Valverde ist der König der Ardennen

100th Liege - Bastogne - Liege 2014 Podium with Alejandro Valverde / (c) TDWsport.com

Höchstens eine Radlänge fehlte Alejandro Valverde, um für den zweiten großen Coup innerhalb von fünf Tagen zu sorgen. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich, dem letzten Frühjahrklassiker des Jahres, sprintete der Movistar Team-Kapitän auf seinem Ultimate CF SLX nach satten 263 km auf einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Australier Simon Gerrans.

Doch auch wenn Valverde das oberste Podium-Treppchen bei der “Doyenne” knapp verpasste, bleibt der Spanier der König der Ardennen. Kein anderer Fahrer bewies in der vergangenen Woche eine ähnliche Konstanz wie der 34-Jährige.

Vergangenen Sonntag startete Valverde seine Ardennen-Mission mit einem starken vierten Platz beim Amstel Gold Race. Am Mittwoch folgte sein atemberaubender Triumph beim Flèche Wallone. Zum Abschluss also der zweite Rang bei Lüttich-Bastogne-Lüttich – besser geht es fast nicht.
Valverde triumphiert an der Mur de Huy

Moreno mit Abo auf Platz neun

Auch Katusha zeigte sich während der Ardennen-Woche von seiner besten Seite. Dani Moreno schien die magische Neun für alle drei Rennen abonniert zu haben und landete sowohl beim Amstel als auch beim Wallonischen Pfeil und Lüttich-Bastogne-Lüttich in den TopTen.

Knapp am Sieg in Ans vorbei schrammte Morenos Edelhelfer Giampaolo Caruso. Der kletterstarke Italiener setzte sich einige Kilometer vor dem Ziel zusammen mit seinem Landsmann Domenico Pozzovivo vom Feld ab. Erst auf den letzten Metern wurden die beiden von den heransprintenden Topstars um Gerrans und Valverde eingeholt. Dennoch blieb für Caruso ein hervorragender vierter Platz.
Profisport bei Canyon
Katushas Giampaolo Caruso pushing hard at Liege - Bastogne - Liege 2014 / (c) TDWsport.com

Purito mit Sturzpech

Nicht ganz so glücklich lief es für Joaquim “Purito” Rodríguez. Der Katusha-Kapitän musste bei seinem Lieblingsrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich aufgrund von Knieschmerzen vorzeitig aussteigen, nachdem er beim Amstel Gold Race gestürzt war.

Canyon wünscht Purito gute Besserung und hofft, dass er beim Giro d’Italia verletzungsfrei und in Topform am Start stehen kann. ¡Animo Purito!

Sag uns Deine Meinung

Kommentare