Erik Zabel mit den Young Heroes bei der Jugendtour in Assen

Die Jugendtour in Assen (NL) ist wohl so etwas wie die Tour de France der Jugendklassen. Nicht zuletzt deshalb, sind wir mit den Canyon Young Heroes dort gestartet.

 

Wir hatten jeden Tag ein Rennen und durch die enormen Starterfelder mit geschätzten 600
Startern in allen Klassen waren wir eigentlich immer von früh bis spät an der Rennstrecke.
Bei den Jungs der U17 waren 138 Fahrer am Start und bei den Mädchen, hier starteten U17 und Juniorinnen zusammen, waren es 122. Solche Starterfelder sind natürlich viel größer als das, was die Kids aus ihren Heimländern kennen.
Super ist bei solchen Events der Zusammenhalt untereinander. Man hilft sich gegenseitig und die Gruppe wächst weiter zusammen. Was auch für die Betreuer im Hintergrund gilt.
Ein besonderes Lob möchte ich Gerian und ihrem Mann Peter von niederländischen Canyon Partner aussprechen. Ohne sie wären wir manches Mal in Probleme geraten. Vor allem Peter war bei den Kids beliebt, hatte er doch die Zeitfahrräder von Omega Pharma – Lotto dabei. Auch muss ich den Veranstaltern ein großes Lob aussprechen, die Rennen waren super organisiert.

Einen stressigen Job hatten die beiden Mechaniker Christoph und Olaf, die täglichen Extrawünsche und die Umbauarbeiten der Kids haben wohl des Öfteren viel Kraft gekostet. Trotzdem haben sie alles gut gemeistert und die „Böcke“ für die Rennen perfekt vorbereitet. Nach getaner Arbeit war immer noch Zeit abends ein Bier zusammen zutrinken. Eule ist Eule!!! Brauche darüber wohl nicht viel sagen. Mit 72 Jahren ist er früh immer noch der Erste und abends der Letzte der arbeitet. Er war natürlich wieder der teaminterne Star.

Carolins kleiner Bruder Felix, war ein weiterer Star im Team. Selber super bei den U15ern gefahren und am Ende Etappensieger, Trikotgewinner und in der Gesamtwertung auf dem Podium.
Hatte ihm versprochen, wenn er am letzten Tag aufs Podium kommt, darf er im Canyon Young Heroes Outfit fahren und damit aufs Podium klettern. So motiviert konnte er nicht anders. Er hat sich über das Trikot riesig gefreut.

Abschließend bleibt zu den Resultaten zusagen, dass wir bei den Jungs durch Thomas Copponi zwei dritte Etappenplätzen und einem Tag im weißen Trikot als unsere Highlights hatten. Die Mädchen standen den Jungs in nichts nach, sie waren sogar erfolgreicher in ihren Klassen. Zwei Doppelsiege und Platz 2 in der Gesamtwertung können sich auch mehr als sehen lassen.

Alles in allem hat mir die Zeit mit den Kids auch richtig Spaß gemacht. Die Übernachtung
in den Bungalows war super und abends zusammen essen und über Tag den sprechen war interessant.

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