Auf dem Grand Canyon CF SLX aufs Podium: Sally und Alban holen WM-Silber in Tirol

Weltklasse Vorstellung des Topeak-Ergon Racing Teams bei den Marathon Weltmeisterschaften in Kirchberg/Tirol: Alban Lakata und Sally Bigham sind Vizeweltmeister, Robert Mennen wird 17. und Milena Landtwing fährt bei den Damen auf Rang 13.

Alban Lakata holt Silber bei der Marathon WM 2013

Alban Lakata vom Topeak-Ergon Racing Team ist seiner Favoritenrolle bei den Cross-Country Marathon Weltmeisterschaften im österreichischen Kirchberg/Tirol am vergangenen Samstag gerecht geworden. In einem packenden Finale wurde der amtierende Europameister nach 94 Kilometern und 4.400 Höhenmetern mit einer Zeit von 4:30:17,9 Stunden und gerade mal 4,8 Sekunden Rückstand Zweiter hinter dem Schweizer Christoph Sauser. „Das war ein fast perfektes Rennen”, so Lakata hinterher. „Nur der kleine Fahrfehler am Ende hat Größeres zunichte gemacht.” Etwa 250 Meter vor dem Ziel, Alban lag vielleicht zwei Sekunden hinter dem Schweizer, unterlief dem Marathon-Spezialisten ein kleiner Fehler. „Im Sprint hätte ich vielleicht noch was ausrichten können”, so der Lienzer. „Ich hatte immer ein gutes Gefühl und die Beine waren top.”

Alban Lakata holt Silber bei der Marathon WM 2013

Alles richtig gemacht
Klar wäre Gold vor heimischem Publikum noch schöner gewesen, aber mit etwas Abstand machte sich dann doch Zufriedenheit über das Erreichte bei dem 34-jährigen Österreicher breit: „Wichtig ist, dass ich im Rennen alles richtig gemacht habe und dass die Vorbereitung zu 100 Prozent gepasst hat.” Das haben auch die Fans an der Strecke gespürt, Alban hat bis zum Schluss alles gegeben und die hohen Erwartungen seiner Landsleute mehr als erfüllt. „Das alles freut mich mehr als Silber”, versicherte der Albanator.

Vizeweltmeisterin Sally Bigham

Erste WM-Medaille für Sally
Auch Topeak-Ergon-Racerin Sally Bigham konnte sich am Samstag über ihre erste WM-Medaille freuen. „Das war ein klasse Rennen für mich und ich wusste, wenn alles glatt läuft, kann ich hier eine Medaille, wenn nicht sogar den Titel holen”, verriet Sally hinterher. Die 35-jährige Britin haderte jedoch keine Sekunde mit der Silbermedaille: „Ich bin wirklich sehr glücklich über die Silbermedaille”, so Sally. „Es gab zwar Momente da dachte ich, es wäre auch ein Sieg möglich, aber Gun-Rita war extrem stark und fuhr ein taktisch sehr kluges Rennen. Daher gibt es keinen Grund für mich enttäuscht zu sein.” Sally benötigte für die 85 Kilometer und über 3.700 Höhenmeter insgesamt 4:39:18,8 Stunden.

Vizeweltmeisterin Sally Bigham

Robert und Milena ebenfalls mit guten Platzierungen
Robert Mennen landete nach seinem verkorksten Saisonauftakt mit Schlüsselbeinbruch und hartnäckigem Infekt auf einem hervorragenden 17. Platz. „Ich bin hier schon zweimal gefahren und habe jedes Mal hinten raus Schwierigkeiten bekommen. Deshalb bin ich es taktisch anders angegangen”, erklärte Robert hinterher. „Ich hätte mir zwar eine noch bessere Platzierung vorgestellt, aber ich bin nicht unzufrieden.”

Die erst zu Beginn der Saison zum Team hinzu gestoßene Milena Landtwing komplettierte das Topeak-Ergon-Arrangement mit einem 13. Platz bei den Elite-Damen. Auch das ist, nachdem sich Milena bei den Schweizer Meisterschaften vor etwas mehr als drei Wochen am Daumen verletzt hatte, durchaus als Erfolg zu werten: „Ich bin wirklich froh, dass es trotz der Verletzung so gut lief”, erklärte die 32-Jährige Schweizerin hinterher. „In den Abfahrten hatte ich zwar immer noch Schmerzen, aber es wird von Mal zu Mal besser.”

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