Archive for the ‘Canyon Online Team’ Category

Kristoff siegt in Hamburg – Movistar Team dominiert Vuelta

Montag, August 25th, 2014

Sahne-Wochenende für Team Katusha und das Movistar Team: Während Alexander Kristoff den nächsten Statement-Sieg bei den Vattenfall Cyclassics einfährt, holt sich das Movistar Team bei der Vuelta das Teamzeitfahren und das Rote Trikot. Das Speedmax CF und das Aeroad CF SLX glänzen dabei.

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Eigentlich hatte es keinen Beweis mehr erfordert, doch am Wochenende hat Alexander Kristoff einmal mehr eindrücklich demonstriert, dass der Katusha Sprinter den Sprung in die absolute Weltklasse geschafft hat.

Nach seinem Triumph beim Radsport-Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr und den beiden Etappensiegen bei der Tour de France gewann der Norweger die Vattenfall Cyclassics und schreibt damit ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Team Katusha und in der des Aeroad CF SLX.

Mit seinem 14. Saisonsieg hat Kristoff in dieser Saison nun mehr UCI-Rennen gewonnen als jeder andere Profi – Chapeau Alex!

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Kristoff: Hamburg eines meiner Lieblings-Rennen

“Ich mochte das Rennen in Hamburg schon immer. Seit ich Profi bin, bin ich hier jedes Jahr gefahren, habe aber nie gewonnen. Jetzt habe ich es endlich geschafft – und natürlich gehört Hamburg nun umso mehr zu meinen absoluten Lieblingsrennen”, sagte Kristoff im Ziel.

Die meisten seiner Sprinter-Rivalen hatten am bis zu 15 Prozent steilen Waseberg Probleme mitzuhalten und fielen zurück. Kristoff hingegen überquerte den Berg mit den Besten und wurde von seinen Teamkollegen Pavel Brutt und Marco Haller mustergültig ins Finale pilotiert, wo seinem dynamischen Antritt niemand mehr folgen konnte.

“Es ist eine von Alex’ Stärken, einen langen Sprint zu fahren und auch die Zielgerade kam ihm entgegen”, sagte Kristoffs Sportlicher Leiter Torsten Schmidt nach dem Rennen: “Ich arbeite nun schon seit mehreren Jahren mit ihm zusammen und freue mich wahnsinnig über seine positive Entwicklung.”

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Traumstart für Movistar Team bei der Vuelta a Espana

Exakt zwei Jahre nach dem Sieg im Teamzeitfahren von Pamplona wiederholte das Movistar Team den Triumph beim Auftakt der diesjährigen Vuelta a Espana.

Ausgestattet mit der Zeitfahrmaschine Speedmax CF benötigte die Equipe um Nairo Quintana und Alejandro Valverde für den 12,6 Kilometer langen Kurs in Jerez de la Frontera sechs Sekunden weniger als Cannondale und Orica Greenedge.

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Castroviejo erster Mann in Rot

Als erster Movistar Team-Fahrer überquerte der baskische Zeitfahrspezialist Jonathan Castroviejo den Zielstrich und übernahm wie vor zwei Jahren das Rote Trikot des Gesamtführenden.

“Alle neun Fahrer haben das heute perfekt gemacht”, sagte Castroviejo nach der Siegerehrung: “Ich hatte die Ehre, das Rote Trikot überzustreifen, aber der Dank geht an das ganze Team.”

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Rotes Trikot wechselt innerhalb des Teams

Die zweite Etappe am Sonntag führte über 175 relativ flache Kilometer von Algeciras nach San Fernando, wo Nacer Bouhanni am Ende den Massensprint für sich entschied. Bester Movistar Team-Fahrer war Valverde als 21., Castroviejo kam als 100. ins Ziel.

Durch diese Differenz bei der Zielreihenfolge bei Zeitgleichheit in der Gesamtwertung musste Castroviejo das Rote Trikot an seinen Teamkollegen Valverde abgeben. “Ehrlich gesagt war es nicht der Plan, dass ich heute die Gesamtführung übernehme”, erklärte Valverde, den man vom Teambus wieder zurück zur Siegerehrung holen musste: “Aber das Finale war recht nervös und ich musste weit vorne fahren, um keinen Zeitverlust durch Risse im Feld zu riskieren. Ich wusste gar nicht, dass ich der neue Führende war.”

In den kommenden Tagen weist das Streckenprofil einige Hügel und Berge auf, sodass das Movistar-Team hellwach sein muss, um das Rote Trikot zu verteidigen. Mit Valverde und Quintana, die sich zurzeit beide in einer tollen Verfassung befinden, sollte dieses Unterfangen allerdings möglich sein.

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Leanda Cave gewinnt Ironman in Schweden – dritter Langdistanz-Triumph für Canyon in 2014

Montag, August 18th, 2014

In beeindruckender Manier dominierte Leanda Cave die Konkurrenz in Kalmar und gewann ihre erste Langdistanztriathlon seit ihrem Sieg auf Hawaii vor knapp zwei Jahren. Bereits beim Schwimmen setzte sie sich ab und konnte nach dem schnellsten Bikesplit der Damen auf ihrem Speedmax CF mit über 30 Minuten Vorsprung auf die Marathonstrecke gehen. Auch da konnte mit der „Queen of Kona“ von 2012 keine mithalten. Nach weniger als neun Stunden überquerte die 36-Jährige die Ziellinie und wurde von ihren Fans gefeiert.

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Ihre tolle Form hatte Leanda zuvor am vorvergangenen Wochenende angekündigt, als sie beim Ironman 70.3 Rennen in Wiesbaden den zweiten Platz belegte.

Swim. Canyon. Run – Triathlon Champions sind auf Canyon unterwegs

Damit setzt sie eine Reihe von Canyon Erfolgen im Triathlon fort und komplettiert nun offiziell ein Canyon Trio, das bei der Ironman Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii an den Start gehen wird. Nils Frommhold und Boris Stein hatten bereits ihre Tickets nach Hawaii in der Tasche.

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Nach seinem Sieg auf der halben Ironman-Distanz Anfang Juni in Rapperswil, trumpfte Boris Stein in Zürich Ende Juli groß auf und gewann sein erstes Langdistanzrennen. Nach einer sensationellen Aufholjagd auf seinem Speedmax CF, machte er im Marathon Platz um Platz gut und stand am Ende ganz oben. Kurze Zeit später konnte sich Boris über die offizielle Einladung zur WM nach Hawaii freuen: „Das lasse ich mir nicht entgehen.“

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Als Jüngster der drei Canyon Champions hatte Nils Frommhold bereits im April seine Teilnahme auf Hawaii mit dem 1. Platz beim Ironman Südafrika gesichert.

Canyon Profisport – ein Überblick

The Strive Diaries: Entry 6 – Der kanadische Teufel im Detail

Mittwoch, August 13th, 2014

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Nach Whistler zur 6. Runde der Enduro World Series (EWS) zu kommen, war das reinste Kinderspiel. Zweieinhalb Stunden Flug von Denver nach Vancouver, plus nochmal zwei Stunden Autofahrt ins Gravity-Mekka. Eine wiederum neue Erfahrung für uns.

Das Enduro-Rennen in Whistler wurde letztes Jahr von Pinkbike als „Bestes Rennen des Jahres“ ausgezeichnet. Dementsprechend hoch waren auch in diesem Jahr die Erwartungen. Als die Stages am Mittwoch vor dem Rennen veröffentlicht wurden, erblickte man überall erstaunte Gesichter. Es hat den Anschein als wolle jeder EWS-Veranstalter den Vorherigen in der Härte des Events übertreffen. Und das Crankworx-Personal meinte es ernst: fünf Stages, 60 Kilometer und 2.400 Höhenmeter. Die Wettervorhersage: 33 Grad Celsius.

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Dazu sollte man wissen, dass Whistler ist ein klassisches Ein-Tages-Format ist. Das allein war definitiv schon ein anderes Level als Schottland und Valloire zusammen. Zwar durften die Stages zu Fuß erkundet werden, aber unter den Umständen sparte sich fast jeder seine Kräfte für die zwei Tage freies Training und den Renntag auf.

Das Rennen am Sonntag begann eigentlich super für uns. Ludo May zeigte mit einem 8. Platz in der ersten Stage sein Potenzial, Joe Barnes lag auf Platz 4 in Schlagdistanz zum Podium und auch Ines Thoma startete mit Platz 6 absolut im Soll. Steil, staubig lose, aber jede Menge Grip. Das liegt uns!

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Doch bereits in der Stage 2 sollte sich das Blatt zumindest für unseren Schweizer Ludo leider wenden:
„Ich bin wahrscheinlich einer der Unglücksraben dieses Wochenendes. In der zweiten Stage kam einfach alles zusammen. Aber der Reihe nach: Ich hatte einen kleinen Abflug über den Lenker, eigentlich nichts Schlimmes. Nur flog mein rechter Schuh nicht mit, der blieb im Pedal eingeklickt. Als das Bike dann umfiel, ist die Schnalle am Schuh kaputt gegangen. Die ging dann nicht mehr auf und mit Hängen und Würgen hab ich meinen Fuß wieder reinbekommen. Als ich weiterfahren wollte, sah ich, dass der Vorbau total schief war. Nochmal runter vom Rad und grade richten. Oh Mann…das waren wertvolle Sekunden.“

Zum Glück ließ er sich davon nicht aus dem Konzept bringen und fand in Stage 3 mit einem Run auf dem bekannten „27 Switchbacks“-Trail wieder den Anschluss an das Topfeld. Joes Konstanz zahlte sich wieder mal aus und er lag zwischenzeitlich sogar auf dem 3. Gesamtrang. Auf Stage 4 („Ride – don‘t slide“) erwischte es allerdings auch ihn.

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Joes Eindrücke nach Stage 4:
“Hmmm… das war eigentlich meine Lieblingsstage. Schon im Training hab ich mich hier richtig wohlgefühlt. In der Mitte hab ich dann einen Stock gefangen, der genau in die vorderen Speichen gerutscht ist. Ich musste kurz anhalten, um ihn zu entfernen. Das hat natürlich Sekunden gekostet und der Flow war hin.“

Das Format erlaubte allen Fahrern einen technischen Check zwischen den Stages 4 und 5 und eine bitter nötige Pause, bevor es mit dem Lift zur letzten 25-Minuten-Stage ganz nach oben ging.

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Ines direkt vor Stage 5:
“Eigentlich hatte ich mir nach dem ganzen Training gar keinen Kopf mehr über die Stages gemacht, aber schon nach der ersten Kurve waren die nicht mehr wiederzuerkennen. Wenn da schon 500 Leute im Renntempo vor dir runter sind, dann ist der Trail so ausgebombt – einfach nur schrecklich. Zur Stage 1 konnte ich noch alles pedalieren, aber beim gleichen Anstieg zur 2 waren die Beine schon platt. Für die Stage 5 bräuchte ich jetzt einen neuen Körper, aber das bisschen „Top of the World“ kriegen wir auch noch hin.“

Leider sollte das nicht so ganz funktionieren. Schon im oberen Teil des wohl bekanntesten Trails in Whistler erwischte Ines‘ Hinterrad einen spitzen Stein und die Luft war nicht nur sprichwörtlich raus.

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Ines‘ Resümee nach dem Rennen:
„Ja, mies gelaufen. Erst war‘s nur ein bisschen platt. Als ich‘s gemerkt hab, hab ich versucht frontlastig zu fahren, um das Hinterrad zu entlasten. Irgendwann ging dann aber gar nichts mehr und ich bin nur noch runtergerollt.“

Wir brauchen jetzt erstmal eine Pause und verabschieden uns schweren Herzens vom Crankworx 2014. Ein paar Tage Auszeit können nach dem Trip wirklich nicht schaden. Rennmäßig steht nun eine kleinere Pause ins Haus, ehe es für Joe und Ines Mitte September zur Trans Provence geht. Außerdem sind sechs von sieben Rennen der Enduro World Serie schon geschafft. Bleibt nur noch das Finale in Finale Ligure im Oktober.

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Ganz untätig sind wir in der Zwischenzeit aber nicht. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr uns auf der Eurobike in Friedrichshafen besuchen: Halle B4 Stand 404. Trefft Fabien Barel, Joe, Ludo und Ines persönlich und ergattert am Publikumstag, Samstag, 30.08.2014, ein handsigniertes Poster.

Ergebnisse des Canyon Factory Enduro Teams beim EWS #6 im Rahmen des Crankworx 2014 in Whistler, Kanada:
Joe Barnes: 9.
Ludo May: 25.
Ines Thoma: 10.

Das Canyon Factory Enduro Team

The Strive Diaries: Entry 4 – Enduro Quattro Stagioni

Dienstag, Juli 15th, 2014

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Enduro-Racing besteht aus vielen Parametern: Den Trails, dann natürlich dem Fahrer mit seiner Fitness und mentalen Stärke, dem Bike inklusive Set-Up, dem Rennformat und last but not least dem Wetter. Letzteres ist manchmal so mächtig, dass es alle vorher genannten Faktoren maßgeblich beeinflussen kann – und das sollte es. Das kleine italienische Bergdorf La Thuile im Aostatal im Schatten des Mont Blanc hatte wettertechnisch alles zu bieten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Für La Thuile war es die erste Ausrichtung eines Mountainbike Rennens überhaupt. Und dann gleich einen Lauf der Enduro World Series – Respekt! Drei Stages pro Tag, zwei Renntage aufgeteilt in eine Mischung aus Liftunterstützung und Pedalieren. Die gleiche Vielfalt sollte es bei den Trails geben: Hochalpine, ausgesetzte Steinpassagen und flowige Wanderwege, angelegt von Minenarbeitern der letzten Jahrhunderte.

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Bereits im Training für Stage 1 am Donnerstagmorgen war bei minus 10 Grad und peitschendem Schneeregen von vorne erstmal frieren auf 2600 Meter Meereshöhe angesagt. Insbesondere diese Stage, die mit fast zehn Kilometern eine der längste der ganzen Saison ist, musste am Wochenende zweimal zurückgelegt werden.

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Joe brannte in dieser ersten Stage – eigentlich eine, die ihm vom Profil her überhaupt nicht liegt – die viertschnellste Zeit ins Gestein. Auf Stage 2 wiederholte er seine Performance und unterstrich mit Platz 5 nach Ende des ersten Tages erneut seinen Anspruch aufs Podium. Für Ines lief es am ersten Tag trotz der widrigen Bedingungen super gut und sie schaffte es mit einem guten Gefühl auf dem Bike auf Platz vier.

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Ines nach Tag 1:
„Heute war das Wetter für uns Frauen eigentlich recht fair. Im Transfer beim Hochfahren hat man fast schon geschwitzt. Aber brutal schlechte Sicht. Die Wolke ist da oben auf 2600 Meter richtig drin gehangen. Nach zwei Minuten Renndauer im Blindflug war die Welt dann aber wieder in Ordnung. Auf der Stage war ich dann Vierte. So kann´s definitiv weitergehen.”

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Der zweite Tag startete nicht wesentlich entspannter. Die Wettervorhersage war durchwachsen und sollte sich insbesondere in der Höhe mit heftigem Regen bestätigen. Der italienische Herbst kehrte ein und sorgte für ein ziemliches Regenchaos auf Stage 4. Stage 5 und 6 lagen zum Glück etwas tiefer und blieben davon verschont. Ohne eine lange Tret-Liaison gab es am zweiten Tag nochmal drei Stages mit Liftunterstützung. Joe unterstrich seine Ambitionen auf die Weltspitze und knallte auf Stage 4 einen nahezu perfekten Run in den Hang und holte sich seinen zweiten Stage-Sieg in diesem Jahr mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten. Das Podium der Herren lag nach 1:20h Racing innerhalb von 4,5 Sekunden. Das sind drei Wimpernschläge…

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Powerfrau Ines verteidigte ihren fünften Gesamtrang mit einem beherzten Zielsprint auf der letzten Rille bis in Ziel. Ludo konnte seine herausragende Performance mit dem Sieg in Flims bei der European Enduro Series leider nicht komplett fortsetzen, landete aber dennoch auf einem guten 21. Rang zum Abschluss des Wochenendes.

Joe nach dem Rennen:
“Right from the beginning on the first stage 4 on Sunday I really pushed hard and took my second stage win for this year. Unfortunately when it came to the end when I was sitting in 2nd position, stage 6 was my worst run, but I still came down with the 6th fastest time. It was really good to show some consistency over the whole weekend. I´m so happy that it paid off and I was able to finish another weekend on the podium.”

Pünktlich zur Siegerehrung riss der Himmel komplett auf und ein zufriedenes Canyon Factory Enduro Team strahlte mit dem italienischen Sommer endlich um die Wette.
Fazit des Tages: Enduro Quattro Stagioni schmeckt hervorragend – gerne mehr davon!

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Für das Team heißt es jetzt erstmal zurück nach Deutschland, alles in Koblenz im Headquarter verstauen und Taschen packen für die beiden Übersee-Rennen in Colorado und Whistler. Eine große logistische Herausforderung, die es zu meistern gilt. Schon in sechs Tagen geht für uns der Flieger. Seid gespannt auf die nächsten Strive Diaries aus dem wilden Westen in Winter Park, USA!

Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia

Montag, Juni 2nd, 2014

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Schrilles Scheinwerferlicht, ohrenbetäubender Jubel, glitzernder Konfetti-Regen, eine Radsport-Welt in Rosa. Auf der Piazza dell’Unità d’Italia in Triest jubeln am Sonntag tausende Tifosi Nairo Quintana entgegen. Freudestrahlend erklimmt der Movistar Team-Kapitän im Rosa Trikot das Podium und nimmt die imposante Trophäe für den Gewinn des 97. Giro d’Italia entgegen.

Einige Meter nebenan steht das Siegerrad in der Obhut der Movistar Team-Betreuer. Das Ultimate CF SLX in einer rosa Sonderlackierung, zu Ehren des Siegers. Quintanas Rennmaschine – die ihn zum größten Erfolg seiner Karriere verholfen hat und ihn auf ein neues Level unter den Radsport-Stars hievt. Das Rad, das den Kolumbianer zu einem Grand Tour-Sieger gemacht hat.
Ultimate CF SLX: Das Siegerrad von Nairo Quintana

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“Hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen”
Vorbei sind die Startschwierigkeiten vom Teamzeitfahren in Belfast, als der Regen das Movistar Team zurückwirft und Quintana einen akkuraten Zeitrückstand aufbrummt. Vorbei die besorgniserregenden Momente nach dem Sturz in der ersten Rennwoche. Vorbei die ungewissen Stunden als Quintana geschwächt durch Grippe und Fieber Tag für Tag auf dem Rad leidet.

“Wir hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen. Aber er hat es geschafft”, sagt Teamchef Eusebio Unzué: “Und das ist es, was ich besonders herausstellen möchte: Nairos Fähigkeiten zur Regeneration und sein Glaube an sich selbst.”
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

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Quintana: Niemals aufgeben
Niemals aufgeben, immer das große Ziel vor Augen haben, jederzeit an den Triumph glauben und in die eigene Stärke vertrauen – das ist das Credo des 24-Jährigen.

Dann der Umschwung, das Fieber sinkt, das Feeling auf dem Rad wird besser, die Beine stärker. “Am letzten Ruhetag war Nairo fast vollständig wiederhergestellt”, so Unzué, “bereit die epische Etappe über den Stelvio in Angriff zu nehmen, bereit seine fahrerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen, bereit die anderen wissen zu lassen, dass er der Stärkste ist.”

Der stärkste Fahrer auf dem besten Rad.

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Quintana: “War kurz davor abzusteigen”
Was folgt, geht als eine der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre in die Geschichte ein. Mehr als 4600 Höhenmeter, 60 Kilometer bergauf über Gavia, Stelvio und dann noch der Schlussanstieg zum Martelltal. Dazu grenzwertige Wetterbedingungen mit Regen, Schnee und eisigen Temperaturen.

“Auf dem Gipfel des Stelvio zitterte ich, meine Finger waren wie eingefroren und ich war nicht in der Lage, meine Windweste überzustreifen”, erzählt Quintana: “Ich war kurz davor abzusteigen, doch dann kam Gorka (Izaguirre; Anm. d. Red.), zwang mich auf dem Rad zu bleiben und ohne Windweste weiterzufahren. Es schneite wirklich heftig, meine Kleidung war durchnässt, doch er unterstütze mich, reichte mir Energieriegel und pushte mich immer wieder in dieser schwierigen Situation.”

Im Finale der Etappe zeigt Quintana, dass er der momentan vielleicht beste Bergfahrer der Welt ist und sorgt für einen Paukenschlag, in dem er die Konkurrenz distanziert und in das begehrte Rosa Trikot stürmt.
Profisport bei Canyon

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Ausrufezeichen am Monte Grappa
Es folgen harte Tagesabschnitte mit steilen Anstiegen wie dem Passo San Pellegrino, Rifugio Panarotta und dem gefürchteten Zoncolan mit Steigungen bis zu 22 Prozent.

Zwischendrin das nächste Ausrufezeichen beim Bergzeitfahren auf den Monte Grappa: Etappensieg, Ausbau der Führung, Erleichterung, Entschlossenheit, Stärke!

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Schaulaufen nach Triest
Am Sonntag dann das Schaulaufen auf dem Weg zum Ziel in Triest. Alles an Quintana ist rosa. Seine Schuhe, sein Helm, seine Hose, sein Trikot sowieso. Und auch das Ultimate CF SLX. Auf den letzten 169 von insgesamt 3450 Kilometern nimmt Quintana die Glückwünsche seiner Konkurrenten entgegen. Der Giro-Sieger und das rosa Canyon Rad ziehen die Blicke auf sich.

Und auch nach dem Zieleinlauf sind die beiden das Objekt der Begierde bei den Fotografen. Quintana auf dem Podium – das Ultimate CF SLX direkt neben dem Siegerpodest.

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Canyon Profisport

Quintana stürmt auf dem Ultimate CF SLX ins Rosa Trikot

Mittwoch, Mai 28th, 2014

Auf einer der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre hat Nairo Quintana für einen Paukenschlag gesorgt und ist auf seinem Ultimate CF SLX in das begehrte Rosa Trikot gestürmt.

“Das macht mich zuversichtlich, und bestätigt mir, dass ich jetzt und in der Zukunft große Ziele erreichen kann. Ich widme diesen Sieg meinem Team, denn ihm verdanke ich, dass ich heute gewonnen habe”, sagte Quintana nach seinem Triumph.
Ultimate CF SLX: Unser Topmodell bei 790g Rahmengewicht

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Schnee, Regen und eisige Temperaturen
Der 16. Tagesabschnitt führte über die beiden Giro-Legenden Passo Gavia und Stelvio. Doch damit nicht genug. Im Schlussanstieg zum Martelltal mussten die Fahrer noch einmal 22 Kilometer und 1400 Höhenmeter überwinden.

Neben den topographischen Schwierigkeiten machten die Wetterkapriolen das Rennen enorm hart. Regen und eisige Temperaturen auf der Abfahrt vom Gavia, meterhohe Schneewände auf dem Anstieg zum Stilfserjoch.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

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Quintana mit 1:41 Minuten Vorsprung
Am Schlussanstieg zeigte der 24 Jahre alte Kolumbianer dann seine Kletterfähigkeiten, distanzierte seine Mitstreiter und holte sich den Etappensieg. Gleichzeitig übernahm er die Führung in der Gesamtwertung mit 1:41 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Rigoberto Uran.

Quintana sicherte sich im Martelltal seinen 18. Sieg als Profi und seinem Movistar Team den 15. in dieser Saison. Gleichzeitig ist er nach Miguel Induráin, David Arroyo and Beñat Intxausti der vierte Fahrer, der unter der Leitung von Eusebio Unzué das Rosa Trikot überstreifen darf.
Profisport bei Canyon

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Noch drei harte Prüfungen bis Triest
Den Sieg widmete der Movistar Team-Kapitän seinen Helfern, die diesen Triumph durch erst möglich machten: “Meine Teamkollegen haben heute tolle Arbeit gemacht. Ich bin sicher, dass sie mir auch in den kommenden Etappen helfen werden, das Rennen zu kontrollieren bis es am Sonntag ins Ziel geht.”

Bevor der Giro am Sonntag in Triest endet, stehen allerdings noch drei harte Prüfungen auf dem Programm: Auf der 18. Etappe am Donnerstag geht es über den 1918 Meter hohen San Pellegrino hinauf zum Schlussanstieg ins Rifugio Panarotta. Am Freitag folgt das 27 Kilometer lange Bergzeitfahren am Monte Grappa. Und die 20. Etappe führt endet mit dem berühmt-berüchtigten schweren Anstieg hinauf zum Monte Zoncolan.

Wir wünschen dem Movistar Team mit Nairo Quintana viel Erfolg in Rosa!

Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Katusha und das Movistar Team: Fight for Pink beim Giro d’Italia 2014

Donnerstag, Mai 8th, 2014

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Endlich ist es wieder soweit, die erste Grand Tour des Jahres steht vor der Tür und die beiden Canyon ProTeams Katusha und Movistar Team gehen auf die Jagd nach dem begehrten “Maglia Rosa”. Die Strecke verspricht einen Schlagabtausch allererster Güte: Vor den Profis liegen 21 Etappen, zwei Einzelzeitfahren, ein Teamzeitfahren und eine ganze Reihe von berüchtigten Bergetappen.

In dem Rennen, das auf die Bergziegen unter den Profis zugeschnitten ist, gelten Nairo Quintana vom Movistar Team und Katusha-Kapitän Joaquim “Purito” Rodríguez als Topfavoriten auf den Sieg.

Die 97. Italien-Rundfahrt wird das Duell Blues vs. Reds und Canyon vs. Canyon. Macht euch bereit für drei Wochen Race Action vom Feinsten.
Profisport bei Canyon

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Purito: Zeit, eine große Rundfahrt zu gewinnen

Ohne Zweifel gehört Purito zu den beständigsten Rundfahrern der Welt. Bei mehreren Grand Tours stand der Spanier bereits auf dem Podium, zuletzt bei der Tour de France 2013, als er das Rennen hinter Chris Froome und Quintana auf Rang drei beendete. Nun ist für den 34-Jährigen die Zeit gekommen, eine große Rundfahrt zu gewinnen. Beim Giro 2012 verpasste er dieses Ziel haarscharf, als er auf seinem Aeroad CF zwei Etappen gewann, lange Zeit das Rosa Trikot trug und seine Führungsposition erst im abschließenden Zeitfahren um 16 Sekunden verlor.

In diesem Jahr soll für den Katusha-Kapitän alles ganz anders laufen. Seine komplette Saison hat Purito auf den Giro ausgelegt. Zwar liefen die Ardennen-Klassiker aufgrund von Stürzen und Verletzungen nicht wie geplant. Doch bereits im März zeigte der Spanier mit dem Triumph bei der schweren Katalonien-Rundfahrt, dass er zurecht als einer der beiden Topfavoriten in Belfast an den Start geht.

Bereits im vergangenen Jahr war der Giro für Katusha mit Etappensiegen von Maxim Belkov und Luca Paolini sowie mehreren Tagen in Rosa ein großer Erfolg. In diesem Jahr stellt das russische Team eine der stärksten Mannschaften im Peloton und der Fokus wird zu 100 % darauf liegen, Purito auf den Flachetappen aus dem Wind zu nehmen und ihn an vorderster Front in die steilen Rampen zu eskortieren.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

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Quintana führt das Movistar Team an

Quintanas Auftritt bei der letztjährigen Tour de France war vielleicht die beeindruckendste Vorstellung im Radsport 2013. 2. Gesamtrang, bester Nachwuchsfahrer, Bergtrikot und Etappensieg bei seiner ersten Tour-Teilnahme: Jedem war klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Kolumbianer eine Große Rundfahrt gewinnen wird. Sieht man sich den Streckenverlauf des Giro mit all seinen Anstiegen und Bergankünften an, dann könnte dieser Sieg früher zur Realität werden, als viele erwarteten. Für nicht wenige Experten ist der 24-Jährige der Mann, den es zu schlagen gilt.

Mit einem Rundfahrtsieg bei der Tour de San Luis und einigen weiteren beeindruckenden Auftritten im Frühjahr hat Quintana seine starke Form bereits unter Beweis gestellt. Und die Tour 2013 zeigte, dass er durchaus die Ausdauer besitzt, eine dreiwöchige Rundfahrt ohne Leistungsabfall durchzustehen. Mit Igor Anton steht Quintana zudem ein Edelhelfer zur Seite, der ihn selbst in den steilsten Rampen unterstützen kann und bereits solch prestigeträchtige Etappen wie am Zoncolan 2011 für sich entscheiden konnte.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

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Etappensieg durch Malori?

Zudem schielt das Movistar Team auf weitere Etappensiege. Der Italiener Adriano Malori geht bei seinem “Heimspiel” besonders motiviert an den Start und visiert Etappe 12 an. Beim 42 km langen Einzelzeitfahren von Barbaresco nach Barolo will der Italiener, der in diesem Jahr bereits zwei Zeitfahren für sich entschied, den größten Erfolg seiner Karriere perfekt machen.

Wir freuen uns auf drei spannende Radsport-Wochen und wünschen Katusha und dem Movistar Team einen erfolgreichen Giro d’Italia 2014.

Katusha: Joaquim Rodríguez (ESP), Maxim Belkov (RUSs), Giampaolo Caruso (ITA), Vladimir Gusev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Luca Paolini (ITA), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS)
Movistar Team: Nairo Quintana (COL), Andrey Amador (CRC), Igor Anton (ESP), Eros Capecchi (ITA), Jonathan Castroviejo (ESP), José Herrada (ESP), Gorka Izagirre (ESP), Francisco Ventoso (ESP), Adriano Malori (ITA)
Die offizielle Seite des Giro d’Italia: Strecke, Klassements, Startliste

Valverde ist der König der Ardennen

Montag, April 28th, 2014

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Höchstens eine Radlänge fehlte Alejandro Valverde, um für den zweiten großen Coup innerhalb von fünf Tagen zu sorgen. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem letzten Frühjahrklassiker des Jahres, sprintete der Movistar Team-Kapitän auf seinem Ultimate CF SLX nach satten 263 km auf einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Australier Simon Gerrans.

Doch auch wenn Valverde das oberste Podium-Treppchen bei der “Doyenne” knapp verpasste, bleibt der Spanier der König der Ardennen. Kein anderer Fahrer bewies in der vergangenen Woche eine ähnliche Konstanz wie der 34-Jährige.

Vergangenen Sonntag startete Valverde seine Ardennen-Mission mit einem starken vierten Platz beim Amstel Gold Race. Am Mittwoch folgte sein atemberaubender Triumph beim Flèche Wallone. Zum Abschluss also der zweite Rang bei Lüttich-Bastogne-Lüttich – besser geht es fast nicht.
Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Moreno mit Abo auf Platz neun

Auch Katusha zeigte sich während der Ardennen-Woche von seiner besten Seite. Dani Moreno schien die magische Neun für alle drei Rennen abonniert zu haben und landete sowohl beim Amstel als auch beim Wallonischen Pfeil und Lüttich-Bastogne-Lüttich in den TopTen.

Knapp am Sieg in Ans vorbei schrammte Morenos Edelhelfer Giampaolo Caruso. Der kletterstarke Italiener setzte sich einige Kilometer vor dem Ziel zusammen mit seinem Landsmann Domenico Pozzovivo vom Feld ab. Erst auf den letzten Metern wurden die beiden von den heransprintenden Topstars um Gerrans und Valverde eingeholt. Dennoch blieb für Caruso ein hervorragender vierter Platz.
Profisport bei Canyon

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Purito mit Sturzpech

Nicht ganz so glücklich lief es für Joaquim “Purito” Rodríguez. Der Katusha-Kapitän musste bei seinem Lieblingsrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich aufgrund von Knieschmerzen vorzeitig aussteigen, nachdem er beim Amstel Gold Race gestürzt war.

Canyon wünscht Purito gute Besserung und hofft, dass er beim Giro d’Italia verletzungsfrei und in Topform am Start stehen kann. ¡Animo Purito!

The Strive Diaries: Entry 1 – Auftakt der Enduro World Series in Chile

Mittwoch, April 23rd, 2014

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Ein Tagebuch lebt von Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen – den guten wie den weniger guten. Nur die schönen Momente für die Ewigkeit festzuhalten, wird den „Strive Diaries“ nicht gerecht. Das Athletenleben des Canyon Factory Enduro Teams ist voller Höhen und Tiefen, die wir Euch mitteilen möchten. Wir könnten hier also ausnahmslos über die genialen Trails in Chile schreiben, wollen Euch in diesem Eintrag aber auch die Rückschläge nahe bringen.

Unsere Reise nach Chile war ein Trip ins Unbekannte, in vielerlei Hinsicht. Neben den logistischen Unwägbarkeiten hat uns vor allem die wahnsinnig dynamische Mountainbike-Szene überrascht. In Chile wird Enduro mit Hingabe gelebt – davon könnten sich viele europäische Länder eine Scheibe abschneiden. Das südamerikanische Land hatte es auf jeden Fall verdient, den Premierenlauf der Enduro World Series (EWS) 2014 auszurichten.

Das Strive AL – die Abfahrt beginnt bergauf

Um die Zeit in Chile optimal zu nutzen, reisten wir mit einer größeren Crew als üblich an. Die Vorbereitungszeit auf das erste EWS Rennen war mit Trainingseinheiten, Film- und Fotoaufnahmen voll durchgeplant. Auf die Videos und Bilder dürft Ihr gespannt sein. Nachdem die Aufnahmen im Kasten waren, ließen wir uns beim Warm-Up Race „Montenbaik Enduro 2014“ in La Parva auf den ersten Schlagabtausch mit der Szene ein. Die Konkurrenz hatte die letzten Monate ja auch nicht im Winterschlaf verbracht. Fabien Barel fuhr den fünften Platz ein und Ines Thoma schaffte als Dritte sogar den Schritt aufs Treppchen.

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Auch Ludo May, unser Schweizer Neuzugang, war nach dem Rennen noch heißer auf die Saison: „Der Trip nach Chile ist der erste mit meinem neuen Team. Es ist toll, die CFET Crew mit Manager und Mechanikern an meiner Seite zu wissen. Ich fühle mich als Teil einer großen Familie! Leider hat mich beim Rennen in La Parva ein kleiner Defekt ausgebremst, aber ich konnte einige gute Stages fahren. Das macht mich sehr zuversichtlich für die Enduro World Series.“

Nach dem Einstand in der „Antigrip-Country“ reisten wir mit Selbstvertrauen fünf Stunden gen Süden nach Nevados de Chillan zum heiß ersehnten Start der EWS. Donnerstag und Freitag standen Trainingstage auf dem Programm. Am Wochenende erwarteten uns zwei Renntage mit je drei Wertungsprüfungen. Wir waren also bestens ausgelastet.

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Ines beschreibt ihre Aufregung vor dem ersten EWS Rennen so: „Ich denke, dass jeder ein bisschen nervös ist. Irgendwie weiß man noch nicht so richtig, was kommt – obwohl man schon gefühlt 1000 Rennen gefahren ist. Es ist trotzdem was anderes, hier zu sein. Die Strecken sind total geil, das Wetter ist perfekt und drum freu‘ ich mich!“

Schon auf der ersten Stage zeigte sich, dass nicht nur mit den Topfavoriten, sondern auch mit etlichen Newcomern in diesem Jahr zu rechnen sein wird. Bei Fabiens Zieleinlauf stockte allen allerdings der Atem. Was war passiert?

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Fabien über einen Tag, den er wohl nie vergessen wird: “Ich hätte mir niemals träumen lassen, was am ersten Tag, bei der ersten Stage passiert ist. Ich bin die erste Kurve wie ein 15-jähriger Junge angegangen, bei voller Geschwindigkeit durch den Sand gerippt, gedriftet und dann die Fahrspur entlang gehüpft. Mit blindem Vertrauen dachte ich, mir kann nichts passieren. Diese Aufregung kann ich selbst nach 20 Jahren Rennerfahrung einfach nicht kontrollieren. Auf halber Strecke bin ich dann mit 40 km/h über den Lenker gegangen und kopfüber im Sand gelandet. Dabei stauchte sich mein Rücken in einer Weise, wie er es sicher nicht sollte und ich rutschte fünf Meter Böschung herunter. Nach zehn Minuten war ich wieder zurück auf dem Trail. Ich konnte mich kaum bewegen. Ich schaffte es, wieder auf mein Bike zu steigen und die Ziellinie zu überqueren. Danach ging es ab zum medizinischen Support. Nach einem langen Check entschied ich mich, die zweite Stage anzugehen. Hätte ich das für ein paar Punkte wirklich machen sollen? War das Risiko zu hoch? Soll ich am nächsten Tag überhaupt antreten? Hatte ich mir die erste Runde so vorgestellt? Viele Fragen, die unbeantwortet bleiben werden. Ich war mir nur sicher, dass ich zum Biken hier bin und mein Bestes geben will. Nur weil man stolpert, heißt es ja nicht, dass man liegenbleiben sollte. Mein Motto lautet: Gib niemals auf!“

Profisport bei Canyon

Am Sonntagmorgen stand das endgültige Aus für Fabien dann fest. Keine leichte Entscheidung, aber eine absolut richtige, wie sich bei der medizinischen Untersuchung am gleichen Tag herausstellte: Bruch eines Lendenwirbels. Fabien war um Haaresbreite an einer Querschnittslähmung vorbeigeschrammt. An Biken war erstmal nicht zu denken, darüber war sich das ganze Team einig.

Ludo feierte derweil bei seinem ersten EWS Rennen im Canyon-Jersey mit Platz 13 einen super Einstand. Joe Barnes kam mit gutem Tempo, aber etwas Platten-Pech auf Rang 25 und Ines belegte Platz sechs bei den Damen.

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Joe beschreibt sein Rennen folgendermaßen: „In der Vorbereitung jagte ein Highlight das nächste. Bei jeder Trainingsrunde hatten wir mehr Spaß in den Hügeln Chiles. Auf der ersten Stage fühlte ich mich auf dem Bike sehr wohl und ging die Sache ruhig an. Anschließend war ich bereit für die physisch anstrengende Stage zwei, die ich mit dem 11. Platz beendete. Soweit, so gut. Mit dem ersten Tag war ich zufrieden und wusste, dass ich am Sonntag noch einen raushauen kann. Der nächste Tag begann mit einem flowigen, schnellen und doch lockeren Trail, den ich voll angehen konnte. Mit einer starken Verbesserung kletterte ich vor der letzten Stage im Ranking nach oben. Diese Stage war dann ganz nach meinem Geschmack, ähnlich den Trails in meiner Heimat Schottland. Meine Begeisterung kannte keine Grenzen mehr. Nachdem ich eine steinige Passage etwas zu stark genommen hatte, verlor plötzlich mein Vorderreifen Luft. Bald schon war er komplett platt und dabei lag noch die halbe Strecke vor mir. Ich tat alles, was ich konnte, aber musste einige Kollegen passieren lassen und verlor viel Zeit auf die Konkurrenz. Was für eine Enttäuschung! Mit dem 25. Platz habe ich ein paar Punkte ins Ziel gerettet, aber das war nicht mein Anspruch. Ich kann die nächsten Rennen kaum erwarten und muss mir nur merken: Take it easy on the rocks.“

Auf unseren Trip blicken wir nun mit gemischten Gefühlen zurück. Es war alles dabei: totale Begeisterung beim Biken auf den chilenischen Trails, verhaltener Stolz ob der Rennergebnisse bis hin zu dem Schock nach Fabiens schwerem Sturz. Nun machen wir uns auf den weiten Heimweg und werden uns bis zum BIKE Festival in Riva erstmal sammeln. Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche für Fabien, die uns bereits erreicht haben. Wir müssen jetzt Geduld haben, bis weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass es unserem „Fab“ bald wieder richtig gut geht.

Mehr über das Canyon Factory Enduro Team

Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Mittwoch, April 23rd, 2014

Vierter Canyon-Sieg in Folge beim Flèche Wallone – nach den beeindruckenden Siegen von Philippe Gilbert 2011, Joaquim “Purito” Rodríguez 2012, Dani Moreno 2013 war nun Alejandro Valverde an der Reihe.

Der spanische Movistar Team-Kapitän zündete auf den letzten 200 Metern des gefürchteten, bis zu 26 Prozent steilen Schlussanstiegs den Turbo und krönte sich auf seinem Ultimate CF SLX nach 2006 zum zweiten Mal zum “Eroberer der Mur de Huy”.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

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8. Sieg: Valverde der erfolgreichste Profi 2014

“Ich bin so glücklich, dieser Sieg bedeutet mir und dem Team enorm viel”, sagte Valverde nach dem Rennen: “Die Ardennen haben sich in den letzten Jahren erfolgreich gegen mich gewehrt: Ich habe zwar Podiumsplätze erreicht, aber keine Siege. Umso wichtiger war der heutige Sieg.”

Mit dem Triumph beim mittleren der Ardennen-Klassiker erhöhte Valverde sein Siegeskonto 2014 auf satte acht – kein anderer Fahrer der WorldTour siegte öfter. Doch der 33-Jährige hat noch nicht genug: “Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag ist ein Rennen, das ich ebenfalls sehr mag und das ich bereits gewonnen habe. Auch dort werden wir Vollgas geben, aber dank des Sieges heute etwas gelassener.”
Angriff auf das Ardennen-Triple

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Purito im Pech

Etwas weniger glücklich verlief das Rennen für Katusha. Purito, der beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag gestürzt war und im Krankenhaus behandelt werden musste, wurde auch heute kurz vor dem Ziel in einem Sturz verwickelt.

Glücklicherweise konnte der Spanier sofort wieder auf sein Aeroad CF steigen, doch die Chance auf eine Top-Platzierung war dahin – Rang 70 hieß es am Ende für den Katusha-Kapitän.
Aeroad CF: Ausreißerrad, Gipfelstürmer und WorldTour-Legionär zugleich

Moreno in den TopTen

Besser lief es für Moreno: Der Vorjahressieger war im Finale des Rennens jederzeit hellwach und belegte am Ende den neunten Platz – sein zweites TopTen-Ergebnis binnen vier Tagen, nachdem er das Amstel Gold Race ebenfalls als Neunter beendete.

Wir freuen uns auf Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag und wünschen unseren Teams bei der “Doyenne” viel Erfolg und alles Gute!
Profisport bei Canyon