Archive for the ‘Movistar Team’ Category

Quintana stürmt auf dem Ultimate CF SLX ins Rosa Trikot

Mittwoch, Mai 28th, 2014

Auf einer der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre hat Nairo Quintana für einen Paukenschlag gesorgt und ist auf seinem Ultimate CF SLX in das begehrte Rosa Trikot gestürmt.

“Das macht mich zuversichtlich, und bestätigt mir, dass ich jetzt und in der Zukunft große Ziele erreichen kann. Ich widme diesen Sieg meinem Team, denn ihm verdanke ich, dass ich heute gewonnen habe”, sagte Quintana nach seinem Triumph.
Ultimate CF SLX: Unser Topmodell bei 790g Rahmengewicht
Quintana in Pink / (c) TDWsport.com

Schnee, Regen und eisige Temperaturen
Der 16. Tagesabschnitt führte über die beiden Giro-Legenden Passo Gavia und Stelvio. Doch damit nicht genug. Im Schlussanstieg zum Martelltal mussten die Fahrer noch einmal 22 Kilometer und 1400 Höhenmeter überwinden.

Neben den topographischen Schwierigkeiten machten die Wetterkapriolen das Rennen enorm hart. Regen und eisige Temperaturen auf der Abfahrt vom Gavia, meterhohe Schneewände auf dem Anstieg zum Stilfserjoch.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Stage 16 / (c) TDWsport.com

Quintana mit 1:41 Minuten Vorsprung
Am Schlussanstieg zeigte der 24 Jahre alte Kolumbianer dann seine Kletterfähigkeiten, distanzierte seine Mitstreiter und holte sich den Etappensieg. Gleichzeitig übernahm er die Führung in der Gesamtwertung mit 1:41 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Rigoberto Uran.

Quintana sicherte sich im Martelltal seinen 18. Sieg als Profi und seinem Movistar Team den 15. in dieser Saison. Gleichzeitig ist er nach Miguel Induráin, David Arroyo and Beñat Intxausti der vierte Fahrer, der unter der Leitung von Eusebio Unzué das Rosa Trikot überstreifen darf.
Profisport bei Canyon
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Noch drei harte Prüfungen bis Triest
Den Sieg widmete der Movistar Team-Kapitän seinen Helfern, die diesen Triumph durch erst möglich machten: “Meine Teamkollegen haben heute tolle Arbeit gemacht. Ich bin sicher, dass sie mir auch in den kommenden Etappen helfen werden, das Rennen zu kontrollieren bis es am Sonntag ins Ziel geht.”

Bevor der Giro am Sonntag in Triest endet, stehen allerdings noch drei harte Prüfungen auf dem Programm: Auf der 18. Etappe am Donnerstag geht es über den 1918 Meter hohen San Pellegrino hinauf zum Schlussanstieg ins Rifugio Panarotta. Am Freitag folgt das 27 Kilometer lange Bergzeitfahren am Monte Grappa. Und die 20. Etappe führt endet mit dem berühmt-berüchtigten schweren Anstieg hinauf zum Monte Zoncolan.

Wir wünschen dem Movistar Team mit Nairo Quintana viel Erfolg in Rosa!

Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Katusha und das Movistar Team: Fight for Pink beim Giro d’Italia 2014

Donnerstag, Mai 8th, 2014
Purito in la Maglia Rosa 2012 / (c) ROTH

Endlich ist es wieder soweit, die erste Grand Tour des Jahres steht vor der Tür und die beiden Canyon ProTeams Katusha und Movistar Team gehen auf die Jagd nach dem begehrten “Maglia Rosa”. Die Strecke verspricht einen Schlagabtausch allererster Güte: Vor den Profis liegen 21 Etappen, zwei Einzelzeitfahren, ein Teamzeitfahren und eine ganze Reihe von berüchtigten Bergetappen.

In dem Rennen, das auf die Bergziegen unter den Profis zugeschnitten ist, gelten Nairo Quintana vom Movistar Team und Katusha-Kapitän Joaquim “Purito” Rodríguez als Topfavoriten auf den Sieg.

Die 97. Italien-Rundfahrt wird das Duell Blues vs. Reds und Canyon vs. Canyon. Macht euch bereit für drei Wochen Race Action vom Feinsten.
Profisport bei Canyon

Quintana at Tirreno Adriatico / (c) Graham Watson

Purito: Zeit, eine große Rundfahrt zu gewinnen

Ohne Zweifel gehört Purito zu den beständigsten Rundfahrern der Welt. Bei mehreren Grand Tours stand der Spanier bereits auf dem Podium, zuletzt bei der Tour de France 2013, als er das Rennen hinter Chris Froome und Quintana auf Rang drei beendete. Nun ist für den 34-Jährigen die Zeit gekommen, eine große Rundfahrt zu gewinnen. Beim Giro 2012 verpasste er dieses Ziel haarscharf, als er auf seinem Aeroad CF zwei Etappen gewann, lange Zeit das Rosa Trikot trug und seine Führungsposition erst im abschließenden Zeitfahren um 16 Sekunden verlor.

In diesem Jahr soll für den Katusha-Kapitän alles ganz anders laufen. Seine komplette Saison hat Purito auf den Giro ausgelegt. Zwar liefen die Ardennen-Klassiker aufgrund von Stürzen und Verletzungen nicht wie geplant. Doch bereits im März zeigte der Spanier mit dem Triumph bei der schweren Katalonien-Rundfahrt, dass er zurecht als einer der beiden Topfavoriten in Belfast an den Start geht.

Bereits im vergangenen Jahr war der Giro für Katusha mit Etappensiegen von Maxim Belkov und Luca Paolini sowie mehreren Tagen in Rosa ein großer Erfolg. In diesem Jahr stellt das russische Team eine der stärksten Mannschaften im Peloton und der Fokus wird zu 100 % darauf liegen, Purito auf den Flachetappen aus dem Wind zu nehmen und ihn an vorderster Front in die steilen Rampen zu eskortieren.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Puito wins in Catalunya / (c) TDWsport.com

Quintana führt das Movistar Team an

Quintanas Auftritt bei der letztjährigen Tour de France war vielleicht die beeindruckendste Vorstellung im Radsport 2013. 2. Gesamtrang, bester Nachwuchsfahrer, Bergtrikot und Etappensieg bei seiner ersten Tour-Teilnahme: Jedem war klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Kolumbianer eine Große Rundfahrt gewinnen wird. Sieht man sich den Streckenverlauf des Giro mit all seinen Anstiegen und Bergankünften an, dann könnte dieser Sieg früher zur Realität werden, als viele erwarteten. Für nicht wenige Experten ist der 24-Jährige der Mann, den es zu schlagen gilt.

Mit einem Rundfahrtsieg bei der Tour de San Luis und einigen weiteren beeindruckenden Auftritten im Frühjahr hat Quintana seine starke Form bereits unter Beweis gestellt. Und die Tour 2013 zeigte, dass er durchaus die Ausdauer besitzt, eine dreiwöchige Rundfahrt ohne Leistungsabfall durchzustehen. Mit Igor Anton steht Quintana zudem ein Edelhelfer zur Seite, der ihn selbst in den steilsten Rampen unterstützen kann und bereits solch prestigeträchtige Etappen wie am Zoncolan 2011 für sich entscheiden konnte.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

Quintana wins in Argentina / (c) Graham Watson

Etappensieg durch Malori?

Zudem schielt das Movistar Team auf weitere Etappensiege. Der Italiener Adriano Malori geht bei seinem “Heimspiel” besonders motiviert an den Start und visiert Etappe 12 an. Beim 42 km langen Einzelzeitfahren von Barbaresco nach Barolo will der Italiener, der in diesem Jahr bereits zwei Zeitfahren für sich entschied, den größten Erfolg seiner Karriere perfekt machen.

Wir freuen uns auf drei spannende Radsport-Wochen und wünschen Katusha und dem Movistar Team einen erfolgreichen Giro d’Italia 2014.

Katusha: Joaquim Rodríguez (ESP), Maxim Belkov (RUSs), Giampaolo Caruso (ITA), Vladimir Gusev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Luca Paolini (ITA), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS)
Movistar Team: Nairo Quintana (COL), Andrey Amador (CRC), Igor Anton (ESP), Eros Capecchi (ITA), Jonathan Castroviejo (ESP), José Herrada (ESP), Gorka Izagirre (ESP), Francisco Ventoso (ESP), Adriano Malori (ITA)
Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Valverde ist der König der Ardennen

Montag, April 28th, 2014
100th Liege - Bastogne - Liege 2014 Podium with Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Höchstens eine Radlänge fehlte Alejandro Valverde, um für den zweiten großen Coup innerhalb von fünf Tagen zu sorgen. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem letzten Frühjahrklassiker des Jahres, sprintete der Movistar Team-Kapitän auf seinem Ultimate CF SLX nach satten 263 km auf einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Australier Simon Gerrans.

Doch auch wenn Valverde das oberste Podium-Treppchen bei der “Doyenne” knapp verpasste, bleibt der Spanier der König der Ardennen. Kein anderer Fahrer bewies in der vergangenen Woche eine ähnliche Konstanz wie der 34-Jährige.

Vergangenen Sonntag startete Valverde seine Ardennen-Mission mit einem starken vierten Platz beim Amstel Gold Race. Am Mittwoch folgte sein atemberaubender Triumph beim Flèche Wallone. Zum Abschluss also der zweite Rang bei Lüttich-Bastogne-Lüttich – besser geht es fast nicht.
Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Moreno mit Abo auf Platz neun

Auch Katusha zeigte sich während der Ardennen-Woche von seiner besten Seite. Dani Moreno schien die magische Neun für alle drei Rennen abonniert zu haben und landete sowohl beim Amstel als auch beim Wallonischen Pfeil und Lüttich-Bastogne-Lüttich in den TopTen.

Knapp am Sieg in Ans vorbei schrammte Morenos Edelhelfer Giampaolo Caruso. Der kletterstarke Italiener setzte sich einige Kilometer vor dem Ziel zusammen mit seinem Landsmann Domenico Pozzovivo vom Feld ab. Erst auf den letzten Metern wurden die beiden von den heransprintenden Topstars um Gerrans und Valverde eingeholt. Dennoch blieb für Caruso ein hervorragender vierter Platz.
Profisport bei Canyon
Katushas Giampaolo Caruso pushing hard at Liege - Bastogne - Liege 2014 / (c) TDWsport.com

Purito mit Sturzpech

Nicht ganz so glücklich lief es für Joaquim “Purito” Rodríguez. Der Katusha-Kapitän musste bei seinem Lieblingsrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich aufgrund von Knieschmerzen vorzeitig aussteigen, nachdem er beim Amstel Gold Race gestürzt war.

Canyon wünscht Purito gute Besserung und hofft, dass er beim Giro d’Italia verletzungsfrei und in Topform am Start stehen kann. ¡Animo Purito!

Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Mittwoch, April 23rd, 2014

Vierter Canyon-Sieg in Folge beim Flèche Wallone – nach den beeindruckenden Siegen von Philippe Gilbert 2011, Joaquim “Purito” Rodríguez 2012, Dani Moreno 2013 war nun Alejandro Valverde an der Reihe.

Der spanische Movistar Team-Kapitän zündete auf den letzten 200 Metern des gefürchteten, bis zu 26 Prozent steilen Schlussanstiegs den Turbo und krönte sich auf seinem Ultimate CF SLX nach 2006 zum zweiten Mal zum “Eroberer der Mur de Huy”.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde takes Flèche Wallone 2014 /(c) TDWsport.com

8. Sieg: Valverde der erfolgreichste Profi 2014

“Ich bin so glücklich, dieser Sieg bedeutet mir und dem Team enorm viel”, sagte Valverde nach dem Rennen: “Die Ardennen haben sich in den letzten Jahren erfolgreich gegen mich gewehrt: Ich habe zwar Podiumsplätze erreicht, aber keine Siege. Umso wichtiger war der heutige Sieg.”

Mit dem Triumph beim mittleren der Ardennen-Klassiker erhöhte Valverde sein Siegeskonto 2014 auf satte acht – kein anderer Fahrer der WorldTour siegte öfter. Doch der 33-Jährige hat noch nicht genug: “Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag ist ein Rennen, das ich ebenfalls sehr mag und das ich bereits gewonnen habe. Auch dort werden wir Vollgas geben, aber dank des Sieges heute etwas gelassener.”
Angriff auf das Ardennen-Triple
Dani Moreno on his new custom Aeroad CF / (c) TDWsport.com

Purito im Pech

Etwas weniger glücklich verlief das Rennen für Katusha. Purito, der beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag gestürzt war und im Krankenhaus behandelt werden musste, wurde auch heute kurz vor dem Ziel in einem Sturz verwickelt.

Glücklicherweise konnte der Spanier sofort wieder auf sein Aeroad CF steigen, doch die Chance auf eine Top-Platzierung war dahin – Rang 70 hieß es am Ende für den Katusha-Kapitän.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Moreno in den TopTen

Besser lief es für Moreno: Der Vorjahressieger war im Finale des Rennens jederzeit hellwach und belegte am Ende den neunten Platz – sein zweites TopTen-Ergebnis binnen vier Tagen, nachdem er das Amstel Gold Race ebenfalls als Neunter beendete.

Wir freuen uns auf Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag und wünschen unseren Teams bei der “Doyenne” viel Erfolg und alles Gute!
Profisport bei Canyon

Canyon, Katusha und das Movistar Team: Angriff auf das Ardennen-Triple

Donnerstag, April 17th, 2014

Nur drei Sekunden fehlten Joaquim “Purito” Rodríguez am Ende zum großen Coup. Im Finale von Lüttich-Bastogne-Lüttich 2013 zündete der Spanier den Turbo und ließ mit seinem explosiven Angriff die gesamte Klassiker-Elite stehen. Einzig der Ire Daniel Martin parierte Puritos Schlussattacke und fuhr noch am Katusha-Kapitän vorbei.

In diesem Jahr will der 34-Jährige mit seinem Aeroad CF bei seinem Lieblingsrennen auf das oberste Treppchen, daran lässt er keinen Zweifel: “Ich freue mich auf die Ardennen-Klassiker und werde versuchen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zu gewinnen, bevor es zum Giro d’Italia geht”, sagte Purito kurz nach seinem Gesamtsieg bei der Katalonien-Rundfahrt im März.
Purito, Katusha und Canyon gewinnen die 94. Katalonien-Rundfahrt
Liege-Bastogne-Liege 2013:  Joaquim “Purito” Rodríguez fights for the win / (c) TDWsport.com

Favoritenteams Katusha und Movistar Team

“La Doyenne” bildet traditionell den Schlusspunkt der Ardennen-Woche, bei der die beiden Canyon-Teams Katusha und Movistar Team zu den absoluten Favoriten gehören. Besonders Katusha stellt mit Purito, Dani Moreno und Giampaolo Caruso eine enorm starke und erfahrene Mannschaft.

Beim Movistar Team sticht Alejandro Valverde als Trumpfkarte heraus. Der Spanier ist in absoluter Topform und mit sieben Siegen der erfolgreichste Fahrer in der WorldTour 2014. Mit Igor Anton und José Joaquin Rojas kann der zweifache Sieger von Lüttich-Bastogne-Lüttich (2006, 2008) zudem auf zwei starke Helfer bauen.
Valverde gewinnt die Vuelta a Andalucia
Movistar Teams Alejandro Valverde attacking on his Ultimate CF SLX / (c) TDWsport.com

Valverde will es beim Amstel packen

Den Auftakt zum berühmt berüchtigten Ardennen-Triple bildet das Amstel Gold Race am Sonntag, 20. April. Der rund 250 Kilometer lange Klassiker ist zwar weitgehend flach, aber mit einigen kurzen und knackigen Anstiegen gespickt. Gleich dreimal geht es über den Cauberg, der mit maximal 11 % auch gleich einer der härtesten Anstiege ist.

Wer bei der dritten Cauberg-Passage vorne liegt, hat gute Chancen, das Rennen zu gewinnen, denn das Ziel liegt nur rund einen Kilometer hinter dem Cauberg-Gipfel. Besonders Valverde wird beim Amstel mit großen Ambitionen an den Start gehen: 2013 wurde der 33-Jährige Zweiter hinter Solist Roman Kreuziger.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde aims for the win at Amstel Gold Race / (c) TDWsport.com

Vierter Canyon-Sieg in Folge im Visier

Das zweite Rennen in der Ardennen-Woche ist La Flèche Wallonne am Mittwoch, 23. April. 2013 triumphierte Moreno auf seinem Aeroad CF mit einem furiosen Finish und einer klasse Vorarbeit von Purito beim mittleren der drei Ardennen-Klassiker. Nach dem Sieg von Philippe Gilbert 2011 und Purito 2012 der dritte Triumph eines Canyon Aeroad CF beim Flèche Wallonne nacheinander. Folgt in diesem Jahr der vierte Streich?

Im Gegensatz zum Amstel Gold Race geht es beim wallonischen Pfeil rund 200 Kilometer lang durch das hügelige Land der belgischen Ardennen. Bedeutendster Anstieg ist die Mur de Huy mit maximal 26 % Steigung auf 1,3 Kilometern Länge. Insgesamt drei Mal müssen die Profis die “Mauer” überwinden. Der Gipfel des Anstiegs stellt nach der dritten Befahrung gleichzeitig das Ziel dar.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich
Katushas Dani Moreno winning La Flèche Wallonne 2013 / (c) TDWsport.com

Lüttich-Bastogne-Lüttich als krönender Abschluss

Bereits vier Tage nach dem wallonischen Pfeil folgt Lüttich-Bastogne-Lüttich, das am Sonntag, 27. April seine 100. Ausgabe seit 1892 zelebriert. Es ist das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen und gilt wegen seines sehr hügeligen Profils über mehr als 260 Kilometer durch die wallonischen Ardennen als einer der schwersten Klassiker im Radsport.

Der berühmteste der zahlreichen steilen Anstiege ist die Côte de la Redoute mit zwei Kilometern Länge. Sie wird rund 44 Kilometer vor dem Zielstrich angefahren und wartet mit einer maximalen Steigung von 20 % auf – genau das richtige Terrain für den explosiven Kletterspezialisten Purito.

Es wird eine extrem spannende und auch anstrengende Woche für Katusha und das Movistar Team. Wir wünschen unseren Teams viel Erfolg und alles Gute!

Profisport bei Canyon
Katusha leading the peloton / (c) TDWsport.com

Flandern-Rundfahrt: Katusha und das Movistar Team bereit zum Angriff

Freitag, April 4th, 2014
Katushas Luca Paolini leading the peloton on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

“Jetzt habe ich noch zwei Tage Zeit darüber zu grübeln, an welcher Stelle ich attackieren sollte.” Nach der Streckenbesichtigung am Freitagmorgen ist für Luca Paolini klar, dass er bei der 98. Ronde van Vlaanderen nicht nur teilnehmen will.

Die Frage ist nicht, ob er attackieren wird. Die Frage ist, wo er attackieren wird. Der Katusha-Profi ist bereit zum Angriff. Bereit für die 17 Hellingen. Bereit sich am berüchtigten Oude Kwaremont, Paterberg und Koppenberg die bis zu 20 Prozent steilen Kopfsteinpflaster-Anstiege hinauf zu quälen.
Offizielle Website der Flandern-Rundfahrt

Katushas Luca Paolini attacking on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

Paolini: “Habe einen Film in meinem Kopf”
Seit Anfang März hat sich der Klassikerspezialist bei den belgischen Rennen wie Omloop Het Nieuwsblad , Kuurne-Bruxelles-Kuurne oder E3 Harelbeke auf die Ronde vorbereitet. Den Feinschliff holte er sich bei Gent-Wevelgem und den Drei Tagen von Panne. Seine Hausaufgaben für die Flandern-Rundfahrt sind erledigt – Radschuhe, Helm, Trikot und Renntaktik liegen für Sonntag parat.

“Ich habe einen Film in meinem Kopf, einen bestimmten Ablauf dessen, wie ich das Rennen angehen möchte”, sagt der 37-jährige Italiener: “Aber am Sonntag muss ich schauen, wie sich das Rennen entwickelt. Es gibt immer eine Reihe unvorhergesehener Faktoren.”

Wetter, Stürze, Defekte, Teamzusammenhalt, die Verfassung der Gegner, die eigene Tagesform. Das sind die Dinge, die Paolini mit “unvorhergesehenen Faktoren” meint. Und sie spielen bei der Flandern-Rundfahrt regelmäßig eine ganz besondere Rolle.
Canyon – Wofür wir stehen

Katushas Luca Paolini leading the peloton on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

259,2 km über Hellingen und Kasseien
Über satte 259,2 km geht die Tortur über unzählige Kasseien (flämisch für Kopfsteinpflaster) und Hellinge (Anstiege) für die Stars. Volle Konzentration in jeder Sekunde, wenn die Pflastersteine Körper und Material akkurat durchschütteln und die frenetischen Zuschauer am Paterberg oder Koppenberg die ohnehin schon schmale Strecke noch enger machen.

Die Ronde ist DER Eintagesklassiker in Belgien. Ein Spektakel des Radsports. Das zweite von fünf Monumenten im Radsportkalender. Einer, der weiß, wie man ein Monument gewinnt, ist Katusha-Sprinter Alexander Kristoff. Keine zwei Wochen ist es her, als der letztjährige Vierte der Flandern-Rundfahrt auf seinem Ultimate CF SLX bei Mailand-Sanremo siegte – mit tatkräftiger Unterstützung von Paolini. Der Italiener bereitete dem Norweger den Sprint generalstabsmäßig vor und zeigte im Finale eine wahre taktische Meisterleistung.

Beflügelt durch Kristoffs Triumph bei der Primavera will Katusha auch am Sonntag in Flandern für Furore sorgen. Doch Paolini weiß, dass das nicht einfach wird: “Wir müssen einen Weg finden, die großen Favoriten um Cancellara, Boonen, Sagan oder Vanmarcke zu überraschen. Wenn du wartest bis sie attackieren, hast du schon verloren. Sie sind einfach zu stark, deshalb müssen wir uns etwas Schlaues ausdenken.”
Made for the Monuments: Alexander Kristoff siegt bei Mailand-Sanremo

Katushas Alexander Kristoff fighting on the cobblestones / Photo: TDWsport.com

Movistar Team mit starkem Aufgebot nach Flandern
Einfallsreichtum will auch das Movistar Team beweisen. Die spanische Equipe hat noch eine Rechnung offen mit der Ronde. Im letzten Jahr verpasste es das Team, einen Fahrer in der Spitzengruppe zu platzieren und musste sich mit Fran Ventosos 45. Rang als beste Platzierung begnügen. Mit Ventoso, Andrey Amador und Imanol Erviti erreichten nur drei Fahrer das Ziel in Oudenaarde.

Das soll in diesem Jahr besser werden. Zwar muss das Movistar Team mit Jose Joaquin Rojas und Giovanni Visconti verletzungsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten. Aber gerade die Newcomer wie Jasha Sütterlin oder Juan Jose Lobato gehen mit enormer Motivation in ihre erste Ronde.

Movistar Teams Andrey Amador attacking on the cobblestones / Photo: TDWsport.com
Canyon wünscht Katusha und dem Movistar Team viel Erfolg bei der Flandern-Rundfahrt!

Voraussichtliches Lineup unserer ProTeams:
Katusha: GUSEV Vladimir, ISAYCHEV Vladimir, KRISTOFF Alexander, KUCHYNSKI Aliaksandr, KUZNETSOV Viacheslav, PAOLINI Luca, SMUKULIS Gatis, TSATEVICH Alexey
Movistar Team: AMADOR Andrey, ERVITI Imanol, GUTIéRREZ Iván, LOBATO Juan Jose, DOWSETT Alex, QUINTANA Dayer, SüTTERLIN Jasha, VENTOSO Fran
Profisport bei Canyon

Profile Ronde van Vlaanderen 2014 / Photo: rvv.be

Purito, Katusha und Canyon gewinnen die 94. Katalonien-Rundfahrt

Montag, März 31st, 2014
Purito wins Stage 3 of Volta Catalunya 2014 / Photo: TDWsport.com

Vergangene Woche Mailand-Sanremo, diese Woche die Katalonien-Rundfahrt: Langsam aber sicher kommt das russische ProTour Team Katusha ordentlich in Fahrt.

Nach Alexander Kristoffs monumentalem Triumph bei der “Primavera” hat Teamleader Joaquim “Purito” Rodriguez auf seinem Aeroad CF mit der siebentägigen Rundfahrt in Spanien das zweite WorldTour-Rennen in Folge für Katusha und Canyon gewonnen.
Made for the Monuments: Das Ultimate CF SLX siegt bei Mailand-Sanremo

Purito: Zweiter Gesamtsieg bei seinem Heimrennen
“Der Gesamtsieg bedeutet mir sehr viel. Es war ein großartiges Rennen, zugleich auch noch eines der WorldTour”, sagte Purito nach dem Zieleinlauf der letzten Etappe in Barcelona. Nach 2010 ist es für den kleinen Spanier bereits der zweite Gesamtsieg bei dieser Rundfahrt.

Katushas Sportlicher Leiter Dmitry Konyshev fügte hinzu: “Dieser WorldTour-Sieg ist für das Team extrem wichtig. Und gerade für Purito ist er wichtig, denn er ist Katalane und in seinem Heimrennen immer besonders motiviert.”
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Purito celebrating on the podium of Volta Catalunya 2014 / Photo: Tim De Waele

Movistar Team: Nairo Quintana in den Top5
Ein Blick auf das Teilnehmerfeld, in dem fast alle großen Rundfahrer vertreten waren, unterstreicht die grandiose Leistung des 34-Jährigen.

Mit vier Sekunden Rückstand belegte Puritos Landsmann Alberto Contador Rang zwei, der US-Amerikaner Tejay van Garderen (+0:07) wurde Dritter. Rang vier mit zehn Sekunden Rückstand ging an Romain Bardet aus Frankreich. Ebenfalls zehn Sekunden Rückstand hatte mit Nairo Quintana der nächste Profi auf einem Canyon.

Der Kapitän des Movistar Teams landete in der Gesamtabrechnung damit noch vor Toursieger Chris Froome, der sieben Sekunden hinter Quintana und 17 Sekunden hinter Purito rangiert.
Movistar Team bei Canyon

Katusha and Movistar Team leading the peloton at Volta Catalunya 2014 / Photo: Tim De Waele

Purito kontert Froome
Den Grundstein für seinen Sieg legte Purito bereits auf der dritten Etappe am vergangenen Mittwoch. Auf Bergetappe nach Alp/La Molina zündete er seinen Turbo, konterte der Spanier auf dem letzten Kilometer eine Attacke von Froome und gewann mit fünf Sekunden Vorsprung auf Contador.

Dessen Sportlicher Leiter Philippe Mauduit gab nach dem Rennen anerkennend zu: “Rodriguez ist in einem solch explosiven Finale wie dem heutigen schwer zu schlagen.”
Canyon – Wofür wir stehen

Purito: Lüttich-Bastogne-Lüttich im Blick
Gleich nach dem Triumph legte Purito den Fokus schon wieder auf die kommenden Aufgaben: “Jetzt freue ich mich auf die Ardennen-Klassiker und werde versuchen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich zu gewinnen, bevor es zum Giro d’Italia geht.”

Canyon wünscht Purito, Quintana sowie Katusha und dem Movistar Team alles Gute für die kommenden Rennen.

Profisport bei Canyon

Made for the Monuments – Das Ultimate CF SLX siegt bei Mailand-Sanremo

Montag, März 24th, 2014

Historischer Sieg für Canyon und Katusha bei der “Classicissima”: Nach 294 km bei Regen, Wind und zeitweise sogar Hagel hat Alexander Kristoff auf seinem Ultimate CF SLX mit Mailand-Sanremo das erste der fünf Radsport-Monumente gewonnen.

Katushas Kapitän, der als Außenseiter in die “Primavera” gestartet war, triumphierte im Sprint auf der Piazza Calvino mit mehr als einer Radlänge Vorsprung vor Fabian Cancellara (Trek) und Ben Swift (Sky).
Made for the Monuments: Kristoffs Ultimate CF SLX in der Katusha Team-Version

Alexander Kristoff wins Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Weltklasse Vorarbeit von Paolini
Dabei profitierte der 26-Jährige von der fantastischen Vorarbeit von Luca Paolini, der erstmals auf seinem Ultimate CF SLX im speziellen Ducati-Style unterwegs war.

Der letztjährige Fünfte der “Classicissima” schlug nach der Abfahrt vom Poggio ein immens hohes Tempo an und verhinderte damit eine Attacke anderer Teams: die Bühne war bereitet für Kristoff.

Luca Paolini at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Kristoff: “Der beste Moment in meinem Leben”
“Es ist unglaublich, hier zu gewinnen, der beste Moment in meinem Leben”, sagte der überglückliche Sieger, der als erster Norweger in Sanremo ganz vorn landete.

Mit Blick auf die starke Sprint-Konkurrenz fügte Kristoff hinzu: “Ursprünglich war ich mit einem Platz in den TopTen zufrieden. Aber ein Sprint nach 300 Kilometern ist etwas anderes als ein Sprint nach 200 Kilometern.”
Katusha bei Canyon

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Sechster Canyon-Triumph bei den Monumenten
Neben der ungewöhnlich langen Distanz war die Kälte ein Faktor, mit dem viele Profis zu kämpfen hatten. Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) twittere am Abend nach dem Rennen, dass er immer noch kein Gefühl in den Händen habe und selbst Paolini schüttete sich auf den letzten Kilometern noch eine Flasche mit warmem Tee über die Hände.

Als hartgesottener Norweger kamen Kristoff die frostigen Wetterkapriolen gerade Recht: “Ich fühle mich bei kühlen Temperaturen wohler als bei Hitze und verliere auch bei langen Rennen nicht sehr viel Power”, erklärte der Katusha-Profi.

Mit dem Sieg von Kristoff fährt Canyon den ersten Triumph bei Mailand-Sanremo ein. Insgesamt ist es für Canyon bereits der sechste Erfolg bei einem der fünf Radsport-Monumente.
Canyon – Wofür wir stehen

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Zweites Ultimate CF SLX in den Top 4
Den perfekten Tag für Canyon krönte das Movistar Team. Die spanische Equipe verlor zwar schon zu Beginn des Rennens seinen Kapitän JJ Rojas, der in der Neutralisation gestürzt war. Für den Spanier sprang im Finale jedoch sein Landsmann Juanjo Lobato ein, der als starker Vierter über den Zielstrich schoss, dabei Mark Cavendish (OmegaPharma – Quick Step, 5.) hinter sich ließ und damit das zweite Ultimate CF SLX in den Top 4 platzierte.

“Ich war so aufgeregt, weil ich dieses Rennen im letzten Jahr mit Euskaltel nicht fahren konnte. Ich bin mit dem vierten Platz bei meinem Primavera-Debüt sehr zufrieden”, sagte der 25-Jährige, fügte jedoch hinzu: “Aber es bleibt auch ein bittersüßer Nachgeschmack, denn ich hatte heute definitiv die Beine um auf das Podium zu fahren.”

Profisport bei Canyon

Tirreno-Adriatico ein voller Erfolg und Mailand – Sanremo vor der Tür

Mittwoch, März 19th, 2014
Tirreno-Adriatico: Adriano Malori wins the ITT on his Speedmax CF / Photo: Tim De Waele

Paukenschlag von Adriano Malori beim abschließenden Zeitfahren von Tirreno-Adriatico: Der Italiener brannte auf der neun Kilometer langen Strecke eine Fabelzeit in den Asphalt und holte sich auf seinem Speedmax CF seinen zweiten Sieg in der noch jungen Saison.

Der Movistar Team-Profi verwies mit seinem grandiosen Ritt (Ø-Geschwindigkeit 54 km/h) die gesamte Zeitfahr-Weltelite in die Schranken. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten mit Fabian Cancellara, Bradley Wiggins und Tony Martin absolute Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, die zusammen auf sieben Weltmeistertitel und zwei Olympiasiege kommen.

Mit Maloris Triumph hat das Speedmax CF das spanische Team bereits zum dritten Zeitfahrsieg (2x Malori, Valverde) in nur zwei Rennmonaten geführt. “Das ist der schönste Sieg meiner bisherigen Karriere”, sagte Malori nach dem Rennen.

Auch Quintana mit starkem Zeitfahren

Grund zur Freude hatte auch Teamkollege Nairo Quintana. Der Kolumbianer beendete das Zeitfahren auf einem starken 20. Platz – und war damit schneller als seine ärgsten Rivalen im Kampf um die Gesamtwertung: Alberto Contador, Roman Kreuziger und Jean-Christoph Peraud.

Aufgrund seines beeindruckenden Zeitfahrergebnisses konnte Quintana seinen zweiten Gesamtrang verteidigen und musste lediglich Contador den Vortritt auf das höchste Treppchen auf dem Podium lassen.

Tirreno-Adriatico: Nairo Quintana on the podium / Photo: Tim De Waele

Dennoch war Quintana nach dem Rennen vollends zufrieden: “Heute hat man gesehen, dass ich im Zeitfahren große Fortschritte gemacht habe. Diese Performance war sehr wichtig für mich, nicht nur weil ich meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Sondern auch, weil es ein wichtiger Test für mich war.”

Der Tour-Zweite von 2013 spielte damit auf sein nächstes großes Ziel an: “Wir arbeiten intensiv an meinen Zeitfahr-Qualitäten, waren beispielsweise im Windkanal, und ich hoffe, dass ich bis zum Giro d’Italia noch eine Schippe drauflegen kann.”

Moreno fährt in die TopTen

Auch das russische Katusha Team sorgte während des “Rennens zwischen den Meeren” für Furore. Auf den beiden Bergetappen nach Cittareale und Guardiagrele glänzten Dani Moreno und Giampaolo Caruso mit TopTen-Ergebnissen und kamen damit jeweils mit den besten Kletterern der Welt ins Ziel.

Für den Italiener Caruso reichte es bei seinem Heimrennen zum 13. Platz in der Gesamtwertung. Moreno belegte Rang acht im Klassement und scheint damit in seiner Vorbereitung auf die im April anstehenden Ardennenklassiker voll auf Kurs zu liegen.

Movistar Team is ready for Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Monument Mailand – Sanremo steht vor der Tür

Kaum haben die Profis das Ziel von Tirreno-Adriatico erreicht, steht am kommenden Wochenende etwas weiter nördlich schon der nächste italienische Leckerbissen an. Am Sonntag, den 23. März, wird die 105. Austragung von Mailand – Sanremo, eines der fünf Monumente des Radsports, stattfinden.

Besonders Katusha wird sich gerne an die letztjährige Austragung zurück erinnern, als sie bei der kuriosen Veranstaltung mit Luca Paolini (5.) und Alexander Kristoff (8.) gleich zwei Fahrer in den TopTen platzieren konnten.

Rund um die Anstiege Torchino und Le Manie wurde aus dem unnachgiebigen Regen gar Schnee, weshalb das Rennen zwischenzeitlich mehr als zwei Stunden neutralisiert werden musste.

Katusha Sprinter Alexander Kristoff starts at Milan - San Remo / Photo: Tim De Waele

Kristoff einer der Favoriten für die Primavera

In diesem Jahr sind ähnliche Wetterkapriolen auf der 294 km langen Strecke nicht zu erwarten und durch die Streichung des ursprünglich hinzugenommenen Pompeiana-Anstiegs wird die Austragung 2014 sogar noch sprinterfreundlicher als die Jahre zuvor, was besonders Kristoff in die Karten spielen und in den Kreis der Favoriten katapultieren sollte.

Aber auch das Movistar Team geht mit großen Ambitionen an den Start der “Classicissima” – allen voran Jose Joaquin Rojas, der bei Paris-Nizza Topform gezeigt hat, und Fran Ventoso, der 2013 als Elfter ins Ziel kam.

Seid gespannt auf einen packenden Auftakt in die Frühjahrsklassiker!

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Paris-Nizza: Zwei Canyon-Räder in den TopTen

Montag, März 17th, 2014

Am vergangenen Sonntag ging das erste Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden zu Ende. Dier Ausbeute unserer beiden Mannschaften Katusha und Movistar Team: Platz vier und acht in der Gesamtwertung, zwei Podiumsplätze und der Sieg in der Mannschaftswertung.

Vor allem auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza war der Sieg zum Greifen nah. Movistar Team-Sprinter José Joaquin Rojas verpasste den Tageserfolg nur um Zentimeter. In Sprint einer kleinen Spitzengruppe mit allen Klassementfahrern auf der Promenade des Anglais musste sich der Spanier nur dem Französischen Meister Arthur Vichot geschlagen geben.

“Das war ein bittersüßes Ergebnis für mich. Gestern verpasste ich den Sieg, weil meine Rivalen einfach stärker waren. Doch heute war das nicht der Fall. Es war meine Schuld, ich wurde ein wenig eingesperrt und konnte Vichot nicht überholen”, haderte Rojas mit sich selbst.

Movistar Team wins team classification at Paris-Nice / Photo: Tim De Waele

Movistar Team gewinnt Mannschaftswertung

Vor allem bei seinen Mannschaftskameraden entschuldigte sich der 28-Jährige: “Das ist schade für mich, aber besonders für meine Teamkollegen, weil sie sich auf mich verlassen haben – sie waren das ganze Rennen über sensationell.”

Auch wenn Rojas der ganz große Coup versagt blieb, kann er mit zwei Podiumsplätzen sowie dem vierten Rang im Gesamtklassement sehr zufrieden sein. Zudem gewann das Movistar Team die Mannschaftswertung, so dass sich die Ausbeute des spanischen WorldTour Teams wahrlich sehen lassen kann.

Katusha: Spilak ebenfalls in den TopTen

Auch die Verantwortlichen von Katusha blicken nach dem “Rennen zur Sonne” hoffnungsvoll auf die kommenden Aufgaben: “Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein starkes Team sind mit einem großen Zusammenhalt” sagte der Sportliche Leiter Dimitry Konyshev nach dem Rennen.

Im Finale der letzten Etappe gab Simon Spilak ein kräftiges Lebenszeichen von sich, als er nach zwei starken Attacken zusammen mit Fränk Schleck (Trek) der Favoritengruppe enteilt war und erst kurz vor dem Zielstrich noch abgefangen wurde.

“Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht. Es war eine gute Attacke und ich war dem Sieg wirklich nahe. Heute hat mir einfach das Quäntchen Glück gefehlt”, lautete das Fazit des Slowenen, der das Rennen auf dem achten Gesamtrang mit nur 36 Sekunden Rückstand auf Sieger Carlos Betancur (Ag2r) beendete.

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