Alpencross Wien-Nizza: 18. Etappe

Der Col d´Agnel bekommt von mir 10 von 10 Punkten! Endlich mal ein französischer Pass (wenigstens die Seite wo ich hochgefahren bin) wo es auch wirklich richtig hochgeht und schöööööööööööööön!!!!!! Dann kam noch der Col de la Sampeyre in Italien, wow der war schwer! 18 steile Kilometer und die Strasse war so schlecht, dass es überhaupt nicht rollte und heiß, puh war ich fertig! Und die Abfahrt war der reinste Cyclocross, mehr Löcher als Strasse!

Erstmal möchte ich euch noch das Schloss von gestern Abend zeigen! Wirklich schön! Auch heute sind wir wieder im Nichts, kein Handyempfang, kein Internet, das wir hier einen Campingplatz gefunden haben, grenzt für mich an ein Wunder, ich hatte mich schon auf wild campen ohne Dusche eingestellt.

Schon direkt morgens war klar, heute geht es wieder nach Italien! Und es ging auch gleich vom Campingplatz ordentlich hoch und das Tal bis zum Agnel ist einfach nur wunderschön! Es geht durch kleine süße Dörfer mit ordentlichen Rampen und die Strasse windet sich herrlich am Fluss entlang und ich hab heute mein erstes Murmeltier gesehen!

Erik Zabel war wohl auch schon hier, ob er auch so viel Spass hatte wie ich? Der Agnel hat wirklich richtig Spass gemacht, trotzdem braucht man bei den steilen Rampen auch ein bißchen Energie! Oben wartet allerdings kein Passschild, sondern nur ein Grenzstein, außerdem war viel zu viel los, für den kleinen Gipfel, zwei Campingcars und nichts ging mehr.

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Deswegen haben wir für das Picknick einen Platz zwei Kurven weiter unten ausgesucht und es war kein bißchen kalt. Nur mit Riegeln komme ich nicht mehr sehr weit, wie man gestern geshen hat und dann ging es rein in die herrliche Abfahrt! Vorbei am See und einer Kirche mit Fresquen, wir sind in Italien! Hier gibts im September sogar einen autofreien Tag am Col d´Agnel!

Dann ging auch gleich der Sampeyre los, vorbei mit Strassen, die sich mit gemütlichen 8% nach oben winden, hier waren es durchgehen 10-14%. Ich dachte ja es wird mal flacher, war aber nicht so. Außerdem musste man immer Zickzack fahren, um die Schlaglöcher rum. Der Belag der Strasse war echt krass, wie sehr das bremst merkte man wenn mal ein Stück neu gemacht war, da war man hleich ein km/h schneller! Das die Hälfte des Berges im Wald war tat gut, ein bißchen Schatten! Aber dann gibt es auch nichts zu gucken und es war immer noch sehr heiss und ich ganz schön fertig und die Kilometer gingen und gingen nicht vorbei! Ich musste mich ganz schön quälen! Oben die letzten Kilometer war die Aussicht dann herrlich. Man war ich froh, diesen Berg geschafft zu haben, aber auf die Abfahrt freute ich mich auch nicht gerade!

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Die ersten 5km war die Strasse glücklicherweise neu gemacht, aber dann war es wirklich eine Cyclocrosspiste, ich habe bestimmt ziemlich viel von meinen Bremsbelägen gebraucht und bin ordentlich durchgerüttelt worden und bei den Schlaglöchern muss man echt aufpassen, das sind Gräben, wenn man so eins abbekommt hat man sicher keine Speichen mehr!

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