Topeak-Ergon Racing Team mit guten Medaillenchancen zur Marathon-WM nach Österreich

Am kommenden Samstag, den 29. Juni um 8:00 Uhr startet mit der UCI Marathon Weltmeisterschaft in Kirchberg/Tirol das absolute Saisonhighlight für die Marathon-Spezialisten vom Topeak-Ergon Racing Team. Mit Alban Lakata und Sally Bigham schickt das Team gleich zwei heiße Favoriten um den Titel ins Rennen. Aber auch Robert Mennen und Milena Landtwing haben Chancen sich auf ihren Canyon Teambikes eine Medaille zu holen.

Alban Lakata und Robert Mennen / Foto: Topeak Ergon Racing Team

Allen voran Alban Lakata. Nicht nur weil der nach dem Titel des Europameisters sich jetzt auch noch seine zweite WM-Medaille umhängen will, sondern auch weil das Rennen direkt bei dem Österreicher vor der Haustüre stattfindet. Der KitzAlpBike-Marathon wird dem Ruf eines der extremsten Mountainbike-Rennen Europas mehr als gerecht: hart, unbarmherzig, schweißtreibend — aber vor einzigartiger Kulisse inmitten der Kitzbüheler Alpen.

Extrem hartes Rennen
Wer bei den Herren Weltmeister werden will, muss auf einer Distanz von insgesamt 94 Kilometern mit 4.400 Höhenmetern schneller sein als alle anderen. Bei den Damen sind es 85 Kilometer und über 3.700 Höhenmeter. Eine der Schlüsselstellen ist die letzte Abfahrt vor dem Ziel, sehr technisch und über 1.000 Höhenmeter bergab. Spätestens hier, da sind sich die Experten einig, entscheidet sich die Medaillenvergabe. Besondere Erschwernis bereiten die aktuellen Bedingungen: es ist nass, glitschig und schlammig. Ab 1.800 Höhenmetern ist Schneefall vorhergesagt. Alles andere als ein Zuckerschlecken …

Beeindruckender Auftritt des Topeak-Ergon Racing Teams beim Bike Festival in Riva am Gardasee / Copyrights: sportograf, RTI Sports GmbH

Alban mit Heimvorteil
Doch Lakata kennt die Strecke wie kaum ein anderer. Die letzten vier Jahre in Folge konnte er hier gewinnen. Ein Umstand der einerseits als Vorteil gewertet werden darf, andererseits jedoch auch ein Nachteil sein kann. „Sicherlich ein Indiz dafür das mir die Strecke liegt”, so der Tiroler. Doch „der Druck ist schon gewaltig.” Aber damit konnte der Albanator bisher immer gut umgehen. Außerdem kann er sich der lautstarken Unterstützung seiner Landsleute an der Strecke sicher sein. Trotzdem glaubt der 34-jährige Lienzer, dass am Samstag die Tagesform entscheiden wird: „Man braucht Topform am Berg, denn dort wird die Zeit gemacht und das nötige Glück sich keinen Defekt einzuhandeln. Also Beine gut, alles gut …!”

Topeak-Ergon Racing Teamfahrerin Sally Bigham

Sally will endlich Gold
Auch Sally Bigham schielt zurecht auf eine Goldmedaille, die Engländerin dominiert die letzten Jahre alle großen Marathon-Rennen in Europa, nur bei Welt- und Europameisterschaften musste sie sich bisher immer mit Silber begnügen. Das soll sich jetzt ändern: „Ich bin froh, dass es jetzt endlich los geht. Ich hatte eine sehr gute Vorbereitung und bin die Strecke jetzt auch schon ein paar mal gefahren”, erklärt die 35-jährige Langstreckenspezialistin. „Der Kurs kommt mir sehr entgegen, wobei die letzte Abfahrt die schwierigste des ganzen Rennens ist, aber mittlerweile bin ich mit meinem Speed da herunter ganz zufrieden.”

Gute Außenseiterchancen für Robert und Milena
Mit Robert Mennen und Milena Landtwing hat das Topeak-Ergon Racing Team noch zwei Fahrer die eigentlich zum erweiterten Favoritenkreis im Kampf um die Medaillen gehören. Bei Robert muss man allerdings sehen wie er sich nach seiner Schulterverletzung und dem kurz darauf eingefangenen Infekt fühlt. Und auch Milena ist nach ihrem Sturz bei den Schweizer Meisterschaften vor knapp drei Wochen nicht ganz ohne Handicap: „Eigentlich fühle ich mich sehr gut, die Daumenverletzung ist jedoch schon sehr hinderlich, vor allem in den Abfahrten. Aber”, so fügt die 32-jährige aus der Schweiz hinzu, „das ist eine WM — da muss man alles versuchen und darf nie aufgeben!”

Wir drücken fest die Daumen und freuen uns auf ein spannendes Rennen!

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