Julian Death March

Der Julian Death March hat seinem Namen dieses Jahr wieder alle Ehre gemacht. Sonya Looney und Jeff Kerkove rehiten sich 2011 in die Startbahn dieses 138 Kilometer langen Rennens mit rund 4.000 Höhenmetern. Die Landschaft geht dabei über mehrere Berge und einige Wüstengebiete. Auf den wenig befahrenen, staubigen Wegen des Julian Death March findet man hauptsächlich Motorräder, Pferde und andere Mountainbiker.

Gleich nach dem Massenstart setzte sich Jeff an die Spitze und Sonya folgte seinem Hinterrad. Die beiden Topeak-Ergon Racing Piloten zogen das rund 100-Starter große Feld die ersten 20 Kilometer bis zum ersten Anstieg über 900 Höhenmeter. Bei diesem selektiven Anstieg wurde das Feld zusehends kleiner. Sonya konnte das Temop der Männer nicht mehr halten, aber war oben noch immer 5. Der Gesamtwertung. Der bis dahin Führende Jeff Kerkove wurde vom letztjährigen Gewinner überholt und musste den Führenden vom zweiten Platz aus über das steile Gelände jagen, ehe er auf den Schlusskilometern noch auf den dritten Platz abrutschte.

„Für das erste Rennen des Jahres bin ich sehr zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Jeff nachdem er die Ziellinie nach sieben Stunden als dritter Überquerte. Den Sieg der Frauen holte sich Sonya Looney, die sich schon früh in der Saison in bester Verfassung befindet. „Am meisten Spaß hat mir der Oriflame-Aufstieg gemacht. Es war eine etwa 4 Meilen und vielleicht 1600 Fuß lange vertikale, felsige Rampe bei dieser Hitze! Es war fantastisch. Ich weiß nicht, warum ich den Schmerz so sehr mag, aber das war meine Lieblingsstelle!“

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Endergebnisse
Sonya Looney, 1. Platz Frauen Gesamtwertung
Jeff Kerkove, 3. Platz Männer Gesamtwertung

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