Medaillensegen für Topeak-Ergon

Das Topeak-Ergon Racing Team knüpft nahtlos an die Erfolge der letzten Wochen an: Bronze-Medaille für Robert Mennen bei den Deutschen Meisterschaften und erneuter Doppelsieg für Alban Lakata und Sally Bigham beim Dolomiti Superbike in Südtirol.

Bei den Deutschen Cross-Country Meisterschaften in Bad Säckingen am gestrigen Sonntag konnte Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team seinen tollen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen und auf den hervorragenden dritten Platz fahren. Der 3,9 Kilometer lange Kurs mit seinen 144 Höhenmetern quer durch den Hotzenwald verlangte den Fahrern alles ab. Zumal die Bedingungen durch den starken Regen vor dem Rennen extrem schwierig waren. Hier zahlte sich vor allem gute Technik und die richtige Taktik aus. Und die hatte sich Robert schon vor dem Start zurechtgelegt: „Ich bin langsam los gefahren, weil ich wusste, das wird so hart, dass man am Anfang nicht überziehen darf.”

Dabei hatte der Nörvenicher im Vorfeld nicht unbedingt eine Medaille auf dem Zettel: „Vor dem Rennen hatte ich gar nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet, bei dem Achterbahn-Kurs mit seinen kurzen Anstiegen und vielen Richtungswechseln.” Und auch am Anfang des Rennens sah es gar nicht so gut aus für den 27-Jährigen: „Ich kam erst als Zehnter aus dem ersten Singletrail, habe mich dann aber bis zur vorletzten Runde auf Rang drei vor gekämpft.” Letztendlich führte dann aber seine hervorragende Form und auch das richtige Material zum Erfolg und damit zur verdienten Bronze-Medaille: „Die Beine waren heute sehr gut und auch mit den matschigen Bedingungen kam ich gut klar — der Conti X-King war heute die perfekte Wahl.”

Der dreimalige Deutsche Meister und Vizemeister vom letzten Jahr, Wolfram Kurschat, konnte wegen einer infektiösen Erkältung leider nicht am Rennen in Bad Säckingen teilnehmen.

Alban Lakata und Sally Bigham sorgten bereits am Samstag mit hervorragenden Leistungen für den zweiten Topeak-Ergon-Doppelsieg in Folge. Nach ihrem Triumph beim KitzAlp-Marathon vor gut einer Woche konnten die beiden Topeak-Ergon-Athleten auch beim Dolomiti Superbike Marathon in Südtirol jeweils den ersten Platz einfahren. Der Dolomiti Superbike durchs Hochpustertal in Südtirol zählt mit seinen 119,9 Kilometern und insgesamt 3.822 Höhenmetern zu den härtesten Marathonrennen des Jahres. Dementsprechend gut gelaunt war der Österreicher Alban Lakata als er nach 4:40:56.4 Stunden über die Ziellinie rollte: „Der Dolomiti Superbike stand auf meiner ’To Win List’ ganz weit oben”, grinste er.

Lakata ist es nach vielen Anläufen endlich gelungen dieses hochklassige und extrem stark besetzte Rennen zu gewinnen. Immerhin neun der zehn besten Athleten der offiziellen UCI-Weltrangliste waren am Start. Entsprechend hart ging es im Rennen zur Sache: „Ich musste vom Start weg Vollgas geben, um immer wieder Fahrer hinter mir zu lassen!” Am Ende entschied er das Rennen in der letzten Abfahrt. „Es war eine knappe Entscheidung, aber zum Glück dieses Jahr zu meinen Gunsten. Die Form stimmt jetzt zu 100 Prozent.”

Die in diesem Jahr von Erfolg zu Erfolg eilende Sally Bigham fuhr ebenfalls wieder ein taktisch kluges und vom Start weg ungefährdetes Rennen. Mit einer grandiosen Vorstellung und einer Fabelzeit von 5:39:38.4 Stunden nahm sie ihrer stärksten Kontrahentin, Borghild Loevset aus Norwegen, immerhin fast noch fünf Minuten ab. „Ich freue mich riesig, dass ich dieses Bergrennen hier gewonnen habe, da bei mir zu Hause fast nur Hügel vorzufinden sind. Diese Saison verläuft wirklich sehr gut und ich bin einfach glücklich”, gab die strahlende Siegerin nach dem Rennen zu Protokoll.

Max Friedrich und Nadine Rieder vom Ergon 24h Racing Team sorgten für weitere Höhepunkte an diesem Wochenende: Max belegte bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Säckingen in der Masters-Klasse den fünften Platz und Nadine wurde bei den Elite-Damen Siebente.

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