Gilbert schlägt wieder zu

Mit einem in beeindruckender Manier herausgefahrenen Sieg beim GP Wallonie hat Philippe Gilbert seine Ausnahmestellung bei schweren Eintagesrennen erneut unter Beweis gestellt.

1300 Meter vor dem Ziel hatte Philippe auf seinem Aeroad in den belgischen Meisterfarben hinauf zur Zitadelle von Namur attackiert, niemand konnte seinem Antritt folgen. Auf den letzten 250 Metern drehte sich der belgische Meister mehrmals fast schon ungläubig um, doch von der Konkurrenz war nichts zu sehen.
So rollte Gilbert die letzten Meter jubelnd zu seinem 24. Saisonsieg. Zwei Sekunden dahinter gewann der Franzose Julien Simon (Fdjeux) den Sprint der Verfolger vor den Belgier Björn Leukemans (Vacansoleil) und Bert de Waele (Landbouwkrediet).

“Wenn Gilbert im Rennen ist, dann hat man keine Chance auf den Sieg”, brachte es der Tagesdritte Leukemans auf den Punkt.
Mit dem Sieg des GP Wallonie, der mit der Kategorie 1.1 eingestuften Rennens, baut der 29-Jährige seine Führung in der Weltrangliste weiter aus. Auf Platz zwei liegt mit deutlichen Abstand Tour de France Triumphator Cadel Evans.

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