Bigham und Lakata dominieren Marathon Worldseries

Die beiden im Gesamtklassement der Marathon Worldseries führenden Topeak-Ergon-Teamfahrer, Sally Bigham und Alban Lakata, siegten auch beim Adamello Bike Marathon in Italien. Bei der Marathon-DM in St. Ingbert belegte Mennen Platz 11.

Am 18. September stand der dritte Stopp der UCI Marathon Worldseries beim Adamello Bike Marathon in Italien an. Dabei konnten die beiden im Gesamtklassement führenden Teamfahrer des Topeak-Ergon Racing Teams, Sally Bigham und Alban Lakata, ihren Führungsanspruch eindrucksvoll bestätigen. Alban Lakata setzte sich schon nach der ersten Downhill-Passage des 65 Kilometer langen und mit rund 2.250 Höhenmetern ausgestatteten Kurses an die Spitze des Feldes und gab diese Führung während des gesamten Rennens nicht mehr ab. Bei widrigen Bedingungen mit Temperaturen weit unter 10 Grad Celsius und Dauerregen fuhr der Österreicher einen ungefährdeten Sieg heraus. Am Ende deklassierte er die Konkurrenz mit einem Vorsprung von knapp vier Minuten vor dem zweit platzierten Andreas Kugler und satten 8:41 Minuten vor dem Dritten Salazar Botero. Dementsprechend gut gelaunt gab sich der Ergon-Racer am Ende des Rennens in der Zielpassage: “Ich weiß es klingt komisch, aber ich liebe diese Bedingungen!” Die Liebe für derart schlechte Wetterverhältnisse teilen jedoch die wenigsten Mountainbiker mit dem 32-Jährigen. Einige traten erst gar nicht zum Start an und begaben sich noch vor dem ersten Schneefall auf den Nachhauseweg.

Auch Sally Bigham hatte mit den Bedingungen zu kämpfen. Am Ende fuhr sie zwar einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nachhause, war aber auch völlig erschöpft und erfroren als sie nach 3:52,30 Stunden über die Ziellinie rollte. “Meine Hände waren so klamm, dass ich kaum noch schalten konnte und zwischendurch Aufwärmübungen machen musste”, meinte die 33-jährige Engländerin hinterher. Umso beachtlicher, dass Sally am Ende mit jeweils 3:18 und 4:16 Minuten Vorsprung weit vor ihren nächsten Verfolgerinnen Michela Benzoni und Jane Fischer lag. Damit konnten die beiden Marathon-Spezialisten aus dem Topeak Ergon Racing Team ihre Führung im Gesamtklassement der UCI Marathon Worldseries weiter ausbauen, was sie wiederum zu ganz klaren Favoriten beim letzten Saisonrennen der Worldseries am 1. Oktober in Ornan (FRA) macht.

Die Deutsche Marathon Meisterschaft beim Bank1Saar Marathon am vergangenen Wochenende im saarländischen St. Ingbert stand ebenfalls ganz im Zeichen des “Sauwetters”. Wie etliche Top-Favoriten, musste auch Ergon-Racer Wolfram Kurschat das Rennen wegen der schlechten Bedingungen vorzeitig beenden. Der zweite Starter des Topeak-Ergon Racing Teams, Robert Mennen, kämpfte zwar wie ein Löwe, wurde dafür aber leider nicht gebührend belohnt. Obwohl er lange Zeit an der Spitze des Feldes mit den beiden Topfahrern Karl Platt (2.) und dem späteren Sieger Moritz Milatz mitfuhr, gelang es Robert nicht, sich bis zum Schluss ganz vorne zu behaupten. Am Ende musste er dem hohen Tempo und den widrigen Bedingungen auf der exakt 100 Kilometer langen und mit 2.900 Höhenmetern bespickten Strecke, Tribut zollen. Dennoch reichte es für den 26-jährigen Youngster aus dem Ergon-Team bei der “Schlammschlacht” von St. Ingbert immerhin noch für einen achtbaren 11. Platz.

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