Ein Traum-Wochenende für Katusha

Purito Rodriguez ist nicht zu bremsen und so lieferte der Katalane auch am zweiten Wochenende der Vuelta eine tolle Leistung auf seinem Aeroad CF ab.

Vor allem die 14. Etappe der 67. Vuelta hätte nicht besser für ihn laufen können. In einem unfassbar spannenden Finale wehrte Purito alle Atacken seines Kontrahenten Contadors ab und gewann nach knapp 190 Kilometern die Bergankunft in Puerto de Ancares und sicherte sich somit seinen dritten Etappensieg.

Etappensieger Purito, Spanien-Rundfahrt 2012, 14. Etappe / Foto: ROTH

Dank dieser herausragenden Leistung, die er vor allem der Tempoarbeit von Dani Moreno zu verdanken hatte, konnte Rodriguez seine Führung in der Gesamtwertung gegenüber seinem schärfsten Rivalen Alberto Contador (Saxo Bank-Tinkoff Bank) auf 22 Sekunden ausbauen.

An diesem Vorsprung änderte sich auch auf der gestrigen 15. Etappe, die der Außenseiter Antonio Piedra vom spanischen Zweitdivisonär Caja Rural gewann, nichts.
Für Purito und sein Team heißt es nun clever fahren und den Abstand gegenüber den Verfolgern stabil halten und weiter ausbauen.

Die heutige 16. Etappe gilt als die Königsetappe der Vuelta. Die 183,5 Kilometer lange Etappe durch Asturien beginnt mäßig hüglig, bevor etwa ab Etappenhälfte 2 Bergwertungen der 1. Kategorie im Profil stehen. Am ende wird es dann noch einmal richtig hart für die Fahrer: 9,5 Kilometer bergauf bei durchschnittlich 6,9 Prozent, davon die letzten 3,2 Kilometer durchschnittlich 12,3 Prozent und maximal 24 Prozent Steigung! Perfektes Terrain für den drahtigen Katalanen Purito!
Nach den Strapazen der drei Bergetappen darf sich das Peloton morgen noch einmal ausruhen, bevor dann die letzten harten Etappe der Vuelta in Angriff genommen werden.

Auf geht’s Katusha!!

Alexander Kristoff, 2. Etappe World Ports Classic 2012 / Foto: ROTH

Alexander Kristoff Gesamtdritter und Nachwuchsbester bei der World Ports Classic:
Vom 31. 8 bis 1. 9 fand die Premiere der World Ports Classics , einer Zweietappenfahrt mit Gesamtwertung der Kategorie 2.1 statt. Die Strecke ging vom niederländischen Rotterdam in die belgische Industriemetropole Antwerpen und weder zurück. Der norwegische Bronzemedaillengewinner Alexander Kristoff beendete diese als Dritter im Gesamtklassement und Nachwuchsbester.

Herzlichen Glückwusch Alexander!

Sag uns Deine Meinung

Kommentare