Paris-Nizza: Zwei Canyon-Räder in den TopTen

Am vergangenen Sonntag ging das erste Mehretappenrennen der WorldTour-Serie auf europäischem Boden zu Ende. Dier Ausbeute unserer beiden Mannschaften Katusha und Movistar Team: Platz vier und acht in der Gesamtwertung, zwei Podiumsplätze und der Sieg in der Mannschaftswertung.

Vor allem auf der Schlussetappe mit Start und Ziel in Nizza war der Sieg zum Greifen nah. Movistar Team-Sprinter José Joaquin Rojas verpasste den Tageserfolg nur um Zentimeter. In Sprint einer kleinen Spitzengruppe mit allen Klassementfahrern auf der Promenade des Anglais musste sich der Spanier nur dem Französischen Meister Arthur Vichot geschlagen geben.

“Das war ein bittersüßes Ergebnis für mich. Gestern verpasste ich den Sieg, weil meine Rivalen einfach stärker waren. Doch heute war das nicht der Fall. Es war meine Schuld, ich wurde ein wenig eingesperrt und konnte Vichot nicht überholen”, haderte Rojas mit sich selbst.

Movistar Team wins team classification at Paris-Nice / Photo: Tim De Waele

Movistar Team gewinnt Mannschaftswertung

Vor allem bei seinen Mannschaftskameraden entschuldigte sich der 28-Jährige: “Das ist schade für mich, aber besonders für meine Teamkollegen, weil sie sich auf mich verlassen haben – sie waren das ganze Rennen über sensationell.”

Auch wenn Rojas der ganz große Coup versagt blieb, kann er mit zwei Podiumsplätzen sowie dem vierten Rang im Gesamtklassement sehr zufrieden sein. Zudem gewann das Movistar Team die Mannschaftswertung, so dass sich die Ausbeute des spanischen WorldTour Teams wahrlich sehen lassen kann.

Katusha: Spilak ebenfalls in den TopTen

Auch die Verantwortlichen von Katusha blicken nach dem “Rennen zur Sonne” hoffnungsvoll auf die kommenden Aufgaben: “Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir ein starkes Team sind mit einem großen Zusammenhalt” sagte der Sportliche Leiter Dimitry Konyshev nach dem Rennen.

Im Finale der letzten Etappe gab Simon Spilak ein kräftiges Lebenszeichen von sich, als er nach zwei starken Attacken zusammen mit Fränk Schleck (Trek) der Favoritengruppe enteilt war und erst kurz vor dem Zielstrich noch abgefangen wurde.

“Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht. Es war eine gute Attacke und ich war dem Sieg wirklich nahe. Heute hat mir einfach das Quäntchen Glück gefehlt”, lautete das Fazit des Slowenen, der das Rennen auf dem achten Gesamtrang mit nur 36 Sekunden Rückstand auf Sieger Carlos Betancur (Ag2r) beendete.

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