Meilenstein in der Canyon Geschichte – Purito fährt bei der Tour de France mit seinem Canyon Aeroad CF auf’s Podium

Mit einem brillianten Ritt nach Annecy-Semnoz, zum letzten Anstieg der diesjährigen Tour de France sicherte sich Purito am Samstag den zweiten Platz der Etappe hinter Nairo Quintana und kletterte gleichzeitig im Gesamtklassement um zwei Plätze auf Rang drei.
Mit diesem Erfolg schaffte es Purito mit seinem Aeroad CF auf das Treppchen bei allen drei großen Landesrundfahrten – 2012 Zweiter beim Giro d’Italia, Dritter bei der letztjährigen Vuelta a Espana und jetzt Dritter beim größten Radrennen der Welt.

Das Podium in Paris © www.Roth-Foto.de

Auf dem letzten Anstieg nach Annecy-Semnoz gelang Purito der entscheidende Angriff, um Alberto Contador und seinen Saxo-Tinkoff Teamkollegen Roman Kreuziger zu distanzieren und somit in der Gesamtwerung an beiden vorbeizuziehen. Nach dieser Attacke und einer Menge Führungsarbeit am Berg, war es Purito nicht mehr möglich mit dem späteren Gewinner der Etappe, Nairo Quintana, Schritt zu halten.
Entscheidend für Purito war aber nicht der Sieg der 20. Etappe, sondern viel mehr, das Erreichen des Tour de France Podiums.

Purito Rodriguez © www.Roth-Foto.de

Nach seinem großartigen Ergebnis im zweiten Einzelzeitfahren der letzten Tour-Woche, hatte Purito die noch kommenden Bergetappen im Fokus. Nach seinem zweiten Platz bei der letzten Bergankunft in Semnoz sagte Purito: ” Ich fühlte mich von Tag zu Tag besser und kam immer mehr in Schwung. Es war der letzte Tag für uns, an dem was möglich war und so kämpfte ich bis zum Schluss. Ich gab alles und erreichte das Ziel hinter einem verdienten Sieger.

Kurz nach der gestrigen 21. Etappe in Paris bedankte sich Purito bei seiner Familie. “Es war ein großer Tag für mich und meine Familie. Ich habe sie noch nie so glücklich gesehen, wenn ich auf dem Podium stand, einfach fantastisch. Meine Frau und meine Kinder unterstützen mich wo es nur geht, sie müssen Zuhause auf mich verzichten, wenn ich auf den Rennen unterwegs bin und mit diesem Podium möchte ich ihnen etwas zurück geben.
Die Tour ist mit nichts zu vergleichen und es ist unbeschreiblich hier auf dem Podium zu stehen. Ich bin verdammt glücklich mit meinem Resultat.”

Am Ende wurde Purito Dritter im Gesamtklassement und mit 99 Punkten Vierter in der Bergwertung. Sein Edelhelfer Dani Moreno belegte den 17. Gesamtrang. Katusha Sprinter Alexander Kristoff belegte direkt auf der ersten Etappe Rang zwei und wurde insgesamt Fünfter in der Punktewertung. Alle neun Katusha Fahrer errreichten das Ziel in Paris und fuhren auf einen soliden sechsten Platz in der Teamwertung.
Nach der harten Tour de France, heißt es jetzt für Purito etwas zu entspannen, bevor er in ein paar Wochen bei seiner Landesrundfahrt durch Spanien an den Start geht und dort seinen ersten Grand Tour Sieg einfahren will.

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