Vuelta a España – Zwei Aeroad CF in den Top Ten

Die letzte dreiwöchige Rundfahrt für 2013 ist vorüber. Nach 21. Etappen wurde Joaquim “Purito” Rodríguez mit 3:22 Minuten Vierter im Gesamtklassement und Dani Moreno erreichte Madrid als Zehnter der 68. Austragung der Vuelta a España. Damit riss Purito’s Serie, bei der er in den letzten drei großen Landesrundfahrten jedes Mal auf dem Podium landete. So wurde er beim Giro d’Italia 2012 Zweiter hinter Ryder Hesjedal, Dritter der Spanien-Rundfahrt 2012 und auch Dritter der diesjährigen Tour de France. Aber wir sind uns sicher, Purito wird wieder angreifen und sein großes Ziel, eine dreiwöche Landesrundfahrt zu gewinnen, im Auge behalten..

Purito's Sattel // Foto: Roth

Alles in allem war es dennoch eine sehr erfolgreiche Vuelta a España für Canyon und Katusha. So gewann Dani Moreno die 4. Etappe von Lalín / A Estrada nach Fisterra, holte sich das Grüne Trikot des Punktbesten, schlüpfte auf dem achten Abschnitt von Jerez De La Frontera nach Estepona mit Bergankunft auf dem Alto Penas Blancas in das Weiße Trikot mit den blauen Punkten des besten Bergfahrers und trug zeitweise das Weiße Trikot des Führenden in der Kombinationswertung. Und auch das Rote Trikot durfte sich Dani überstreifen, nachdem er auf der 9. Etappe in Valdepeñas de Jaén einen eindrucksvollen Sieg einfuhr.

Etappensieger Daniel Moreno // Foto: Roth

Auf der 19. Etappe hinauf zum Alto del Naranco zeigte Purito allen Kontrahenten in eindrucksvoller Manier, wo der Hammer hängt. An der Flamme Rouge, genau einen Kilometer vor dem Ziel setzte er sich aus der Gruppe der Gesamtklassementsanwärter ab und gewann in einem bärenstarken Bergaufsprint den 19. Abschnitt vor Diego Ulissi (Lampre-Merida) und Dani Moreno. Purito ließ nichts unversucht, um doch noch auf das Podium in Madrid zu fahren, aber es hat nicht sollen sein. Auch auf der 20. Etappe mit dem extrem steilen Alto de l’Angliru probierte es Purito erneut, aber konnte nicht die nötige Zeit zwischen sich und dem letztendlich Dritten der Rundfahrt, Alejandro Valverde (Movistar) legen.

Etappensieger Purito // Foto: Roth

Nach der 20. Etappe sagte Purito gegenüber den Medien: „Es war die erwartet schwere Etappe. Im Schlussanstieg habe ich versucht zu attackieren, um mich noch zu verbessern. Aber am Ende habe ich es nicht geschafft und ich muss sagen, dass Platz vier das Maximum war. Ich danke allen meine Teamkollegen für die großartige Unterstützung und denke, dass das Team das Beste gegeben und ein tolles Rennen gezeigt hat.“

Purito am Alto de l'Angliru // Foto: Roth

Am Ende war es Christopher Horner (RadioShack-Leopard) mit fast 42 Jahren, der die Vuelta a España für sich entschied. Zweiter wurde Vincenzo Nibali (Astana), vor Alejandro Valverde (Movistar).

Purito gratuliert dem Vuelta Gewinner Chris Horner // Foto: Roth

Way back to Number One – Im Kampf um das WorldTour-Ranking heftet sich Purito dem derzeit Führenden Chris Froome an die Fersen und klettert einen Rang nach oben auf Platz 2. Mit seinem Etappensieg auf der 19. Etappe und dem vierten Gesamtrang der Vuelta bleibt er im Rennen um das WorldTour-Ranking, das er 2012 für sich entscheiden konnte. Im Moment liegt er 80 Punkte hinter dem bisherigen Spitzenreiter und Tour de France Gewinner Chris Froome. Sowohl bei den Weltmeisterschaften in Florenz, dem Giro di Lombardia und der Tour of Beijing hat Purito noch die Chance das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen.

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