Archive for the ‘Canyon Online Team’ Category

Giro: Katusha mit starkem 4. Platz beim Teamzeitfahren

Montag, Mai 6th, 2013

Um 16:13 Uhr rollten die neun Katusha-Profis mit ihrem Speedmax CF von der Rampe auf der Insel Ischia. Das Teamzeitfahren auf der zweiten Etappe des Giro d’Italia führte über 17,4 hügelige Kilometer ins kleine Städtchen Forio.

Dem dreimaligen Zeitfahr-Vizeweltmeister Michael Rich gefiel der hügelige Kurs auf der Urlaubsinsel überhaupt nicht: “Die Ästhetik des Teamzeitfahrens kam nicht rüber. Stattdessen sah man die Fahrer der Teams wie sie gemeinsam kletterten”, meinte Ex-Profi Rich, der bei Katusha speziell für die Betreuung bei Zeitfahren zuständig ist.
Giro d'Italia - Katusha vor dem Mannschaftszeitfahren / Foto: Roth

Trofimov: “Sind sehr zufrieden”
Auf dem anspruchsvollen Kurs mit vier Steigungen kamen die Katusha-Fahrer dennoch schnell ins Rollen und flogen mit ihrem Speedmax CF nach 22:24 Minuten über die Ziellinie.

Eine starke Zeit, wie sich später herausstellte. Denn mit nur 19 Sekunden Rückstand auf Team Sky mit dem Topfavoriten auf das Rosa Trikot Bradley Wiggins belegte Katusha in der Endabrechnung einen hervorragenden vierten Platz. Selbst das mit Zeitfahrspezialisten gespickte Team Garmin-Sharp mit Titelverteidiger Ryder Hesjedal landete mit 25 Sekunden Rückstand nur auf Platz sieben.

“Wir sind sehr zufrieden mit unserer Performance”, sagte Yuriy Trofimov nach dem Rennen: “Wir haben das Podium nur ganz knapp verpasst und sind direkt hinter den großen Teams platziert, die um den Gesamtsieg kämpfen.”
Giro d'Italia - Katusha beim Mannschaftszeitfahren / Foto: Roth

Piva: “Haben Trofimov geholfen”
Auch der Sportliche Leiter Valerio Piva war angetan von der Leistung seines Teams: “Unsere Jungs haben einen tollen Job gemacht. Sie fahren mehr oder weniger auf dem gleichen Level und sind extrem motiviert. Unser Ziel ist es, mit Yuriy Trofimov eine gute Platzierung im Gesamtklassement zu erreichen. Und ich denke, heute haben wir ihm sehr geholfen.”

Bestplatzierter Katusha-Fahrer in der aktuellen Gesamtwertung ist Luca Paolini als 17. mit 19 Sekunden Rückstand auf Leader Salvatore Puccio (Sky). Paolini hatte am Samstag auf der ersten Etappe im Massensprint Rang zwölf belegt.

Katusha beim Giro: News auf facebook und im Blog
Während des Giros bieten wir Euch hier im Blog und auf facebook News rund um unser Team Katusha. Wir halten Euch auf dem Laufenden und wünschen Katusha einen tollen Giro d’Italia 2013!

Canyon und Katusha: Voneinander lernen, miteinander siegen!
Giro d’Italia 2013: Die offizielle Webseite

Fight for Pink – Katusha beim Giro d’Italia

Freitag, Mai 3rd, 2013

Der Countdown läuft: Am Samstag, 4. Mai fällt in Neapel der Startschuss zur 96. Auflage des Giro d’ Italia. Über 3405 Kilometer in 21 Etappen haben die Profis zu meistern, bevor am 26. Mai in Brescia der neue Sieger der Corsa Rosa geehrt wird.

Sieben Bergankünfte, rund 90 Zeitfahr-Kilometer und solch geschichtsträchtige Anstiege wie das Stilfser Joch, der Gavia-Pass oder die drei Zinnen versprechen einen spannenden Radsport-Mai.
Giro 2012: Joaquim Rodríguez im Rosa Trikot / Foto: Roth

Purito: Volle Konzentration auf die Tour de France
Neben Titelverteidiger Ryder Hesjedal, Tour-Sieger Bradley Wiggins gehört Lokalmatador Vincenzo Nibali zu den Top-Favoriten auf das Rosa Trikot, an dem Joaquim “Purito” Rodrìguez im vergangenen Jahr nur knapp vorbeigeschrammt ist.

In diesem Jahr widmet sich der Leader unseres Teams Katusha voll und ganz auf sein großes Ziel: die Tour de France. Seit seinem fantastischen zweiten Platz beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich bereitet sich Purito akribisch auf die Frankreich-Rundfahrt vor, besichtigt einzelne Etappen und testet mit seinem Speedmax CF ausgiebig im Windkanal.
Joaquim Rodríguez testet sein Speedmax CF

Piva: Wir wollen Etappensiege
Doch auch ohne Purito steht für Katusha ein schlagkräftiges Team am Start in Neapel. Maxim Belkov, Pavel Brutt, Giampaolo Caruso, Vladimir Gusev, Petr Ignatenko, Dmitriy Kozonchuk, Luca Paolini, Yuriy Trofimov und Angel Vicioso nehmen die Herausforderung an und geben ihr Bestes getreu dem Giro-Motto “Fight for Pink”. Als Sportliche Leiter fungieren Valerio Piva, Claudio Cozzi, Torsten Schmidt und Gennady Mikhaylov.

“Wie immer wird der Giro ein langes und anspruchsvolles Rennen”, sagt Valerio Piva. Der Sportliche Leiter rechnet sich beim Giro trotz Puritos Abstinenz einiges aus: “Wir haben zahlreiche Fahrer, die für einen Etappensieg gut sind. Ich denke da an Luca Paolini, Maxim Belkov, Pavel Brutt oder auch Giampaolo Caruso, der bereits in den vergangenen Wochen seine starke Form zeigte.”

Im Gesamtklassement ruhen die Katusha-Hoffnungen auf Yuriy Trofimov. Der 29-Jährige sei in der Lage, unter die besten zehn zu fahren, so Piva: “Unser Hauptziel wird es jedoch sein, eine Etappe zu gewinnen”.

Katusha beim Giro: News auf facebook und im Blog
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Giro d’Italia 2013: Die offizielle Webseite

Wolfram Kurschat: Die richtige Ernährungsstrategie zum Aufbautraining

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

In unserer Canyon Blog-Serie spricht Canyon Hero Wolfram Kurschat über die Inhalte der modernen Ernährungs-, Trainings- und Material-Konzepte im Mountainbike-Sport und gibt konkrete Tipps und Trainingspläne für den optimalen Start in die Saison.
Hier ist sein neuer Beitrag zum Thema:
Ernährung Spezial: Die richtige Ernährungsstrategie zum Aufbautraining

Das die Ernährung für eine gute körperliche Leistungsfähigkeit genauso wichtig, wie das richtige Training und die nötige Regeneration ist, ist den meisten klar. Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte die beachtet werden müssen, wenn es um eine optimale Ernährungsstrategie geht, die den Formaufbau unterstützen soll.
Schon in den vorherigen Beiträgen zum Thema Training wurde betont, dass die Leistungsfähigkeit im Radsport von vielen mit dem Quotienten Watt/pro Kilogramm Körpergewicht beschrieben wird. Letztlich ist das die Größe, die uns schnell bergauf fahren lässt.

Wolfram Kurschat (Shooting Zypern 2012)

Nun würde natürlich jeder sofort ableiten, dass man durch die Reduktion seines Körpergewichts diesen Quotienten so beeinflussen kann, dass eine höhere Leistungsfähigkeit resultiert. Man sollte sich jedoch im Klaren sein, dass man seine persönliche Leistungsfähigkeit auf diese Weise nur relativ optimiert, indem das Gewicht gedrückt wird. Absolut gesehen verbessert man seine Leistungsfähigkeit jedoch so nicht.

Das Ziel: die persönliche Maximalkraft erhöhen
Um mehr Watt zu treten benötigt man auch mehr Kraft. Diese Kraft kann man jedoch nur bedingt über das Radtraining aufbauen. Hierzu ist das Krafttraining mit Gewichten nötig, um seine persönliche Maximalkraft zu erhöhen.
Damit der Körper diese Trainingsreize verarbeiten kann, benötigt er all die Nährstoffe in ausreichender Form die wichtig sind, um die Anpassungsprozesse zu vollziehen – auf diese Weise wird dann Form aufgebaut.

Ausreichende Menge an Kohlenhydraten und Eiweiß

Sehr wichtig ist auch, dass man in der Phase des Aufbautrainings ausreichende Mengen an Kohlenhydraten zu sich nimmt – lieber mehr als zu wenig, denn ohne die nötige Energie kann man nicht in den Trainingsbereichen trainieren, die den Formaufbau unterstützen. Maximal Kraft, V02max etc.

Es ist somit als optimal anzusehen, wenn man zu Beginn der Phase des Aufbautrainings ca. 3-4 KG mehr Körpergewicht hat als zu seinem Saisonhöhepunkt. Somit hat man eine ausreichende Reserve, die über die Phase des Aufbautrainings meist um die Hälfte schwindet auf Grund des intensiven Trainings.
Kohlenhydrate und Eiweiß sind die beiden Komponenten an denen es nicht mangeln sollte, wenn man die Form aufbauen möchte. Natürlich sollte man weiterhin darauf achten, dass die anderen Nährstoffe nicht in den Hintergrund geraten.
Es empfiehlt sich zum Frühstück, zum Mittag und nach dem Training ausreichend Kohlenhydrate und Eiweiß zuzuführen. Mit Gemüse und Salaten kann man dann das Abendessen ergänzen.

Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass man darauf achten sollte, dass bei der anteilsmäßig hohen Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr der Säure-Basen-Haushalt nicht zu sehr leidet. Somit ist immer darauf zu achten, dass man auf Fertigprodukte und viel Zucker verzichtet. Lieber alles aus reinen Zutaten selbst zusammenstellen. Auf diese Weise hat man auch die Möglichkeit viele basische Lebensmittel zu wählen.

Hat man dann seine Form auf ein neues Basis-Niveau gebracht, dann kann man in Richtung Peak Performance seine Form durch eine optimale Ernährung boosten.

Viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Fahrt!

Alle Beiträge der Serie im Überblick

Canyon-Sieg bei “Eschborn-Frankfurt” durch Simon Spilak

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

Da hatte Erik Zabel wieder einmal den richtigen Riecher. Am Samstag während der Stoppomat Challenge beim Pure Cycling Festival tippte der Canyon-Markenbotschafter und Sportliche Leiter von Team Katusha auf Simon Spilak als Sieger bei “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt”.

Vier Tage später wurde Zabels Vorhersage zur Realität. Der Slowene düpierte die komplette Sprinterelite um André Greipel und John Degenkolb und setzte sich auf seinem Canyon Bike vor Vorjahresgewinner Moreno Moser durch.

Simon Spilak siegt bei

Nächster großer Triumph für Spilak
Und das, obwohl Spilak ursprünglich gar nicht für das Rennen vorgesehen war. “Wir haben entschieden, dass ich aufgrund meiner momentanen Form doch teilnehmen werde, und es hat sich ausgezahlt”, freute sich Spilak nach dem Rennen.

Nach seinem Sieg beim GP Miguel Indurain sowie dem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Tour de Romandie fügte der 26-Jährige mit dem Triumph beim deutschen Eintagesklassiker einen weiteren großen Erfolg zu seinen Palmares hinzu: “Die erste Hälfte der Saison habe ich nun abgeschlossen und ich bin mit meinen Ergebnissen sehr zufrieden.”

Gratulation an Simon und das ganze Katusha-Team!

Canyon und Katusha: Eine fast perfekte Ardennen-Woche

Montag, April 22nd, 2013

Nur drei Sekunden fehlten Joaquim “Purito” Rodríguez am Ende zum großen Coup. Im Finale von Lüttich-Bastogne-Lüttich, seinem Lieblingsrennen, zündete der Spanier den Turbo und ließ mit seinem explosiven Angriff die gesamte Klassiker-Elite um Alejandro Valverde, Michele Scarponi und Philippe Gilbert förmlich stehen.

Einzig der Ire Daniel Martin parierte Puritos Schlussattacke und fuhr noch am Katusha-Kapitän vorbei. Dennoch fand Purito am Ende der Klassikerzeit versöhnliche Worte: “Ich denke, ich habe ein fast perfektes Rennen gezeigt, auch dank der Unterstützung meines Teams. Wir hatten meiner Meinung nach eine sehr kluge Strategie und haben unser Bestes getan, um hier zu gewinnen”, sagte der 33-Jährige nach dem Rennen.

Daniel Moreno im Pech
Dagegen hatte sein Landsmann Daniel Moreno großes Pech. Der 31-Jährige verlor bei einem Sturz kurz vor der Côte de Saint-Nicolas den Anschluss an das Feld der Favoriten und kam schließlich mit knapp zwei Minuten Rückstand auf Purito ins Ziel.

“Ich konnte meinen Lenker nicht mehr in die richtige Position bringen”, schilderte Moreno die Situation nach seinem Missgeschick. “Sicherlich wären wir ohne diesen Sturz zu zweit vorne gewesen und hätten ein anderes Ergebnis erzielen können. Das ist wirklich schade, denn das hätte das perfekte Ende dieser unglaublichen Woche werden können”, sagte der Spanier.
Daniel Moreno erobert die Muur de Huy / Foto: ROTH

Flèche Wallonne-Triple für Canyon
In der Tat. Denn nur vier Tage vor “La Doyenne” wuchs Moreno an der Muur de Huy förmlich über sich hinaus und holte sich den Sieg beim Flèche Wallonne. Am gefürchteten, 26 Prozent steilen Schlussanstieg hatte der Spanier die besten Beine, überquerte dank eines unwiderstehlichen Finishs als Erster die Ziellinie und kürte sich zum “Eroberer der Muur de Huy”.

“Ich bin überglücklich, bei meinem Lieblingsrennen gewonnen zu haben. Purito hat mir den Sieg schon am Start vorhergesagt. Während des Rennens haben wir immer wieder miteinander gesprochen und er hat mich super unterstützt”, sagte Moreno nach dem mittleren der Ardennen-Klassiker – nach dem Sieg von Philippe Gilbert 2011 und Purito 2012 der dritte Triumph eines Canyon Aeroad CF beim Flèche Wallonne nacheinander.

Dramatischer Auftakt beim Amstel Gold Race
Dabei hatte die Ardennen-Woche für das Katusha-Team fast schon tragisch begonnen. Beim Amstel Gold Race stürzte Purito rund 43 Kilometer vor dem Ziel, als er noch aussichtsreich im Rennen lag.

Zwar kam Purito wieder aus eigener Kraft auf die Beine, musste das Rennen aber aufgrund seiner Verletzungen aufgeben. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben eine starke Oberschenkel-Prellung. Glück im Unglück: Der 33-Jährige trug keine Knochenbrüche davon und konnte schon zwei Tage später wieder auf dem Rad trainieren.

Purito on his way back to No. 1
Durch seinen sechsten Rang bei Flèche Wallonne und Platz zwei bei “La Doyenne” verbesserte sich Purito im UCI WorldTour Ranking auf den vierten Platz und ist auf dem besten Weg, seinen Geniestreich vom Vorjahr zu wiederholen: Sieger der WorldTour 2012.

Indes blickt Purito schon den kommenden Aufgaben entgegen: “Ich werde nun erst einmal ein wenig pausieren. Danach beginnt die Vorbereitung auf die Tour de France, mein nächstes großes Ziel.”

Wir wünschen Purito und Katusha alles Gute bei den kommenden Rennen.

Canyon und Katusha: voneinander lernen, miteinander siegen!

Daniel Moreno triumphiert beim Flèche Wallonne

Mittwoch, April 17th, 2013

Riesen-Erfolg für Katusha an der Muur de Huy! Daniel Moreno und Joaquim “Purito” Rodríguez dominieren den mittleren der Ardennen-Klassiker und holen sich Platz eins und Platz sechs.

Am gefürchteten, 26 Prozent steilen Schlussanstieg hat Moreno die besten Beine und überquert dank eines unwiderstehlichen Finishs als Erster die Ziellinie.

Moreno: “Purito hat mich super unterstützt”
“Ich bin überglücklich, bei meinem Lieblingsrennen gewonnen zu haben. Purito hat mir den Sieg schon am Start vorhergesagt. Während des Rennens haben wir immer wieder miteinander gesprochen und er hat mich super unterstützt”, sagt Moreno.

Das überragende Resultat perfekt macht Purito, der als Sechster und mit geballter Siegesfaust nur acht Sekunden hinter Moreno ins Ziel kommt – und das trotz des Sturzes beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag.

“Ich hoffe, ich kann Purito in den nächsten Rennen auch wieder zu einem Sieg helfen, vielleicht schon am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich.” ¡Bravo Dani, bravo Purito!

Bärenstarkes Katusha-Duo: Daniel Moreno (li.) und Joaquim Rodriguez / Foto: ROTH

Purito: Angriff auf Lüttich-Bastogne-Lüttich
Nach diesem sensationellen Erfolg haben die Katusha-Profis kaum Zeit zum Durchatmen. Am Sonntag, 21. April, folgt zum krönenden Abschluss der Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, Puritos Lieblingsrennen. Es ist das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen und gilt wegen seines sehr hügeligen Profils durch die wallonischen Ardennen als einer der schwersten Klassiker im Radsport.

Die knapp 260 Kilometer lange Strecke ist mit zahlreichen steilen Anstiegen durchzogen. Der berühmteste ist die Côte de la Redoute mit zwei Kilometern Länge und einer maximalen Steigung von 20 Prozent. Exakt das Terrain, auf dem sich Purito so richtig wohl fühlt! ¡Venga Purito!

Folgende Katusha-Teamfahrer werden voraussichtlich bei Lüttich-Bastogne-Lüttich antreten:
Giampaolo Caruso (ITA), Alexandr Kolobnev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Joaquim Rodríguez (ESP), Simon Spilak (SVN), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS).

Canyon und Katusha: voneinander lernen, miteinander siegen!

Mission Titelverteidigung: Purito startet beim Flèche Wallonne

Dienstag, April 16th, 2013

Direkt aus der Röhre auf das Rad: Nach seinem Sturz beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag haben die Katusha-Teamärzte grünes Licht gegeben für den Start von Joaquim Rodríguez beim Flèche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Eine Computertomographie ergab eine schwere Prellung des Oberschenkels, sein Start bei den beiden verbleibenden Ardennen-Klassikern war lange fraglich.

VIDEO: Purito on his way back to No. 1

Nach zwei Stunden Training am heutigen Dienstag nun die Entwarnung: Der katalanische Kletterspezialist kann seinen Sieg vom letzten Jahr wiederholen, auch wenn er nicht in seiner Bestform ist. Wird er mit seinem Aeroad CF auch in diesem Jahr wieder als Erster über den Zielstrich an der Muur de Huy fahren?

“Morgen werde ich beim Flèche Wallonne mit der Nummer 1 auf meinem Rücken starten und das motiviert mich sehr. Aber ich weiß auch, dass ich nicht in der besten Verfassung bin und dass es sehr schwer werden wird, meinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Man muss in jeder Hinsicht perfekt fahren um diese Klassiker gewinnen zu können. Ich muss auch zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin, denn es ist ja kein Geheimnis, dass diese Woche in den Ardennen für mich mit die wichtigste der gesamten Saison ist. Ich hoffe, dass ich für Lüttich-Bastogne-Lüttich, mein absolutes Lieblingsrennen, wieder meine Topform erreichen kann. Ich werde morgen natürlich mein Bestes geben, aber ich habe auch schon mit meinem Teamkollegen gesprochen, dass ich für ein bestmögliches Ergebnis für Katusha auch zur Verfügung stehen werde”, so Joaquim Rodríguez.

Canyon Hero Nils Frommhold: Platz sechs zum Saisonauftakt

Dienstag, April 16th, 2013

Seit dieser Saison ist Triathlon-Profi Nils Frommhold auf Canyon Bikes unterwegs. Sein erster Eindruck: “Ich bin mit den Rädern super zufrieden. Das Speedmax CF bin ich die Tage zum ersten Mal gefahren und ich war überrascht wie steif das Rad ist. Dazu lässt es sich für ein Zeitfahrrad direkt ansteuern und fährt quasi wie auf Schienen geradeaus.”

Sprinten zum Einstieg
Nach den beiden Trainingslagern auf Fuerteventura und in Cesenatico stand am vergangenen Sonntag das erste Triathlon-Wochenende des Jahres auf dem Programm.

Mit einem Wettkampf in der Sprintdistanz (600 m Schwimmen, 15 km Radfahren, 4 km Laufen) im Schweizer Wallisellen startete der Ironman Champion 2012 seine Mission “Challenge Roth”, auf die seine Saisonplanung ausgerichtet ist.
Nils Frommhold mit seinem Canyon Aeroad CF / Foto: Ruben Elstner
Ein starkes Team: Frommhold und das Aeroad CF
Bei strahlendem Sonnenschein gehörte Nils beim Radfahren zu einer neunköpfigen Spitzengruppe. Mit seinem Aeroad CF, das er für die kurze und verwinkelte Radstrecke auswählte, konnte sich der Canyon Hero sogar von seinen Kontrahenten absetzen.

“Das Aeroad CF ist ja schon länger mein Weggefährte. Ich sitze immer wieder gerne drauf. Egal ob im Training oder Wettkampf, das Rad ist für winklige und anspruchsvolle Kurven wie gemacht. Es leitet meine Energie gut auf die Straße und selbst bei hohen Geschwindigkeiten fällt es mir leicht, das Rad agil zu fahren”; schwärmt Frommhold.

“Froh, wieder an der Startlinie zu stehen”
Beim abschließenden Laufen musste Nils jedoch dem hohen Tempo auf dem Rad Tribut zollen, aber legte mit einem sechsten Platz dennoch einen ordentlichen Start in die Saison hin.

“Ich war froh endlich wieder an der Startlinie zu stehen und Wettkämpfe kann man eben doch nur in Wettkämpfen simulieren. Egal über welche Distanzen”, sagte der 26-Jährige.

Pure Cycling Festival: Messe Dich mit den Triathlon-Profis
Das nächste Highlight im Terminkalender des gebürtigen Berliners ist schon nah. Im Rahmen des Canyon Pure Cycling Festivals nimmt Nils an unserer Triathlon-Tour powered by Profile Design und Skechers teil. Zusammen mit Markus Fachbach, Jens Kaiser und Martin Wagner verleiht er unserer Tour einen wahren “Ironman”-Anstrich.

Möchtest auch Du Dich mit den Profis messen und Seite an Seite mit den Canyon Heroes über den Asphalt donnern? Dann gib der Versuchung nach und melde Dich zur Triathlon-Tour an.

Triathlon-Tour powered by Profile Design und Skechers mit unseren Triathlon-Profis Nils Frommhold, Markus Fachbach, Jens Kaiser und Martin Wagner
Samstag, 27. April 11:00 – 13:30 Uhr

Anmeldung unter events@canyon.com Stichwort: ”Triathlon-Tour”
Weitere Informationen zur Tour findest Du hier.

Alle Infos zum Canyon Pure Cycling Festival

Sturz beim Amstel Gold Race: Purito im Pech

Montag, April 15th, 2013

Großes Pech für Katusha-Star Joaquim “Purito” Rodríguez beim Auftakt des Ardennen-Triples: Beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag stürzte der Katalane 43 Kilometer vor dem Ziel, als er noch aussichtsreich im Rennen lag.

Zwar kam Purito wieder aus eigener Kraft auf die Beine, musste das Rennen aber aufgrund seiner Verletzungen aufgeben. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben eine starke Oberschenkel-Prellung. Glück im Unglück: Der 33-Jährige trug keine Knochenbrüche davon.

Team Katusha: Die Canyon Flotte vor dem Amstel Gold Race
Start beim Flèche Wallone noch unsicher

Dennoch ist ein Start bei den beiden kommenden Ardennen-Klassikern, Flèche Wallone und Lüttich-Bastogne-Lüttich, bislang noch unklar.  ”In den nächsten Tagen werden unsere Ärzte entscheiden, wie lange Purito pausieren muss”, erklärten die Katusha-Verantwortlichen.

Wir wünschen Purito gute Besserung und eine schnelle Genesung. Auf geht’s, Purito!

Caruso springt für Purito in die Bresche

Während Purito im Finale des Amstel Gold Race nicht mitmischen konnte, sprang sein Teamkollege Giampaolo Caruso für den Spanier in die Bresche. Caruso war auf der vorletzten Überquerung des Caubergs einer der Protagonisten und gehörte lange zur Spitzengruppe, aus der der spätere Sieger Roman Kreuziger hervorging.

Mit nur 22 Sekunden Rückstand auf Kreuziger belegte der Italiener Platz 11 und verpasste damit nur knapp die Top Ten. In der zweiten Verfolgergruppe beendeten mit Alexandr Kolobnev (19.) und Daniel Moreno (21.) zwei weitere Katusha-Profis das Rennen auf den vorderen Rängen.

Ardennen-Attacke: Mach’s noch einmal, Purito!

Donnerstag, April 11th, 2013

Muur de Huy, 26 Prozent Steigung, den Profis brennt das Laktat in den Beinen. Und dann packt Joaquim “Purito” Rodríguez den Turbo aus. Bereits im letzten Jahr hat Purito gezeigt, wie es geht und auf seinem Canyon Aeroad CF einen fantastischen Sieg beim Fleche Wallone eingefahren.

Und auch in dieser Saison ist der katalanische Kletterspezialist vom Team Katusha unser Mann für die drei anstehenden Ardennen-Klassiker: Amstel Gold Race – Fleche Wallone – Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Joaquim Rodríguez bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2012 / Foto: ROTH

Canyon Räder sind zum Siegen da!
Dass sich Canyon Bikes in den knackigen Anstiegen der Ardennen wohl fühlen zeigen die überragenden Resultate aus den vergangenen Jahren. 2011 verpasste Purito als Zweiter beim Amstel Gold Race und Flèche Wallone nur knapp den großen Coup. Geschlagen wurde er bei den Rennen nur von Philippe Gilbert, der seine Triumphe ebenfalls auf einem Canyon Bike einfuhr.

Unterstützt wird Purito in Belgien und den Niederlanden von seinem Landsmann Daniel Moreno. Als explosiver Puncheur eskortierte der Fünfte der Vuelta 2012 Rodriguez bereits in den vergangenen beiden Jahren durch die raue Ardennenlandschaft. Mit seinem bärenstarken Duo ist Katusha also bestens gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Bärenstarkes Katusha-Duo: Daniel Moreno (li.) und Joaquim Rodriguez / Foto: ROTH

Muur de Huy als Scharfrichter

Den Auftakt zum berühmt berüchtigten Ardennen-Triple bildet das Amstel Gold Race am Sonntag, 14. April. Der rund 250 Kilometer lange Klassiker ist gespickt mit 33 kurzen und knackigen Anstiegen. Zusammengerechnet müssen die Profis über 4000 Höhenmeter bewältigen. Scharfrichter wird auch dieses Mal der Cauberg sein, der mit maximal 11 % auch gleich einer der härtesten Anstiege ist. Von dort aus geht es noch knappe zwei Kilometer bis ins Ziel in Valkenburg.

Das zweite Rennen in der Ardennen-Woche ist La Flèche Wallonne am Mittwoch, 17. April. Im Gegensatz zum Amstel Gold Race geht es beim wallonischen Pfeil durch das hügelige Land der belgischen Ardennen. Bedeutendster und finaler Anstieg ist die Muur de Huy mit maximal 26 Prozent Steigung auf 1,3 Kilometern Länge. Die „Mauer“ ist exakt das Terrain, auf dem sich Purito so richtig wohl fühlt!

Angriff auf das Ardennen-Triple

Kaum Zeit zum Durchatmen für die Profis nach diesem anspruchsvollen Rennen, denn stets vier Tage danach folgt zum krönenden Abschluss der Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag, 21. April. Es ist das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen und gilt wegen seines sehr hügeligen Profils durch die wallonischen Ardennen als einer der schwersten Klassiker im Radsport.

Die knapp 260 Kilometer lange Strecke ist mit zahlreichen steilen Anstiegen durchzogen. Der berühmteste ist die Cote de la Redoute mit zwei Kilometern Länge und einer maximalen Steigung von 20 Prozent. ¡Venga Purito!

Folgende Katusha-Teamfahrer werden voraussichtlich die drei Rennen der Ardennen-Woche bestreiten:
Giampaolo Caruso (ITA), Alexandr Kolobnev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Joaquim Rodríguez (ESP), Simon Spilak (SVN), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS).

Es wird eine spannende und anstrengende Woche für Katusha und wir wünschen unserem Team viel Erfolg und alles Gute!

Canyon und Katusha: voneinander lernen, miteinander siegen!