Alpencross Wien-Nizza: 13. Etappe

Innertkirchen – Château d´Oex, 137 km und 1635 hm. Bei strahlendem Sonnenschein ging es heute in letzte Etappe vor dem Ruhetag!

Die Große Scheidegg war wirklich schön, aber auch schwer, denn langsam tun die Beine doch weh. Am See entlang war es dann auch noch schön, aber dann wurde die Motivation langsam weniger und mir tat mal wieder alles weh und die Kilometer wollten einfach nicht vorbeigehen! Die Große Scheidegg bietet wirklich eine geniale Aussicht auf Gletscher, Felsen und am Wegesrand finden sich kleine idyllische Bäche. Traumhaft zum Radfahren!

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Sobald die autofreie Zone erreicht ist, wird es abenteuerlich. Es dürfen nur Busse fahren, aber Achtung, die haben Vorfahrt und die Straße ist so klein, dass man als Radfahrer nicht am Bus vorbeikommt, man muss absteigen und den Weg freimachen! Die schlimmste und längste Rampe ist gleich am Anfang der autofreien Strecke. Ich hatte schon Sorgen, dass das es bis oben so weiter geht! Man war ich froh ein 32er Ritzel zu haben. Genau in der langen Rampe erwischte ich natürlich auch den ersten Bus. Schon doof, wenn man hier absteigen muss! Oben gibt es dann aber mehrere Kurven und es wird etwas flacher und schließlich war die Große Scheidegg auch geschafft!

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Die Abfahrt auf der kleinen Straße, wo einem auch in jeder Kurve ein Bus entgegenkommen kann, ist wirklich nicht so toll. Am Ende war ich dann auch noch hinter einem Bus, den man ja dann auch nicht überholen kann. Ab Grindelwald ist die Straße dann gottseidank breit genug und man kann die Abfahrt nach Interlaken genießen.
In Interlaken hab ich mich ziemlich verfahren, überall stand nur ein Schild Autobahn nach Spiez, wo man mit dem Rad lang kann, war schwer zu finden. Ab Interlaken geht’s dann erst mal am See entlang, hier ist die Aussicht echt toll nur leider geht der Radweg oft an der Hauptstraße entlang.
Auch später war die Landschaft sehr schön es ging immer leicht wellig, allerdings auch an einer sehr befahrenen Straße entlang. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr, hätte mich gerne einfach in die schöne Sonne gesetzt und die Beine hochgelegt. Aber bis Château d Óex, wo Sylvain mit dem Auto wartete, musste ich noch kommen.

Was war ich froh, das kleine Schloss zu sehen! Endlich runter vom Rad, man war ich müde. Bin im Auto sofort eingeschlafen!

Und jetzt freue ich mich auf Ausschlafen und Füße hochlegen morgen am Ruhetag!

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