Ardennen-Attacke: Mach’s noch einmal, Purito!

Muur de Huy, 26 Prozent Steigung, den Profis brennt das Laktat in den Beinen. Und dann packt Joaquim “Purito” Rodríguez den Turbo aus. Bereits im letzten Jahr hat Purito gezeigt, wie es geht und auf seinem Canyon Aeroad CF einen fantastischen Sieg beim Fleche Wallone eingefahren.

Und auch in dieser Saison ist der katalanische Kletterspezialist vom Team Katusha unser Mann für die drei anstehenden Ardennen-Klassiker: Amstel Gold Race – Fleche Wallone – Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Joaquim Rodríguez bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2012 / Foto: ROTH

Canyon Räder sind zum Siegen da!
Dass sich Canyon Bikes in den knackigen Anstiegen der Ardennen wohl fühlen zeigen die überragenden Resultate aus den vergangenen Jahren. 2011 verpasste Purito als Zweiter beim Amstel Gold Race und Flèche Wallone nur knapp den großen Coup. Geschlagen wurde er bei den Rennen nur von Philippe Gilbert, der seine Triumphe ebenfalls auf einem Canyon Bike einfuhr.

Unterstützt wird Purito in Belgien und den Niederlanden von seinem Landsmann Daniel Moreno. Als explosiver Puncheur eskortierte der Fünfte der Vuelta 2012 Rodriguez bereits in den vergangenen beiden Jahren durch die raue Ardennenlandschaft. Mit seinem bärenstarken Duo ist Katusha also bestens gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Bärenstarkes Katusha-Duo: Daniel Moreno (li.) und Joaquim Rodriguez / Foto: ROTH

Muur de Huy als Scharfrichter

Den Auftakt zum berühmt berüchtigten Ardennen-Triple bildet das Amstel Gold Race am Sonntag, 14. April. Der rund 250 Kilometer lange Klassiker ist gespickt mit 33 kurzen und knackigen Anstiegen. Zusammengerechnet müssen die Profis über 4000 Höhenmeter bewältigen. Scharfrichter wird auch dieses Mal der Cauberg sein, der mit maximal 11 % auch gleich einer der härtesten Anstiege ist. Von dort aus geht es noch knappe zwei Kilometer bis ins Ziel in Valkenburg.

Das zweite Rennen in der Ardennen-Woche ist La Flèche Wallonne am Mittwoch, 17. April. Im Gegensatz zum Amstel Gold Race geht es beim wallonischen Pfeil durch das hügelige Land der belgischen Ardennen. Bedeutendster und finaler Anstieg ist die Muur de Huy mit maximal 26 Prozent Steigung auf 1,3 Kilometern Länge. Die „Mauer“ ist exakt das Terrain, auf dem sich Purito so richtig wohl fühlt!

Angriff auf das Ardennen-Triple

Kaum Zeit zum Durchatmen für die Profis nach diesem anspruchsvollen Rennen, denn stets vier Tage danach folgt zum krönenden Abschluss der Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag, 21. April. Es ist das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen und gilt wegen seines sehr hügeligen Profils durch die wallonischen Ardennen als einer der schwersten Klassiker im Radsport.

Die knapp 260 Kilometer lange Strecke ist mit zahlreichen steilen Anstiegen durchzogen. Der berühmteste ist die Cote de la Redoute mit zwei Kilometern Länge und einer maximalen Steigung von 20 Prozent. ¡Venga Purito!

Folgende Katusha-Teamfahrer werden voraussichtlich die drei Rennen der Ardennen-Woche bestreiten:
Giampaolo Caruso (ITA), Alexandr Kolobnev (RUS), Alberto Losada (ESP), Daniel Moreno (ESP), Joaquim Rodríguez (ESP), Simon Spilak (SVN), Angel Vicioso (ESP), Eduard Vorganov (RUS).

Es wird eine spannende und anstrengende Woche für Katusha und wir wünschen unserem Team viel Erfolg und alles Gute!

Canyon und Katusha: voneinander lernen, miteinander siegen!

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