Quintana stürmt auf dem Ultimate CF SLX ins Rosa Trikot

Auf einer der spektakulärsten und mitreißendsten Giro-Etappen der vergangenen Jahre hat Nairo Quintana für einen Paukenschlag gesorgt und ist auf seinem Ultimate CF SLX in das begehrte Rosa Trikot gestürmt.

“Das macht mich zuversichtlich, und bestätigt mir, dass ich jetzt und in der Zukunft große Ziele erreichen kann. Ich widme diesen Sieg meinem Team, denn ihm verdanke ich, dass ich heute gewonnen habe”, sagte Quintana nach seinem Triumph.
Ultimate CF SLX: Unser Topmodell bei 790g Rahmengewicht
Quintana in Pink / (c) TDWsport.com

Schnee, Regen und eisige Temperaturen
Der 16. Tagesabschnitt führte über die beiden Giro-Legenden Passo Gavia und Stelvio. Doch damit nicht genug. Im Schlussanstieg zum Martelltal mussten die Fahrer noch einmal 22 Kilometer und 1400 Höhenmeter überwinden.

Neben den topographischen Schwierigkeiten machten die Wetterkapriolen das Rennen enorm hart. Regen und eisige Temperaturen auf der Abfahrt vom Gavia, meterhohe Schneewände auf dem Anstieg zum Stilfserjoch.
Die Canyon Räder der Movistar Team-Stars
Stage 16 / (c) TDWsport.com

Quintana mit 1:41 Minuten Vorsprung
Am Schlussanstieg zeigte der 24 Jahre alte Kolumbianer dann seine Kletterfähigkeiten, distanzierte seine Mitstreiter und holte sich den Etappensieg. Gleichzeitig übernahm er die Führung in der Gesamtwertung mit 1:41 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Rigoberto Uran.

Quintana sicherte sich im Martelltal seinen 18. Sieg als Profi und seinem Movistar Team den 15. in dieser Saison. Gleichzeitig ist er nach Miguel Induráin, David Arroyo and Beñat Intxausti der vierte Fahrer, der unter der Leitung von Eusebio Unzué das Rosa Trikot überstreifen darf.
Profisport bei Canyon
Nairo Quintana / (c) TDWsport.com

Noch drei harte Prüfungen bis Triest
Den Sieg widmete der Movistar Team-Kapitän seinen Helfern, die diesen Triumph durch erst möglich machten: “Meine Teamkollegen haben heute tolle Arbeit gemacht. Ich bin sicher, dass sie mir auch in den kommenden Etappen helfen werden, das Rennen zu kontrollieren bis es am Sonntag ins Ziel geht.”

Bevor der Giro am Sonntag in Triest endet, stehen allerdings noch drei harte Prüfungen auf dem Programm: Auf der 18. Etappe am Donnerstag geht es über den 1918 Meter hohen San Pellegrino hinauf zum Schlussanstieg ins Rifugio Panarotta. Am Freitag folgt das 27 Kilometer lange Bergzeitfahren am Monte Grappa. Und die 20. Etappe führt endet mit dem berühmt-berüchtigten schweren Anstieg hinauf zum Monte Zoncolan.

Wir wünschen dem Movistar Team mit Nairo Quintana viel Erfolg in Rosa!

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