Gorilla-Sonderdesign für André Greipel

Neues Design, altes Ziel: André Greipel erhält ein speziell gestaltetes Ultimate CF SLX, mit dem er künftig bei Sprintentscheidungen mitmischen wird. Zentrales Element dieses Designs: ein Gorilla auf Unter- und Steuerrohr. Außerdem haben wir die weißen Elemente mit einer speziellen Reflexfolie beklebt, so dass das Logo und der Gorilla im Sonnenlicht und bei Fotos mit Blitz die ganze Leuchtkraft entfalten.

Der Gorilla ist aber kein Zufall. Denn Andrés Spitzname ist Gorilla. Wir haben ihn gefragt, wie er dazu gekommen ist: „Nachdem ich 2008 die Tour Down Under gewonnen hatte, haben mich die Leute so genannt. Ich fand den Namen passend für mich. Ein Gorilla ist im normalen Leben sehr ruhig, kann aber auch explosiv werden – genau wie ich. Ich bin eigentlich sehr ruhig, aber auf den letzten Rennkilometern musst du als Sprinter explodieren können.“ Der neue Top-Sprinter des belgischen Profiteams Omega Pharma-Lotto hat für sein Rad eng mit der Canyon Entwicklung und dem Künstler Boris Krauß zusammen gearbeitet. „Ich habe mich natürlich gefragt, was mir an meinem Rad am besten gefallen würde. Und kam ich schnell zu dem Schluss, dass es ein Gorilla sein sollte, der vom Kopf her sehr aggressiv sein muss“, erklärte André als er seinen ersten Rahmen abholte.

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Einen besonderen Anteil am Gelingen dieses Designs hat der Künstler des Gorilla-Kopfes. Boris Krauß ( www.riders-illustrated.com ) hat sich vor allem in der MTB-Szene schon seine Lorbeeren verdient. Aber auch Rennrad-Motive faszinieren ihn. „Was mich besonders gereizt hat war die Tatsache, dass es sich hier nicht um irgendjemanden handelt – sondern um ein sehr erfolgreiches Profi-Team und den erfolgreichsten Fahrer des letzten Jahres. Da es mir immer sehr wichtig ist, Besonderes, Auffallendes und bisher noch nicht Dagewesenes zu kreieren, sehe ich das Projekt als interessante Gelegenheit auch in der Rennradszene optisch neue Akzente zu setzen“, sagte Boris in einem kurzen Gespräch. „Wichtig war mir vor allem, dass der Gorilla energiegeladen, impulsiv, animalisch und angriffslustig wirkt. Genau das, was man sich von André Greipel für seine Rennen wünscht – und auch das, was André in seinen Rennen widerspiegelt. Außerdem habe ich großen Wert darauf gelegt, den Look der Gorillagrafik bestmöglich an das bestehende Canyon Design anzupassen, beziehungsweise es in den Rahmen einzufügen. Stilistisch wie farblich. Ich denke, durch die reduzierte und sehr grafische, aber dennoch auf Details achtende Umsetzung und Farbgebung, ist mir das auch gelungen.“

Einen Vorgeschmack auf den Rahmen gibt es jetzt schon mal. Das erste Mal wird er am kommenden Donnerstag im Einsatz sein – denn am Mittwoch beginnt die Tirreno–Adriatico mit einem Mannschaftszeitfahren, ehe André am Folgetag auf sein neues Rad umsteigt. Wir wünschen André viel Erfolg und freuen uns auf faszinierende Rennaufnahmen.

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