Turbulentes Rennen geht an Außenseiter

Autor OnlineredaktionSturmtief Xynthia machte am Sonntag den Fahrern das Leben schwer. Dauerregen und teils heftiger Gegenwind waren die härtesten Widersacher des Pelotons – und behielten auch gegen einige Favoriten die Oberhand. Für die Fahrer war es da eine willkommene Abwechslung, dass ein umgestürzter Baum eine um 20 Kilometer kürzere Streckenführung verlangte.

Der zweite belgische Klassiker verlief über den gesamten Rennverlauf ungewohnt verfahren. Viele Fahrer kamen mit den nasskalten Bedingungen nicht zurecht und sogar ein Teil der Favoriten musste vor Erreichen der Ziellinie das Handtuch werfen. Die Niederländer Bobbie Traksel und Rick Flens arbeiteten gemeinsam mit dem Briten Ian Stannard an der Spitze am besten zusammen und machten das zweite nicht-belgische Podium in Folge perfekt. Zwar waren Jurgen Roelandts und Leif Hoste die ganze Zeit über in der Gruppe der Favoriten, aber die Fahrer waren sich nicht einig, wer die Nachführarbeit machen sollte und so ließen sie die Ausreißer ziehen.

Die nächste Möglichkeit, den ersten Sieg eines Belgiers auf heimischen Boden einzufahren gibt es schon am 3. März bei Le Samyn. Die Aufstellung von Omega Pharma-Lotto: Mario Aerts, Christophe Brandt, Wilfried Cretskens, Glenn D’Hollander, Kenny Dehaes, Olivier Kaisen, Jonas Ljungblad, Jürgen Roelandts, Tom Stubbe, Jelle Vanendert.

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Kuurne-Brüssel-Kuurne: der Endstand

1 Bobbie Traksel (Ned) | Vacansoleil 4:43:16
2 Rick Flens (Ned) | Rabobank
3 Ian Stannard (GBr) | Team Sky 0:00:02

15 Jurgen Roelandts (Bel) | Omega Pharma-Lotto 0:06:46
16 Leif Hoste (Bel) | Omega Pharma-Lotto 0:06:55

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