Canyon Hero Markus Fachbach im Glutofen beim Ironman Austria


Der Ironman Austria zählt mit geschätzten 2.200 Startern aus 50 Ländern zu den größten Rennen der Ironman Weltserie. Am Start im Süden Österreichs war auch Canyon Hero und Triathlon-Profi Markus Fachbach mit seinem brandneuen Canyon Speedmax CF.
Hier ist sein Wettkampfbericht:

Am 1. Juli stand mit dem Ironman Austria in Klagenfurt mein zweiter Ironman der Saison an. Nach den extremen Witterungsbedingungen in Südafrika mit Sturmböen und Starkregen, hoffte ich für Klagenfurt auf gute äußere Bedingungen und ein schnelles Rennen. Allerdings zeichnete sich schon im Verlauf der Woche ab, dass diese Hoffnung sich nicht erfüllen würde.
Am Samstag vor dem Rennen wurde der heißeste Juni-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Österreich gemessen. Am Renntag selbst herrschten Temperaturen bis 40 Grad Celsius, die insbesondere den Marathon zu einer besonderen Herausforderungen machten.

Canyon Hero Markus Fachbach und sein Canyon Speedmax CF im Sonder-Design

Nach einem soliden Schwimmauftakt fand ich mich in der ersten Verfolgergruppe wieder. Das Radfahren verlief auch dank des neuen Canyon Speedmax CF sehr gut. Zum Abschluss der zweiten Disziplin befand ich mich in einer 5 -köpfigen Gruppe, die als erste Verfolger auf die Spitzengruppe um Faris al-Sultan in die Wechselzone einbog.
Da Faris al-Sultan und Daniel Fontana bereits einen Vorsprung von etwa 10 Minuten herausgearbeitet hatten, war klar, dass vermutlich nur noch ein Platz auf dem Podium zu vergeben war.
Aufgrund der extrem heißen Bedingungen entschied ich mich defensiver als üblich in den Marathon zu starten. Diese Taktik zahlte sich zunächst aus und ab der Halbmarathon-Marke konnte ich mich wieder nach vorne arbeiten. Bei Kilometer 27 befand ich mich auf dem 5. Platz mit etwa 3 Minuten Rückstand auf Platz 3 und hoffte darauf, noch weiter nach vorne zu kommen.
In meinen letzten vier Rennen über die Ironman-Distanz konnte ich einmal siegen und wurde dreimal Vierter.
Wie ich vor dem Rennen bereits in der Pressekonferenz ankündigte, wollte ich auf keinen Fall wieder auf Platz 4 oder 5 ankommen und alles versuchen aufs Podium zu kommen.
Daher versuchte ich ab Kilometer 27 das Tempo noch mal deutlich zu erhöhen. Allerdings musste ich einige Kilometer später für die Tempoverschärfung büßen.
Die Hitze setzte mir extrem zu und schlussendlich war ich froh, überhaupt als 11. das Ziel zu erreichen.
Selbstverständlich bin ich mit dieser Platzierung unzufrieden, aber ich habe im Rennen durch die Tempoverschärfung alles auf eine Karte gesetzt um nach vorne zu kommen und dann muss man am Ende des Tages mit der Quittung leben. Beim Verlassen des Wettkampfgeländes abends um halb Sieben zeigte das Thermometer immer noch 38,5 Grad Celsius an. Ein Tag, an dem man besser keinen Sport machen sollte;-)

Viele Grüße aus Klagenfurt,
Markus

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