Endlich, die Tour hat begonnen!

Endlich sind sie unterwegs. Der Prolog ist geschafft und die ersten Stürze mussten wir auch schon sehen. Gestern habe ich mal wieder den Atem angehalten, als die Fahrer den Sprint eröffneten und ausgerechnet Jürgen Roelandts an der Balustrade entlang strauchelte und sich, irgendwie, um die stürzenden Fahrer herum schlängelte. Ihr müsst wissen, dass er mit einem brandneuen SLX mit Campa Super Record unterwegs ist und das soll ja die nächsten 3 Wochen halten. Also Ich für meinen Teil fand Einzelzeitfahren schon alleine deshalb entspannter, weil da niemand Links oder Rechts gedrängelt hat.

Mit den Stürzen müssen wir noch ne Weile leben. Das beruhigt sich normalerweise nach der ersten Woche, wenn jeder seinen Platz in der Rangordnung gefunden hat.

In den nächsten Tagen kommen interessante Aufgaben auf die Fahrer zu, wie zum Beispiel die Kopfsteinpflaster Abschnitte, die normalerweise nur bei Paris-Roubaix gefahren werden. Ich denke, da gibt es einige Fahrer, die etwas unruhig schlafen werden. Es kann durchaus sein, dass der ein oder andere Topfahrer seine Ambitionen begraben kann.

Man kann natürlich darüber streiten, ob solche Passagen in die Tour gehören. Der Veranstalter sagt halt, dass diese Paves ein Teil der französischen Straßen sind und auch ein Teil der Radsport Kultur. Und so unrecht hat er gar nicht. (Mich hat auch niemand gefragt, ob ich über die Pyrenäen fahren möchte) Ich kann nur sagen, dass unser Team bestens gerüstet ist (dicke Reifen von Conti usw.) und höchst motiviert. Am Dienstagabend sind wir schlauer.

Bis die Tage, euer Michael

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