Nach dem Pfeil von Brabant: Phil ist bereit für die Ardennen

Der Omega Pharma-Lotto Star Philippe Gilbert hat beim Pfeil von Brabant mit einem eindrucksvollen Antritt die Lücke zur Spitzengruppe geschlossen, sich im Ziel gegen Björn Leukemans durchgesetzt und damit den vierten Saisonsieg auf seinem Aeroad CF perfekt gemacht.

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“Es war schon zu begin der Saison mein Ziel genau jetzt in Top-Form zu sein”, sagte Phil nach seinem Sieg. „Ich bin nicht so schlecht in die Saison gestartet und habe nebenbei noch eingie Siege mitgenommen. Meine Form ist wöchentlich etwas angestiegen und ich peile genau das Level an, an dem ich jetzt sein sollte und werde bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 100%ig fit sein.“

“Lüttich ist ein komplett anderes Rennen als der Pfeil von Brabant, es ist viel härter. Ich bin glücklich, dass ich den Pfeil von Brabant gewonnen habe, da es mir Zuversicht für die kommende woche gibt. Jetzt weiß ich, dass ich gut in Form bin und dass ich mich auf mein Team verlassen kann. Es ist wichtig, dass sie mich unterstützen. Jetzt weiß ich, dass sie stark genug sind um mich am Sonntag beim Amstel Gold Race zu unterstützen und ganz besonders natürlich am darauffolgenden Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich.“

Philippe hat gesagt, dass er seine Teamkollegen für die kommenden Ardennenklassiker „eingeheizt“ hat. Besonder für sein Hauptziel in der Frühjahrssaison 2011: Lüttich-Bastogne-Lüttich am 24. April. Der Titelverteidiger des Amstel Gold Race ist einer der Topfavoriten für die anstehenden Klassiker in seiner Wallonischen Heimat. „Mein Ziel war es, genau jetzt in Topform zu sein“, sagte der Belgier der französischen Sportzeitung L’Equipe nach seinem letzten Sieg. Gilbert braucht für den Sieg bei „La Doyenne“die volle Unterstützung seines Teams: „Ich hoffe mein Team wird stark genug sein. Ich gebe zu sie etwas unter Druck gesetzt zu haben. Fahrer wie Van den Broeck und haben ein Höhentrainingslager absolviert und wir waren immer in engem Kontakt, so dass ich ihr Training verfolgen konnte. Der Sieg beim Pfeil von Brabant war auch dafür, dass sie sehen ihre Arbeit ist nicht umsonst.“

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Der Omega Pharam-Lotto Kapitän sagte, dass er auf Team aufpassen muss, die mehrere Siegkandidaten anstatt eines klaren Kapitäns haben. „Ich brauche auf den ersten 200 Kilometern keine Unterstützung, aber wenn ich Katusha mit Kolobnev, Ivanov und Rodrguez schlagen möchte, brauche ich etwas Hilfe im Finale“, erklärte Gilbert. „Letztes Jahr hat mich das in Lüttich in Schwierigkeiten gebracht. Auf einmal war ich zum Beispiel alleine zusammen mit Vinokurov und Contador. Es könnten außerdem die beiden Schlecks vorne sein und der Gedanke an eine solche Situation macht mir schon etwas Sorge.“

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