Kristoff siegt in Hamburg – Movistar Team dominiert Vuelta

  August 25th, 2014 | 13:43 | Onlineredaktion

Sahne-Wochenende für Team Katusha und das Movistar Team: Während Alexander Kristoff den nächsten Statement-Sieg bei den Vattenfall Cyclassics einfährt, holt sich das Movistar Team bei der Vuelta das Teamzeitfahren und das Rote Trikot. Das Speedmax CF und das Aeroad CF SLX glänzen dabei.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Eigentlich hatte es keinen Beweis mehr erfordert, doch am Wochenende hat Alexander Kristoff einmal mehr eindrücklich demonstriert, dass der Katusha Sprinter den Sprung in die absolute Weltklasse geschafft hat.

Nach seinem Triumph beim Radsport-Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr und den beiden Etappensiegen bei der Tour de France gewann der Norweger die Vattenfall Cyclassics und schreibt damit ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Team Katusha und in der des Aeroad CF SLX.

Mit seinem 14. Saisonsieg hat Kristoff in dieser Saison nun mehr UCI-Rennen gewonnen als jeder andere Profi – Chapeau Alex!

Vattenfall Cyclassics / (c) TDWsport.com

Kristoff: Hamburg eines meiner Lieblings-Rennen

“Ich mochte das Rennen in Hamburg schon immer. Seit ich Profi bin, bin ich hier jedes Jahr gefahren, habe aber nie gewonnen. Jetzt habe ich es endlich geschafft – und natürlich gehört Hamburg nun umso mehr zu meinen absoluten Lieblingsrennen”, sagte Kristoff im Ziel.

Die meisten seiner Sprinter-Rivalen hatten am bis zu 15 Prozent steilen Waseberg Probleme mitzuhalten und fielen zurück. Kristoff hingegen überquerte den Berg mit den Besten und wurde von seinen Teamkollegen Pavel Brutt und Marco Haller mustergültig ins Finale pilotiert, wo seinem dynamischen Antritt niemand mehr folgen konnte.

“Es ist eine von Alex’ Stärken, einen langen Sprint zu fahren und auch die Zielgerade kam ihm entgegen”, sagte Kristoffs Sportlicher Leiter Torsten Schmidt nach dem Rennen: “Ich arbeite nun schon seit mehreren Jahren mit ihm zusammen und freue mich wahnsinnig über seine positive Entwicklung.”

Team Movistar / (c) TDWsport.com

Traumstart für Movistar Team bei der Vuelta a Espana

Exakt zwei Jahre nach dem Sieg im Teamzeitfahren von Pamplona wiederholte das Movistar Team den Triumph beim Auftakt der diesjährigen Vuelta a Espana.

Ausgestattet mit der Zeitfahrmaschine Speedmax CF benötigte die Equipe um Nairo Quintana und Alejandro Valverde für den 12,6 Kilometer langen Kurs in Jerez de la Frontera sechs Sekunden weniger als Cannondale und Orica Greenedge.

Team Movistar / (c) TDWsport.com

Castroviejo erster Mann in Rot

Als erster Movistar Team-Fahrer überquerte der baskische Zeitfahrspezialist Jonathan Castroviejo den Zielstrich und übernahm wie vor zwei Jahren das Rote Trikot des Gesamtführenden.

“Alle neun Fahrer haben das heute perfekt gemacht”, sagte Castroviejo nach der Siegerehrung: “Ich hatte die Ehre, das Rote Trikot überzustreifen, aber der Dank geht an das ganze Team.”

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Rotes Trikot wechselt innerhalb des Teams

Die zweite Etappe am Sonntag führte über 175 relativ flache Kilometer von Algeciras nach San Fernando, wo Nacer Bouhanni am Ende den Massensprint für sich entschied. Bester Movistar Team-Fahrer war Valverde als 21., Castroviejo kam als 100. ins Ziel.

Durch diese Differenz bei der Zielreihenfolge bei Zeitgleichheit in der Gesamtwertung musste Castroviejo das Rote Trikot an seinen Teamkollegen Valverde abgeben. “Ehrlich gesagt war es nicht der Plan, dass ich heute die Gesamtführung übernehme”, erklärte Valverde, den man vom Teambus wieder zurück zur Siegerehrung holen musste: “Aber das Finale war recht nervös und ich musste weit vorne fahren, um keinen Zeitverlust durch Risse im Feld zu riskieren. Ich wusste gar nicht, dass ich der neue Führende war.”

In den kommenden Tagen weist das Streckenprofil einige Hügel und Berge auf, sodass das Movistar-Team hellwach sein muss, um das Rote Trikot zu verteidigen. Mit Valverde und Quintana, die sich zurzeit beide in einer tollen Verfassung befinden, sollte dieses Unterfangen allerdings möglich sein.

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Purito und Quintana mit großen Ambitionen zur Vuelta a Espana 2014

  August 21st, 2014 | 12:20 | Onlineredaktion

Team Katusha und das Movistar Team gehen mit einem Top-Aufgebot in die 69. Vuelta a Espana. Mit den Weltklasse-Rundfahrern Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Joaquim Rodríguez und Dani Moreno wollen die Canyon-Teams ein Wörtchen mitreden im Kampf um den Sieg.

Team Katusha and Movistar Team / (c) TDWsport.com

Alto Cumbres Verdes, Aramon Valdelinares, Alto Monte Castrove: Zugegeben, Namen wie Alpe d’Huez oder Col du Tourmalet klingen in den Ohren der meisten Radsportfans vertrauter. Allerdings haben es auch die Bergankünfte der 69. Vuelta a Espana ordentlich in sich.

Und immer wenn es ins Hochgebirge geht, spielen die beiden Canyon-Teams der UCI WorldTour eine gewichtige Rolle. Das Movistar Team schickt mit Giro d’Italia-Sieger Nairo Quintana und der aktuellen Nummer eins der WorldTour Alejandro Valverde gleich zwei der besten Rundfahrer der Welt ins Rennen.

Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia

Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana oder Valverde? Rennverlauf wird entscheiden!

Dass gleich beide Movistar Team-Stars in Spanien an den Start gehen, freut auch Teamchef Eusebio Unzué. Festlegen auf einen Kapitän will sich der 59-Jährige im Vorfeld der Rundfahrt aber noch nicht: “Der Rennverlauf selbst wird entscheiden, wer von beiden die Leaderrolle in Spanien übernehmen wird.”

Die Voraussetzungen dafür bringen beide mit: Quintana hat bei seinem Giro-Triumph im Mai bewiesen, dass er trotz seines jungen Alters imstande ist, ein Team zu führen – sowohl im Rennen als auch außerhalb. Valverde ist bei jeder Grand Tour ein Garant für einen Spitzenplatz. Die Vuelta gewann der 34-Jährige bereits 2009 und beendete sie fünf Mal auf dem Podium.

“Ich würde sagen, dass in den letzten Jahren keine große Landesrundfahrt dermaßen stark besetzt war wie die diesjährige Vuelta”, sagt Unzue. Wirft man einen Blick auf die Startliste, wird klar, was Unzué meint: Froome, Contador, Horner, Uran, Evans, van den Broeck. Dazu noch Quintana und Valverde – kaum ein Weltklasse-Rundfahrer, der sich in Spanien nicht die Ehre gibt. Dazu kommt die junge Garde mit Aru, Talansky, Pinot, Dan Martin, Barguil, Chaves. Top Radsport garantiert.

Erfolgreiche Tour de France für Canyon Profis

Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Purito und Moreno führen Team Katusha an

Zwei, die auf der Liste der Favoriten noch fehlten, sind Joaquim “Purito” Rodríguez und Dani Moreno. Die beiden Spanier werden bei der Vuelta als Speerspitzen des Katusha Teams fungieren und die Konkurrenz vor schwierige Aufgaben stellen.

Nach dem glücklosen Frühjahr mit Stürzen und Verletzungen hat Purito bei der Tour de France im Juli bewiesen, dass er wieder an sein Topniveau herankommen kann. Moreno absolvierte mit seinem zweiten Gesamtrang bei der Vuelta a Burgos in der vergangenen Woche eine gelungene Generalprobe und musste sich lediglich Quintana geschlagen geben.

Quintana-Comeback mit Rundfahrtsieg in Spanien

Vuelta a Espana 2014 / (c) lavuelta.com

Anspruchsvolle Strecke mit acht Bergankünften

Neben dem Movistar Team und Katusha werden am 23. August beim Teamzeitfahren in Jerez de la Frontera 20 weitere Mannschaften an den Start der Vuelta gehen. Abgesehen vom Auftakt-Teamzeitfahren stehen 46 weitere Zeitfahrkilometer auf dem Programm, verteilt auf ein 36 Kilometer langes Einzelzeitfahren in Aragonien und ein 10 Kilometer kurzes Einzelzeitfahren zum Abschluss in Santiago de Compostela. Dazu kommen acht Bergankünfte und zwei Hügel-Finals.

“Es scheint als würden die Berge die Hauptrolle im Kampf um den Sieg spielen”, gibt Unzué seine Einschätzung der Strecke ab: “Doch mit so vielen starken Kletterern könnten am Ende auch die 46 Kilometer Zeitfahren über Sieg oder Niederlage entscheiden.”

Egal ob beim Zeitfahren, am Berg oder in Ausreißergruppen: Mit dem Speedmax CF, dem Ultimate CF SLX und dem neuen Aeroad CF SLX sind die Profis des Movistar Teams und Katusha für alle Rennsituationen mit den bestens Rädern der Welt ausgerüstet.

Team Katusha bei der Vuelta: Joaquim Rodríguez, Daniel Moreno, Alberto Losada, Giampaolo Caruso, Alexander Kolobnev, Juri Trofimov, Sergei Chernetckii, Eduard Vorganov, Dmitriy Kozonchuk

Movistar Team bei der Vuelta: Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Adriano Malori, Javi Moreno, Jonathan Castroviejo, Andrey Amador, José Herrada, Imanol Erviti, Gorka Izagirre

Aeroad CF SLX. The World’s No. 1 Bike. Reinvented.

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Leanda Cave gewinnt Ironman in Schweden – dritter Langdistanz-Triumph für Canyon in 2014

  August 18th, 2014 | 11:48 | Onlineredaktion

In beeindruckender Manier dominierte Leanda Cave die Konkurrenz in Kalmar und gewann ihre erste Langdistanztriathlon seit ihrem Sieg auf Hawaii vor knapp zwei Jahren. Bereits beim Schwimmen setzte sie sich ab und konnte nach dem schnellsten Bikesplit der Damen auf ihrem Speedmax CF mit über 30 Minuten Vorsprung auf die Marathonstrecke gehen. Auch da konnte mit der „Queen of Kona“ von 2012 keine mithalten. Nach weniger als neun Stunden überquerte die 36-Jährige die Ziellinie und wurde von ihren Fans gefeiert.

Leanda Cave wins Ironman Sweden

Ihre tolle Form hatte Leanda zuvor am vorvergangenen Wochenende angekündigt, als sie beim Ironman 70.3 Rennen in Wiesbaden den zweiten Platz belegte.

Swim. Canyon. Run – Triathlon Champions sind auf Canyon unterwegs

Damit setzt sie eine Reihe von Canyon Erfolgen im Triathlon fort und komplettiert nun offiziell ein Canyon Trio, das bei der Ironman Weltmeisterschaft in Kona, Hawaii an den Start gehen wird. Nils Frommhold und Boris Stein hatten bereits ihre Tickets nach Hawaii in der Tasche.

Boris Stein wins Ironman Zurich

Nach seinem Sieg auf der halben Ironman-Distanz Anfang Juni in Rapperswil, trumpfte Boris Stein in Zürich Ende Juli groß auf und gewann sein erstes Langdistanzrennen. Nach einer sensationellen Aufholjagd auf seinem Speedmax CF, machte er im Marathon Platz um Platz gut und stand am Ende ganz oben. Kurze Zeit später konnte sich Boris über die offizielle Einladung zur WM nach Hawaii freuen: „Das lasse ich mir nicht entgehen.“

Ironman South Africa Winner Nils Frommhold

Als Jüngster der drei Canyon Champions hatte Nils Frommhold bereits im April seine Teilnahme auf Hawaii mit dem 1. Platz beim Ironman Südafrika gesichert.

Canyon Profisport – ein Überblick

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Quintana-Comeback mit Rundfahrtsieg in Spanien

  August 18th, 2014 | 10:11 | Onlineredaktion

Mit einem Paukenschlag meldet sich Nairo Quintana vom Movistar Team nach seinem Triumph beim Giro d’Italia auf der Wettkampfbühne zurück und gewinnt die Vuelta a Burgos. Beim Arctic Race of Norway dominiert Team Katusha und siegt auf drei von vier Etappen.

Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana vor Moreno bei der Bergankunft

Besser kann man sich nicht von einer Wettkampfpause zurückmelden: In überlegener Manier holt sich Giro d’Italia-Gewinner Nairo Quintana den Rundfahrtsieg bei der Vuelta a Burgos.

Während Teamkollege Juan Lobato die Auftaktetappe vor Katushas Dani Moreno gewann, startete Quintana auf dem dritten Tagesabschnitt nach Lagunas de Neila seinen Turbo. Auf dem steilen Schlussanstieg setzte sich der Kolumbianer auf seinem Ultimate CF SLX vor Moreno auf dem Aeroad CF SLX durch und legte den Grundstein für den Rundfahrtsieg.

Quintana auch im Zeitfahren stark

Beim abschließenden Zeitfahren zeigte Quintana einmal mehr, dass er auch im Kampf gegen die Uhr mittlerweile auf Top-Niveau fährt. Auf dem 12,5 Kilometer langen Kurs landete Quintana auf seinem Speedmax CF auf Rang zwei, nur eine Sekunde hinter Zeitfahrspezialist Aleksejs Saramotins von IAM Cycling. Das Podium komplettierte ein weiteres Speedmax CF mit Quintanas Teamkollege Imanol Erviti.

In der Gesamtwertung setzte sich Quintana somit am Ende mit drei Sekunden vor Moreno durch – Doppelsieg für Canyon. “Das war ein wichtiger Sieg für mich, denn er gibt mir eine Menge Selbstvertrauen für die anstehende Vuelta a Espana”, sagte Quintana nach dem Rennen.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Team Katusha dominiert in Norwegen

Ein gelungenes Comeback nach der Tour de France absolvierte auch Katusha-Sprinter Alexander Kristoff. Beim Arctic Race of Norway gewann der Lokalmatador auf seinem Aeroad CF SLX zwei Etappen und beendete die Rundfahrt auf dem zweiten Gesamtrang.

“Es war mein erstes Rennen nach der Tour und ich bin froh, dass ich schon wieder solch eine gute Form habe, denn ich gehe mit großen Ambitionen in meine nächsten Rennen, zum Beispiel bei den Cyclassics in Hamburg”, sagte Kristoff.

Neben Kristoff setzte sich auch Simon Spilak brillant in Szene. Auf der einzigen Bergetappe zündete der Slowene den Turbo, holte sich den Tagessieg und rundete damit den überragenden Auftritt des Katusha Teams am nördlichen Polarkreis eindrucksvoll ab.

Made for the Worldtour – Aeroad CF SLX

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

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The Strive Diaries: Entry 6 – Der kanadische Teufel im Detail

  August 13th, 2014 | 17:52 | Onlineredaktion
Ines Thoma in Whistler

Nach Whistler zur 6. Runde der Enduro World Series (EWS) zu kommen, war das reinste Kinderspiel. Zweieinhalb Stunden Flug von Denver nach Vancouver, plus nochmal zwei Stunden Autofahrt ins Gravity-Mekka. Eine wiederum neue Erfahrung für uns.

Das Enduro-Rennen in Whistler wurde letztes Jahr von Pinkbike als „Bestes Rennen des Jahres“ ausgezeichnet. Dementsprechend hoch waren auch in diesem Jahr die Erwartungen. Als die Stages am Mittwoch vor dem Rennen veröffentlicht wurden, erblickte man überall erstaunte Gesichter. Es hat den Anschein als wolle jeder EWS-Veranstalter den Vorherigen in der Härte des Events übertreffen. Und das Crankworx-Personal meinte es ernst: fünf Stages, 60 Kilometer und 2.400 Höhenmeter. Die Wettervorhersage: 33 Grad Celsius.

EWS Round 6 at Crankworx

Dazu sollte man wissen, dass Whistler ist ein klassisches Ein-Tages-Format ist. Das allein war definitiv schon ein anderes Level als Schottland und Valloire zusammen. Zwar durften die Stages zu Fuß erkundet werden, aber unter den Umständen sparte sich fast jeder seine Kräfte für die zwei Tage freies Training und den Renntag auf.

Das Rennen am Sonntag begann eigentlich super für uns. Ludo May zeigte mit einem 8. Platz in der ersten Stage sein Potenzial, Joe Barnes lag auf Platz 4 in Schlagdistanz zum Podium und auch Ines Thoma startete mit Platz 6 absolut im Soll. Steil, staubig lose, aber jede Menge Grip. Das liegt uns!

Ludo May in Whistler

Doch bereits in der Stage 2 sollte sich das Blatt zumindest für unseren Schweizer Ludo leider wenden:
„Ich bin wahrscheinlich einer der Unglücksraben dieses Wochenendes. In der zweiten Stage kam einfach alles zusammen. Aber der Reihe nach: Ich hatte einen kleinen Abflug über den Lenker, eigentlich nichts Schlimmes. Nur flog mein rechter Schuh nicht mit, der blieb im Pedal eingeklickt. Als das Bike dann umfiel, ist die Schnalle am Schuh kaputt gegangen. Die ging dann nicht mehr auf und mit Hängen und Würgen hab ich meinen Fuß wieder reinbekommen. Als ich weiterfahren wollte, sah ich, dass der Vorbau total schief war. Nochmal runter vom Rad und grade richten. Oh Mann…das waren wertvolle Sekunden.“

Zum Glück ließ er sich davon nicht aus dem Konzept bringen und fand in Stage 3 mit einem Run auf dem bekannten „27 Switchbacks“-Trail wieder den Anschluss an das Topfeld. Joes Konstanz zahlte sich wieder mal aus und er lag zwischenzeitlich sogar auf dem 3. Gesamtrang. Auf Stage 4 („Ride – don‘t slide“) erwischte es allerdings auch ihn.

Joe Barnes in Whistler

Joes Eindrücke nach Stage 4:
“Hmmm… das war eigentlich meine Lieblingsstage. Schon im Training hab ich mich hier richtig wohlgefühlt. In der Mitte hab ich dann einen Stock gefangen, der genau in die vorderen Speichen gerutscht ist. Ich musste kurz anhalten, um ihn zu entfernen. Das hat natürlich Sekunden gekostet und der Flow war hin.“

Das Format erlaubte allen Fahrern einen technischen Check zwischen den Stages 4 und 5 und eine bitter nötige Pause, bevor es mit dem Lift zur letzten 25-Minuten-Stage ganz nach oben ging.

View from the top at Whistler

Ines direkt vor Stage 5:
“Eigentlich hatte ich mir nach dem ganzen Training gar keinen Kopf mehr über die Stages gemacht, aber schon nach der ersten Kurve waren die nicht mehr wiederzuerkennen. Wenn da schon 500 Leute im Renntempo vor dir runter sind, dann ist der Trail so ausgebombt – einfach nur schrecklich. Zur Stage 1 konnte ich noch alles pedalieren, aber beim gleichen Anstieg zur 2 waren die Beine schon platt. Für die Stage 5 bräuchte ich jetzt einen neuen Körper, aber das bisschen „Top of the World“ kriegen wir auch noch hin.“

Leider sollte das nicht so ganz funktionieren. Schon im oberen Teil des wohl bekanntesten Trails in Whistler erwischte Ines‘ Hinterrad einen spitzen Stein und die Luft war nicht nur sprichwörtlich raus.

Enduro Racing at EWS Round 6 in Whistler

Ines‘ Resümee nach dem Rennen:
„Ja, mies gelaufen. Erst war‘s nur ein bisschen platt. Als ich‘s gemerkt hab, hab ich versucht frontlastig zu fahren, um das Hinterrad zu entlasten. Irgendwann ging dann aber gar nichts mehr und ich bin nur noch runtergerollt.“

Wir brauchen jetzt erstmal eine Pause und verabschieden uns schweren Herzens vom Crankworx 2014. Ein paar Tage Auszeit können nach dem Trip wirklich nicht schaden. Rennmäßig steht nun eine kleinere Pause ins Haus, ehe es für Joe und Ines Mitte September zur Trans Provence geht. Außerdem sind sechs von sieben Rennen der Enduro World Serie schon geschafft. Bleibt nur noch das Finale in Finale Ligure im Oktober.

Ludo May in Whistler

Ganz untätig sind wir in der Zwischenzeit aber nicht. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr uns auf der Eurobike in Friedrichshafen besuchen: Halle B4 Stand 404. Trefft Fabien Barel, Joe, Ludo und Ines persönlich und ergattert am Publikumstag, Samstag, 30.08.2014, ein handsigniertes Poster.

Ergebnisse des Canyon Factory Enduro Teams beim EWS #6 im Rahmen des Crankworx 2014 in Whistler, Kanada:
Joe Barnes: 9.
Ludo May: 25.
Ines Thoma: 10.

Das Canyon Factory Enduro Team

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Sally Bigham gewinnt zum 2. Mal in Leadville

  August 12th, 2014 | 11:56 | Onlineredaktion

Das Topeak-Ergon Racing Team schlägt wieder zu: Sally Bigham feiert am Samstag mit ihrem Sieg beim Leadville Trail 100 bereits ihren 2. Erfolg in Colorado/USA. Mit seinem 3. Platz bei den Herren sorgt Kristian Hynek ebenfalls für einen hervorragenden Einstand beim legendärsten Langstrecken-Rennen der USA. Alban Lakata wird Vierter.

Sally Bigham riding her Grand Canyon CF SLX / (c) Ergon

Bigham gewann in den USA das berüchtigte Leadville Trail 100 MTB Race mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg und einem komfortablen Vorsprung von 42,29 Minuten. Mit einer Distanz von über 100 Meilen (160 Kilometer) und mehr als 4.000 Höhenmeter auf einer Höhe zwischen 3.000 und 4.000 Metern gilt das Kultrennen in Colorado als das mit Abstand härteste Marathon-Rennen in den USA und wird von den Amerikanern nicht zu Unrecht als das “Race of all Races” tituliert.

Insgesamt 7:23:58 Stunden benötigte Iron Sally auf ihrem Grand Canyon CF SLX 29 für die 160 Kilometer, doch es sah leichter aus als es tatsächlich war, wie die glückliche Gewinnerin im Ziel versicherte: “Als ich die Ziellinie überquerte war das wie eine Erlösung für mich, weil ich keine Ahnung hatte wie weit meine Verfolgerinnen hinter mir waren. Außerdem kannst du dir bei solch einem harten und langen Rennen nie sicher sein, dass selbst auf den letzten paar Metern nichts mehr passiert.”

Kristian Hynek on his Lux CF / (c) Ergon

Hynek auf dem Podium

Gelungener Leadville-Einstand auch für Kristian Hynek. Der 34-jährige Tscheche vom Koblenzer Rennstall wurde hinter Todd Wells (USA) und Marathon-Weltmeister Christoph Sauser (CH) in einer Gesamtzeit von 6:22:47 Stunden hervorragender Dritter. Obwohl er auf seinem Marathon Racebike Lux CF lange Zeit in Führung lag und sich einen komfortablen Vorsprung von vier Minuten auf Wells und sogar acht Minuten auf Sauser erarbeitete, bekam er einen Einbruch und musste seine Verfolger vorbeiziehen lassen.

“Rund 30 Kilometer vor dem Ende hatte ich das Gefühl es nicht mal mehr über die Ziellinie zu schaffen”, verriet der diesjährige Cape Epic-Gewinner. “Dass es dann noch zum dritten Platz gereicht hat ist wirklich toll, aber ich weiß auch was ich nächstes Jahr besser machen muss!”

Alban Lakata on his Lux CF / (c) Ergon

Lakata im Pech

Der zweimalige Seriensieger und Streckenrekordhalter Alban Lakata lag lange Zeit mit Kristian in Führung und hatte somit beste Chancen seine Siegesserie fortzusetzen. Doch ein Reifendefekt machte die Hoffnungen auf dieses Unterfangen dann zunichte.

“Ja, schade ich bin eigentlich hergekommen um das Ding hier zu gewinnen und vor allem um eine neue Bestzeit unter 6:00 Stunden zu setzen”, bestätigte der Albanator hinterher. “Aber macht nix”, winkte der Marathon-Vizeweltmeister in gewohnt lässiger Manier ab, “ich werde es nächstes Jahr wieder angehen!”

Yuki Ikeda (34) aus dem Topeak-Ergon US-Team beendete das Rennen trotz eines heftigen Sturzes mit äußerst schmerzhaften Blessuren auf Rang 28 – Respekt!

GRAND CANYON CF SLX 29: DER LEADVILLE-SIEGER

Sally Bigham riding her Grand Canyon CF SLX / (c) Ergon

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Clasica San Sebastian: Canyon auf dem Podium doppelt vertreten

  August 4th, 2014 | 10:43 | Onlineredaktion

Alejandro Valverde siegt beim Clasica San Sebastian und übernimmt die Führung im WorldTour-Ranking. Joaquim “Purito” Rodríguez sichert sich Platz drei und fährt damit das zweite Canyon Rad auf das Podium im Baskenland.

Alejandro Valverde and Joaquim Rodriguez on the podium / (c) TDWsport.com

Zwei Top-Fahrer, zwei Top-Teams, eine Top-Marke: Valverde und Purito dominierten das baskische Eintagesrennen und strahlen auf dem Siegerfoto nach dem Rennen um die Wette.

Kurz zuvor fuhren die beiden Spanier im Finale des Rennens nach einer Attacke von Purito auf seinem neuen Aeroad CF SLX rund sieben Kilometer vor dem Ziel gemeinsam über den letzten Berg. In der Abfahrt war Valverde mit seinem Ultimate CF SLX etwas schneller, konnte sich absetzen und triumphierte zum zweiten Mal in seiner Karriere beim baskischen Traditionsrennen.

Alejandro Valverde winning Clasica San Sebastian / (c) TDWsport.com

Valverde führt das WorldTour-Ranking an

“Erst recht nach dem bitteren vierten Platz bei der Tour de France wollte ich hier Vollgas geben und voll auf Sieg fahren. Das ist mir sehr gut gelungen”, sagte Valverde nach dem Rennen.

Für “Bala” war es bereits der zehnte Saisonsieg – der 27. für das Movistar Team, das genau wie Valverde selbst die Führung in der WorldTour inne hat.

Joaquim Rodriguez attacking / (c) TDWsport.com

Purito optimistisch für die Vuelta

Ebenfalls ein großartiges Rennen fuhr Purito. Der Team Katusha-Leader zeigt nach dem glücklosen Frühjahr mit mehreren Stürzen deutlich ansteigende Form und holte sich am Ende noch Platz drei hinter Valverde und Bauke Mollema.

“Ich bin zufrieden mit dem dritten Rang, denn es ist eine ganze Weile her, dass ich mich im Finale eines großen Rennens so stark präsentieren konnte. Das macht mich zuversichtlich für die Vuelta a Espana in drei Wochen.”

Alejandro Valverde and Purito riding their Canyon Bikes / (c) TDWsport.com

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The Strive Diaries: Entry 5 – Wild West Enduro in Winter Park

  Juli 29th, 2014 | 11:10 | Canyon Onlineredaktion

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller
Nach dem Europa-Block mit Stopps in Schottland, Frankreich und Italien ging es ab nach Übersee. Es war an der Zeit, die zweite Halbzeit der Enduro World Series (EWS) einzuläuten. Zielort: Winter Park, Colorado. Diesmal, wie schon im letzten Jahr, stand ein Rennen im Retorten-Skiort im Herzen der amerikanischen Rocky Mountains auf dem Plan.

Letztes Jahr waren wir sehr kurzfristig angereist und hatten die volle Wucht des Jetlags zu spüren bekommen. Das war uns eine Lektion und daher reisten über eine Woche früher an und schüttelten die acht Stunden Zeitdifferenz vor dem Rennen rechtzeitig ab. Die Höhe in Winter Park stellt jedoch eine weitere Herausforderung dar, die nicht zu verachten ist. Obwohl es aussieht wie im Mittelgebirge, liegt allein die Talstation des „Trestle Bike Parks“ schon auf 2.800 m über dem Meeresspiegel. So hoch hinaus kommen wir oft nicht mal auf den Gipfeln der Alpen… Die Atmung wird schwer und das Herz schlägt selbst in der Nacht fast doppelt so schnell wie üblich. Höhentrainingslager inklusive Wettkampf – der Vorteil sollte klar bei den Locals liegen.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Die bekannten täglichen Gewitter am Nachmittag sorgten für eine neue Besonderheit im Rennformat: die fünfte Runde der EWS wurde in sieben Stages über 3 ½ Tage ausgetragen. Vormittags war Racen angesagt, am Mittag wurden die Stages des nächsten Tages bekannt gegeben und zum Training freigegeben. Lange Tage für das komplette Team, allen voran unsere Mechaniker Marc und Dougie.

Tag eins spielte sich nur im Bike Park ab. Als Enduro-Racer ist man ausgefahrene Parkstrecken mit Doubles, Anliegern und fiesen Bremsewellen nicht so gewohnt. Ein Blick auf die Ergebnislisten sollte das schnell bestätigen. Die Locals kannten alle Strecken aus dem Effeff und platzieren sich vor vielen Favoriten. Joe Barnes war trotzdem sehr zufrieden:

“Letzes Jahr war ich auf der gleichen Stage noch 30. Jetzt als 17. anzukommen ist ein guter Schritt. Die Stage an sich war gut, aber ab der Mitte hat mein Magen nicht mehr mitgespielt. Ganz komisches Gefühl. Dann hab ich noch einen Sprung ziemlich übersprungen. Da war ich auf jeden Fall schneller als im Training. Ich hing dann so halb über dem Bike, wie ein Motocross-Racer. Das war genau da ziemlich perfekt. Danach war ich so geflasht, dass der Rest wie geschmiert lief. Ist schon ganz schön brutal da draußen.“

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Der zweite Tag versprach dank des Streckenlayouts mehr Abwechslung und lockte mit bis dato unbekannten und unbefahrenen Wanderwegen abseits des Resorts. Das war leider so gar nicht nach Ludo Mays Geschmack:

“Die Stages 4 und 5 waren ultrakurz, zum Teil sogar weniger als zwei Minuten. Das sind wir so nicht gewohnt. Diese Wanderwege sind sehr staubig und besonders am Anfang ziemlich eng. Eigentlich nicht für‘s Mountainbiken geeignet. Da wird‘s auch mit dem Lenker zwischen den Bäumen ganz schön eng. Dazu ist es auch noch sehr flach – das mag ich überhaupt nicht, ziemlich unsexy. Aber das ist nun mal die amerikanische Interpretation von Enduro. Das haben sie auch diesmal wieder bewiesen und wir hätten es wissen können, bevor wir hierher kamen.“

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Gleich zu Beginn des dritten Tages sollte es dann große Aufregung geben. Beim Lauf der Frauen verunglückte eine lokale Racerin leider so schwer, dass die Strecke für den Lauf der Männer gesperrt werden musste. Leider passierte dies erst, nachdem die ersten zehn Männer schon durch waren. Natürlich waren die Zeiten nicht brauchbar und so entschied Chris Ball, der EWS Managing Director, dass alle Männer zu einem Re-Run nochmal hoch müssen. Das sorgte natürlich bei einigen für Unverständnis und brachte den Ablaufplan komplett durcheinander, aus Fair-Play-Sicht war es aber die absolute richtige Entscheidung.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Die Racerin ist stabil und kam flott ins Krankenhaus in Denver. Die 6. Stage musste also zweimal gefahren werden – dass es die Anstrengendste des ganzen Wochenendes war, konnte man sich ja nicht aussuchen. Stage 7 war ähnlich der ersten und alle konnten bergab nochmal kräftig am Gashahn drehen. Am Ende schauten wir mit gemischten Gefühlen auf die Ergebnislisten: Joes wurde Siebter, Ludo landete auf Platz 52 und Ines Thoma belegte einen achtbaren 10. Rang.

Joes Resümee nach dem Rennen fiel positiv aus:
“Das war für mich eigentlich ein Top-Rennen. Viel besser als im letzten Jahr und auch als erwartet. Gut, dass ich konstant an der Spitze bin und eine Stage am Samstag um ein Haar gewonnen hätte. Ich habe mich das ganze Wochenende echt gut gefühlt und bin jetzt ziemlich enttäuscht von der letzten Stage. Mein Run war okay, doch dann sah ich die Zeit – und dachte: Das kann eigentlich nicht wahr sein, so langsam? Aber auch das Timing Back-Up hat‘s bestätigt. Da wären noch zwei Plätze drin gewesen, aber immerhin ist es wieder ein solides Top-Ten-Ergebnis. Jetzt schnell ab nach Whistler!“

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Nach einem Tag Ruhe für Mensch und Material geht es in den Flieger nach Vancouver. Check-In: Denver-Vancouver. Whistler, das Bike-Mekka schlechthin, erwartet uns. In nicht mal zwei Wochen gibt‘s die nächsten Strive Diaries.

The Canyon Factory Enduro Team

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Topeak-Ergon Racing Team und Canyon gewinnen Transalp 2014

  Juli 29th, 2014 | 11:09 | Onlineredaktion

Während Alban Lakata und Kristian Hynek auf der letzten Etappe der Craft BIKE Transalp 2014 den Tagessieg einfuhren, sicherten sich Sally Bigham und Ben Thomas mit dem sechsten Triumph auch den Gesamtsieg.

Alban Lakata / (c) sportograf

Ausgestattet mit dem High-End Carbon Hardtail Grand Canyon CF SLX 29 dominierte Sally mit ihrem Partner Ben eindrucksvoll die Mixed-Wertung der diesjährigen Transalp. Die beiden Briten absolvierten alle sieben Etappen in 30:05:17,9 Stunden und fuhren zum Ende einen Vorsprung von sagenhaften 46:40 Minuten heraus. Mit dieser grandiosen Zeit wären sie sogar in der Männer-Wertung auf Platz 16 gelandet!

Außerdem können sie bis auf einen Tag alle Etappensiege verbuchen. Auf der sechsten Etappe verpassten die beiden mit nur 01:50 Sekunden äußerst knapp den ersten Platz.

Sally Bigham / (c) sportograf

Sally Bigham: Keinerlei Defekte beim Canyon Bike

Iron Sally sagt über ihren starken Sieg: “Natürlich war es zu Beginn etwas ungewohnt mit einem männlichen Partner anzutreten, da es mein erstes Mixed Rennen seit vier Jahren war. Auch wenn mein Partner Ben Thomas stärker ist als ich, so war er dennoch der beste Partner, den ich mir für das Rennen vorstellen konnte. Während des sehr harten Rennens musste ich mich nicht von ihm ziehen lassen, sondern wir konnten mein Tempo fahren. Umso mehr freue ich mich über den Gesamtsieg und unsere sehr gute Zeit von knapp dreißig Stunden!”

Mit ihrem Grand Canyon CF SLX 29 war Sally ebenfalls sehr zufrieden: “Ich bin sehr erleichtert, dass wir trotz der teils äußerst harten Bedingungen keinerlei Defekte, Stürze oder Verletzungen davon trugen. Für mich war die Transalp die perfekte Vorbereitung für das kommende Leadville Trail 100 Race im amerikanischen Colorado.”

Kristian Hynek / (c) sportograf

Lakata und Hynek klettern aufs Podium

Alban und Kristian konnten auf den letzten 62,74 km mit einer Zeit von 3:00:32,3 Stunden ebenfalls den Tagessieg für sich entscheiden. Damit fanden die beiden Topeak-Ergon Racing-Teamfahrer doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Das Ziel Gesamtsieg nahm auf der vierten Etappe ein jähes Ende. Hynek zerstörte bei einem Defekt seine Hinterradfelge und musste in einer Duathlon Einlage das Bike geschultert ins Ziel transportieren.

Aber auch die fünfte Etappe stand unter keinem guten Stern. In Führung liegend, nahm der Albanator einen falschen Abzweig und fuhr mit der Spitzengruppe im Schlepptau einen Umweg, der das Topeak-Ergon Racing Team schließlich auf Platz vier landen ließ.

Davon angeschlagen kämpften Alban und Kristian auf den letzten beiden Etappen um den dritten Platz in der Gesamtwertung. Mit Erfolg! So konnten sie den Rückstand auf 17:51 Minuten reduzieren und ebenfalls auf das Podium steigen. Für die 587,06 Kilometer und 19.147 Höhenmeter benötigten der Österreicher und der Tscheche 25:50:21,4 Stunden.

Topeak-Ergon Racing Team bei Canyon

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Erfolgreiche Tour de France 2014 für Canyon Profis

  Juli 28th, 2014 | 10:38 | Canyon Onlineredaktion

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com
Die 101. Ausgabe der Tour der France fand gestern ein Ende auf der traditionellen Schlussetappe mit dem Ziel auf den Champs-Élysées im Herzen Paris’.

Zwischen den Straßen von Yorkshire und dem Prachtboulevard der französischen Hauptstadt lagen 21 Etappen und 3664 strapaziöse und aufregende Kilometer. Neben Vincenzo Nibali, der überlegen das Gelbe Trikot eroberte, hatten auch Team Katusha und das Movistar Team einige Gründe, während des größten und wichtigsten Rennens des Jahres zu feiern.

Kristoff angekommen in der Weltelite

Nach seinem Sieg beim Monument Mailand-Sanremo im Frühjahr bestätigte Alexander Kristoff deutlich, dass er mittlerweile in der Riege der Weltklasse-Sprinter angekommen ist. Nach zwei zweiten Plätzen auf den Tagesabschnitte 4 und 6 holte der Norweger bei den Etappen 12 und 15 zum großen Schlag aus und gewann seine ersten beiden Tour de France-Siege auf seinem neuen Aeroad CF SLX.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Beide Siege von Kristoff wurden erst durch die herausragende Unterstützung seiner Teamkollegen, allen voran Luca Paolini, möglich.

Als einziger der Sprinter war Kristoff in der Lage, Deutschlands Top-Sprinter Marcel Kittel im Schlusssprint in Paris Paroli zu bieten, auch wenn es nicht ganz zum ganz großen Coup gereicht hatte und Kristoff als Zweiter über die Ziellinie raste.

Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Durch seine beiden Etappensiege war es nicht nur für Kristoff selbst die bislang erfolgreichste Tour, sondern auch für das Team Katusha. Das sah auch Teamchef Viacheslav Ekimov so: “Ich denke es war die bislang beste Tour für Team Katusha, aber wir werden unsere Erfahrungen für unsere weitere Entwicklung nutzen. Ich danke dem ganzen Team für die harte Arbeit, den unermüdlichen Einsatz und den Erfolg, den wir davongetragen haben.”

Katusha Team / (c) TDWsport.com

Valverde knapp am Podium vorbeigeschrammt

Mit nur zwei Sekunden Rückstand auf Platz drei ging Alejandro Valverde ins abschließende Zeitfahren am Samstag über 54 Kilometer. Der Movistar Team-Kapitän war über die gesamte Tour einer der konstantesten Fahrer und hatte lange Zeit Platz zwei der Gesamtwertung inne.

Auf den letzten kräftezehrenden Pyrenäen-Etappen verlor der Spanier allerdings etwas Zeit auf seine Rivalen. Zeit, die er im Zeitfahren nicht mehr gutmachen konnte.

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Dennoch ist der vierte Platz in der Gesamtwertung Valverdes beste Performance bei insgesamt sieben Teilnahmen bei der Großen Schleife. Er selbst war mit seinem Abschneiden ebenfalls zufrieden: “So ist der Sport, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wir haben bis zum letzten Tag um das Podium gekämpft. Das bedeutet, dass wir als Team über das gesamte Rennen sehr stark gefahren sind und alles gegeben haben. […] Deswegen ist dieses Resultat alles andere als ein Misserfolg für mich.”

Canyon gratuliert allen Fahrern vom Team Katusha und Movistar Team zu einer erfolgreichen und spannenden Tour de France 2014.

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