Keine einzige Tour de France ohne Sturz …

Mit meiner siebten Teilnahme habe ich doch tatsächlich bei allen Teilnahmen auf der Nase gelegen. So bin ich auf dem 13. Teilstück von 21 Etappen gestürzt und habe mir zum Glück nicht allzu viel getan. Ich muss mir aber selbst eingestehen, dass ich wohl etwas unkonzentriert war und im Bruchteil einer Sekunde ist es dann passiert.

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Mit dem “Col d’Aubisque” hatten wir nur einen richtigen langen und schweren Berg zu bewältigen. Doch von Anfang an war das Tempo sehr hoch und ein typischer Start bei einer Tour Etappe. Etwas chaotisch im Zwischensprint und nicht wirklich gut vorbereitet konnte Philippe keine Punkte dort holen. Dafür hat er dann am Ende noch einmal gepunktet.

Während wir heute eine wirklich überschaubare Etappenführung hatten und es keine Probleme hätte geben können was das Zeitlimit betrifft, sieht das ganze morgen schon anders aus.

Es wird mit Abstand die schwerste Etappe in den Pyrenäen und mit der Bergankunft “Plateau de Beille” ein richtiger Kampf. Sechs Berge der obersten Kategorien werden morgen viel Kraft aus unserem Leib ziehen. Die Karenzzeit wird ja je nach Etappe und der durchschnittlichen Geschwindigkeit des Siegers berechnet. So hat jede Etappe eine Kategorie von 1-6 und je nach der Kategorie kann man dann nachlesen wie viel Prozent Karenzzeit man hat. Morgen haben wir eine Etappe der 3.Kategorie. Wenn der Sieger dann einen Durchschnitt zwischen 33km/h und 34km/h hat, haben wir zehn Prozent Karenzzeit. Die Etappe ist 168km lang und mit einem Schnitt von 33km/h wird der Sieger ungefähr 5h10min fahren (310min). Davon 10% ergibt 31 Minuten die wir mehr fahren könnten. Alles darüber wird im Ergebnis als HD (Hours Delayed) deklariert und bedeutet soviel wie, über dem Zeitlimit.

Umso schneller der gefahrene Durchschnitt ist, umso mehr Prozent Karenz bekommt man am Ende. Eines ist mir aber noch vor dem morgigen Tag bewusst, 31 Minuten, dass ist nicht viel für eine solche Etappe.

Einen zeitlich begrenzten Gruß, Euer Seppel

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