Spektakuläre Rennen in Whistler: Enduro at its best

Im Zuge der 5. Runde der Enduro World Series kam das Canyon Factory Enduro Team geschlossen von Colorado ins Mountainbike-Paradies Whistler. Mit fünf Zeitprüfungen außerhalb des Bikeparks und einer sehr langen Abschlussprüfung im Bikepark war es eines der am besten vorbereiteten und abwechslungsreichsten Rennen der Saison. Bekannt für seine Herausforderungen forderte der Whistler Blackcomb Mountain auch im Enduro-Bereich seinen Tribut.

Canyon Factory Enduro Team in Whistler / Foto: Markus Greber

Maxi Dickerhoff musste das Rennen aufgrund eines banalen aber irreparablen Schadens an der Verbindung von Schuhe und Pedale nach der zweiten Stage abbrechen, nachdem er nach der ersten Stage gut in den Top 50 gelegen war.

Für Ines Thoma begann das Rennen schon mit mehreren großen Einschränkungen. Noch gezeichnet von einer Knöchelverletzung aus Colorado verletzte sie sich bei einem Trainingssturz in er Vorwoche an beiden Händen jeweils einen Finger und war gezwungen das Rennen nahezu ohne Training zu absolvieren. Mit einem außerordentlichen 5. Gesamtrang bei den Frauen war Ines, auch unter den Fahrern, die wahre Siegerin des Wochenendes.

Canyon Factory Enduro Team in Whistler / Foto: Markus Greber

Für Joe begann das Rennen mit einem Sturz auf der ersten Stage (Platz 9) und endete mit einem der wohl der spektakulärsten Stürze der gesamte Serie auf der letzten Stage (Platz 10). Mit sehr guten Ergebnissen in den mittleren drei Stages legte Joe seine die Basis für seinen 10. Platz im Gesamtklassement. Joe rückt dem Podium immer näher und etabliert sich unter den Top-Favoriten.

Canyon Factory Enduro Team in Whistler / Foto: Markus Greber

Mit dem Druck einer äußerst fragwürdigen 5 minütigen Zeitstrafe aufgrund von Kommunikationsproblemen zwischen Athleten, Teams und Organisatoren schaffte es Fabien mit 100%igem Einsatz in den Stages die Position 3,3,1,4 und 2 zu erreichen was im Gesamtklassement Platz 3 bedeutet hätte. Nach Addition bliebt nur der 49. Rang. Trotz aller Enttäuschung konnte Fabien dem Event etwas positives abgewinnen:

” I still really enjoyed the weekend and the organisation has been doing a great job on the course. The loop was a real enduro… ”

Der nächstes Halt führt das Canyon Factory Enduro Team wieder nach Frankreich. Genauer gesagt nach Val d´Isere zur 6. Runde der Enduro World Series.

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