Der Nächste bitte! Canyon Factory Enduro Teamrider Marco Bühler im Interview

Mit gerade einmal 20 Jahren ist Marco Bühler der Youngster im Canyon Factory Enduro Team. In seiner noch recht jungen Karriere hat er schon einige Erfolge vorzuweisen und wir freuen uns sehr, dass wir ihn auf seinem weiteren Weg im Enduro-Profi-Zirkus begleiten. Von ihm werden wir in dieser Saison noch viel hören, denn Marco ist hochmotiviert und kann es kaum erwarten, dass es endlich los geht!

Licht aus, Spot an für Marco Bühler

Geburtsdatum: 10. Juni 1992
Wohnort: Gunzesried / Allgäu

Portrait Marco Bühler / Foto: Privat

Erfolge:
Trek Bike Attack Lenzerheide 2012: Platz 14
Milka Wheels of Speed Amateur Willingen 2012: Platz 5
Specialized Enduro Series Sammerberg 2012: Platz 13
Specialized Enduro Series Kirchberg 2012: Platz 15
Gesamtwertung Specialized Enduro Series 2012: Platz 14
Crema Cycle Short Track Willingen 2012: Platz 3
CaiDom Brixen 2011: Platz 9

Hi Marco,
herzlichen Glückwunsch. Wir freuen uns, dass Du Teil des neuen Canyon Factory Enduro Teams bist.

Noch vor ein paar Jahren zählte Enduro eher zu den Exoten-Sportarten. In diesem Jahr startet jetzt sogar die erste offizielle Enduro World Series – eine rasante und grandiose Entwicklung. Wie bist Du zum biken und vor allem zum Enduro-Sport gekommen? Hast Du ein Vorbild, das Dich inspiriert hat?

Vielen Dank, ich freue mich schon riesig auf das neue Team und die kommende Saison mit der neuen Enduro World Series.
Mit 15 Jahren bin ich erst durch meinen Vater und Freunde zum Mountainbiken gekommen. Daher fehlte mir anfangs die Fitness und die Wettkampferfahrung vom Cross Country, die die meisten meiner Konkurrenten haben. Mein erstes Rennen war der Trek Bike Attack in der Lenzerheide, welches immer noch zu einem meiner Highlights im Rennkalender zählt. In der darauf folgenden Saison durfte ich für die Mountain Heroes an den Start gehen und so bin ich aktiv zum Enduro Sport gekommen.
Eines meiner größten Vorbilder ist René Wildhaber, einer der schnellsten Fahrer im Enduro Sport. Aber nicht nur deswegen, ich finde ihn als Menschen sehr interessant, er ist sehr bodenständig und lebt für seinen Sport und die Berge. Aber auch Mario Thoma gehört zu meinen Vorbildern, er ist mein ehemaliger Teamchef bei den Mountain Heroes und ein guter Freund. Mario ist früher sehr erfolgreich Downhill-Rennen gefahren

Du kennst Canyon Bikes schon aus Deiner Zeit bei den Mountain Heroes. Erzähl uns ein bisschen von Deinen Erfahrungen mit dem Team-Bike Strive.

Für mich ist das Strive das perfekte Bike für fast alle Rennen, es lässt sich super pedalieren, ist wippneutral und klettert sehr gut. Bergab erkennt man dann die wahren Stärken des Strives: durch den etwas kürzeren Radstand und das tiefe Tretlager ist es super verspielt, agil und man fühlt sich in jedem Terrain wohl. Egal ob Highspeed oder verblockt, das Strive ist top.

Voller Einsatz beim Dakine Trailfox 2012

2013 ist Deine erste Saison als Profi. Worauf freust Du Dich am meisten? Und was hast Du Dir für das Jahr vorgenommen?
„Profi“ hört sich sehr ungewohnt an, denn für mich sind meine Vorbilder, Fahrer zu denen man aufsieht, Profis. Am meisten freue ich mich auf das neue Team, meine neuen Teamkollegen und vor allem endlich wieder Rennen zu fahren. Ich werde mich dieses Jahr auf die Deutsche Enduro Serie und noch ein paar weitere Rennen konzentrieren, darunter auch Events der Enduro World Series. Für mich ist wichtig meine Ergebnisse zu verbessern und einfach Spaß auf meinem Bike zu haben.

Wie bereitest Du Dich auf den Auftakt in die Saison vor?

Für mich ist es wichtig, im Winter etwas vom Biken abzuschalten, daher trainiere ich sehr viel auf Tourenski, Langlaufski, im Fitnessstudio und in der Kletterhalle. Ab Mitte Februar geht es dann nach Sospel (Frankreich) ins Trainingslager und zurück aufs Bike. Anfang April beginnen dann schon die ersten Rennen in Frankreich.

Was treibst Du, wenn Du mal nicht auf dem Bike sitzt?

Eine schwere Frage. Wie gesagt, im Winter ist meine große Leidenschaft der Schnee und das Skifahren. Zurzeit bin ich auch dabei, die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer zu machen. Im Sommer möchte ich verstärkt auch mal zum Klettern und auf Bergtour gehen, da die Berge einfach mein Leben sind. Und nebenbei bin ich Student an der FH in Kempten, hier studiere ich Betriebswirtschaftslehre.

Vielen Dank für das Gespräch! Alles Gute für den Start in die Saison!

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