Saison-Einstand nach Maß: Topeak-Ergon Racing Team gewinnt Andalucia Bike Race

Das Andalucia Bike Race vom 24. Februar bis zum 1. März 2013 in Spanien gipfelte in einen grandiosen Doppelsieg des Topeak-Ergon Racing Teams. Sowohl die Herren Alban Lakata und Robert Mennen als auch die Damen mit Sally Bigham und Milena Landtwing holten den Gesamtsieg bei dem fünftägigen Etappenrennen durch das Spanische Andalusien. Beide Teams behaupteten ihre Führungspositionen heute auf der sechsten und letzten Etappe, wobei Sally mit ihrer neuen Teampartnerin Milena wieder mal souverän ihren vierten Etappensieg einfuhren. Alban und Robert schrammten als vierte zwar knapp am Podium vorbei, gaben die Führung im Gesamtklassement jedoch nicht mehr ab.

Nachdem die fünfte Etappe schon den Wetterbedingungen zum Opfer gefallen war, wurde der sechste Streckenabschnitt noch mal als Marathon gestartet und nicht wie ursprünglich geplant als abschließendes Zeitfahren. Also ging es noch einmal über 51,8 Kilometer und 1.360 Höhenmeter durch die Berge von Jaén. Von den Bedingungen her zwar nicht ganz so heftig wie den Tag zuvor, doch trotzdem alles andere als gemütlich.

Doppelsieg für das Topeak-Ergon Racing Team  (Bigham/Landtwing) Foto: Sportograf

Umso verständlicher, dass die Laune im Ziel nahezu überschäumte:
„So ein Saisonstart ist einfach genial”, grinste Robert. „Aber trotz unseres komfortablen Vorsprunges war es heute nicht einfach. Unten war es nass und matschig, oben in den Bergen kalt und zum Teil verschneit. Da muss man höllisch aufpassen.”
Auch Teamkollege Alban Lakata war trotz der nicht ganz einfachen Bedingungen voll des Lobes: „Alles in allem ein super Event hier in Andalusien — top Organisation, klasse Medien-Präsenz und begeisterte Zuschauer.”

Doppelsieg für das Topeak-Ergon Racing Team  (Mennen/Lakata) Foto: Sportograf

Obwohl der 33-Jährige Österreicher vor dem Rennen noch gesagt hatte, der Gesamtsieg sei eher nebensächlich, war er jetzt natürlich überglücklich: „Klar so einen Sieg nimmt man immer gerne mit, zumal das auch wichtige Punkte für die UCI-Weltrangliste gibt.” Denn immerhin sei das ein Rennen der zweithöchsten Kategorie. „Aber das schönste”, so der Marathon-Weltmeister von 2010, sei die Gewissheit über die körperliche Leistungsfähigkeit und das optimale Setup gefunden zu haben: „Das komplette Team funktionierte einfach perfekt und der technische Support war hervorragend”, schwärmte der Albanator. „Wir hatten so gut wie keine technischen Probleme und die neuen 29er-Fullys von Canyon sind einfach der Hammer!”

Beste Voraussetzungen für das Cape Epic in Südafrika (17. bis zum 24. März)

Quelle: Website Topeak-Ergon acing Team

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