Bronze für André Greipel

In einem fulminanten WM-Finale in Rudersdal/Dänemark sprintet der Hürther André Greipel zur Bronze Medaille.

 

Auch wenn der Kapitän der deutschen Mannschaft der vergebenen Chance nachtrauerte, erstmals seit 45 Jahren wieder das Regenbogen-Trikot des Weltmeisters nach Deutschland zu holen, nannte er den Erfolg ein „super Ergebnis“.

Das Rennen über 266 km war geprägt von einem höllischen Tempo. Trotz Sturzpech in der 12. Runde und Defekten schlug sich die deutsche Mannschaft hervorragend. „Das ist Weltklasse“, lobte etwa der erfahrene Danilo Hondo seinen Kapitän Greipel. „Wir haben Bronze gewonnen und nicht Gold verloren“, betonte der Sportliche Leiter der BDR-Equipe, Jan Schaffrath. „Unter diesen Umständen den dritten Platz zu erreichen, ist absolut super“, fand Tony Martin, der auf der besagten 12. Runde, 75 Kilometer vor dem Ziel, durch einen Massensturz, ebenso wie Christian Knees, den Anschluss verlor und Greipel im Sprintfinale nicht unterstützen konnte.

Geschlagen geben musste sich André Greipel nur dem weltbesten Sprinter Mark Cavendish aus Großbritannien und dem Australier Matthew Goss. „Cavendish ist ein würdiger Weltmeister“, räumte der 29-jährige Greipel im Anschluss an das Rennen ein.

Greipels Omega Pharma – Lotto Teamkollege Jurgen Roelandts belegte einen beachtlichen  Platz 5. Auf den letzten 300 Metern klebte der Belgier förmlich am Hinterrad des späteren Weltmeisters Mark Cavendish. „Ich habe versucht, dran zu bleiben, wurde aber eingeklemmt”, erklärte Roelandts. Dadurch war für den 26-Jährige nicht mehr als Platz fünf drin. „Wirklich ärgerlich. Der Sieg war nicht möglich, aber das Podium sehr wohl“, so Roelandts.

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