Zweiter Tour-Etappensieg: Kristoff schlägt erneut zu

  Juli 21st, 2014 | 10:32 | Onlineredaktion
Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Alexander Kristoff kommt bei der Tour de France so richtig ins Rollen. Nur drei Tage nach seinem furiosen Etappensieg in Saint-Etienne holt sich der Norweger auf seinem brandneuen Aeroad CF SLX auch in Nîmes den Tagessieg.

Dabei stellte das heranrauschende Feld die beiden Ausreißer des Tages, Jack Bauer und Martin Elmiger, erst wenige Meter vor dem Ziel. “Das war knapp, richtig knapp”, sagte Kristoff im Ziel: “Die beiden Ausreißer waren stark, aber dank Simon (Spilak), Gatis (Smukulis) und Luca (Paolini), haben wir sie kurz vor der Ziellinie eingeholt und ich konnte den Sieg davontragen.”
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Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Kristoff frischer als Kittel und Greipel

Obwohl sich Kristoff im Verlauf der Etappe nach den kräftezehrenden Bergen der letzten beiden Tage nicht allzu gut fühlte, setzte er sich im Finale gegen die gesamt Sprinterelite um Peter Sagan und die beiden deutschen Sprinter Marcel Kittel und Andre Greipel durch.

Eine mögliche Erklärung lieferte der Katusha-Sprintkapitän gleich mit: “Im Vergleich zu ihnen bin ich kein superschneller Sprinter. Im Verlauf der Etappe haben sie keinen müden Eindruck gemacht, aber dass ich sie besiegt habe, könnte darauf schließen lassen, dass sie nach den Alpen doch etwas erschöpft waren.”

Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Purito weiterhin im Bergtrikot

Eine weitere erfreuliche Nachricht für Team Katusha und Canyon: Joaquim “Purito” Rodríguez bleibt weiterhin im Gepunkteten Trikot des Bergbesten. Auf der Etappe nach Nîmes waren keine Bergwertungen ausgeschrieben, und dennoch war es ein anstrengender Tag für den Spanier: “Das war wirklich keine Etappe für mich: flach, windig, feucht… Ich habe die Etappe hinten beendet, weil es einen Sturz gegeben hat und ich darin verwickelt wurde. Ich bin froh, dass diese Etappe zu Ende ist. Am Ruhetag werden wir uns ein wenig erholen, bevor wir dann am Dienstag die Pyrenäen in Angriff nehmen.”

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Made for Winners: Alexander Kristoff sprintet mit dem neuen Aeroad CF SLX zum Tour-Etappensieg

  Juli 18th, 2014 | 10:21 | Onlineredaktion
Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

Zweimal stand der bärenstarke Katusha-Sprinter Alexander Kristoff bereits auf dem Podium bei der 101. Tour de France. Heute ist der Knoten endlich geplatzt und der Norweger konnte seinen ersten langersehnten Tour-Etappensieg feiern.

Am Ende der 186 Kilometer von Bourg-en-Bresse nach Saint-Etienne hatte er freie Bahn und bezwang mit dem neuen Aeroad CF SLX den Mann im Grünen Trikot Peter Sagan in eindrucksvoller Manier. Schon vor der Ziellinie – als er wusste, dass es reicht – riss er einen Arm in die Höhe und freute sich unglaublich über seinen wahr gewordenen Traum aus Kindertagen. “Das ist ein tolles Gefühl. Ich habe davon geträumt, seit ich ein Kind war”, so Kristoff nach dem Zieleinlauf.

Dritter Tour-Etappensieg für Katusha

In den letzten Tagen war die Anspannung im Team Katusha merklich spürbar und der Druck einen Sieg einzufahren groß. Zwar holte sich Joaquim “Purito” Rodríguez auf der 10. Etappe nach La Planche des Belles Filles das gepunktete Trikot des Bergbesten und trägt es auch weiterhin, aber ein Etappensieg blieb bisher aus.

Dem Warten darauf setzte Alex heute ein Ende und bescherte Canyon den ersten Tour-Etappensieg seit der Zusammenarbeit mit Katusha und dem Team den insgesamt dritten Tour-Tageserfolg seit seinem Bestehen.

Alexander Kristoff / (c) Canyon

Das neue Aeroad CF SLX: MADE FOR WINNING

Uns macht dieser Erfolg umso glücklicher, da er auf dem zum Tour-Start in Leeds vorgestellten neuen Aeroad CF SLX gewonnen hat. Ein ganz klare Bestätigung, dass dieses Rad zum Siegen gemacht ist.

Im Interview nach dem grandiosen Sprintsieg sagte Alexanders Sportlicher Leiter Torsten Schmidt aus Neuenahr-Ahrweiler: “Wir haben an ihn geglaubt und ihn immer voll unterstützt. Heute ist unser Plan zu 100 Prozent aufgegangen.”

Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Purito will das Bergtrikot verteidigen

Die heute anstehende Etappe Nummer 13 führt das Peloton in die Alpen. Von Saint-Etienne führt die Strecke über 197,5 km nach Chamrousse. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel steht ein Anstieg der 1. Kategorie auf dem Plan bevor am Ende der erste Berg der Ehrenkategorie zu bewältigen ist. 18,2 Kilometer mit 7,3 Prozent im Schnitt gilt es zu bewältigen.

Zwei Berge an denen Purito sein Punktekonto in der Bergwertung ausbauen kann. Zwei Berge an denen auch Yuri Trofimov, der genau wie Kristoff und Purito auf dem neuen Aeroad CF SLX fährt, seine Ausreißerqualitäten unter Beweis stellen kann, so wie er es bereits eindrücklich beim Criterium du Dauphine gezeigt hat.

Oder wird es vielleicht sogar eine Bergankunft für den Slowenen Simon Špilak, wie es sein Sportlicher Leiter Uwe Peschel prophezeit?

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The Strive Diaries: Entry 4 – Enduro Quattro Stagioni

  Juli 15th, 2014 | 14:38 | Canyon Onlineredaktion

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller
Enduro-Racing besteht aus vielen Parametern: Den Trails, dann natürlich dem Fahrer mit seiner Fitness und mentalen Stärke, dem Bike inklusive Set-Up, dem Rennformat und last but not least dem Wetter. Letzteres ist manchmal so mächtig, dass es alle vorher genannten Faktoren maßgeblich beeinflussen kann – und das sollte es. Das kleine italienische Bergdorf La Thuile im Aostatal im Schatten des Mont Blanc hatte wettertechnisch alles zu bieten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Für La Thuile war es die erste Ausrichtung eines Mountainbike Rennens überhaupt. Und dann gleich einen Lauf der Enduro World Series – Respekt! Drei Stages pro Tag, zwei Renntage aufgeteilt in eine Mischung aus Liftunterstützung und Pedalieren. Die gleiche Vielfalt sollte es bei den Trails geben: Hochalpine, ausgesetzte Steinpassagen und flowige Wanderwege, angelegt von Minenarbeitern der letzten Jahrhunderte.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Bereits im Training für Stage 1 am Donnerstagmorgen war bei minus 10 Grad und peitschendem Schneeregen von vorne erstmal frieren auf 2600 Meter Meereshöhe angesagt. Insbesondere diese Stage, die mit fast zehn Kilometern eine der längste der ganzen Saison ist, musste am Wochenende zweimal zurückgelegt werden.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Joe brannte in dieser ersten Stage – eigentlich eine, die ihm vom Profil her überhaupt nicht liegt – die viertschnellste Zeit ins Gestein. Auf Stage 2 wiederholte er seine Performance und unterstrich mit Platz 5 nach Ende des ersten Tages erneut seinen Anspruch aufs Podium. Für Ines lief es am ersten Tag trotz der widrigen Bedingungen super gut und sie schaffte es mit einem guten Gefühl auf dem Bike auf Platz vier.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Ines nach Tag 1:
„Heute war das Wetter für uns Frauen eigentlich recht fair. Im Transfer beim Hochfahren hat man fast schon geschwitzt. Aber brutal schlechte Sicht. Die Wolke ist da oben auf 2600 Meter richtig drin gehangen. Nach zwei Minuten Renndauer im Blindflug war die Welt dann aber wieder in Ordnung. Auf der Stage war ich dann Vierte. So kann´s definitiv weitergehen.”

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Der zweite Tag startete nicht wesentlich entspannter. Die Wettervorhersage war durchwachsen und sollte sich insbesondere in der Höhe mit heftigem Regen bestätigen. Der italienische Herbst kehrte ein und sorgte für ein ziemliches Regenchaos auf Stage 4. Stage 5 und 6 lagen zum Glück etwas tiefer und blieben davon verschont. Ohne eine lange Tret-Liaison gab es am zweiten Tag nochmal drei Stages mit Liftunterstützung. Joe unterstrich seine Ambitionen auf die Weltspitze und knallte auf Stage 4 einen nahezu perfekten Run in den Hang und holte sich seinen zweiten Stage-Sieg in diesem Jahr mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten. Das Podium der Herren lag nach 1:20h Racing innerhalb von 4,5 Sekunden. Das sind drei Wimpernschläge…

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Powerfrau Ines verteidigte ihren fünften Gesamtrang mit einem beherzten Zielsprint auf der letzten Rille bis in Ziel. Ludo konnte seine herausragende Performance mit dem Sieg in Flims bei der European Enduro Series leider nicht komplett fortsetzen, landete aber dennoch auf einem guten 21. Rang zum Abschluss des Wochenendes.

Joe nach dem Rennen:
“Right from the beginning on the first stage 4 on Sunday I really pushed hard and took my second stage win for this year. Unfortunately when it came to the end when I was sitting in 2nd position, stage 6 was my worst run, but I still came down with the 6th fastest time. It was really good to show some consistency over the whole weekend. I´m so happy that it paid off and I was able to finish another weekend on the podium.”

Pünktlich zur Siegerehrung riss der Himmel komplett auf und ein zufriedenes Canyon Factory Enduro Team strahlte mit dem italienischen Sommer endlich um die Wette.
Fazit des Tages: Enduro Quattro Stagioni schmeckt hervorragend – gerne mehr davon!

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Für das Team heißt es jetzt erstmal zurück nach Deutschland, alles in Koblenz im Headquarter verstauen und Taschen packen für die beiden Übersee-Rennen in Colorado und Whistler. Eine große logistische Herausforderung, die es zu meistern gilt. Schon in sechs Tagen geht für uns der Flieger. Seid gespannt auf die nächsten Strive Diaries aus dem wilden Westen in Winter Park, USA!

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Purito klettert ins Bergtrikot der Tour de France

  Juli 15th, 2014 | 9:31 | Onlineredaktion
Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Sieben kategorisierte Berge, 161,5 Kilometer, Sägeblattprofil: Die 10. Etappe der diesjährigen Tour de France von Mulhouse nach La Planche des Belles Filles hatte es ordentlich in sich. Genau die richtigen Rahmenbedingungen für den Plan von Katusha-Kapitän Joaquim “Purito” Rodríguez, sich an diesem Tag in das begehrte Bergtrikot zu fahren.

Gleich zu Beginn der Etappe setzte sich der Spanier auf seinem neuen Aeroad CF SLX in die Fluchtgruppe des Tages, gewann fünf der sieben Bergwertungen und sammelte im Verlauf der Etappe satte 40 Bergpunkte.

Joaquim Rodriguez / (c) TDWsport.com

Purito: “Bergtrikot war mein Ziel”
Zwar verpasste Purito den Etappensieg knapp, doch bei der Siegerehrung durfte er sich das Polka Dot Trikot überstreifen.

“Das Bergtrikot war heute mein Hauptziel”, sagte Purito nach dem Rennen: “Der Etappensieg wäre natürlich auch schön gewesen, aber der Tag in der Fluchtgruppe war wirklich hart und die Gruppe um das Gelbe Trikot hat uns nie wirklich davonziehen lassen.”
Profisport bei Canyon

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Valverde auf dem Podium

Neben dem Team Katusha setzte auch das Movistar Team deutliche Akzente auf dem Schlussanstieg nach La Planche des Belles Filles. Alejandro Valverde fuhr als Etappendritter über den Zielstrich und verbesserte sich im Gesamtklassement auf den dritten Platz.

Nach den Ausfällen von Christopher Froome und Alberto Contador hat der spanische Kapitän vom Movistar Team nun berechtigte Ambitionen, auch in Paris zumindest auf dem Podium zu landen.

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Canyon vor Ort bei der Tour de France

  Juli 14th, 2014 | 13:02 | Onlineredaktion

Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com
Die Tour de France startet in ihre zweite Woche, bei der die ersten Alpen-Riesen auf dem Plan stehen. Und auch Canyon hat in dieser Zeit Großes vor: Wir sind in Frankreich vor Ort und versorgen Dich mit exklusiven News, Bildern und Infos von der Großen Schleife.

Unser Social Media-Mann Robert ist ganz nah dran an unseren Teams Katusha und Movistar Team. Wird es Joaquim “Purito” Rodríguez ins Bergtrikot schaffen? Wie weit kann Alejandro Valverde im Gesamtklassement nach vorne fahren? Was gibt es Interessantes zu unserem neuen Aeroad CF SLX zu berichten? In unseren Social Media-Kanälen wirst Du es erfahren:
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Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

Als besonderes Schmankerl für Canyon-Fans, die sich die Tour live vor Ort anschauen, hat Robert tolle Geschenke dabei, die er an der Strecke verteilen wird. Wer also den schwarzen Canyon Skoda sieht, kann sich auf Trinkflaschen, Canyon Armbänder, Musetten, Katusha-Aufkleber und Canyon Flyer freuen.

Sei auch Du dabei und unterstütze das Team Katusha und das Movistar Team bei der Tour de France!
Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

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Jagd auf Gelb – Movistar Team und Katusha bei der Tour de France 2014

  Juni 27th, 2014 | 10:52 | Onlineredaktion

Arc de Triomphe / (c) TDWsport.com
Am 5. Juli hat das Warten ein Ende. 198 Profis aus 22 Teams starten beim Grand Depart in der englischen Grafschaft Yorkshire und gehen in den kommenden drei Wochen auf die Jagd nach dem begehrtesten aller Radsportjerseys – dem Gelben Trikot.

Die 101. Ausgabe der Tour de France startet mit einer Flachetappe und beinhaltet neben einem Zeitfahren am vorletzten Tag je zwei Bergankünfte in den Alpen und in den Pyrenäen.

Movistar Team: Alles auf Valverde!

Mit großen Ambitionen gehen unsere beiden Teams Katusha und Movistar Team an den Start. Bei den Spaniern ist die Devise eindeutig: Alles auf Alejandro Valverde! Die Equipe um Teamboss Eusebio Unzué will auch ohne den letztjährigen Tour-Zweiten Nairo Quintana in Frankreich glänzen: “Nach seiner tollen Vorstellung im letzten Jahr und dem großartigen Sieg beim Giro d’Italia wollte ich ihn nicht dem enormen Druck aussetzen, den er sicher jetzt in Frankreich hätte. Er ist noch so jung”, so Unzué.

Doch auch ohne den kolumbianischen Ausnahme-Fahrer stehen die Chancen auf eine Platzierung ganz vorne im Klassement bestens. Valverde geht mit dem Selbstbewusstsein von acht Saisonsiegen in seine siebte Tour. Bereits fünfmal stand der Spanier bei der heimischen Vuelta auf dem Podest. Das will er in diesem Jahr auch bei der Tour schaffen.
Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia
Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Walzer: “Top 5 ist für Valverde drin”

“Valverde kann auf die Unterstützung des kompletten Teams zählen”, sagt Canyon Team Liaison Manager Andreas Walzer. Vor allem in der ersten Tour-Woche lauern einige Gefahren auf die Klassementfahrer: “Wind, Regen, Stürze, Nervosität – die ersten Tage bei der Tour sind immer extrem hektisch”, weiß Walzer: “Dazu kommen die engen Straßen rund um Leeds und das Kopfsteinpflaster auf der fünften Etappe. Da muss das Team hellwach sein.”

Um auf dem fünften Tagesabschnitt mit insgesamt neun Pavé-Abschnitten aus dem Frühjahrklassiker Paris-Roubaix keine böse Überraschung zu erleben, bereitete sich Valverde im Frühjahr bei den belgischen Kopfsteinpflaster-Klassikern Dwars door Vlaanderen und E3 Harelbeke vor. “Es war gar nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte”, so sein Fazit: “Kopfsteinpflaster ist schon eine ganz spezielle Sache, aber ich habe gut mithalten können.”

Auch Walzer traut dem 34-Jährigen einen Platz unter den ersten fünf zu: “Alejandro hat eine konzentrierte Vorbereitung absolviert und statt Tour de Suisse oder Dauphine bewusst die kürzere Route du Sud gewählt, um sich den letzten Schliff zu verpassen. Dadurch kommt er extrem frisch zu Tour. Aber in einer dreiwöchigen Rundfahrt kann natürlich vieles passieren. Auch ein Tagessieg auf einer Hochgebirgsetappe scheint in Reichweite.”
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Katusha: Purito als Freelancer

Mit einer etwas anderen Strategie wird Katusha zur Großen Schleife antreten. Durch den Sturz von Joaquim “Purito” Rodríguez beim Giro d’Italia war lange Zeit unklar, ob der letztjährige Tour-Dritte in diesem Jahr überhaupt teilnehmen kann. Mittlerweile ist klar: Purito ist dabei – allerdings in ungewohnter Rolle: “Er wird bei uns eine Art Freelancer sein”, verrät Teamchef Viacheslav Ekimov: “Wir hoffen, dass Purito seine Form findet und um Etappensiege mitkämpfen kann.”

Ähnlich wie Valverde verzichtete auch Purito auf die traditionellen Tour-Vorbereitungsrennen und setzte stattdessen auf ein individuelles Höhentrainingslager. “Vieles wir davon abhängen, wie Purito die lange Rennpause, die er nicht nur zur Vorbereitung auf die Tour genutzt hat, sondern auch um seine Sturzverletzungen aus dem Amstel Gold Race und aus dem Giro auszukurieren, verkraftet. Es ist nicht auszuschließen, dass er sich auf Tagessiege bei den Bergetappen und eventuell sogar auf das Bergtrikot konzentriert”, sagt Walzer.
Profisport bei Canyon
Joaquim Rodríguez / (c) TDWsport.com

Kristoff schielt auf Etappensiege und Grün

Etappensiege und eventuell auch ein Wertungstrikot einfahren soll auch Alexander Kristoff. Der Mailand-Sanremo-Sieger geht als Katushas Sprintkapitän in seine zweite Tour und wird mit den weltbesten Sprintern um Tagessiege auf den Flachetappen kämpfen. Zudem schielt der Norweger, der bereits neun Saisonsiege eingefahren hat, auf das Grüne Trikot: “Die gesamte erste Woche wird sehr wichtig für mich. Ich werde von Beginn an versuchen, Punkte zu ergattern.”

Neben Purito und Kristoff hat Katusha weitere heiße Eisen für nahezu jede Rennsituation im Feuer. “Unser Tour-Aufgebot ist extrem ausgeglichenen”, freut sich Ekimov: “Ein Teil des Teams wird sich auf die Bergetappen konzentrieren, der andere wird bei den Sprintetappen in Aktion treten.”
Alexander Kristoff / (c) TDWsport.com

“Katusha bereit für ein weiteres Abenteuer”

Im Gesamtklassement liegen die Hoffnungen auf Yuri Trofimov. Der Russe strebt einen Top Ten Rang in Paris an. Aber auch Simon Spilak, der die Tour der Romandie als Zweiter beendete und beim Critérium du Dauphiné die schwere Bergetappe nach La Mure gewann, will in der Gesamtwertung weit vorne landen.

“Katusha ist bereit für ein weiteres dreiwöchiges Abenteuer. Was ich mir wirklich wünsche ist ein kleines bisschen Glück. Das war nämlich das einzige, was uns beim Giro d’Italia gefehlt hat”, sagt Ekimov.

Das Katusha-Aufgebot für die Tour de France: Yuri Trofimov, Joaquim Rodríguez, Egor Silin, Simon Spilak, Alexander Kristoff, Aleksandr Porsev, Luca Paolini, Gatis Smukulis, Vladimir Isaychev

Das Movistar Team-Aufgebot für die Tour de France: Alejandro Valverde, Imanol Erviti, John Gadret, Jesus Herrada, Benat Intxausti, Ion Izagirre, Ruben Plaza, Jose Joaquin Rojas, Giovanni Visconti

Canyon wünscht Katusha und dem Movistar Team bei der Tour de France viel Erfolg.
Movistar Team and Katusha at the Tour de France 2014 / (c) TDWsport.com

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The Strive Diaries: Entry 3 – Grenzerfahrung in Frankreich

  Juni 25th, 2014 | 12:07 | Canyon Onlineredaktion
Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Das dritte Rennen, ein neues Land, eine weitere Heimat: während beim letzten Stopp der Enduro World Series (EWS) in Schottland der Heimvorteil klar bei Joe Barnes lag, stand am vergangenen Wochenende erneut ein Heimrennen auf dem Plan. Frankreich ist und bleibt das spirituelle Enduro-Heimatland mit einer Vielzahl an Ridern und Rennen. Der Spot in Valloire am Fuße des berühmten Galibier-Passes hat seit knapp 10 Jahren einen festen Platz im Rennkalender und ist dieses Jahr als französische Benchmark endlich bei der Enduro World Series dabei – absolut verdient, wie sich später zeigen sollte.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Vom rutschigen Sand in Chile, über matschige Wurzeln in Schottland ging es in Frankreich bei der dritten EWS-Runde zum liftunterstützten hochalpinen Highspeed-Geballer, gepaart mit absolut dramatischem Terrain in den technischen Passagen. Dazu kommt die Schwierigkeit des französischen Formats an sich. Die Trails sind bis zum Donnerstagabend vor dem Rennen streng geheim und dürfen dann freitags zu Fuß besichtigt werden. Wenn man am Renntag aber die vollen 100% geben will, ist an ein ausgiebiges Ablaufen gar nicht zu denken. Ein schmaler Grat zwischen Trail Kenntnis und müden Beinen, zumal es die Liftunterstützung erst mit dem Start des offiziellen Rennens gibt. Am Renntag selbst können die Rider dann einen Trainingslauf absolvieren, dicht gefolgt vom ersten „Chrono-Run“ auf Zeit auf derselben Etappe. Wenn eine Stage bis zu 20 Minuten lang ist, ist die Konzentration gleich doppelt gefordert – sich jeden einzelnen Stein zu merken ist eine echte Herausforderung.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Ines Thoma nach dem ersten Trainingsrun:
„Hochalpin, brutal steil und steinige Switchbacks gleich am Anfang und dann ein total schnelles Stück wo‘s einfach nur über eine Wiese geht, aber mit fiesen fetten Steinen links und rechts. Das ist für den Kopf ziemlich tricky. Meine Devise war: Einfach laufen lassen!“

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Brutal war hier ein gutes Stichwort. Mit dem ersten Racerun folgten Stürze, Platten und weitere technische Defekte im Minutentakt. Das Ziel war klar: Rider und Bike müssen heil ins Ziel kommen. Denn ein solches französisches Enduro-Rennen mit sechs Stages auf Zeit ist verdammt lang. Zum Glück wählten unsere Rider Ines, Joe und Ludo May ihre Lines weise und sauber und wurden vom Defektteufel verschont.

Die Canyon Crew Mechaniker verpassen den Bikes in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen perfekten Service, doch auch mit frischem Material ließen sich Stürze leider nicht vermeiden. Nach dem komplett sturzfreien Samstag schlug Ines gleich am Sonntagmorgen im ersten Racerun heftig in ein Steinfeld ein und konnte ihre gute Ausgangsposition nicht mehr verteidigen. Das war einer dieser Tage an dem nichts so richtig zusammen laufen will. Joe und Ludo fanden recht schnell ihren Rhythmus und brachten gute Läufe ins Tal. Sie hatten alles gegeben und zur Belohnung konnten sich alle über ein weiteres Top-Ten Ergebnis mit Platz 10 für Joe und einen 16. Rang für Ludo freuen.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Joes Zusammenfassung des Rennens:
„Die Runde in Frankreich war mit vielen Überraschungen gespickt. Die Stages sind anders gesetzt, das Format unterscheidet sich von anderen Orten und auch das Racing selbst. Alle Überraschungen waren kein Problem und ich hatte eine Menge Spaß dabei, mich ihnen zu stellen. Ich hatte das Gefühl über das ganze Wochenende immer schneller zu werden. Der 10. Platz freut mich sehr.“

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Nach dem französischen Höllenritt steht jetzt eine kurze Verschnaufpause an, um die müden Knochen und den berüchtigten Armpump auszukurieren. In drei Wochen geht‘s dann zur nächsten Herausforderung ins italienische La Thuile. Die vierte Runde der Enduro World Series steht an… – wir sind gespannt, was die Italiener für uns in petto haben.

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Movistar Team dominiert die Route du Sud

  Juni 23rd, 2014 | 11:40 | Onlineredaktion

Jesus Herrada takes stage one of Route du Sud 2014 / (c) Maxime Lafage
Großer Erfolg für das Movistar Team bei der Route du Sud. Mit zwei Etappensiegen, einem zweiten und einem dritten Platz sowie Rang zwei in der Gesamtwertung war das Team um Alejandro Valverde die dominierende Equipe beim französischen Etappenrennen.

Die erste Etappe endete mit einer Bergankunft auf dem Sainte Marie-de-Campan auf 1106 Metern Höhe. Jesus Herrada fuhr auf seinem Ultimate CF SLX als Erster über die Ziellinie und tütete seinen ersten Saisonsieg ein. Zeitgleich sorgte der Spanier für den 100. Sieg in der Movistar Team-Geschichte. Sechs Sekunden hinter ihm sorgte Valverde auf Platz zwei für ausgelassene Freude bei den Movistar Team-Verantwortlichen.
Profisport bei Canyon

Alejandro Valverde leading the peloton / (c) Maxime Lafage
Tour de France-Feeling im Juni
Der zweite Tagesabschnitt hielt ordentlich Höhenmeter für die Fahrer bereit. Es ging über den Col du Tourmalet sowie den Col d’Aspin, wobei schon einmal richtiges Tour de France-Feeling aufkam. Im Schlussanstieg machte Valverde eine gute Figur und rollte als Etappendritter ins Ziel.

Den krönenden Abschluss der dreitägigen Rundfahrt machte Adriano Malori mit seinem dritten Saisonsieg perfekt. Auf der hügeligen Etappe überraschte der Italiener die Sprinterteams und setzte rund 20 Kilometer vor dem Ziel zu einer Soloattacke an. Bis ins Ziel rettete Malori fünf Sekunden seines Vorsprungs und holte somit den insgesamt 19. Saisonsieg für das Movistar Team.

Besonders der zweite Rang im Gesamtklassement von Valverde stimmt die Equipe von Eusebio Unzué im Hinblick auf den kommenden Monat hoffnungsvoll. Im Juli geht der Fleche Wallonne-Sieger als einer der Favoriten auf den Sieg in seine siebte Tour de France.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars

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The Strive Diaries: Entry 2 – Enduro’s Coming Home!

  Juni 4th, 2014 | 15:48 | Canyon Onlineredaktion
Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Auch wenn es mittlerweile schon die zweite Saison der Enduro World Serie (EWS) ist, fühlt sich alles doch noch neu an. Das Rennen in Schottland war auch das erste große Rennen ohne Fabien Barel. Er ist noch gefangen in seinem Korsett und drückt uns von zu Hause aus die Daumen. Fab kann es kaum erwarten, wieder voll anzugreifen.

Nach Chile war es wieder eine neue Location und ein – für die meisten von der Canyon Crew – unbekanntes Land, das es zu erobern galt. Doch für Joe Barnes – unseren „Top Chief“ – brachte diese Runde der EWS ein besondere Portion Spannung mit sich. Auf seinem „home turf“ sollte Joe uns und die Konkurrenz noch richtig beeindrucken. Ein typischer schottischer Rider wie Joe weiß natürlich genau, was jeden hier im Rennen erwartet. Klarer Heimvorteil – und so ist kaum verwunderlich, dass er bei den örtlichen Buchmachern als heißer Kandidat für den Sieg geführt wurde.

Mit dicken Jacken, Heizgebläse und jeder Menge Regenhosen angereist, waren wir fast schon enttäuscht, als sich das Wetter von seiner absolut untypischen, schönsten Seite zeigte. Bis auf den verregneten Donnerstag, 29. Mai, wurden wir durchgehend mit Sonne beschenkt. Am zweiten Trainingstag war es eine riesige Schlammschlacht, doch die Stages waren dann zu Beginn des Rennens nahezu komplett abgetrocknet. Blieb also nur das Problem der vielen Wurzeln, engen Bäume und fiesen Steilstufen zu lösen. Last, but not least, war das Rennen mit fast 100 Kilometern und 3000 Höhenmeter auf zwei Tage verteilt absolut kein Pappenstiel.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Unser Lokalmatador Joe zeigte am ersten Tag, dass mit ihm zu rechnen ist und setzte sich als erster Verfolger auf den zweiten Platz im komplett durchgemischten Klassement. Da musste man schon zweimal hinschauen um die eigentlichen Favoriten im Ranking zu finden. Auch Ludo May erwischte einen durchwachsenen ersten Tag und fand sich im Mittelfeld des Klassements wieder.

Ines Thomas Fazit nach dem ersten Renntag, Samstag, 30. Mai:
„Das Rennen ist so brutal fordernd, besonders die Tretpassagen. Man ist total platt und danach geht‘s ganz steil abwärts, dann stehen auch noch überall Bäume, durch die man sich erstmal durchducken muss und ständig Wurzeln, denen man ausweichen muss – das hat mich schon ganz schön geschafft.“

Komplett geschlaucht ging es am Sonntag, 1. Juni, gegen 8:30 Uhr nicht weniger anstrengend weiter. Auf dem zweiten Part rund um das bekannte Trailcenter in Glenntress, konnte Ines ihren fünften Platz vom Vortag auf den flacheren und tretintensiveren Stages verteidigen. Ludo ließ seinen Rhythmus leider weiter in den dunklen Wäldern liegen und musste sich am Ende des Rennens mit Rang 34 begnügen.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Mit Startnummer 10, aber einer nicht optimalen Startposition durch das Seeding in Chile, kam es mit dem Start von Joes Run auf der letzten und längsten Stage des Tages zum Showdown zwischen ihm und dem Führenden Nico Lau. Brachiale Anfeuerungssalven schallten durch die schottischen Wälder als der „Top Chief“ auf die letzten Kilometer der Stage einbog. Gepusht von zahlreichen Zuschauern und Race-Kollegen zeigte die Zeitmessung einen dritten Gesamtrang für Joe. Historisch! Denn es war das erste Podium für einen Briten in der Enduro World Series!

Joe beschreibt sein Highlight des Wochenendes so:
„Nach dem harten ersten Tag war ich am Sonntag ziemlich müde. Dann nahm ich eine Linkskurve einfach perfekt und dachte: ‚Oh yeah, das hat gepasst! So muss es sein!‘ In diesem Moment war mir klar, ich hab die richtige Pace für heute gefunden und der Rest lief wie von selbst.“

Wie schon in Chile haben die Organisatoren der EWS auch mit Schottland den richtigen Riecher gehabt. Das Land zeigte sich von seiner besten Seite mit den warmherzigen Locals, seinen Ridern und Trails. Auch das Rennen hat einen neuen Maßstab in puncto Härte gesetzt. Alle waren sich einig, dass es viel zu tun gibt, um ganz vorne dabei zu sein.

Canyon Bicycles / Jérémie Reuiller

Bleibt am Lenker – wir lassen schon Mitte Juni mit einem besonderen ‚Entry‘ wieder von uns hören!

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Historischer Sieg für Quintana und Canyon beim Giro d’Italia

  Juni 2nd, 2014 | 15:51 | Canyon Onlineredaktion

Movistar Team / (c) TDWsport.com
Schrilles Scheinwerferlicht, ohrenbetäubender Jubel, glitzernder Konfetti-Regen, eine Radsport-Welt in Rosa. Auf der Piazza dell’Unità d’Italia in Triest jubeln am Sonntag tausende Tifosi Nairo Quintana entgegen. Freudestrahlend erklimmt der Movistar Team-Kapitän im Rosa Trikot das Podium und nimmt die imposante Trophäe für den Gewinn des 97. Giro d’Italia entgegen.

Einige Meter nebenan steht das Siegerrad in der Obhut der Movistar Team-Betreuer. Das Ultimate CF SLX in einer rosa Sonderlackierung, zu Ehren des Siegers. Quintanas Rennmaschine – die ihn zum größten Erfolg seiner Karriere verholfen hat und ihn auf ein neues Level unter den Radsport-Stars hievt. Das Rad, das den Kolumbianer zu einem Grand Tour-Sieger gemacht hat.
Ultimate CF SLX: Das Siegerrad von Nairo Quintana
Ultimate CF SLX / (c) TDWsport.com

“Hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen”
Vorbei sind die Startschwierigkeiten vom Teamzeitfahren in Belfast, als der Regen das Movistar Team zurückwirft und Quintana einen akkuraten Zeitrückstand aufbrummt. Vorbei die besorgniserregenden Momente nach dem Sturz in der ersten Rennwoche. Vorbei die ungewissen Stunden als Quintana geschwächt durch Grippe und Fieber Tag für Tag auf dem Rad leidet.

“Wir hatten Angst, Nairo würde sich nicht mehr erholen. Aber er hat es geschafft”, sagt Teamchef Eusebio Unzué: “Und das ist es, was ich besonders herausstellen möchte: Nairos Fähigkeiten zur Regeneration und sein Glaube an sich selbst.”
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana: Niemals aufgeben
Niemals aufgeben, immer das große Ziel vor Augen haben, jederzeit an den Triumph glauben und in die eigene Stärke vertrauen – das ist das Credo des 24-Jährigen.

Dann der Umschwung, das Fieber sinkt, das Feeling auf dem Rad wird besser, die Beine stärker. “Am letzten Ruhetag war Nairo fast vollständig wiederhergestellt”, so Unzué, “bereit die epische Etappe über den Stelvio in Angriff zu nehmen, bereit seine fahrerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen, bereit die anderen wissen zu lassen, dass er der Stärkste ist.”

Der stärkste Fahrer auf dem besten Rad.
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Quintana: “War kurz davor abzusteigen”
Was folgt, geht als eine der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre in die Geschichte ein. Mehr als 4600 Höhenmeter, 60 Kilometer bergauf über Gavia, Stelvio und dann noch der Schlussanstieg zum Martelltal. Dazu grenzwertige Wetterbedingungen mit Regen, Schnee und eisigen Temperaturen.

“Auf dem Gipfel des Stelvio zitterte ich, meine Finger waren wie eingefroren und ich war nicht in der Lage, meine Windweste überzustreifen”, erzählt Quintana: “Ich war kurz davor abzusteigen, doch dann kam Gorka (Izaguirre; Anm. d. Red.), zwang mich auf dem Rad zu bleiben und ohne Windweste weiterzufahren. Es schneite wirklich heftig, meine Kleidung war durchnässt, doch er unterstütze mich, reichte mir Energieriegel und pushte mich immer wieder in dieser schwierigen Situation.”

Im Finale der Etappe zeigt Quintana, dass er der momentan vielleicht beste Bergfahrer der Welt ist und sorgt für einen Paukenschlag, in dem er die Konkurrenz distanziert und in das begehrte Rosa Trikot stürmt.
Profisport bei Canyon
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Ausrufezeichen am Monte Grappa
Es folgen harte Tagesabschnitte mit steilen Anstiegen wie dem Passo San Pellegrino, Rifugio Panarotta und dem gefürchteten Zoncolan mit Steigungen bis zu 22 Prozent.

Zwischendrin das nächste Ausrufezeichen beim Bergzeitfahren auf den Monte Grappa: Etappensieg, Ausbau der Führung, Erleichterung, Entschlossenheit, Stärke!
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Schaulaufen nach Triest
Am Sonntag dann das Schaulaufen auf dem Weg zum Ziel in Triest. Alles an Quintana ist rosa. Seine Schuhe, sein Helm, seine Hose, sein Trikot sowieso. Und auch das Ultimate CF SLX. Auf den letzten 169 von insgesamt 3450 Kilometern nimmt Quintana die Glückwünsche seiner Konkurrenten entgegen. Der Giro-Sieger und das rosa Canyon Rad ziehen die Blicke auf sich.

Und auch nach dem Zieleinlauf sind die beiden das Objekt der Begierde bei den Fotografen. Quintana auf dem Podium – das Ultimate CF SLX direkt neben dem Siegerpodest.

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