Sally Bigham triumphiert beim Absa Cape Epic 2012

Ergon 24h Racing TeamFür das Topeak-Ergon Racing Team hat sich der Ausflug nach Südafrika zum Absa Cape Epic 2012 gelohnt. Sally Bigham gewinnt mit Partnerin Esther Süss in eindrucksvoller Manier. Lakata/Mennen belegen den fünften Platz.

Sally Bigham (33) vom Topeak-Ergon Racing Team und ihre Partnerin Esther Süss (38, Wheeler iXS Pro Team) gaben beim Absa Cape Epic 2012 den Ton an. Bis auf die 5. Etappe gingen alle Streckenabschnitte eindeutig an die beiden Wheels 4 Life-Girls, darunter natürlich auch die Königsetappe mit einer Länge von 147 Kilometern und insgesamt 2.900 Höhenmetern.

Tolle Perfomance von Sally und Esther
Dabei demonstrierten die beiden Profi-Bikerinnen eine Überlegenheit, die für ihre Konkurrentinnen beim härtesten Etappenrennen Afrikas schon fast furchteinflößend sein musste. Insgesamt haben die Mädels nach der 7. und letzten Etappe einen beeindruckenden Vorsprung von knapp 50 Minuten vor dem Zweitplatzierten Damenteam heraus gefahren. Auch ein Großteil der männlichen Teilnehmer sahen die beiden Ladys meist nur von hinten, denn in der Overall-Wertung belegten sie immerhin Platz 29.

„Jetzt wird erst mal gefeiert“, meinte Sally hinterher überglücklich und gab sogar zu, dass ihr dieser Sieg fast mehr bedeute, als der letztes Jahr: „Wir waren so ein gutes Team und zusammen so stark, das gibt dir echt ein gutes Gefühl. Es war zwar anstrengend, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht mit Esther zu fahren.“

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Alban Lakatat und Robert Mennen extrem stark auf den letzten Etappen
Aber auch die Herren des in Koblenz ansässigen Worldcup-Teams können erhobenen Hauptes die Heimreise nach Europa antreten. Die beiden beendeten die Tour durch Südafrika in einem weltklasse besetzten Teilnehmerfeld auf Rang 5 der Gesamtwertung. Dabei gaben sie am Schluss noch mal richtig Gas: Auf den Etappen 5, 6 und 7 fuhren sie jeweils auf die Plätze 4, 3, und 2.

„Es ist schön zu sehen, dass in dieser Team-Konstellation mit Robert und mir, noch sehr viel Potenzial vorhanden ist und wir das Ding wirklich gewinnen könnten“, so ein sichtlich zufriedener Alban Lakata. „Man muss bedenken, dass wir nur 1,25 Minuten zum Drittplatzierten entfernt waren. Das ist eine beachtliche Leistung dafür, dass wir keine wirkliche Vorbereitungsphase hatten.“ Und dann folgt noch ein klarer Fingerzeig in Richtung Zukunft: „Ein persönliches Karriereziel ist auf alle Fälle, dass ich, dass wir, dieses Rennen möglichst bald gewinnen.“ Hoffentlich lieber Alban, am besten schon im nächsten Jahr …

Alban Lakata und Robert Mennen / Foto: Topeak Ergon Racing Team

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Saison!

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