Tristar 111 Germany – Platz 6

Die Saison ist eröffnet. Endlich! Nach vielen Wochen Training und der Ungewissheit, ob die Form den auch stimmt, kann ich mir nun eine Antwort geben. Beim ersten Saisonrennen, dem Tristar Germany in Worms konnte ich den sechsten Platz erreichen. Die Form ist gut, aber es geht noch was …

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Der Rennbericht

Nach 600 Startern im Vergangen, standen in diesem Jahr 1000 Sportler an der Startlinie. In diesem Jahr zwar ohne Weltmeister Chris McCormack, dafür aber mit einem qualitativ deutlich besserem Starterfeld und damit von Beginn an einem echten Härtetest.

Um 8.00Uhr stürzte ich mich in den Wormser Floßhafen und nahm die Schwimmstrecke in Angriff. Nach 1000m und einem langen Wechsel in der 1.Wechselzone stieg ich dann als 24ter auf mein Rad und nahm 100km durch Rheinhessen in Angriff. Meine Position und mein Abstand zur nächsten Gruppe etwa 55 bis 60 Sekunden und damit doppelt so groß wie einkalkuliert. Ok, das ist eine “Baustelle” für die nächsten Wochen. Die Schwimmleistung muss besser werden!

Auf dem Rad fuhr ich dann von Beginn ein hohes Tempo und ging damit ein etwas höheres Risiko. Trotzdem dauerte es etwa 25 Kilometer bis ich in die Top 10 und die 2. Verfolgergruppe vorgefahren war. Auf den nächsten 40 Kilometern versuchte ich dann immer wieder mich aus dieser Gruppe zu lösen, leider ohne Erfolg. Auf die Gründe möchte ich nicht näher eingehen. Nur so viel: dem ein oder anderen muss man vielleicht doch nochmal erklären, was 10 Meter Abstand bedeuten. Ok; Männer sind so. Wir denken schließlich auch, dass ein Streichholz etwa 30cm lang ist ;-) …

Nach 65 Kilometern auf dem Rad konnte ich dann einen kurzen Anstieg und die lange Abfahrt danach nutzen und mich endlich wieder alleine auf den Weg in Richtung Top 5 machen. In diesem Zwischenabschnitt (60-100km) konnte ich dann auch die schnellste Zeit fahren (Gesamt 4.Radzeit) und mich bis auf Platz 4 vorschieben.

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Die Führenden Markus Fachbach (der das Rennen in überlegender Manier dominierte – Glückwunsch!!!) und Johannes Moldan waren außerhalb meiner persönlichen Reichweite und so konzentrierte ich mich auf den Kampf um die noch zu vergebenden Plätze

Mit einem soliden Lauf, den ich nach dem etwas unrhythmischen Radabschnitt nicht erwartet hatte, konnte ich dann am Ende den sechsten Gesamtplatz erreichen. Meine Laufzeit hat sich zum Vorjahr um etwa 40 Sekunden verbessert und das stimmt mich zuversichtlich für kommende Aufgaben.

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Die Saison ist eröffnet – es kann weitergehen!!!

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