Sturz beim Amstel Gold Race: Purito im Pech

Großes Pech für Katusha-Star Joaquim “Purito” Rodríguez beim Auftakt des Ardennen-Triples: Beim Amstel Gold Race am vergangenen Sonntag stürzte der Katalane 43 Kilometer vor dem Ziel, als er noch aussichtsreich im Rennen lag.

Zwar kam Purito wieder aus eigener Kraft auf die Beine, musste das Rennen aber aufgrund seiner Verletzungen aufgeben. Untersuchungen im Krankenhaus ergaben eine starke Oberschenkel-Prellung. Glück im Unglück: Der 33-Jährige trug keine Knochenbrüche davon.

Team Katusha: Die Canyon Flotte vor dem Amstel Gold Race
Start beim Flèche Wallone noch unsicher

Dennoch ist ein Start bei den beiden kommenden Ardennen-Klassikern, Flèche Wallone und Lüttich-Bastogne-Lüttich, bislang noch unklar.  ”In den nächsten Tagen werden unsere Ärzte entscheiden, wie lange Purito pausieren muss”, erklärten die Katusha-Verantwortlichen.

Wir wünschen Purito gute Besserung und eine schnelle Genesung. Auf geht’s, Purito!

Caruso springt für Purito in die Bresche

Während Purito im Finale des Amstel Gold Race nicht mitmischen konnte, sprang sein Teamkollege Giampaolo Caruso für den Spanier in die Bresche. Caruso war auf der vorletzten Überquerung des Caubergs einer der Protagonisten und gehörte lange zur Spitzengruppe, aus der der spätere Sieger Roman Kreuziger hervorging.

Mit nur 22 Sekunden Rückstand auf Kreuziger belegte der Italiener Platz 11 und verpasste damit nur knapp die Top Ten. In der zweiten Verfolgergruppe beendeten mit Alexandr Kolobnev (19.) und Daniel Moreno (21.) zwei weitere Katusha-Profis das Rennen auf den vorderen Rängen.

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