Made for the Monuments – Das Ultimate CF SLX siegt bei Mailand-Sanremo

Historischer Sieg für Canyon und Katusha bei der “Classicissima”: Nach 294 km bei Regen, Wind und zeitweise sogar Hagel hat Alexander Kristoff auf seinem Ultimate CF SLX mit Mailand-Sanremo das erste der fünf Radsport-Monumente gewonnen.

Katushas Kapitän, der als Außenseiter in die “Primavera” gestartet war, triumphierte im Sprint auf der Piazza Calvino mit mehr als einer Radlänge Vorsprung vor Fabian Cancellara (Trek) und Ben Swift (Sky).
Made for the Monuments: Kristoffs Ultimate CF SLX in der Katusha Team-Version

Alexander Kristoff wins Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Weltklasse Vorarbeit von Paolini
Dabei profitierte der 26-Jährige von der fantastischen Vorarbeit von Luca Paolini, der erstmals auf seinem Ultimate CF SLX im speziellen Ducati-Style unterwegs war.

Der letztjährige Fünfte der “Classicissima” schlug nach der Abfahrt vom Poggio ein immens hohes Tempo an und verhinderte damit eine Attacke anderer Teams: die Bühne war bereitet für Kristoff.

Luca Paolini at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Kristoff: “Der beste Moment in meinem Leben”
“Es ist unglaublich, hier zu gewinnen, der beste Moment in meinem Leben”, sagte der überglückliche Sieger, der als erster Norweger in Sanremo ganz vorn landete.

Mit Blick auf die starke Sprint-Konkurrenz fügte Kristoff hinzu: “Ursprünglich war ich mit einem Platz in den TopTen zufrieden. Aber ein Sprint nach 300 Kilometern ist etwas anderes als ein Sprint nach 200 Kilometern.”
Katusha bei Canyon

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Sechster Canyon-Triumph bei den Monumenten
Neben der ungewöhnlich langen Distanz war die Kälte ein Faktor, mit dem viele Profis zu kämpfen hatten. Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) twittere am Abend nach dem Rennen, dass er immer noch kein Gefühl in den Händen habe und selbst Paolini schüttete sich auf den letzten Kilometern noch eine Flasche mit warmem Tee über die Hände.

Als hartgesottener Norweger kamen Kristoff die frostigen Wetterkapriolen gerade Recht: “Ich fühle mich bei kühlen Temperaturen wohler als bei Hitze und verliere auch bei langen Rennen nicht sehr viel Power”, erklärte der Katusha-Profi.

Mit dem Sieg von Kristoff fährt Canyon den ersten Triumph bei Mailand-Sanremo ein. Insgesamt ist es für Canyon bereits der sechste Erfolg bei einem der fünf Radsport-Monumente.
Canyon – Wofür wir stehen

Alexander Kristoff on the podium at Milan - Sanremo 2014 / Photo: Tim De Waele

Zweites Ultimate CF SLX in den Top 4
Den perfekten Tag für Canyon krönte das Movistar Team. Die spanische Equipe verlor zwar schon zu Beginn des Rennens seinen Kapitän JJ Rojas, der in der Neutralisation gestürzt war. Für den Spanier sprang im Finale jedoch sein Landsmann Juanjo Lobato ein, der als starker Vierter über den Zielstrich schoss, dabei Mark Cavendish (OmegaPharma – Quick Step, 5.) hinter sich ließ und damit das zweite Ultimate CF SLX in den Top 4 platzierte.

“Ich war so aufgeregt, weil ich dieses Rennen im letzten Jahr mit Euskaltel nicht fahren konnte. Ich bin mit dem vierten Platz bei meinem Primavera-Debüt sehr zufrieden”, sagte der 25-Jährige, fügte jedoch hinzu: “Aber es bleibt auch ein bittersüßer Nachgeschmack, denn ich hatte heute definitiv die Beine um auf das Podium zu fahren.”

Profisport bei Canyon

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