anschauen, hat Robert tolle Geschenke dabei, die er an der Strecke verteilen wird. Wer also den schwarzen Canyon Skoda sieht, kann sich auf Trinkflaschen, Canyon Armbänder, Musetten, Katusha-Aufkleber und Canyon Flyer freuen.

Sei auch Du dabei und unterstütze das Team Katusha und das Movistar Team bei der Tour de France!
Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

Jagd auf Gelb – Movistar Team und Katusha bei der Tour de France 2014

Freitag, Juni 27th, 2014

Arc de Triomphe / (c) TDWsport.com
Am 5. Juli hat das Warten ein Ende. 198 Profis aus 22 Teams starten beim Grand Depart in der englischen Grafschaft Yorkshire und gehen in den kommenden drei Wochen auf die Jagd nach dem begehrtesten aller Radsportjerseys – dem Gelben Trikot.

Die 101. Ausgabe der Tour de France startet mit einer Flachetappe und beinhaltet neben einem Zeitfahren am vorletzten Tag je zwei Bergankünfte in den Alpen und in den Pyrenäen.

Movistar Team: Alles auf Valverde!

Mit großen Ambitionen gehen unsere beiden Teams Katusha und Movistar Team an den Start. Bei den Spaniern ist die Devise eindeutig: Alles auf Alejandro Valverde! Die Equipe um Teamboss Eusebio Unzué will auch ohne den letztjährigen Tour-Zweiten Nairo Quintana in Frankreich glänzen: “Nach seiner tollen Vorstellung im letzten Jahr und dem großartigen Sieg beim Giro d’Italia wollte ich ihn nicht dem enormen Druck aussetzen, den er sicher jetzt in Frankreich hätte. Er ist noch so jung”, so Unzué.

Doch auch ohne den kolumbianischen Ausnahme-Fahrer stehen die Chancen auf eine Platzierung ganz vorne im Klassement bestens. Valverde geht mit dem Selbstbewusstsein von acht Saisonsiegen in seine siebte Tour. Bereits fünfmal stand der Spanier bei der heimischen Vuelta auf dem Podest. Das will er in diesem Jahr auch bei der Tour schaffen.
Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia
Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Walzer: “Top 5 ist für Valverde drin”

“Valverde kann auf die Unterstützung des kompletten Teams zählen”, sagt Canyon Team Liaison Manager Andreas Walzer. Vor allem in der ersten Tour-Woche lauern einige Gefahren auf die Klassementfahrer: “Wind, Regen, Stürze, Nervosität – die ersten Tage bei der Tour sind immer extrem hektisch”, weiß Walzer: “Dazu kommen die engen Straßen rund um Leeds und das Kopfsteinpflaster auf der fünften Etappe. Da muss das Team hellwach sein.”

Um auf dem fünften Tagesabschnitt mit insgesamt neun Pavé-Abschnitten aus dem Frühjahrklassiker Paris-Roubaix keine böse Überraschung zu erleben, bereitete sich Valverde im Frühjahr bei den belgischen Kopfsteinpflaster-Klassikern Dwars door Vlaanderen und E3 Harelbeke vor. “Es war gar nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte”, so sein Fazit: “Kopfsteinpflaster ist schon eine ganz spezielle Sache, aber ich habe gut mithalten können.”

Auch Walzer traut dem 34-Jährigen einen Platz unter den ersten fünf zu: “Alejandro hat eine konzentrierte Vorbereitung absolviert und statt Tour de Suisse oder Dauphine bewusst die kürzere Route du Sud gewählt, um sich den letzten Schliff zu verpassen. Dadurch kommt er extrem frisch zu Tour. Aber in einer dreiwöchigen Rundfahrt kann natürlich vieles passieren. Auch ein Tagessieg auf einer Hochgebirgsetappe scheint in Reichweite.”
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Katusha: Purito als Freelancer

Mit einer etwas anderen Strategie wird Katusha zur Großen Schleife antreten. Durch den Sturz von Joaquim “Purito” Rodríguez beim Giro d’Italia war lange Zeit unklar, ob der letztjährige Tour-Dritte in diesem Jahr überhaupt teilnehmen kann. Mittlerweile ist klar: Purito ist dabei – allerdings in ungewohnter Rolle: “Er wird bei uns eine Art Freelancer sein”, verrät Teamchef Viacheslav Ekimov: “Wir hoffen, dass Purito seine Form findet und um Etappensiege mitkämpfen kann.”

Ähnlich wie Valverde verzichtete auch Purito auf die traditionellen Tour-Vorbereitungsrennen und setzte stattdessen auf ein individuelles Höhentrainingslager. “Vieles wir davon abhängen, wie Purito die lange Rennpause, die er nicht nur zur Vorbereitung auf die Tour genutzt hat, sondern auch um seine Sturzverletzungen aus dem Amstel Gold Race und aus dem Giro auszukurieren, verkraftet. Es ist nicht auszuschließen, dass er sich auf Tagessiege bei den Bergetappen und eventuell sogar auf das Bergtrikot konzentriert”, sagt Walzer.
Profisport bei Canyon
Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

Kristoff schielt auf Etappensiege und Grün

Etappensiege und eventuell auch ein Wertungstrikot einfahren soll auch Alexander Kristoff. Der Mailand-Sanremo-Sieger geht als Katushas Sprintkapitän in seine zweite Tour und wird mit den weltbesten Sprintern um Tagessiege auf den Flachetappen kämpfen. Zudem schielt der Norweger, der bereits neun Saisonsiege eingefahren hat, auf das Grüne Trikot: “Die gesamte erste Woche wird sehr wichtig für mich. Ich werde von Beginn an versuchen, Punkte zu ergattern.”

Neben Purito und Kristoff hat Katusha weitere heiße Eisen für nahezu jede Rennsituation im Feuer. “Unser Tour-Aufgebot ist extrem ausgeglichenen”, freut sich Ekimov: “Ein Teil des Teams wird sich auf die Bergetappen konzentrieren, der andere wird bei den Sprintetappen in Aktion treten.”
Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

“Katusha bereit für ein weiteres Abenteuer”

Im Gesamtklassement liegen die Hoffnungen auf Yuri Trofimov. Der Russe strebt einen Top Ten Rang in Paris an. Aber auch Simon Spilak, der die Tour der Romandie als Zweiter beendete und beim Critérium du Dauphiné die schwere Bergetappe nach La Mure gewann, will in der Gesamtwertung weit vorne landen.

“Katusha ist bereit für ein weiteres dreiwöchiges Abenteuer. Was ich mir wirklich wünsche ist ein kleines bisschen Glück. Das war nämlich das einzige, was uns beim Giro d’Italia gefehlt hat”, sagt Ekimov.

Das Katusha-Aufgebot für die Tour de France: Yuri Trofimov, Joaquim Rodríguez, Egor Silin, Simon Spilak, Alexander Kristoff, Aleksandr Porsev, Luca Paolini, Gatis Smukulis, Vladimir Isaychev

Das Movistar Team-Aufgebot für die Tour de France: Alejandro Valverde, Imanol Erviti, John Gadret, Jesus Herrada, Benat Intxausti, Ion Izagirre, Ruben Plaza, Jose Joaquin Rojas, Giovanni Visconti

Canyon wünscht Katusha und dem Movistar Team bei der Tour de France viel Erfolg.
Movistar Team and Katusha at the Tour de France 2014 / (c) TDWsport.com

Movistar Team dominiert die Route du Sud

Montag, Juni 23rd, 2014

Jesus Herrada takes stage one of Route du Sud 2014 / (c) Maxime Lafage
Großer Erfolg für das Movistar Team bei der Route du Sud. Mit zwei Etappensiegen, einem zweiten und einem dritten Platz sowie Rang zwei in der Gesamtwertung war das Team um Alejandro Valverde die dominierende Equipe beim französischen Etappenrennen.

Die erste Etappe endete mit einer Bergankunft auf dem Sainte Marie-de-Campan auf 1106 Metern Höhe. Jesus Herrada fuhr auf seinem Ultimate CF SLX als Erster über die Ziellinie und tütete seinen ersten Saisonsieg ein. Zeitgleich sorgte der Spanier für den 100. Sieg in der Movistar Team-Geschichte. Sechs Sekunden hinter ihm sorgte Valverde auf Platz zwei für ausgelassene Freude bei den Movistar Team-Verantwortlichen.
Profisport bei Canyon

Alejandro Valverde leading the peloton / (c) Maxime Lafage
Tour de France-Feeling im Juni
Der zweite Tagesabschnitt hielt ordentlich Höhenmeter für die Fahrer bereit. Es ging über den Col du Tourmalet sowie den Col d’Aspin, wobei schon einmal richtiges Tour de France-Feeling aufkam. Im Schlussanstieg machte Valverde eine gute Figur und rollte als Etappendritter ins Ziel.

Den krönenden Abschluss der dreitägigen Rundfahrt machte Adriano Malori mit seinem dritten Saisonsieg perfekt. Auf der hügeligen Etappe überraschte der Italiener die Sprinterteams und setzte rund 20 Kilometer vor dem Ziel zu einer Soloattacke an. Bis ins Ziel rettete Malori fünf Sekunden seines Vorsprungs und holte somit den insgesamt 19. Saisonsieg für das Movistar Team.

Besonders der zweite Rang im Gesamtklassement von Valverde stimmt die Equipe von Eusebio Unzué im Hinblick auf den kommenden Monat hoffnungsvoll. Im Juli geht der Fleche Wallonne-Sieger als einer der Favoriten auf den Sieg in seine siebte Tour de France.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia

Montag, Juni 2nd, 2014

Movistar Team / (c) TDWsport.com
Schrilles Scheinwerferlicht, ohrenbetäubender Jubel, glitzernder Konfetti-Regen, eine Radsport-Welt in Rosa. Auf der Piazza dell’Unità d’Italia in Triest jubeln am Sonntag tausende Tifosi Nairo Quintana entgegen. Freudestrahlend erklimmt der Movistar Team-Kapitän im Rosa Trikot das Podium und nimmt die imposante Trophäe für den Gewinn des 97. Giro d’Italia entgegen.

Einige Meter nebenan steht das Siegerrad in der Obhut der Movistar Team-Betreuer. Das Ultimate CF SLX in einer rosa Sonderlackierung, zu Ehren des Siegers. Quintanas Rennmaschine – die ihn zum größten Erfolg seiner Karriere verholfen hat und ihn auf ein neues Level unter den Radsport-Stars hievt. Das Rad, das den Kolumbianer zu einem Grand Tour-Sieger gemacht hat.
Ultimate CF SLX: Das Siegerrad von Nairo Quintana
Ultimate CF SLX / (c) TDWsport.com

“Hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen”
Vorbei sind die Startschwierigkeiten vom Teamzeitfahren in Belfast, als der Regen das Movistar Team zurückwirft und Quintana einen akkuraten Zeitrückstand aufbrummt. Vorbei die besorgniserregenden Momente nach dem Sturz in der ersten Rennwoche. Vorbei die ungewissen Stunden als Quintana geschwächt durch Grippe und Fieber Tag für Tag auf dem Rad leidet.

“Wir hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen. Aber er hat es geschafft”, sagt Teamchef Eusebio Unzué: “Und das ist es, was ich besonders herausstellen möchte: Nairos Fähigkeiten zur Regeneration und sein Glaube an sich selbst.”
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana: Niemals aufgeben
Niemals aufgeben, immer das große Ziel vor Augen haben, jederzeit an den Triumph glauben und in die eigene Stärke vertrauen – das ist das Credo des 24-Jährigen.

Dann der Umschwung, das Fieber sinkt, das Feeling auf dem Rad wird besser, die Beine stärker. “Am letzten Ruhetag war Nairo fast vollständig wiederhergestellt”, so Unzué, “bereit die epische Etappe über den Stelvio in Angriff zu nehmen, bereit seine fahrerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen, bereit die anderen wissen zu lassen, dass er der Stärkste ist.”

Der stärkste Fahrer auf dem besten Rad.
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana: “War kurz davor abzusteigen”
Was folgt, geht als eine der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre in die Geschichte ein. Mehr als 4600 Höhenmeter, 60 Kilometer bergauf über Gavia, Stelvio und dann noch der Schlussanstieg zum Martelltal. Dazu grenzwertige Wetterbedingungen mit Regen, Schnee und eisigen Temperaturen.

“Auf dem Gipfel des Stelvio zitterte ich, meine Finger waren wie eingefroren und ich war nicht in der Lage, meine Windweste überzustreifen”, erzählt Quintana: “Ich war kurz davor abzusteigen, doch dann kam Gorka (Izaguirre; Anm. d. Red.), zwang mich auf dem Rad zu bleiben und ohne Windweste weiterzufahren. Es schneite wirklich heftig, meine Kleidung war durchnässt, doch er unterstütze mich, reichte mir Energieriegel und pushte mich immer wieder in dieser schwierigen Situation.”

Im Finale der Etappe zeigt Quintana, dass er der momentan vielleicht beste Bergfahrer der Welt ist und sorgt für einen Paukenschlag, in dem er die Konkurrenz distanziert und in das begehrte Rosa Trikot stürmt.
Profisport bei Canyon
Giro d'Italia / (c) TDWsport.com

Ausrufezeichen am Monte Grappa
Es folgen harte Tagesabschnitte mit steilen Anstiegen wie dem Passo San Pellegrino, Rifugio Panarotta und dem gefürchteten Zoncolan mit Steigungen bis zu 22 Prozent.

Zwischendrin das nächste Ausrufezeichen beim Bergzeitfahren auf den Monte Grappa: Etappensieg, Ausbau der Führung, Erleichterung, Entschlossenheit, Stärke!
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Schaulaufen nach Triest
Am Sonntag dann das Schaulaufen auf dem Weg zum Ziel in Triest. Alles an Quintana ist rosa. Seine Schuhe, sein Helm, seine Hose, sein Trikot sowieso. Und auch das Ultimate CF SLX. Auf den letzten 169 von insgesamt 3450 Kilometern nimmt Quintana die Glückwünsche seiner Konkurrenten entgegen. Der Giro-Sieger und das rosa Canyon Rad ziehen die Blicke auf sich.

Und auch nach dem Zieleinlauf sind die beiden das Objekt der Begierde bei den Fotografen. Quintana auf dem Podium – das Ultimate CF SLX direkt neben dem Siegerpodest.

Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Canyon Profisport

Quintana stürmt auf dem Ultimate CF SLX ins Rosa Trikot

Mittwoch, Mai 28th, 2014

Auf einer der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre hat Nairo Quintana für einen Paukenschlag gesorgt und ist auf seinem Ultimate CF SLX in das begehrte Rosa Trikot gestürmt.

“Das macht mich zuversichtlich, und bestätigt mir, dass ich jetzt und in der Zukunft große Ziele erreichen kann. Ich widme diesen Sieg meinem Team, denn ihm verdanke ich, dass ich heute gewonnen habe”, sagte Quintana nach seinem Triumph.
Ultimate CF SLX: Unser Topmodell bei 790g Rahmengewicht
Quintana in Pink / (c) TDWsport.com

Schnee, Regen und eisige Temperaturen
Der 16. Tagesabschnitt führte über die beiden Giro-Legenden Passo Gavia und Stelvio. Doch damit nicht genug. Im Schlussanstieg zum Martelltal mussten die Fahrer noch einmal 22 Kilometer und 1400 Höhenmeter überwinden.

Neben den topographischen Schwierigkeiten machten die Wetterkapriolen das Rennen enorm hart. Regen und eisige Temperaturen auf der Abfahrt vom Gavia, meterhohe Schneewände auf dem Anstieg zum Stilfserjoch.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Stage 16 / (c) TDWsport.com

Quintana mit 1:41 Minuten Vorsprung
Am Schlussanstieg zeigte der 24 Jahre alte Kolumbianer dann seine Kletterfähigkeiten, distanzierte seine Mitstreiter und holte sich den Etappensieg. Gleichzeitig übernahm er die Führung in der Gesamtwertung mit 1:41 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Rigoberto Uran.

Quintana sicherte sich im Martelltal seinen 18. Sieg als Profi und seinem Movistar Team den 15. in dieser Saison. Gleichzeitig ist er nach Miguel Induráin, David Arroyo and Beñat Intxausti der vierte Fahrer, der unter der Leitung von Eusebio Unzué das Rosa Trikot überstreifen darf.
Profisport bei Canyon
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Noch drei harte Prüfungen bis Triest
Den Sieg widmete der Movistar Team-Kapitän seinen Helfern, die diesen Triumph durch erst möglich machten: “Meine Teamkollegen haben heute tolle Arbeit gemacht. Ich bin sicher, dass sie mir auch in den kommenden Etappen helfen werden, das Rennen zu kontrollieren bis es am Sonntag ins Ziel geht.”

Bevor der Giro am Sonntag in Triest endet, stehen allerdings noch drei harte Prüfungen auf dem Programm: Auf der 18. Etappe am Donnerstag geht es über den 1918 Meter hohen San Pellegrino hinauf zum Schlussanstieg ins Rifugio Panarotta. Am Freitag folgt das 27 Kilometer lange Bergzeitfahren am Monte Grappa. Und die 20. Etappe führt endet mit dem berühmt-berüchtigten schweren Anstieg hinauf zum Monte Zoncolan.

Wir wünschen dem Movistar Team mit Nairo Quintana viel Erfolg in Rosa!

Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Katusha und das Movistar Team: Fight for Pink beim Giro d’Italia 2014

Donnerstag, Mai 8th, 2014
Purito in la Maglia Rosa 2012 / (c) ROTH

Endlich ist es wieder soweit, die erste Grand Tour des Jahres steht vor der Tür und die beiden Canyon ProTeams Katusha und Movistar Team gehen auf die Jagd nach dem begehrten “Maglia Rosa”. Die Strecke verspricht einen Schlagabtausch allererster Güte: Vor den Profis liegen 21 Etappen, zwei Einzelzeitfahren, ein Teamzeitfahren und eine ganze Reihe von berüchtigten Bergetappen.

In dem Rennen, das auf die Bergziegen unter den Profis zugeschnitten ist, gelten Nairo Quintana vom Movistar Team und Katusha-Kapitän Joaquim “Purito” Rodríguez als Topfavoriten auf den Sieg.

Die 97. Italien-Rundfahrt wird das Duell Blues vs. Reds und Canyon vs. Canyon. Macht euch bereit für drei Wochen Race Action vom Feinsten.
Profisport bei Canyon

Quintana at Tirreno Adriatico / (c) Graham Watson

Purito: Zeit, eine große Rundfahrt zu gewinnen

Ohne Zweifel gehört Purito zu den beständigsten Rundfahrern der Welt. Bei mehreren Grand Tours stand der Spanier bereits auf dem Podium, zuletzt bei der Tour de France 2013, als er das Rennen hinter Chris Froome und Quintana auf Rang drei beendete. Nun ist für den 34-Jährigen die Zeit gekommen, eine große Rundfahrt zu gewinnen. Beim Giro 2012 verpasste er dieses Ziel haarscharf, als er auf seinem Aeroad CF zwei Etappen gewann, lange Zeit das Rosa Trikot trug und seine Führungsposition erst im abschließenden Zeitfahren um 16 Sekunden verlor.

In diesem Jahr soll für den Katusha-Kapitän alles ganz anders laufen. Seine komplette Saison hat Purito auf den Giro ausgelegt. Zwar liefen die Ardennen-Klassiker aufgrund von Stürzen und Verletzungen nicht wie geplant. Doch bereits im März zeigte der Spanier mit dem Triumph bei der schweren Katalonien-Rundfahrt, dass er zurecht als einer der beiden Topfavoriten in Belfast an den Start geht.

Bereits im vergangenen Jahr war der Giro für Katusha mit Etappensiegen von Maxim Belkov und Luca Paolini sowie mehreren Tagen in Rosa ein großer Erfolg. In diesem Jahr stellt das russische Team eine der stärksten Mannschaften im Peloton und der Fokus wird zu 100 % darauf liegen, Purito auf den Flachetappen aus dem Wind zu nehmen und ihn an vorderster Front in die steilen Rampen zu eskortieren.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Puito wins in Catalunya / (c) TDWsport.com

Quintana führt das Movistar Team an

Quintanas Auftritt bei der letztjährigen Tour de France war vielleicht die beeindruckendste Vorstellung im Radsport 2013. 2. Gesamtrang, bester Nachwuchsfahrer, Bergtrikot und Etappensieg bei seiner ersten Tour-Teilnahme: Jedem war klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Kolumbianer eine Große Rundfahrt gewinnen wird. Sieht man sich den Streckenverlauf des Giro mit all seinen Anstiegen und Bergankünften an, dann könnte dieser Sieg früher zur Realität werden, als viele erwarteten. Für nicht wenige Experten ist der 24-Jährige der Mann, den es zu schlagen gilt.

Mit einem Rundfahrtsieg bei der Tour de San Luis und einigen weiteren beeindruckenden Auftritten im Frühjahr hat Quintana seine starke Form bereits unter Beweis gestellt. Und die Tour 2013 zeigte, dass er durchaus die Ausdauer besitzt, eine dreiwöchige Rundfahrt ohne Leistungsabfall durchzustehen. Mit Igor Anton steht Quintana zudem ein Edelhelfer zur Seite, der ihn selbst in den steilsten Rampen unterstützen kann und bereits solch prestigeträchtige Etappen wie am Zoncolan 2011 für sich entscheiden konnte.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

Quintana wins in Argentina / (c) Graham Watson

Etappensieg durch Malori?

Zudem schielt das Movistar Team auf weitere Etappensiege. Der Italiener Adriano Malori geht bei seinem “Heimspiel” besonders motiviert an den Start und visiert Etappe 12 an. Beim 42 km langen Einzelzeitfahren von Barbaresco nach Barolo will der Italiener, der in diesem Jahr bereits zwei Zeitfahren für sich entschied, den größten Erfolg seiner Karriere perfekt machen.

Wir freuen uns auf drei spannende Radsport-Wochen und wünschen Katusha und dem Movistar Team einen erfolgreichen Giro d’Italia 2014.

Katusha: Joaquim Rodríguez (ESP), Maxim Belkov (RUSs), Giampaolo Caruso (ITA), Vladimir Gusev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Luca Paolini (ITA), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS)
Movistar Team: Nairo Quintana (COL), Andrey Amador (CRC), Igor Anton (ESP), Eros Capecchi (ITA), Jonathan Castroviejo (ESP), José Herrada (ESP), Gorka Izagirre (ESP), Francisco Ventoso (ESP), Adriano Malori (ITA)
Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Valverde ist der König der Ardennen

Montag, April 28th, 2014
100th Liege - Bastogne - Liege 2014 Podium with Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Höchstens eine Radlänge fehlte Alejandro Valverde, um für den zweiten großen Coup innerhalb von fünf Tagen zu sorgen. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem letzten Frühjahrklassiker des Jahres, sprintete der Movistar Team-Kapitän auf seinem Ultimate CF SLX nach satten 263 km auf einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Australier Simon Gerrans.

Doch auch wenn Valverde das oberste Podium-Treppchen bei der “Doyenne” knapp verpasste, bleibt der Spanier der König der Ardennen. Kein anderer Fahrer bewies in der vergangenen Woche eine ähnliche Konstanz wie der 34-Jährige.

Vergangenen Sonntag startete Valverde seine Ardennen-Mission mit einem starken vierten Platz beim Amstel Gold Race. Am Mittwoch folgte sein atemberaubender Triumph beim Flèche Wallone. Zum Abschluss also der zweite Rang bei Lüttich-Bastogne-Lüttich – besser geht es fast nicht.
Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Moreno mit Abo auf Platz neun

Auch Katusha zeigte sich während der Ardennen-Woche von seiner besten Seite. Dani Moreno schien die magische Neun für alle drei Rennen abonniert zu haben und landete sowohl beim Amstel als auch beim Wallonischen Pfeil und Lüttich-Bastogne-Lüttich in den TopTen.

Knapp am Sieg in Ans vorbei schrammte Morenos Edelhelfer Giampaolo Caruso. Der kletterstarke Italiener setzte sich einige Kilometer vor dem Ziel zusammen mit seinem Landsmann Domenico Pozzovivo vom Feld ab. Erst auf den letzten Metern wurden die beiden von den heransprintenden Topstars um Gerrans und Valverde eingeholt. Dennoch blieb für Caruso ein hervorragender vierter Platz.
Profisport bei Canyon
Katushas Giampaolo Caruso pushing hard at Liege - Bastogne - Liege 2014 / (c) TDWsport.com

Purito mit Sturzpech

Nicht ganz so glücklich lief es für Joaquim “Purito” Rodríguez. Der Katusha-Kapitän musste bei seinem Lieblingsrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich aufgrund von Knieschmerzen vorzeitig aussteigen, nachdem er beim Amstel Gold Race gestürzt war.

Canyon wünscht Purito gute Besserung und hofft, dass er beim Giro d’Italia verletzungsfrei und in Topform am Start stehen kann. ¡Animo Purito!

Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Mittwoch, April 23rd, 2014

Vierter Canyon-Sieg in Folge beim Flèche Wallone – nach den beeindruckenden Siegen von Philippe Gilbert 2011, Joaquim “Purito” Rodríguez 2012, Dani Moreno 2013 war nun Alejandro Valverde an der Reihe.

Der spanische Movistar Team-Kapitän zündete auf den letzten 200 Metern des gefürchteten, bis zu 26 Prozent steilen Schlussanstiegs den Turbo und krönte sich auf seinem Ultimate CF SLX nach 2006 zum zweiten Mal zum “Eroberer der Mur de Huy”.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde takes Flèche Wallone 2014 /(c) TDWsport.com

8. Sieg: Valverde der erfolgreichste Profi 2014

“Ich bin so glücklich, dieser Sieg bedeutet mir und dem Team enorm viel”, sagte Valverde nach dem Rennen: “Die Ardennen haben sich in den letzten Jahren erfolgreich gegen mich gewehrt: Ich habe zwar Podiumsplätze erreicht, aber keine Siege. Umso wichtiger war der heutige Sieg.”

Mit dem Triumph beim mittleren der Ardennen-Klassiker erhöhte Valverde sein Siegeskonto 2014 auf satte acht – kein anderer Fahrer der WorldTour siegte öfter. Doch der 33-Jährige hat noch nicht genug: “Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag ist ein Rennen, das ich ebenfalls sehr mag und das ich bereits gewonnen habe. Auch dort werden wir Vollgas geben, aber dank des Sieges heute etwas gelassener.”
Angriff auf das Ardennen-Triple
Dani Moreno on his new custom Aeroad CF / (c) TDWsport.com

Purito im Pech

Etwas weniger glücklich verlief das Rennen für Katusha. Purito, der beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag gestürzt war und im Krankenhaus behandelt werden musste, wurde auch heute kurz vor dem Ziel in einem Sturz verwickelt.

Glücklicherweise konnte der Spanier sofort wieder auf sein Aeroad CF steigen, doch die Chance auf eine Top-Platzierung war dahin – Rang 70 hieß es am Ende für den Katusha-Kapitän.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Moreno in den TopTen

Besser lief es für Moreno: Der Vorjahressieger war im Finale des Rennens jederzeit hellwach und belegte am Ende den neunten Platz – sein zweites TopTen-Ergebnis binnen vier Tagen, nachdem er das Amstel Gold Race ebenfalls als Neunter beendete.

Wir freuen uns auf Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag und wünschen unseren Teams bei der “Doyenne” viel Erfolg und alles Gute!
Profisport bei Canyon