Topeak-Ergon nicht zu stoppen

Es scheint als hätte das Topeak-Ergon Racing Team ein Abonnement auf Podiumsplätze: Mennen und Landtwing gewinnen die Trans Schwarzwald. Kurschat belegt den zweiten Platz beim Deutschland Cup auf seiner Hausstrecke in Neustadt an der Weinstraße und Nadine Rieder wird beim XC-Battle in Kaprun Dritte.

Die Erfolgsserie des Topeak-Ergon Racing Teams reißt nicht ab. Nach den großen Erfolgen der letzten Wochen von Sally Bigham und Alban Lakata lassen sich auch ihre Teamkollegen nicht lumpen und fahren ein hervorragendes Ergebnis nach dem anderen ein.

Robert Mennen und Milena Landtwing gingen in der vergangenen Woche bei der VAUDE Trans Schwarzwald an den Start. Ein 432,5 Kilometer langes Etappenrennen das mit 9.140 Höhenmetern durch den schönen Schwarzwald führt. Die Strecke ging von Bad Wildbad bis nach Feldberg. Direkt nach seinem Sieg auf der ersten Etappe konnte Robert sich das orangefarbene Trikot des Gesamtführenden überziehen und legte es bis zur Zieleinfahrt in Feldberg nicht mehr ab. „Das hätte ich vorher so nicht erwartet”, meinte Robert nach dem Rennen. „Ich bin ganz gelassen hierher gekommen, das war vielleicht der Schlüssel zum Erfolg. Dass ich mich gegen das starke Centurion-Vaude-Team durchgesetzt habe, das wertet den Sieg noch mal auf. Die haben es mir ganz schön schwer gemacht”, fügte er noch an. Der 28-jährige konnte den amtierenden deutschen Meister Markus Kaufmann auf Platz zwei verweisen.

Auch Mennens Teamkollegin Milena Landtwing zeigte eine brilliante Leistung bei diesem fünftägigen Etappenrennen. Die Schweizerin konnte ebenfalls ihr Leader-Jersey von Anfang an behaupten und kam mit respektablen 23 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Elisabeth Brandau ins Ziel. Aber, „so leicht wie es aussieht war es nicht”, sagte Milena, die drei von fünf Etappen für sich Entscheiden konnte. Sie spielte damit besonders auf die Unwegsamkeit auf der dritten Etappe an. Milena und einige andere Mitstreiterinnen wurden von einer geschlossenen Bahnschranke aufgehalten. Der Kampf um die Gesamtwertung schien zunächst wieder offen. Nichtsdestotrotz konnte Milena ihre volle Leistung abrufen und den Gesamtsieg einfahren. Ein tolles Ergebnis für die 32-jährige die sich gerade von einer Operation am Daumen erholt hat.

Bei Wolfram Kurschat lief es ebenfalls prima. Auf seiner Hausstrecke in Neustadt an der Weinstraße fand der Deutschland Cup statt. Der Wolfman hatte sich für dieses Event extra ins Zeug gelegt. Sein Training sah aber dieses Mal etwas anders aus als gewohnt. Kurschat war unter anderem für die Strecke zuständig und hatte in mühevoller Kleinarbeit die Lines präpariert. Diese Anstrengung, die noch zu seinem normalen Training addiert wurde konnte der 38-jährige im Rennen deutlich spüren: „Ich habe mich so müde gefühlt, dass ich teilweise meine selbst gebauten Linien nicht getroffen habe.” Dennoch konnte der deutsche Cross-Country-Vizemeister mit 1:10:00 Minuten Rückstand auf den zweiten Platz fahren. Ein Ergebnis mit dem der amtierende deutsche Meister im Bergzeitfahren sich nicht verstecken muss.

Neben Kurschat, Landtwing und Mennen war auch Nadine Rieder am vergangenen Wochenende wieder im Race-Fieber. Nadine ging in Kaprun beim XC-Battle an den Start und bestritt ihr letztes Rennen vor der Weltmeisterschaft im Südafrikanischen Pietermaritzburg. Beim Ausscheidungsrennen in Kaprun konnte die Sonthofenerin bis ins Finale fahren und sich mit dem dritten Platz auf dem Podium behaupten. Ein toller Erfolg für Nadine Rieder und ein guter Motivationsschub im Hinblick auf die Weltmeisterschaft.

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