Ironman Regensburg: Hartes Rennen endet auf Platz 5

Nach einem 2.Platz im Vorjahr, hatte ich dieses Jahr wieder eine Podiumsplatzierung angestrebt. Doch manchmal verläuft alles anders, als man denkt …

 

Permanenter Regen, streckenweise auftretende Böen und Temperaturen um 15°C und ein taktischer Fehler auf dem Rad wurden mir beim diesjährigen Ironman Regensburg zum Verhängnis.
Die Schwimmdisziplin konnte ich wie geplant umsetzen und mit einer Zeit von rund 52 min kam ich in der ersten Wechselzone an. Mit einem 3-minütigen Rückstand zur Spitze und dicht gefolgt von Nicole Leder und Heidi Jessberger, stieg ich aufs Rad.
Hier fuhr ich ziemlich schnell auf die radstarke Niederländerin Mirjam Weerd und die spätere Siegerin Mary Beth Ellis auf. Euphorisch und motiviert durch Presse- und Führungsfahrzeug war ich die ersten 90km deutlich über meinen Verhältnissen unterwegs. Bei Kilometer 130 kam dann der erwartete Einbruch. Mit Magenkrämpfen und starker Dehydrierung beim Laufen konnte ich mich letztendlich doch noch auf einen guten 5. Platz durchkämpfen.
Nach 5 Jahren auf der Ironmandistanz sollte mir eigentlich so ein taktischer Fehler nicht mehr passieren, doch auch so eine Situation muss jeder Triathlet erfahren, um folgende Wettkämpfe souveräner zu bestreiten. Nichtsdestotrotz war es ein super Gefühl einen Ironman über 130 km anzuführen.

Die letzten 2 Wochen habe ich nun damit verbracht mich so gut es ging vom Rennen zu erholen und hoffe, dass ich trotz allem fit genug bin, um das letzte Rennen der Rhein-Neckar-Cup-Serie in Viernheim für mich zu entscheiden.

Bis bald!
Eure Katja

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